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COLUMN

Abrisskosten für Wohnhäuser und Preis pro Tsubo nach Bauweise

Ein Überblick über Abrisskosten nach Bauweise mit typischen Preisrahmen pro Tsubo für Holz-, Stahl- und Stahlbetonbauten sowie drei praktischen Ansätzen zur Senkung der Gesamtkosten.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 1 Min. Lesezeit

Wenn Sie wegen einer Erbschaft oder eines leerstehenden Hauses über den Abriss eines Wohnhauses nachdenken, ist die Kostenfrage meist der wichtigste Punkt. In diesem Artikel erläutern wir die Richtpreise pro Tsubo und die üblichen Abrisskosten nach Bauart sowie praktische Tipps, um die Abrisskosten zu senken.

Wie hoch sind Richtpreise pro Tsubo und die üblichen Kosten für den Hausabriss?

BauartPreis pro TsuboRichtwert bei 20 Tsubo
Holzbau30.000 bis 50.000 Yen600.000 bis 1,3 Mio. Yen
Stahlbau40.000 bis 60.000 Yen680.000 bis 1,4 Mio. Yen
Stahlbetonbau60.000 bis 80.000 Yen700.000 bis 1,6 Mio. Yen

Die Kosten variieren erheblich je nach Gebäudegröße, Bauart und dem Vorhandensein eines Kellers.

Welche weiteren Faktoren beeinflussen die Abrisskosten?

Standortbedingungen

In dicht bebauten Wohngebieten kann der Einsatz schwerer Maschinen erschwert sein, wodurch sich die Bauzeit verlängern kann. In Ballungsräumen sind Lohn- und Lagerkosten höher, weshalb die Abrisskosten dort tendenziell über denen in ländlicheren Regionen liegen.

Menge an zurückgelassenen Gegenständen und Bauschutt

Die Entsorgungskosten für zurückgelassene Gegenstände und Bauschutt auf dem Grundstück sind in den meisten Fällen nicht im Preis pro Tsubo enthalten. Behalten Sie daher die Gesamtkosten im Blick.

Grad der Alterung des Gebäudes

Stark veraltete Gebäude bergen ein Einsturzrisiko. Da die Arbeiten besonders vorsichtig durchgeführt werden müssen, steigen die Kosten.

Zusätzliche Arbeiten

Die Kosten verändern sich, wenn zusätzliche Arbeiten anfallen, etwa Asbestuntersuchung und -entfernung, Maßnahmen zur Vermeidung von Nachbarschaftskonflikten oder der Abriss anderer Anlagen außer dem Hauptgebäude.

Welche 3 Tipps helfen, Abrisskosten zu senken?

1. Mehrere Angebote einholen und vergleichen

Die Kosten unterscheiden sich je nach Abrissunternehmen deutlich. Holen Sie daher unbedingt Angebote von mehreren Anbietern ein und vergleichen Sie diese.

2. Zurückgelassene Gegenstände vorab selbst entsorgen

Wenn Sie Unkraut, Gartenbäume und Hausrat im Innenbereich vorab selbst entfernen, lassen sich zusätzliche Kosten vermeiden.

3. Förderprogramme der Kommune nutzen

Einige Kommunen bieten Förderprogramme an, die einen Teil oder sogar bis zur Hälfte der Abrisskosten übernehmen. Prüfen Sie die Informationen Ihrer Kommune im Voraus.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Wie lange dauern Abrissarbeiten?

Als allgemeiner Richtwert gelten 1 bis 2 Wochen für Holzhäuser und 3 bis 4 Wochen für Stahlbetonbauten.

F. Kann das Grundstück nach dem Abriss als unbebautes Grundstück verkauft werden?

Ja. Wenn das Grundstück geräumt ist, steigt seine Vermarktbarkeit und es lässt sich leichter verkaufen. Beachten Sie jedoch, dass die steuerliche Sonderregelung für Wohnbauland bei der Grundsteuer entfallen kann.

F. Was gilt, wenn Asbest enthalten ist?

Gebäude aus der Zeit vor 2006 können Asbest enthalten. Eine Voruntersuchung ist vorgeschrieben, und die Entfernungskosten fallen zusätzlich an.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte