Über die Serie „Vertrauensblaupause — Immobilien hinterfragen das Wesen von Reichtum"
Diese Serie untersucht Vertrauen, Nachfolge, Gesellschaft, Technologie und menschlichen Wert durch Immobilien, in 6 Folgen.
„Mein Betreuer hat sich in zehn Jahren fünfmal verändert. Jedes Mal musste ich wieder von vorne anfangen. Jetzt vertraue ich niemandem mehr."
Diese Worte eines wohlhabenden Investors vermittelten keine Wut, sondern tiefe Resignation.
Warum Japans „Vertrauensscore" zu den niedrigsten der Welt gehört
Im Ausland pflegen wohlhabende Menschen oft 10 bis 20 Jahre lange Beziehungen zu demselben Berater. In Japan ist die Realität oft anders. Das fehlende Vertrauen ist kein Personenproblem. Es ist ein Strukturproblem.
Strukturmangel Nr. 1: Die Verzerrung durch provisionsbasierte Vergütung
In einem provisionsbasierten Modell hängen die Einnahmen eines Managers davon ab, was er verkauft. Ein honorarbasierter Berater hat hingegen seine Einnahmen an das Wachstum der Kundenvermögen gebunden. Das Beste für den Kunden zu tun liegt direkt im eigenen Interesse.
Strukturmangel Nr. 2: Exklusivhandel im Immobilienbereich
Bei Immobilientransaktionen vertritt eine einzige Agentur oft sowohl Käufer als auch Verkäufer. Beide Seiten mit grundlegend entgegengesetzten Interessen zu vertreten birgt ein strukturelles Interessenkonfliktrisiko.
Meine Ansicht
Bei INA&Associates praktizieren wir ausschließliche Vertretung. Dies ist keine Differenzierungsstrategie — es ist die Art, wie wir unsere Kernwerte „Vertrauen und Ehrlichkeit" in der Praxis verkörpern. Echtes Vertrauen kann nur auf einem Design existieren, das Interessenkonflikte strukturell ausschließt.
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