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Unterschiede zwischen auslaendischen Immobilienmaklern und japanischen Immobilienverkaeuferinnen | Detaillierter Vergleich von sozialem Status, Verguetungssystem und rechtlichen Strukturen

Detaillierter Vergleich zwischen auslaendischen Immobilienmaklern und japanischen Immobilienverkaeuferinnen. Erklaerung der Unterschiede in sozialem Status, Verguetungssystem und rechtlichen Strukturen.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 1 Min. Lesezeit

Der Vergleich zwischen Immobilienmaklern in verschiedenen Laendern zeigt faszinierende Unterschiede, die tiefe Einblicke in Berufsbilder, Marktstrukturen und gesellschaftliche Wahrnehmungen liefern. Bei INA&Associates sind wir ueberzeugt, dass das Verstaendnis dieser Unterschiede wichtige Erkenntnisse fuer die Weiterentwicklung der japanischen Immobilienbranche liefert.

Sozialer Status: USA vs. Japan

In den USA geniessen Immobilienmakler (Realtors) einen deutlich hoeherem sozialen Status und professionelles Ansehen als in Japan.

In den USA ist der "Realtor" eine anerkannte Profession mit klaren ethischen Standards (National Association of Realtors), starker Gemeinschaft und gesellschaftlicher Wertschaetzung. Das Bild des erfolgreichen Immobilienmaklers ist positiv besetzt – als kompetenter, wohlhabender Fachmann.

In Japan hat die Branche historisch mit Imageproblemen zu kaempfen gehabt – teilweise aufgrund von Informationsasymmetrien und manchmal fragwuerdigen Praktiken in der Vergangenheit. Dieses Bild veraendert sich langsam, aber es gibt noch erheblichen Aufholbedarf in Bezug auf professionelles Ansehen.

Verguetungssysteme im Vergleich

Die Verguetungssysteme unterscheiden sich fundamental und haben direkte Auswirkungen auf Motivation und Karriereentscheidungen.

In den USA ist ein rein provisionsbasiertes Modell weit verbreitet. Makler sind oft selbststaendige Unternehmer, die keine Grundverguetung erhalten, aber bei Erfolgen sehr hohe Provisionen verdienen koennen. Dies schafft starke Leistungsanreize, aber auch erhebliche Einkommensvolatilitaet.

In Japan ueberwiegen Festanstellungen mit Grundgehalt und Bonussystem. Dies schafft mehr Stabilitaet, aber oft weniger direkte Leistungsanreize. Einige fortschrittliche Unternehmen wie INA&Associates entwickeln hybride Modelle, die Sicherheit und Leistungsanreize kombinieren.

Rechtliche Strukturen

Die rechtlichen Rahmenbedingungen fuer Immobilientransaktionen unterscheiden sich erheblich und praegen Berufsprofile und Anforderungen.

In Japan ist das "Takken" (Riyodo Torihiki Shi) Zertifikat die zentrale Qualifikationsanforderung. Die gesetzliche Pflicht zur "Juyou Jikousetsumei" (Erklaerung wichtiger Punkte) vor Vertragsabschluss ist ein spezifisches japanisches Schutzsystem fuer Kaeufer und Mieter.

In den USA variieren die Anforderungen nach Bundesstaat, aber die Lizenzanforderungen sind generell strenger und umfassen oft mehr Weiterbildungsstunden. Die National Association of Realtors hat einen starken ethischen Code entwickelt.

Learnings fuer die japanische Immobilienbranche

Der internationale Vergleich liefert wertvolle Impulse fuer die Weiterentwicklung der japanischen Immobilienbranche.

Erstens: Staerkere Professionalisierung und ethische Standards koennen das gesellschaftliche Ansehen des Berufs verbessern. Zweitens: Hybride Verguetungsmodelle koennen bessere Leistungsanreize setzen. Und drittens: Internationales Know-how kann bereichert werden durch den Austausch mit auslaendischen Praktiken und Standards.

FAQ

Q. Kann man in Japan als selbststaendiger Immobilienmakler arbeiten?
A. Ja, aber man benoetigt eine Makler-Lizenz und muss regulatorische Anforderungen erfuellen. Viele Makler in Japan arbeiten angestellt, da selbststaendige Maklertaetigkeit staerkere unternehmerische Strukturen erfordert.

Q. Wie hoch sind typische Maklerprovisionen im Vergleich?
A. In Japan ist die gesetzliche Hoechstprovision 3% + 60.000 Yen. In den USA schwankt die uebliche Provision zwischen 5-6% des Kaufpreises (geteilt zwischen Kaeufer- und Verkaeufer-Makler).

Q. Wird die japanische Immobilienbranche internationaler?
A. Ja – zunehmend internationale Investitionen in japanische Immobilien und die Digitalisierung treiben die Internationalisierung voran.

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Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
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