Wenn Sie wegen einer Erbschaft oder eines leerstehenden Hauses über den Abriss eines Wohnhauses nachdenken, ist die Kostenfrage meist der wichtigste Punkt. In diesem Artikel erläutern wir die Richtpreise pro Tsubo und die üblichen Abrisskosten nach Bauart sowie praktische Tipps, um die Abrisskosten zu senken.
Wie hoch sind Richtpreise pro Tsubo und die üblichen Kosten für den Hausabriss?
| Bauart | Preis pro Tsubo | Richtwert bei 20 Tsubo |
|---|---|---|
| Holzbau | 30.000 bis 50.000 Yen | 600.000 bis 1,3 Mio. Yen |
| Stahlbau | 40.000 bis 60.000 Yen | 680.000 bis 1,4 Mio. Yen |
| Stahlbetonbau | 60.000 bis 80.000 Yen | 700.000 bis 1,6 Mio. Yen |
Die Kosten variieren erheblich je nach Gebäudegröße, Bauart und dem Vorhandensein eines Kellers.
Welche weiteren Faktoren beeinflussen die Abrisskosten?
Standortbedingungen
In dicht bebauten Wohngebieten kann der Einsatz schwerer Maschinen erschwert sein, wodurch sich die Bauzeit verlängern kann. In Ballungsräumen sind Lohn- und Lagerkosten höher, weshalb die Abrisskosten dort tendenziell über denen in ländlicheren Regionen liegen.
Menge an zurückgelassenen Gegenständen und Bauschutt
Die Entsorgungskosten für zurückgelassene Gegenstände und Bauschutt auf dem Grundstück sind in den meisten Fällen nicht im Preis pro Tsubo enthalten. Behalten Sie daher die Gesamtkosten im Blick.
Grad der Alterung des Gebäudes
Stark veraltete Gebäude bergen ein Einsturzrisiko. Da die Arbeiten besonders vorsichtig durchgeführt werden müssen, steigen die Kosten.
Zusätzliche Arbeiten
Die Kosten verändern sich, wenn zusätzliche Arbeiten anfallen, etwa Asbestuntersuchung und -entfernung, Maßnahmen zur Vermeidung von Nachbarschaftskonflikten oder der Abriss anderer Anlagen außer dem Hauptgebäude.
Welche 3 Tipps helfen, Abrisskosten zu senken?
1. Mehrere Angebote einholen und vergleichen
Die Kosten unterscheiden sich je nach Abrissunternehmen deutlich. Holen Sie daher unbedingt Angebote von mehreren Anbietern ein und vergleichen Sie diese.
2. Zurückgelassene Gegenstände vorab selbst entsorgen
Wenn Sie Unkraut, Gartenbäume und Hausrat im Innenbereich vorab selbst entfernen, lassen sich zusätzliche Kosten vermeiden.
3. Förderprogramme der Kommune nutzen
Einige Kommunen bieten Förderprogramme an, die einen Teil oder sogar bis zur Hälfte der Abrisskosten übernehmen. Prüfen Sie die Informationen Ihrer Kommune im Voraus.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F. Wie lange dauern Abrissarbeiten?
Als allgemeiner Richtwert gelten 1 bis 2 Wochen für Holzhäuser und 3 bis 4 Wochen für Stahlbetonbauten.
F. Kann das Grundstück nach dem Abriss als unbebautes Grundstück verkauft werden?
Ja. Wenn das Grundstück geräumt ist, steigt seine Vermarktbarkeit und es lässt sich leichter verkaufen. Beachten Sie jedoch, dass die steuerliche Sonderregelung für Wohnbauland bei der Grundsteuer entfallen kann.
F. Was gilt, wenn Asbest enthalten ist?
Gebäude aus der Zeit vor 2006 können Asbest enthalten. Eine Voruntersuchung ist vorgeschrieben, und die Entfernungskosten fallen zusätzlich an.