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COLUMN

Aus Fehlern beim individuellen Hausbau lernen: Grundriss- und Budgettipps ohne Reue

Der Beitrag zeigt typische Fehler bei Grundriss und Finanzen im individuellen Hausbau, darunter Probleme bei Wohnbereich, Nassräumen, Stauraum, Laufwegen und Steckdosenplanung. Außerdem werden Tipps zur Finanzplanung erläutert, um Budgetüberschreitungen zu vermeiden.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 1 Min. Lesezeit

Ein individuell geplantes Haus bietet viel Freiheit, doch ohne sorgfältige Planung kommt es häufig zu Enttäuschungen. In diesem Beitrag haben wir typische Fehlbeispiele rund um Grundriss und Finanzierung beim individuellen Hausbau sowie die daraus ableitbaren Lehren zusammengefasst.

Warum sollte man Fehlbeispiele kennen?

Wer typische Fehler beim individuellen Hausbau im Voraus kennt, kann ein Zuhause leichter passend zum eigenen Lebensstil planen. Nicht nur Erfolgsbeispiele, sondern auch Fehlbeispiele sind der Schlüssel zu einem Hausbau ohne Reue.

Welche Fehlbeispiele gibt es beim Grundriss?

Der Grundriss ist beim individuellen Hausbau der Bereich, auf den viele am meisten Wert legen, und zugleich der Bereich, in dem besonders viele Fehler passieren.

Das Wohnzimmer war zu klein

Häufig entsteht das Muster, dass es mit Möbeln schnell beengt wirkt, weil das Wohnzimmer zugunsten anderer Räume verkleinert wurde. Stellen Sie als Raum für die ganze Familie ausreichend Fläche sicher. Auch beim Tageslicht lassen sich mit Oberlichtern oder bodennahen Fenstern Lösungen schaffen, wenn die Lage zu den Nachbarhäusern berücksichtigt wird.

Lärmprobleme durch die Anordnung der Nassbereiche

Wenn Bad oder Toilette direkt an das Schlafzimmer grenzen, kann das Geräusch von fließendem Wasser den Schlaf stören. Da spätere Änderungen wegen der Abwasserleitungen schwierig sind, ist eine Anordnung, die die täglichen Wege berücksichtigt, schon in der Planungsphase wichtig.

Der Stauraum war unpraktisch

Wer Stauraum nach dem Prinzip „je mehr, desto besser“ plant, ohne die Nutzung zu bedenken, erhält am Ende unpraktischen Stauraum, der ungenutzt bleibt. Legen Sie Lage und Größe erst fest, nachdem Sie durchdacht haben, was wo verstaut werden soll.

Die Wegeführung ist unübersichtlich

Wenn Wege für Wäsche oder in der Küche kompliziert sind, sammelt sich im Alltag unnötiger Stress an. Entscheidend ist, die Tagesabläufe aller Familienmitglieder zu simulieren.

Anzahl und Position der Steckdosen sind ungeeignet

Prüfen Sie den notwendigen Steckdosenbedarf pro Raum und legen Sie die Positionen unter Berücksichtigung der Möbelanordnung fest. Mehrfachsteckdosen bergen das Risiko von Überhitzung und Brand und sind gefährlich.

Welche Fehlbeispiele gibt es beim Geld?

Auch finanzielle Reue sollte nicht unterschätzt werden.

Nebenkosten außerhalb des Hauspreises werden übersehen

Nebenkosten wie Stempelgebühren, Registrierungs- und Lizenzsteuern, Feuerversicherung und Umzugskosten müssen bar bezahlt werden. Verschaffen Sie sich deshalb vorab einen Überblick über die Gesamtsumme.

Ein zu ambitionierter Rückzahlungsplan

Ein Rückzahlungsplan, der künftige Veränderungen bei Einnahmen und Ausgaben berücksichtigt, etwa Einkommensrückgänge oder Ausbildungskosten der Kinder, ist unverzichtbar.

Die Empfehlungen des Wohnungsbauunternehmens ungeprüft übernehmen

Wohnungsbauunternehmen planen oft auf Basis des Eigenkapitals und der maximalen Finanzierungssumme. Deshalb gilt: Holen Sie mehrere fachliche Einschätzungen ein und erstellen Sie einen tragfähigen Finanzierungsplan.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Welcher Bereich bereitet beim individuellen Hausbau am häufigsten Reue?

Am häufigsten kommt es zu Reue bei Stauraum und Wegeführung. Wichtig ist, den Entwurf auf Basis einer realistischen Alltagssimulation zu erstellen.

F. Wie hoch sind die Nebenkosten beim individuellen Hausbau?

In der Regel liegen sie bei etwa 10 bis 15 % des Hauspreises. Da viele Positionen bar bezahlt werden müssen, ist ausreichendes verfügbares Kapital wichtig.

F. Wie viel Prozent des Jahreseinkommens sollte die Rückzahlung eines Wohnungsbaudarlehens ausmachen?

Eine jährliche Rückzahlungsquote von bis zu 25 % des Jahreseinkommens gilt als solide. Bei mehr als 35 % kann die Lebensführung belastet werden.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte