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COLUMN

Kompletter Leitfaden für barrierefreies Wohnen: Planungspunkte für jeden Raum und mehr Sicherheit im Alltag

Ausführlicher Leitfaden zur Planung barrierefreier Wohnungen nach Räumen und Ausstattungen. Behandelt grundlegende Maßnahmen wie den Abbau von Schwellen, den Ausgleich von Temperaturunterschieden und die Sturzprävention für ein sicheres Zuhause.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 1 Min. Lesezeit

Barrierefreies Wohnen ist ein Zuhause, in dem Menschen aller Altersgruppen von Babys bis zu Seniorinnen und Senioren sicher, geschützt und komfortabel leben können. Wir erläutern die wichtigen Planungspunkte für jeden Raum und jede Ausstattung mit Blick auf eine mögliche spätere Pflege.

Was ist barrierefreies Wohnen?

Barrierefreies Wohnen ist ein Wohnkonzept, das so geplant ist, dass alle Menschen unabhängig von Alter oder körperlicher Verfassung sicher und beruhigt leben können. Es ist ein Konzept, das dem Universal Design nahekommt, barrierefrei wird jedoch vor allem im Wohnbereich verwendet.

Was sind die grundlegenden Punkte barrierefreien Wohnens?

  • Stufen und Schwellen beseitigen:Das verringert das Sturzrisiko und erleichtert auch die Fortbewegung mit dem Rollstuhl
  • Temperaturunterschiede vermeiden:Schutz vor Hitzeschock. Temperaturunterschiede zwischen Räumen erhöhen das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte
  • Stürzen vorbeugen:Handläufe in Fluren, Treppen, Badezimmern und ähnlichen Bereichen anbringen
  • Grundriss auf einer Ebene:Wohnbereich, Nassräume und Schlafzimmer im Erdgeschoss zusammenfassen

Worauf kommt es bei der Barrierefreiheit in den einzelnen Räumen an?

Eingang und Flur

Schwellen beseitigen und eine Rampe installieren. Der Flur sollte breit genug für einen Rollstuhl sein, außerdem sollten Handläufe angebracht werden.

Wohn- und Essbereich

Hier passieren besonders häufig Sturzunfälle. Beseitigen Sie Höhenunterschiede und wählen Sie rutschhemmende Bodenbeläge.

Küche

Empfehlenswert ist eine höhenverstellbare Küche, in der sich auch im Sitzen arbeiten lässt. Geschirrschränke sollten nicht zu hoch montiert werden.

Badezimmer und Waschbecken

Bringen Sie Handläufe an den Wänden und in der Badewanne an und verwenden Sie rutschhemmende Bodenmaterialien. Am Waschbecken sollte zudem ausreichend Platz (1,500mm) für ein Wenden mit dem Rollstuhl vorhanden sein.

Toilette

Wenn Schlafzimmer und Toilette näher beieinander liegen, wird die nächtliche Bewegung erleichtert und zugleich ein Hitzeschock vermieden.

Türen und Beleuchtung

Verwenden Sie Schiebetüren und platzieren Sie Lichtschalter so, dass sie auch vom Rollstuhl aus gut erreichbar sind. Auch Bewegungsmelder-Beleuchtung ist sinnvoll.

FAQ

Q. Muss ein barrierefreies Zuhause zwingend ein Neubau sein?

Auch bestehende Häuser lassen sich durch Umbauten barrierefrei gestalten. Wenn dies jedoch bereits beim Neubau eingeplant wird, können die Kosten niedriger ausfallen.

Q. Gibt es Zuschüsse für barrierefreie Umbauten?

Es gibt Leistungen wie die Übernahme von Wohnraumanpassungskosten über die Pflegeversicherung sowie eigene Förderprogramme einzelner Kommunen.

Q. Sollten auch junge Haushalte barrierefreies Wohnen in Betracht ziehen?

Ja. Es bietet den Vorteil, sich auf künftige Veränderungen des Lebensstils einstellen zu können und spätere Umbaukosten zu reduzieren.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte