Unter den Investments, die Immobilien nutzen, rückt das Investment in Waschsalons als Nebeninvestment zunehmend in den Fokus. Da ein unbemannter Betrieb möglich ist und keine speziellen Fachkenntnisse erforderlich sind, bleiben die Einstiegshürden niedrig. Gleichzeitig beeinflusst die Standortwahl die Ertragskraft maßgeblich. In diesem Beitrag erläutern wir für Investoren Nachfragetrends, Vorteile und den Einstieg in das Investment in Waschsalons.
Warum steigt die Nachfrage nach Waschsalons?
Die wichtigsten Nutzergruppen sind derzeit Frauen in Doppelverdienerhaushalten und ausländische Aufenthaltsgäste. Damit hat sich die Nutzerstruktur gegenüber der früheren Konzentration auf Studierende und Alleinlebende verändert. Mit der steigenden Erwerbsquote von Frauen und der Zunahme des Inbound-Tourismus ist auch künftig mit weiter wachsender Nachfrage zu rechnen.
Welche Vorteile bietet ein Investment in Waschsalons?
Wir analysieren die Investitionsvorteile aus drei Perspektiven.
Keine Personalkosten
Da der unbemannte Betrieb die Regel ist, fallen keine Personalkosten an. Die laufenden Kosten beschränken sich auf Energie, Waschmittel und Wartung. Wenn Sie Reinigung und Wartung selbst übernehmen, lassen sich die Kosten weiter senken.
Hohe steuerliche Vorteile
Die Anschaffungskosten für Waschmaschinen und Trockner können aufgrund der Steuerregelungen zur Förderung produktivitätssteigernder Investitionen und zur Investitionsförderung kleiner und mittlerer Unternehmen sofort abgeschrieben werden. So lassen sich die Kaufkosten unmittelbar als Aufwand verbuchen und zur steuerlichen Entlastung des Unternehmens nutzen.
Keine speziellen Fachkenntnisse erforderlich
Da der Hersteller bei Gerätestörungen unterstützt, sind keine besonderen technischen Kenntnisse oder Qualifikationen erforderlich.
Wie beginnt man mit einem Investment in Waschsalons?
Es gibt zwei grundlegende Investitionsmodelle.
Selbst betreiben
Sie können selbst ein Objekt mit Gebäude und Ausstattung aufbauen oder einem Franchise beitreten und dessen Know-how nutzen. Der Eigenbetrieb bietet eine höhere Marge, birgt jedoch ein Verlustrisiko, wenn die Kundengewinnung scheitert. Beim Franchise fällt eine Gebühr an, dafür ist ein Kundeneffekt durch die Markenbekanntheit zu erwarten.
Das Grundstück an einen Waschsalon-Betreiber vermieten
Wenn der Eigenbetrieb schwierig ist, gibt es auch die Möglichkeit, das Grundstück zu vermieten und stabile Mieteinnahmen zu erzielen. Die Einnahmen fallen zwar geringer aus als beim Eigenbetrieb, dafür lässt sich das Betriebsrisiko vermeiden.
Der Schlüssel zum Erfolg ist die Standortwahl
Ein Neueinstieg ist in Gebieten mit bereits hoher Dichte an Waschsalons nachteilig. Entscheidend für eine hohe Auslastung ist, frühzeitig einen Standort mit Nachfrage und geringer Konkurrenz zu sichern und Orte in der Nähe von Gewerbeeinrichtungen zu wählen, die mit dem Auto gut erreichbar sind.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Q. Wie hoch sind die Anfangskosten für ein Investment in Waschsalons?
Für die Ausstattung sind in der Regel 20 bis 50 Millionen Yen einzuplanen. Bei einem Franchise fällt zusätzlich eine Franchisegebühr an.
Q. Wie lange dauert die Amortisation typischerweise?
Das hängt von der Auslastung ab, als grober Richtwert gelten jedoch 7 bis 10 Jahre. Bei Objekten in guter Lage kann eine Amortisation auch innerhalb von 5 Jahren möglich sein.
Q. Welche Qualifikationen sind für den Betrieb eines Waschsalons erforderlich?
Besondere Qualifikationen sind nicht erforderlich. Allerdings müssen die Ausstattungsstandards gemäß dem japanischen Feuerwehrgesetz eingehalten werden.