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Parkplatzarten umfassend erklärt: Geeignete Optionen für Wohnanlagen, Bodenbeläge und Vertragsformen

Dieser Leitfaden erläutert Parkplatztypen wie ebenerdige, mehrstöckige, frei befahrbare und mechanische Systeme und zeigt, wie sich die passende Lösung für Wohnanlagen, Bodenbeläge, Vertragsformen und Maßnahmen gegen Leerstand auswählen lässt.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Wenn Menschen mit eigenem Auto in einer Wohnung leben, müssen sie zwangsläufig über einen Stellplatz nachdenken. Da für Mehrfamilienhäuser keine Pflicht zur Einrichtung von Parkplätzen besteht, gibt es sicher auch Vermieter, die unsicher sind, ob sie Parkplätze anlegen sollen. In ländlichen Regionen ist Mobilität mit dem Auto jedoch unverzichtbar, und auch in Städten hat das Vorhandensein eines Parkplatzes großen Einfluss auf die Entscheidung zum Einzug. In diesem Artikel erläutern wir ausführlich die Arten von Parkplätzen, die für Mehrfamilienhäuser geeigneten Typen und die Vertragsformen.

Welche Hauptarten von Parkplätzen gibt es?

Die Struktur von Parkplätzen lässt sich grob in 4 Arten unterteilen.

Ebenerdiger Parkplatz

Ein ebenerdiger Parkplatz ist ein Parkplatz auf flachem Gelände ohne Höhenbeschränkung. Ein Vorteil ist, dass sich die Anfangs- und Verwaltungskosten niedrig halten lassen. Bei der Nutzung gibt es die folgenden vier Typen.

  • Schranksystem: Dabei fährt das Auto über eine Sperrplatte, ein Sensor reagiert und die Sperrplatte hebt sich an.
  • Schrankenloses System: Dabei wird das Fahrzeug mit einem Pollersensor verwaltet. Da es keine Sperrplatte gibt, besteht kein Risiko, die Fahrzeugunterseite zu beschädigen.
  • Torsystem: Dabei öffnet und schließt sich beim Ein- und Ausfahren ein Schrankenbaum. Es wird häufig bei großen Parkplätzen eingesetzt.
  • Ticketsystem: Dabei wird bei der Einfahrt ein Ticket ausgegeben und bei der Ausfahrt bezahlt.

Parkhaus

Ein Parkhaus ist ein mehrstöckiger Parkplatz in Gebäudeform. Es bietet den Vorteil, auf begrenzter Fläche viele Fahrzeuge unterbringen zu können, allerdings sind die Baukosten hoch.

Selbstfahrendes Parkhaus

Ein selbstfahrendes Parkhaus ist ein Typ, bei dem der Fahrer das Fahrzeug selbst in die jeweilige Etage fährt und dort parkt. Man sieht diese Form häufig in Einkaufszentren oder Krankenhäusern. Kennzeichnend sind reibungslose Ein- und Ausfahrten sowie eine gute Eignung auch für große Fahrzeuge.

Maschinelles Parkhaus

Ein maschinelles Parkhaus ist ein Typ, bei dem Fahrzeuge mithilfe von Maschinen nach oben, unten, links und rechts bewegt werden. Auch auf engem Grundstück können viele Fahrzeuge untergebracht werden, allerdings dauert das Ein- und Ausfahren länger und es fallen regelmäßige Wartungskosten an.

Welcher Parkplatz ist für Mehrfamilienhäuser zu empfehlen?

Je nach Größe und Lage des Mehrfamilienhauses sollte der passende Parkplatztyp gewählt werden.

BedingungEmpfohlener TypGrund
Ausreichend Fläche auf dem GrundstückEbenerdiger ParkplatzNiedrige Anfangs- und Verwaltungskosten. Einfaches Ein- und Ausparken.
Begrenzte GrundstücksflächeMaschinelles ParkhausViele Stellplätze auf kleiner Fläche möglich.
Mittelgroßes bis großes MehrfamilienhausSelbstfahrendes ParkhausReibungslose Ein- und Ausfahrt und hohe Benutzerfreundlichkeit.
LuxuswohnanlageTurmparkenHohe Sicherheit und Schutz des Fahrzeugs vor Wind und Wetter.

Welche Arten von Parkplatzoberflächen gibt es und welche Merkmale haben sie?

Auch je nach Bodenmaterial des Parkplatzes unterscheiden sich die Eigenschaften.

  • Asphaltbelag: Die Ausführungskosten sind niedrig und die Bauzeit ist kurz, allerdings steigt die Oberflächentemperatur im Sommer leicht an.
  • Betonbelag: Er ist langlebig und optisch sauber, die Ausführungskosten sind jedoch höher als bei Asphalt.
  • Kiesbelag: Dies ist die kostengünstigste Lösung und bietet auch einen Sicherheitsvorteil, da Schritte hörbar sind. Allerdings ist Unkrautbekämpfung erforderlich.
  • Interlocking-Pflaster: Es ist gestalterisch hochwertig und vermittelt Exklusivität, die Ausführungskosten sind jedoch eher hoch.

Welche Arten von Verträgen und Zahlungsweisen für Parkplätze gibt es?

Für Parkplätze in Mehrfamilienhäusern gibt es im Wesentlichen zwei Vertragsmodelle.

Mietvertragsmodell

Dabei wird zusätzlich zum Mietvertrag für die Wohnung ein separater Mietvertrag für den Parkplatz abgeschlossen. Die Parkplatzgebühr wird monatlich getrennt von der Miete gezahlt. Eine Vermietung an Personen außerhalb der Hausgemeinschaft ist ebenfalls möglich.

Modell über die Eigentümergemeinschaft

Bei Eigentumswohnungen ist es üblich, dass die Eigentümergemeinschaft den Parkplatz verwaltet. Das Nutzungsrecht wird häufig per Los entschieden, und die Gebühr wird als Teil der Verwaltungskosten erhoben.

Zahlungsweisen

Übliche Zahlungsweisen sind die folgenden.

  • Lastschriftverfahren (gemeinsame Abbuchung mit der Miete)
  • Überweisung
  • Kreditkarte (sofern unterstützt)

Wie lässt sich ein Parkplatz als Maßnahme gegen Leerstand nutzen?

Ein Parkplatz kann ein starkes Argument bei der Vermietung sein. Nutzen Sie ihn auf die folgenden Arten.

  • Als Objekt mit Parkplatz bewerben: In den Suchfiltern von Immobilienportalen gehört „Parkplatz vorhanden“ zu den wichtigsten Filterpunkten.
  • Parkplatzgebühren überprüfen: Legen Sie angemessene Gebühren fest, indem Sie sie mit den umliegenden Marktpreisen vergleichen.
  • Zwei Stellplätze pro Einheit sichern: In Regionen mit ausgeprägter Autonutzung werden häufig zwei Stellplätze pro Wohnung benötigt.
  • Vermietung an externe Nutzer: Wenn freie Stellflächen vorhanden sind, sollten Sie prüfen, diese auch extern zu vermieten, um die Erträge zu maximieren.
  • Einrichtung einer Carsharing-Station: Zunehmend verbreitet ist auch das Modell, einen Teil des Parkplatzes Carsharing-Anbietern zur Verfügung zu stellen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gibt es eine gesetzliche Pflicht, bei Mehrfamilienhäusern Parkplätze einzurichten?

Eine gesetzliche Pflicht besteht nicht, jedoch können einzelne Kommunen per Verordnung vorschreiben, eine bestimmte Zahl an Stellplätzen zu sichern. Das sollte bereits in der Planungsphase geprüft werden.

Wie hoch sind die Wartungskosten für maschinelle Parkplätze?

Die jährlichen Wartungskosten liegen als Richtwert bei etwa 50.000 bis 100.000 Yen pro Palette. Bei größeren Sanierungen können zusätzlich deutlich höhere Kosten anfallen.

Können Parkplatzgebühren als Aufwand verbucht werden?

Die Verwaltungskosten für Parkplätze in der Vermietung können bei der Steuererklärung als Aufwand angesetzt werden. Einnahmen aus Parkplatzgebühren gehören ebenfalls zu den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung.

Sind Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge (EV) erforderlich?

Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen wird das Vorhandensein von Ladeeinrichtungen zunehmend zu einem Kriterium bei der Objektwahl. Mit Blick auf die Zukunft ist es durchaus sinnvoll, die Einführung solcher Einrichtungen zu prüfen.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte