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COLUMN

Bebaute Fläche, Geschossfläche, Gebäudefläche: die Unterschiede

Dieser Leitfaden erklärt verständlich die Unterschiede zwischen bebauter Fläche, Geschossfläche und Gebäudefläche. Außerdem behandelt er die Grundlagen von GRZ und GFZ sowie abweichende Berechnungsmethoden.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 1 Min. Lesezeit

In Immobilienanzeigen begegnet man häufig den Begriffen „bebaute Fläche“, „Gesamtgeschossfläche“ und „Gebäudefläche“.Diese Begriffe wirken ähnlich, bezeichnen jedoch unterschiedliche Konzepte, und ihr korrektes Verständnis ist der erste Schritt beim Hausbau.In diesem Artikel erklären wir die Bedeutung der einzelnen Begriffe und ihre Berechnung verständlich.

Was bedeuten die Flächenbegriffe in Immobilienanzeigen?

Bebaute Fläche

Das ist die Fläche, die sich aus dem äußeren Umfang des Gebäudes bei der Draufsicht ergibt (horizontale Projektion).In der Regel entspricht sie der Fläche des ersten Obergeschosses, ist das zweite Obergeschoss jedoch größer, gilt dessen Fläche als bebaute Fläche. Sie wird zur Berechnung der Bebauungsquote verwendet.

Gesamtgeschossfläche (Gebäudefläche)

Das ist die Summe der Bodenflächen aller Geschosse des Gebäudes.Bei Gebäuden mit zwei oder mehr Geschossen ist sie größer als die bebaute Fläche. „Gebäudefläche“ wird dabei im selben Sinn wie Gesamtgeschossfläche verwendet. Sie wird zur Berechnung der Geschossflächenzahl verwendet.

Grundstücksfläche (Site-Fläche)

Der Begriff ist gleichbedeutend mit Grundstücksfläche und bezeichnet die Fläche des Grundstücks in der Draufsicht.Bei Hanggrundstücken kann sie kleiner ausfallen als die tatsächliche Fläche.

Wie werden Bebauungsquote und Geschossflächenzahl berechnet?

PostenBerechnungsformelBedeutung
BebauungsquoteBebaute Fläche ÷ GrundstücksflächeDas flächenbezogene Verhältnis des Gebäudes zum Grundstück
GeschossflächenzahlGesamtgeschossfläche ÷ GrundstücksflächeDas räumliche Verhältnis des Gebäudes zum Grundstück

Für beide geltenje nach Nutzungsgebiet festgelegte Obergrenzen; Gebäude, die diese überschreiten, dürfen nicht errichtet werden.

Warum unterscheidet sich die Gebäudefläche je nach Unterlage?

Weil sich die Berechnung je nach Verwendungszweck unterscheidet.

Gesetzliche Geschossfläche

Das ist die im japanischen Baugesetz definierte Fläche, die im Bauantrag verwendet wird.

Für die Geschossflächenzahl relevante Geschossfläche

Dabei handelt es sich um eine Fläche, bei der Gemeinschaftsflächen oder Untergeschosse unter bestimmten Bedingungen ausgenommen werden.

Im Register eingetragene Geschossfläche

Das ist die auf dem Immobilienregistrierungsgesetz basierende Fläche. Grundsätzlich entspricht sie der gesetzlichen Geschossfläche, es gelten jedoch auch eigene Bestimmungen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Worin besteht der Unterschied zwischen bebauter Fläche und Gesamtgeschossfläche?

Die bebaute Fläche ist die Fläche des Gebäudes in der Draufsicht, die Gesamtgeschossfläche ist die Summe der Bodenflächen aller Geschosse. Bei Gebäuden mit zwei oder mehr Geschossen ist die Gesamtgeschossfläche größer.

F. Gehört ein Balkon zur Gesamtgeschossfläche?

Grundsätzlich nicht. Beträgt die Tiefe jedoch 2 m oder mehr, wird der übersteigende Teil angerechnet.

F. Wo kann ich die Obergrenzen für Bebauungsquote und Geschossflächenzahl nachsehen?

Die Obergrenzen je Nutzungsgebiet können Sie bei der Stadtplanungsabteilung Ihrer Kommune oder auf deren Website prüfen.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte