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Wie gelingt die Gewinnung gewerblicher Mieter? Strategie, Partnerwahl und Hinweise zur Vermarktung

Dieser Beitrag erläutert Strategien zur Gewinnung gewerblicher Mieter, Kriterien für die Auswahl eines geeigneten Dienstleisters und wichtige Punkte bei der Anzeigenplatzierung. Er bündelt praxisnahes Wissen, das Eigentümer für stabile Mieteinnahmen benötigen.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 1 Min. Lesezeit

Auch wenn Sie eine Gewerbeimmobilie besitzen, führen fehlende geeignete Vermietungsstrategien oft zu langem Leerstand und belasten die Erträge. Die Vermietung von Gewerbeflächen erfordert anderes Know-how als Wohnimmobilien, und die Wahl des Dienstleisters sowie die Vorbereitung im Vorfeld beeinflussen den Erfolg maßgeblich. Dieser Beitrag erläutert die praktischen Schlüsselpunkte für die Vermietung von Gewerbeflächen.

Wie funktioniert die Vermietung von Gewerbeflächen? Die wichtigsten Methoden im Überblick

Die Methoden zur Vermietung von Gewerbeflächen lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen.

Direkte Ansprache des eigenen Kundenstamms

Dabei nutzt das Vermietungsunternehmen seine Datenbank mit Filialunternehmen und wachsenden Firmen, um passende Objekte gezielt vorzuschlagen. Die Verbindung aus effizient aufgebauten Datenbeständen und konsequenter Vertriebsarbeit erhöht die Matching-Quote.

Schaltung auf Immobilienportalen und in Printmedien

Durch die Veröffentlichung auf Immobilienportalen, die über Suchmaschinen gefunden werden, lässt sich eine breite Zielgruppe erreichen. In Kombination mit Fachmagazinen und Beilagen ist eine noch größere Sichtbarkeit möglich.

Worauf sollte man bei der Auswahl eines Vermietungsunternehmens achten?

Vertriebskraft und Veröffentlichungserfolge prüfen

Zwischen Unternehmen, die es bei einem Aushang belassen, und solchen, die aktiv auf Portalen inserieren und Interessenten direkt ansprechen, bestehen erhebliche Unterschiede bei der Abschlussquote. Prüfen Sie daher konkret die Qualität der eigenen Website, die Zahl der Kunden und die Abschlusserfolge bei vergleichbaren Objekten.

Zunächst den aktuellen Zustand des Objekts erfassen

Wenn Sie die folgenden Informationen vorab ordnen, können Sie Ihr Objekt klarer erläutern und die Qualität der Vorschläge verbessern.

  • Lage, Entfernung zum nächsten Bahnhof und Erreichbarkeit
  • Vergleich der Miete mit dem marktüblichen Niveau
  • Anzahl konkurrierender Objekte in der Umgebung und Vergleich der Ausstattung
  • Voraussichtlich geeignete Branchen und Nutzungskonzepte

Was sollte vor der Schaltung von Vermietungsanzeigen geprüft werden?

Ist die Miete angemessen?

Gewerbeimmobilien unterscheiden sich von Wohnimmobilien, denn die Mietpreisfestlegung wirkt sich direkt auf den Vermögenswert aus. Da Lage, Erreichbarkeit und Eignung für die jeweilige Nutzung stärker gewichtet werden als das Baualter, kann eine deutlich vom Markt abweichende Preisgestaltung zu verpassten Chancen führen.

Die passenden Werbemedien für das Objekt wählen

Welche Medien wirksam sind, hängt von der Zielbranche ab. Für Gastronomiebetriebe eignen sich spezialisierte Portale für Restaurantflächen, für Büroflächen eher wirtschaftsorientierte Portalseiten. Zielgerichtete Anzeigen ohne übermäßige Kosten tragen zu einem effizienten Leerstandsmanagement bei.

Verträge stets schriftlich abschließen

Sowohl für Werbeschaltungen als auch für Mietverträge sollten immer rechtsverbindliche Dokumente erstellt werden, um Streitigkeiten durch abweichende Bedingungen zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Q. Was ist der größte Unterschied zwischen der Vermietung von Gewerbe- und Wohnimmobilien?

Bei Gewerbeimmobilien ist die Zielgruppe ein Unternehmen. Deshalb sind Lage, Nutzungseignung und Funktionalität besonders wichtig. Im Unterschied zu Wohnimmobilien lässt sich die monatliche Miete oft weniger leicht senken, gleichzeitig besteht jedoch das Risiko längerer Leerstandszeiten.

Q. Fallen Kosten an, wenn man ein Vermietungsunternehmen beauftragt?

Üblicherweise fällt bei Vertragsabschluss eine Maklerprovision an, die sich häufig auf ein bis zwei Monatsmieten beläuft. Da zusätzlich Kosten für Inserate anfallen können, sollte die Gebührenstruktur vorab klar abgestimmt werden.

Q. Wie lässt sich ein Objekt vermieten, wenn die Miete über dem Markt liegt?

Wirksam kann es sein, Anreize wie mietfreie Zeiten oder Zuschüsse zu Ausbaukosten anzubieten oder die Vorteile bei Ausstattung und Erreichbarkeit aktiv hervorzuheben.

Q. Sollte die Miete gesenkt werden, wenn sich kein Mieter findet?

Zunächst sollten Vermarktungsmethode und Anzeigen überprüft werden. Bleibt die Resonanz dennoch aus, kann eine marktgerechte Mietanpassung erwogen werden. Da eine vorschnelle Mietsenkung die langfristigen Erträge beeinträchtigen kann, sollte die Entscheidung gemeinsam mit Fachleuten getroffen werden.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte