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Was ist Social Lending? Funktionsweise, Vorteile und Nachteile

Dieser Leitfaden erklärt die Funktionsweise von Social Lending sowie seine Vor- und Nachteile im Vergleich zu Aktieninvestments. Außerdem werden Merkmale von kreditbasierten Anlagen mit Renditen von 5 bis 10 Prozent und deren Kombination mit Immobilieninvestments vorgestellt.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Social Lending ist ein Finanzdienst, der im Internet Unternehmen und Privatpersonen mit Finanzierungsbedarf mit Anlegern verbindet, die ihr Kapital anlegen möchten.Kennzeichnend sind Renditen von 5 bis 10 % p.a. und ein niedriger Einstieg ab 10.000 Yen, weshalb es auch als Instrument zur Diversifikation eines Portfolios in Kombination mit Immobilieninvestitionen Beachtung findet. In diesem Artikel erläutern wir, wie Social Lending funktioniert, welche Vor- und Nachteile es hat und worin die Unterschiede zur Aktienanlage liegen.

Was ist Social Lending? Das Modell im Überblick

Social Lending ist eine Form des kreditbasierten Crowdfundings, bei der ein Betreiber einer Funding-Plattform Kapital an kreditnehmende Unternehmen vergibtund das von den Kreditnehmern eingezogene Kapital samt Zinsen an die Anleger ausschüttet.Da es sich um eine indirekte Finanzierung über die Betreibergesellschaft handelt, bietet es eine Stabilität, die nicht wie bei Aktieninvestments von Marktkursschwankungen beeinflusst wird.

Vorteile von Social Lending

Hohe Renditen

Die typische Rendite liegt bei 5 bis 10 % pro Jahr und damit deutlich über dem Niveau von Staatsanleihen (rund 0,1 %) oder Festgeldern. Dass sich schon mit kleinen Beträgen vergleichsweise hohe Renditen anstreben lassen, macht diese Anlageform auch für Einsteiger attraktiv.

Geringer Aufwand

Anders als bei Aktien müssen die täglichen Kursbewegungen nicht laufend beobachtet werden,und nach der Investition ist bis zum Laufzeitende grundsätzlich kein weiterer Aufwand erforderlich. Das eignet sich für Menschen mit Nebentätigkeiten ebenso wie für stark eingespannte Anleger.

Auch für Einsteiger leicht zugänglich

Da der Einstieg bereits ab 10.000 Yen möglich ist,können auch Einsteiger mit kleinen Beträgen breit streuen. Die Verteilung auf mehrere Fonds hilft zudem, Risiken zu reduzieren.

Vergleichsweise hohe Absicherung

Die historische Ausfallquote liegt mit rund 1,47 % auf einem niedrigen Niveau. Durch die Auswahl von Fonds mit Sicherheiten oder Garantien lässt sich das Risiko weiter senken.

Nachteile und Risiken von Social Lending

Keine vorzeitige Kündigung oder Liquidierung

Während der Laufzeit sind Kündigung und Liquidierung grundsätzlich nicht möglich.Da auf kurzfristigen Liquiditätsbedarf nicht reagiert werden kann, sollte nur freies Kapital investiert werden.

Kein Kapitalschutz

Verschlechtert sich die Lage des kreditnehmenden Unternehmens oder geht es insolvent, bestehtdas Risiko, dass das eingesetzte Kapital ganz oder teilweise nicht zurückgezahlt wird.Wichtig ist daher, Verluste durch Diversifikation möglichst gering zu halten.

Keine Anlage für den schnellen großen Gewinn

Einen Hebeleffekt wie bei Devisenhandel oder Aktien gibt es nicht.Geeignet ist es für einen Anlagestil, der Schritt für Schritt stabile Erträge aufbaut.

Unterschiede zwischen Social Lending und Aktieninvestments

KriteriumSocial LendingAktieninvestments
KursschwankungsrisikoNein (Kapital fest)Ja
LiquiditätNiedrig (keine Liquidierung bis Laufzeitende)Hoch (am Markt handelbar)
Erwartete Rendite5 bis 10 %Variabel (3 bis 5 % Dividende + Kursgewinn)
AufwandGeringHoch (tägliches Monitoring nötig)
Mindestanlagebetragab 10.000 Yenab einigen Hundert Yen (Einzelaktien)

Die niedrige Ausfallquote von 1,47 % und die Stabilität ohne Kursschwankungen sind die größten Stärken von Social Lending. Immer mehr Anleger nutzen es in Kombination mit Immobilieninvestitionen, um das Gesamtrisiko ihres Portfolios breiter zu streuen.

Für Anlagestrategien in Kombination mit Immobilieninvestitionen empfehlen wir auchStrategien zur Risikovermeidung bei Immobilieninvestitionen. Hilfreich ist außerdemdie Nutzung der Japan Finance Corporationfür die Beschaffung von Investmentkapital.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F1. Was ist Social Lending?
Es handelt sich um kreditbasiertes Crowdfunding, das Kreditnehmer und Anleger über das Internet zusammenbringt. Anleger erzielen Zinserträge, indem sie Kreditnehmer finanzieren.
F2. Wie hoch ist die Rendite?
Die übliche Rendite liegt bei 5 bis 10 % pro Jahr. Das ist höher als bei Staatsanleihen oder Festgeldern, geht aber auch mit Risiken einher.
F3. Ist das Kapital garantiert?
Nein, es gibt keine Kapitalgarantie. Bei einem Zahlungsausfall des Kreditnehmers kann ein Verlust entstehen. Diversifikation ist deshalb entscheidend.
F4. Was ist, wenn ich während der Laufzeit Liquidität benötige?
Grundsätzlich sind vorzeitige Kündigung und Liquidierung nicht möglich. Investieren Sie daher nur freies Kapital und trennen Sie es konsequent von Ihren Lebenshaltungskosten.
F5. Wie gut passt es zu Immobilieninvestitionen?
In Kombination mit Immobilieninvestitionen kann die Diversifikation des Portfolios verbessert werden. Zu beachten ist jedoch die geringe Liquidität beider Anlageformen.
Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte