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Vollvermietung Erreichen: Konkrete Strategien gegen Leerstand

Dieser Praxisleitfaden erläutert konkrete Strategien, um bei der Bewirtschaftung von Apartmenthäusern eine Vollvermietung zu sichern. Von der Analyse der Auszugsgründe über Maßnahmen gegen Leerstand bis zum sinnvollen Einsatz einer Immobilienverwaltung deckt er die wichtigsten Punkte für Vermieter ab.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Um mit der Bewirtschaftung von Apartments stabile Einnahmen zu erzielen, ist eine Vollvermietung unverzichtbar. Da Auszüge von Mietern jedoch nicht zu vermeiden sind, ist es nicht einfach, den voll vermieteten Zustand dauerhaft aufrechtzuerhalten. In diesem Beitrag stellen wir konkrete, praxistaugliche Strategien vor, um Vollvermietung zu erreichen und zu sichern.

Warum ist es so schwierig, Vollvermietung aufrechtzuerhalten?

Der Hauptgrund dafür ist, dass Mieter aus sehr unterschiedlichen Gründen ausziehen. Die Auszugsgründe zu verstehen, ist der erste Schritt zu wirksamen Maßnahmen.

Unzufriedenheit mit der Miethöhe

Wenn die Miete im Vergleich zu Neubauobjekten in der Umgebung als zu hoch wahrgenommen wird, führt das zu Auszügen. Da die Miete eine monatlich fixe Belastung ist, ziehen kostenbewusste Mieter häufig einen Umzug in günstigere Objekte in Betracht.

Ein Objekt mit besseren Bedingungen gefunden

Wenn in der Nachbarschaft Objekte mit beliebten Ausstattungsmerkmalen wie kostenlosem Internet, automatischer Türverriegelung oder Badewannen-Nachheizfunktion auf den Markt kommen, steigt das Auszugsrisiko. Nicht wenige Mieter suchen zum Zeitpunkt der Vertragsverlängerung nach einer neuen Wohnung.

Veränderungen im Lebensstil

Auszüge im Zusammenhang mit Lebensereignissen wie Heirat oder Geburt lassen sich nicht vermeiden. Bei Einpersonenhaushalten geeigneten Wohnungen ist Familienleben nicht möglich, daher ist dies ein natürlicher Auszugsgrund.

Alterung des Gebäudes

Wenn die Ausstattung mit zunehmendem Gebäudealter an Attraktivität verliert, steigt die Zahl der Auszüge. Es ist wichtig, Instandhaltung wie Renovierungen nicht zu vernachlässigen und zugleich die Miethöhe dem Gebäudealter entsprechend zu überprüfen.

Welche Strategien führen zur Vollvermietung?

Wer die folgenden sechs Strategien konsequent umsetzt, kommt dem Ziel der Vollvermietung deutlich näher.

Strategie 1: Gefragte Ausstattungen einführen

Die Bedürfnisse der Mieter zu verstehen und beliebte Ausstattungen anzubieten, ist die Grundlage jeder Leerstandsstrategie.

  • Kostenloses Internet
  • Paketboxen
  • Gegensprechanlage mit Monitor
  • Separates Waschbecken
  • Badewannen-Nachheizfunktion

Auch laut einer Erhebung der Nationalen Zeitung für Mietwohnungswesen kommt ohne diese Ausstattungen oft kein Mietvertrag zustande.

Strategie 2: Gute Beziehungen zu den Mietern aufbauen

Wer auf Anliegen der Mieter schnell reagiert und ein Vertrauensverhältnis aufbaut, kann langfristige Mietverhältnisse fördern. Ein aufrichtiger Umgang mit Problemen erhöht die Zufriedenheit und beugt Auszügen vor.

Strategie 3: Angemessene Mietpreisgestaltung

Vergleichen Sie mit dem Marktumfeld und setzen Sie die Miete passend zu Baujahr und Ausstattung fest. Liegt die Miete zu deutlich über dem Markt, entstehen Leerstände; ist sie zu niedrig, leidet die Rendite.

Strategie 4: Den ersten Eindruck der Immobilie verbessern

Der erste Eindruck bei der Besichtigung beeinflusst die Anmietungsentscheidung stark. Sorgen Sie daher konsequent für saubere Gemeinschaftsflächen, einen gepflegten Eingangsbereich und gründlich gereinigte Innenräume.

Strategie 5: Die Zielgruppe der Mieter neu definieren

Wenn Sie die Zielgruppe etwa auf ausländische Mieter, Senioren oder Haustierhalter ausweiten, können Sie mehr potenzielle Interessenten erreichen.

Strategie 6: Mit einer vertrauenswürdigen Hausverwaltung zusammenarbeiten

Die Qualität der Hausverwaltung wirkt sich unmittelbar auf die Vermietungsquote aus. Wer eine geeignete Hausverwaltung auswählt, erhält durchgängige Unterstützung von der Vermarktung bis zur Abwicklung von Auszügen.

Worauf sollten Eigentümer achten, um Vollvermietung zu sichern?

Auch nach Erreichen der Vollvermietung sind kontinuierliche Maßnahmen erforderlich. Achten Sie insbesondere auf die folgenden drei Punkte.

Regelmäßige Wartung der Ausstattung

Wenn Defekte oder Verschleiß an der Ausstattung unbeachtet bleiben, steigt das Auszugsrisiko. Entscheidend ist, den Vermögenswert der Immobilie durch planmäßige Reparaturen und Renovierungen zu erhalten.

Marktentwicklungen laufend beobachten

Prüfen Sie regelmäßig Informationen zu Neubauobjekten in der Umgebung und zu Marktpreisveränderungen und leiten Sie bei Bedarf Maßnahmen ein.

Mieterzufriedenheit erhöhen

Schnelle Reaktionen auf Beschwerden und Wünsche, die Pflege der Gemeinschaftsflächen sowie gründliche Prüfungen vor dem Einzug verbessern die tägliche Verwaltungsqualität und fördern langfristige Mietverhältnisse.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Welche Investition in die Ausstattung ist für Vollvermietung am wirksamsten?

Die Einführung von kostenlosem Internet gilt als Maßnahme mit besonders hoher Kosten-Nutzen-Wirkung. Mit einer monatlichen Investition von wenigen Tausend Yen kann eine Verbesserung der Leerstandsquote erwartet werden.

F. Gibt es Möglichkeiten, Leerstand zu beseitigen, ohne die Miete zu senken?

Ja. Durch bessere Ausstattung, eine Überprüfung der Zielgruppe oder eine stärkere Inszenierung bei Besichtigungen lässt sich auch über Mehrwert jenseits des Mietpreises differenzieren.

F. Verbessert sich die Vermietungsquote, wenn man die Hausverwaltung wechselt?

Wenn Sie zu einem Unternehmen mit hoher Verwaltungsqualität und starker Vermarktungskompetenz wechseln, ist eine Verbesserung realistisch. Vergleichen Sie dafür die Erfolgsbilanz und Reaktionsfähigkeit der Anbieter sorgfältig.

F. Was ist am wichtigsten, um Auszüge zu verhindern?

Am wichtigsten ist eine schnelle Reaktion auf Anfragen und Beschwerden der Mieter. Ein belastbares Vertrauensverhältnis führt zu langfristigen Mietverhältnissen.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte