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Welche Risiken birgt die Apartmentbewirtschaftung? 5 wirksame Maßnahmen

Detaillierte Erläuterung zu Leerstandsrisiken, Alterung der Immobilie, Mietrückständen, Naturkatastrophen und Mieterproblemen in der Apartmentbewirtschaftung. Dazu kommen praxisnahe Gegenmaßnahmen wie Eigenkapitalplanung, Auswahl der Immobilienverwaltung und Instandhaltungsplanung.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Die Bewirtschaftung eines Apartmenthauses kann zwar stabile Mieteinnahmen erwarten lassen, ist zugleich jedoch ein Geschäft, das ein dauerhaftes Management mehrerer Risiken erfordert. Sie wird häufig auch zur Steueroptimierung oder als Alternative zu einer Lebensversicherung genutzt, doch der Kern einer stabilen Bewirtschaftung liegt darin, die Risiken richtig zu verstehen und auf dieser Grundlage geeignete Maßnahmen zu ergreifen. In diesem Beitrag erläutern wir die wichtigsten Risiken der Apartmentbewirtschaftung und konkrete Maßnahmen für nachhaltigen Erfolg.

Welche wesentlichen Risiken sind mit der Apartmentbewirtschaftung verbunden?

Die Bewirtschaftung von Apartments ist mit mehreren spezifischen Risiken verbunden. Jedes davon ist ein wesentlicher Faktor, der nicht ignoriert werden kann.

Leerstandsrisiko

Das Leerstandsrisiko ist das größte Risiko bei der Apartmentbewirtschaftung. Selbst wenn Wohnungen leer stehen, laufen feste Ausgaben wie Darlehensrückzahlungen und Instandhaltungsrücklagen weiter. Während des Leerstands entsteht somit eine negative Situation aus null Einnahmen bei fortlaufenden Ausgaben, hinzu kommen zudem Werbekosten für die Suche nach neuen Mietern.

Alterung des Gebäudes

In Japan ist die Präferenz für Neubauten weiterhin stark ausgeprägt, sodass Apartments mit zunehmendem Alter schwerer neue Mieter gewinnen. Je weiter die Alterung fortschreitet, desto stärker steigen die Reparaturkosten und desto mehr sinkt die Rentabilität. Regelmäßige Wartung und der Erhalt der Attraktivität der Immobilie durch Renovierungen sind daher unverzichtbar.

Mietrückstände

Selbst bei Vollvermietung verringern Mietrückstände die tatsächlichen Einnahmen. Für eine Kündigung mit Räumungsaufforderung ist der Nachweis von mindestens drei Monaten Zahlungsrückstand erforderlich, und in dieser Zeit kann kein neuer Mieter gesucht werden. Hinzu kommt das Risiko, dass die Beträge steuerlich als „Umsatz“ erfasst werden, obwohl sie während der Wohnzeit noch nicht eingezogen wurden.

Risiken durch Naturkatastrophen

Wenn ein Gebäude durch Erdbeben, Starkregen oder ähnliche Ereignisse beschädigt wird und Mieter ausziehen, können die Einnahmen auf null sinken. Da die Darlehensrückzahlung weiterläuft, ist der Abschluss einer Schadensversicherung eine unverzichtbare Maßnahme. Es ist Vorsicht geboten, da Schadensersatz oder öffentliche Unterstützung allein in vielen Fällen nicht ausreichen, um die Verluste vollständig auszugleichen.

Probleme mit Mietern

Unerlaubtes Verlassen der Wohnung, unerlaubte Tierhaltung, Lärm oder Geruchsbelästigung: Probleme, die von Mietern ausgehen, sind Risiken, die die Eigentümerseite nicht direkt kontrollieren kann. Unerlaubte Tierhaltung in haustierfreien Objekten beschleunigt die Abnutzung der Wohnung und kann auch zum Auszug anderer Mieter führen. Eine enge Zusammenarbeit mit einer verlässlichen Hausverwaltung ist daher wichtig.

Welche vier Maßnahmen führen zu einer erfolgreichen Apartmentbewirtschaftung?

Wer die Risiken versteht und anschließend konkrete Maßnahmen umsetzt, kann viele Risiken vermeiden oder deutlich verringern.

Ausreichend Eigenkapital vorbereiten

Eine niedrige Darlehensbelastung ist die Grundlage für eine stabile Bewirtschaftung. Als Richtwert für das Eigenkapital gelten 10 bis 20 % des Immobilienpreises, doch je mehr eingebracht wird, desto geringer ist das Rückzahlungsrisiko. Wenn das Eigenkapital nicht ausreicht, ist es ebenfalls wichtig zu prüfen, ob das Investitionsvolumen reduziert oder der Zeitpunkt verschoben werden sollte.

Ein gut vermietbares Objekt und einen guten Standort wählen

Um das Leerstandsrisiko zu senken, ist die Wahl einer Immobilie mit realer Nachfrage unverzichtbar. Da viele Mieter besonderen Wert auf die Entfernung zum Bahnhof, das Umfeld und die Sicherheit legen, ist eine gezielte Auswahl passend zur Zielgruppe, etwa Singles, Paare oder Familien, besonders wirksam.

Die Hausverwaltung sorgfältig auswählen

Eine leistungsfähige Hausverwaltung kann dank präziser Mieterprüfung das Risiko von Mietrückständen und Mieterproblemen erheblich senken. Vergleichen Sie bisherige Ergebnisse, Reaktionsgeschwindigkeit und Kündigungsquote und wählen Sie ein Unternehmen, dem Sie vertrauen können. Empfehlenswert ist auch dieser Beitrag: Drei Punkte, die Eigentümer bei der Auswahl einer Hausverwaltung leicht übersehen.

Reparaturen und Wartung planmäßig umsetzen

Wenn Sie vorab einen Instandhaltungsplan erstellen und die erforderlichen Mittel zurücklegen, lässt sich das Risiko „unerwarteter Ausgaben“ vermeiden. Planmäßige Wartung verlangsamt die Alterung und sichert die Ertragskraft der Immobilie langfristig.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Q. Welches Risiko sollte bei der Apartmentbewirtschaftung am dringendsten vermieden werden?

A. Das Leerstandsrisiko ist das größte Risiko. Selbst wenn die Einnahmen auf null sinken, laufen die Fixkosten weiter. Deshalb ist die Auswahl eines gut vermietbaren Standorts und Objekts von höchster Bedeutung.

Q. Wie sollte man gegen Mietrückstände vorgehen?

A. Eine strengere Mieterprüfung ist die wirksamste Maßnahme. Darüber hinaus kann durch die Nutzung einer Mietgarantiegesellschaft das Ausfallrisiko nahezu vollständig ausgeschlossen werden.

Q. Wie kann man sich auf Naturkatastrophen vorbereiten?

A. Grundlage ist der Abschluss einer Gebäude- und Erdbebenversicherung. Prüfen Sie außerdem die Erdbebensicherheit des Gebäudes und ziehen Sie bei Bedarf zusätzliche Verstärkungsmaßnahmen in Betracht.

Q. Welche Risiken lassen sich durch die Beauftragung einer Hausverwaltung reduzieren?

A. Reduzieren lassen sich Mieterprobleme, Mietrückstände und lange Leerstandszeiten. Entscheidend bei der Auswahl einer Hausverwaltung sind Reaktionsgeschwindigkeit und die Qualität der Mieterprüfung.

Q. Wie hoch sollte die Anzahlung sein?

A. Allgemein gelten 10 bis 20 % des Immobilienpreises als Richtwert. Zusätzliche frei verfügbare Mittel von etwa 3 bis 5 Millionen Yen sorgen jedoch für deutlich mehr Sicherheit.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte