Fälle, in denen die Rückzahlung eines Immobilienkredits wegen sinkender Einnahmen oder unerwartet steigender Ausgaben schwierig wird, sind keineswegs selten. Wenn Zahlungsrückstände unbeachtet bleiben, kommt es am Ende zur Zwangsversteigerung, und Sie verlieren Ihr Eigenheim. Hier erläutern wir den Ablauf bei Rückständen und konkrete Handlungsmöglichkeiten.
Was passiert, wenn man mit dem Immobilienkredit in Verzug gerät?
- Versand eines Mahnschreibens:Es geht innerhalb von 3 Monaten nach Beginn des Rückstands zu. Es fordert zur Zahlung auf
- Verlust des Rechts auf Ratenzahlung:Bei mehr als 3 Monaten Verzug wird die sofortige Rückzahlung des gesamten Restdarlehens verlangt
- Ersatzleistung durch die Garantiegesellschaft:Die Garantiegesellschaft übernimmt die Zahlung. Sie werden in die Kreditausfallliste eingetragen
- Beginn der Zwangsversteigerung:Das Gericht führt eine Bestandsaufnahme durch, und die Informationen werden im Internet veröffentlicht
- Gebotsverfahren und Räumung:Das Eigentum geht auf den Höchstbietenden über. Auch eine Zwangsvollstreckung ist möglich
Welche vier Möglichkeiten gibt es, um eine Zwangsversteigerung zu vermeiden?
1. Leaseback
Dabei verkaufen Sie Ihr Haus und machen es zu Geld, können aber weiterhin als Mieter darin wohnen bleiben. Ein Vorteil ist, dass die Grundsteuer entfällt, allerdings fällt eine monatliche Miete an.
2. Überprüfung der Rückzahlungsbedingungen
Wenn Sie frühzeitig mit Ihrer Bank oder Ihrem Finanzinstitut sprechen, besteht die Möglichkeit, dass einer vorübergehenden Reduzierung der Rate oder einer Verlängerung der Laufzeit zugestimmt wird.
3. Umschuldung des Darlehens
Durch die Umschuldung eines hochverzinsten Darlehens in ein Darlehen mit niedrigerem Zinssatz lässt sich die monatliche Belastung senken. Besonders wirksam ist dies, wenn die Restlaufzeit mindestens 10 Jahre beträgt und der offene Saldo über 10 Millionen Yen liegt.
4. Freihändiger Verkauf
Dies ist eine Methode, bei der mit Zustimmung des Finanzinstituts noch vor der Versteigerung zu einem Preis verkauft wird, der nahe am Marktpreis liegt. Da ein höherer Verkaufspreis als bei einer Versteigerung möglich ist, kann der Erlös gegebenenfalls für Umzugskosten oder Lebenshaltungskosten verwendet werden.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F. Nach wie vielen Monaten Zahlungsrückstand kommt es bei einem Immobilienkredit zur Zwangsversteigerung?
Im Allgemeinen beginnt das Verfahren zur Zwangsversteigerung nach etwa 6 Monaten bis 1 Jahr Zahlungsrückstand. Je nach Finanzinstitut kann das Vorgehen jedoch unterschiedlich sein.
F. Welche Nachteile hat ein freihändiger Verkauf?
Der Eintrag in die Kreditausfallliste lässt sich nicht vermeiden. Liegt der Verkaufserlös außerdem unter dem offenen Darlehenssaldo, muss die Restschuld weiter zurückgezahlt werden.
F. Was sollte man zuerst tun, wenn die Rückzahlung zur Belastung wird?
Bitte wenden Sie sich umgehend an das Finanzinstitut, bei dem Sie den Kredit aufgenommen haben. Je früher Sie das Gespräch suchen, desto größer sind Ihre Handlungsspielräume und desto höher ist die Chance, eine Zwangsversteigerung zu vermeiden.