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Mit einem leerstehenden Haus Einnahmen erzielen: Risiken, Förderungen und Strategien

Erläutert die Risiken eines ungenutzten leerstehenden Hauses und praktikable Wege zur Monetarisierung. Behandelt das Risiko höherer Grundsteuern, die drei Hauptoptionen Vermietung, Verkauf oder Abriss sowie den sinnvollen Einsatz von Fördermitteln.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Die Zahl der leerstehenden Häuser nimmt in ganz Japan weiter zu. Ein unbeaufsichtigt gelassenes Leerhaus bringt für Eigentümer einen dreifachen Verlust mit sich: Einsturzrisiko, höhere Steuerlast und Nachbarschaftskonflikte. Wird es jedoch angemessen genutzt,lassen sich der Vermögenswert erhalten sowie Mieteinnahmen und Verkaufserlöse sichern. In diesem Beitrag erläutern wir die Risiken eines ungenutzten Leerstands, die verschiedenen Nutzungsoptionen und den Einsatz von Fördermitteln.

Was passiert, wenn ein leerstehendes Haus ungenutzt bleibt?

Wird ein leerstehendes Haus ungenutzt gelassen, entstehen die folgenden gravierenden Risiken.

  • Einsturzrisiko: Ohne Lüftung, Reinigung und Instandhaltung schreitet die Alterung schnell voran. Dadurch steigt bei Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Taifunen das Risiko eines Einsturzes
  • Erhöhung der Grundsteuer: Erkennt die Kommune das Grundstück nicht als „Wohngrundstück“ an, entfällt die steuerliche Begünstigung bei der Grundsteuerauf bis zu das Sechsfachekann sie steigen
  • Nachbarschaftskonflikte: Durch Gerüche, Verfall oder unbefugtes Betreten kann ein Beschwerderisiko seitens der Nachbarschaft entstehen

Welche Fördermittel gibt es für die Nutzung von Leerhäusern?

Der Staat und die Kommunen treiben Maßnahmen gegen Leerstand aktiv voran. Dafür gibt es die folgenden Förderprogramme. Wer eine Nutzung prüft, sollte die Förderinformationen der zuständigen Kommune unbedingt bestätigen.

  • Fördermittel für Renovierung und Sanierung von Leerhäusern
  • Unterstützung zur Vermarktungsförderung durch Eintragung in eine Leerhausbörse
  • Förderung für Abrissarbeiten
  • Steuerliche Vergünstigungen (zum Beispiel besondere Freibeträge bei der Veräußerung eines Leerhauses, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)

Drei sinnvolle Wege, ein leerstehendes Haus wirtschaftlich zu nutzen

Als Vermieter vermieten

Dabei wird das bestehende Gebäude für eine Vermietung genutzt. Ist der bauliche Zustand gut, kann man mit vergleichsweise geringen Kosten starten.Ob die Nutzung zu Wohn- oder Gewerbezwecken erfolgt, sollte je nach Lage und Größe der Immobilie entschieden werden.Investitionen in die Renovierung von Leerhäusernkönnen kombiniert werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Immobilie zu steigern.

Verkaufen

Für den Verkauf gibt es drei Möglichkeiten.

  • Als Grundstück mit altem Haus verkaufen: Dabei fallen keine Abrisskosten an, allerdings ist bis zum Finden eines Käufers weiterhin Verwaltung und Instandhaltung erforderlich
  • Nach Abriss als unbebautes Grundstück verkaufen: So findet sich eher ein Käufer, was einen schnellen Verkauf begünstigt. Es fallen jedoch Abrisskosten an
  • An ein Immobilienunternehmen verkaufen: Das ist am schnellsten, allerdings liegt der Ankaufspreis unter dem Preis bei einer Vermittlung

Abreißen und das Grundstück nutzen

Bei stark fortgeschrittener Alterung ist die Nutzung des Grundstücks nach dem Abriss oft die realistischere Option. In urbanen Lagen sindMünzparkplätze oder der Bau von Mietapartmentssinnvoll. In ländlichen Regionen ist eine Prüfung der lokalen Nachfrage unverzichtbar; auch eine Verpachtung an einen Convenience Store kommt infrage.

Vor- und Nachteile der Nutzung

Vorteile

  • Der Vermögenswert des Gebäudes kann erhalten werden
  • Eine höhere Grundsteuerbelastung kann vermieden werden
  • Das Risiko von Nachbarschaftskonflikten kann beseitigt werden
  • Mieteinnahmen, Verkaufserlöse und Erträge aus der Grundstücksnutzung können erzielt werden

Nachteile

  • Für die Nutzung ist eine Anfangsinvestition erforderlich (zum Beispiel Renovierungs- und Abrisskosten)
  • Bei der Vermietung entstehen Leerstandsrisiken und Verwaltungskosten

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Was bedeutet es, wenn die Grundsteuer für ein leerstehendes Haus auf das Sechsfache steigt?

Für Wohngrundstücke gelten Entlastungsregelungen bei der Grundsteuer (Sonderregelung für Wohngrundstücke). Wird ein Objekt als bestimmtes problematisches Leerhaus eingestuft, kann diese Begünstigung entfallen, wodurch der steuerlich bewertete Wert deutlich steigt.

F. Was ist eine Leerhausbörse?

Dabei handelt es sich um einen Vermittlungsservice für Informationen zu Leerhäusern, der von Kommunen oder Immobilienunternehmen betrieben wird. Er verbindet Eigentümer, die verkaufen oder vermieten möchten, mit Interessenten, die kaufen oder einziehen wollen. Viele Angebote sind kostenlos nutzbar.

F. Welche Vorbereitungen sind nötig, um ein leerstehendes Haus zu vermieten?

Grundlegend sind die Prüfung von Erdbebensicherheit und allgemeiner Sicherheit des Gebäudes, die Kontrolle und Reparatur von Wasser- und Elektroanlagen sowie die Prüfung, ob die Mietverwaltung an ein Immobilienunternehmen übertragen werden sollte. Zusätzlich sollte bestätigt werden, ob Fördermittel genutzt werden können.

F. Mit welchen Abrisskosten ist zu rechnen?

Bei einem freistehenden Holzhaus gelten bei einer Gesamtgeschossfläche von 100 bis 150 m² etwa 1 bis 2,5 Millionen Yen als Richtwert. Da kommunale Abrisszuschüsse verfügbar sein können, empfehlen wir eine vorherige Prüfung.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte