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Gasherd tauschen in Japans Mietobjekten: Kosten & IH-Umbau

Wann ein Gasherd im japanischen Mietobjekt ausgetauscht werden muss, was Gerät und Einbau kosten und welche Vorteile der Umstieg auf ein Induktionskochfeld bringt. Ein Praxisleitfaden für Eigentümer und Investoren aus dem deutschsprachigen Raum.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 11 Min. Lesezeit

Der Gasherd gehört in Japan zur selbstverständlichen Grundausstattung einer Mietwohnung und ist für die Bewohnerinnen und Bewohner schlicht unverzichtbar.
Selbst bei regelmäßiger Wartung treten mit den Jahren Verschleiß und Störungen auf.
Häufen sich Störungen oder ist die Alterung fortgeschritten, führt an einem Austausch kein Weg vorbei.
In diesem Beitrag stellen wir typische Störungen an Gasherden, die Kosten eines Austauschs sowie empfehlenswerte Gerätemodelle vor.
Auch wer für sein japanisches Mietobjekt über den Wechsel vom Gasherd zum Induktionskochfeld nachdenkt – in Japan durchgängig „IH" genannt, abgeleitet von Induction Heating –, findet hier die vollständige Entscheidungsgrundlage.

Störungen am Gasherd: neun Punkte, die Sie prüfen sollten

Es kommt häufig vor, dass sich Mieterinnen und Mieter mit einer Störungsmeldung zum Gasherd bei Ihnen melden.
Sehen wir uns deshalb an, welche Punkte Sie im Störungsfall prüfen sollten, bevor Sie einen Fachbetrieb beauftragen.

Prüfpunkt 1: leere Batterien

Sehr oft sind schlicht verbrauchte oder vollständig leere Batterien die Ursache.
Japanische Gasherde nutzen für die Zündung Batterien als Energiequelle, weshalb der Herd bei leeren Batterien gar nicht mehr oder nur noch schwer zündet.
Ob die Batterien leer sind, erkennen Sie an der kleinen Kontrollleuchte in der Nähe des Batteriefachs.

Leuchtet die Lampe, ist die Batterie sehr wahrscheinlich die Ursache und sollte gewechselt werden.
Verbrauchte Batterien führen außerdem dazu, dass die Flamme schwächer brennt oder die Zündung merklich langsamer erfolgt.
Auch dann lohnt sich zuerst ein Batteriewechsel.
Empfohlen wird, die Batterien einmal pro Jahr routinemäßig zu wechseln.

Ein jährlicher Wechsel auch am störungsfreien Gerät reduziert die Zahl der Anrufe wegen ausbleibender Zündung spürbar. Für Eigentümer aus dem DACH-Raum ist das überraschend: Dort zünden Gaskochfelder üblicherweise über den Netzanschluss.

Prüfpunkt 2: verrutschte Bauteile

Ein Gasherd besteht aus mehreren Einzelteilen, und jedes davon ist für den bestimmungsgemäßen Betrieb wichtig.
Vor allem wenn die Brennerkappe verrutscht ist, kommt es häufig zu Störungen wie einer ausbleibenden Zündung.

Ebenso kann beim Kochen ein Topf gegen den Brenner stoßen und die Kappe verschieben.
Bei hochwertigeren Gasherden erkennt die eingebaute Sensorik, dass ein Bauteil nicht korrekt sitzt, und verweigert den Betrieb.
Wird der Herd so weiterbetrieben, steigt das Unfall- und Brandrisiko deutlich – genau dafür ist die Sensorik da.
Verrutschte Bauteile treten besonders häufig unmittelbar nach der Reinigung des Gasherds auf, weshalb Sie nach jedem Putzen sorgfältig auf den korrekten Sitz achten sollten.

Besonders verbreitet sind zwei Fehler: Das Bauteil sitzt nicht plan auf, sondern steht leicht ab, oder es wurde seitenverkehrt wieder eingesetzt.
Prüfen Sie Position und Ausrichtung konsequent, dann vermeiden Sie viele vermeintliche Defekte.

Prüfpunkt 3: Feuchtigkeit

Sind Bauteile des Gasherds noch feucht, führt das regelmäßig dazu, dass die Zündung nur schwer gelingt.
Auch die Störung, dass nur ein Teil des Brennerkranzes zündet, geht nicht selten auf Restfeuchte zurück.
Nass gewordene Bauteile wischen Sie trocken oder lassen sie über Nacht vollständig durchtrocknen.
Häufig wurde der Herd nach der Reinigung nicht ausreichend abgetrocknet; ebenso oft ist jedoch übergekochtes Kochwasser die Ursache.

Gegen Überkochen helfen einfache Hausmittel wie ein Löffel im Topf oder ein Tropfen Öl im Kochwasser.
Auch nasses Kochgeschirr bringt Feuchtigkeit an die empfindlichen Stellen.
Wird das Kochgeschirr vor dem Gebrauch gründlich abgetrocknet, lässt sich diese Fehlerquelle vollständig vermeiden.

Prüfpunkt 4: Sicherheitseinrichtungen

Bei vergleichsweise neuen Gasherden greift eine Sicherheitseinrichtung, sobald die Flamme etwa durch übergekochtes Wasser erlischt, und stellt die Gaszufuhr automatisch ab.
Diese Einrichtung erhöht die Sicherheit erheblich, kann aber Fehlauslösungen verursachen, wenn sie nicht regelmäßig gereinigt wird.

Prüfen Sie deshalb, ob Verschmutzungen an der Sicherheitseinrichtung die Erfassung verhindern.
Die Sicherheitseinrichtung ist das spitz zulaufende Bauteil unmittelbar am Brenner, dort wo die Flamme austritt.
Wischen Sie Rückstände gründlich ab, damit das Bauteil wieder anspricht.
Zusätzlich verfügen viele japanische Gasherde über einen Temperatursensor als weitere Sicherheitsfunktion.
Dieser Temperatursensor löscht die Flamme bei zu hoher Temperatur automatisch und sitzt in der Mitte des Brenners als kleiner, hervorstehender Stift.
Wie bei der Sicherheitseinrichtung lässt sich das Problem oft schon dadurch beheben, dass Sie den Sensor sorgfältig von Verschmutzungen befreien.

Prüfpunkt 5: Kindersicherung

Wenn der Herd nicht zündet, ist es ebenso wichtig zu prüfen, ob versehentlich die Kindersicherung aktiviert wurde.
Selbst wenn die Kindersicherung im Alltag gar nicht genutzt wird, kann sie durch eine unbedachte Bewegung eingeschaltet werden.

Besonders bei Modellen, die per langem Tastendruck gesperrt werden, geschieht das häufig unbemerkt.

Prüfpunkt 6: Gasschlauch

Auch die Alterung des Gasschlauchs, der für den Betrieb eines japanischen Gasherds unverzichtbar ist, zählt zu den typischen Störungsursachen.
Nicht selten wurde er bei der Reinigung nicht fest genug angeschlossen.
Der Gasschlauch besteht aus Kunststoff und Gummi und ist damit ein Verschleißteil, das mit der Zeit unweigerlich altert.
Bei Rissen, Verfärbungen oder hart gewordenem Material ist ein Austausch fällig.
Da die Alterung auch dann weit fortgeschritten sein kann, wenn der Schlauch äußerlich noch einwandfrei aussieht, gilt ein Austausch im Abstand von etwa sieben Jahren als empfehlenswert.

Prüfen Sie im Störungsfall also stets auch den Zustand und den festen Sitz des Gummischlauchs.

Prüfpunkt 7: Klimaanlage und Ventilator

Der Luftstrom von Klimaanlagen und Ventilatoren kann die Flamme eines Gasherds erheblich beeinflussen.
Wenn die Flamme erlischt oder unruhig brennt, sollten Sie zuerst die Luftrichtung von Klimaanlage oder Ventilator ändern.

Insbesondere wenn die Flamme erlischt und sich anschließend nicht mehr entzünden lässt, hat womöglich die Sicherheitseinrichtung ausgelöst.
Bei älteren Geräten ohne Sicherheitseinrichtung ist ein solcher Luftstrom ausgesprochen gefährlich.

Dann erlischt nämlich nur die Flamme, während unbemerkt weiter Gas ausströmt und sich im Raum ansammelt – im schlimmsten Fall führt das zu einer Verpuffung. Achten Sie deshalb konsequent auf die Ausrichtung von Klimaanlage und Ventilator. In japanischen Wohnungen steht die Klimaanlage oft direkt gegenüber dem Kochfeld, weshalb dieser Punkt hier besonders relevant ist.

Prüfpunkt 8: Gasabsperrhahn

Bei einer Störung am Gasherd ist der Gasabsperrhahn das, was die meisten Menschen zuerst kontrollieren.
Ist der Hahn geschlossen, strömt kein Gas und der Herd lässt sich nicht zünden – prüfen Sie deshalb noch einmal, ob der Absperrhahn wirklich vollständig geöffnet ist.

Der Gasabsperrhahn befindet sich in japanischen Wohnungen grundsätzlich unterhalb oder hinter dem Gasherd.
Zum Öffnen steht der Hebel üblicherweise längs zur Leitung, zum Schließen quer dazu, wie beim hierzulande gewohnten Kugelhahn.

Prüfpunkt 9: Gaszähler

Wenn nicht nur der Gasherd, sondern auch die Warmwasserbereitung ausfällt, liegt die Ursache möglicherweise am Gaszähler.
Japanische Gaszähler schalten bei einem Erdbeben automatisch ab, weshalb sie nach jedem spürbaren Beben unbedingt zu kontrollieren sind.

Prüfen Sie, ob der Zähler läuft, und wenden Sie sich sonst an das Gasversorgungsunternehmen.
Da japanische Gaszähler über eine Rückstelltaste verfügen, lässt sich die Versorgung häufig schon mit einem einzigen Tastendruck wiederherstellen, sofern kein tatsächlicher Defekt vorliegt. Diese erdbebenbedingte Abschaltung ist eine japanische Besonderheit; wer sie nicht kennt, beauftragt nach jedem Beben unnötige Serviceeinsätze.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Austausch?

Wenn Sie den passenden Austauschzeitpunkt kennen, können Sie die Ausgaben für die Ausstattung frühzeitig einplanen.
Neben dem Zeitrahmen erläutern wir auch die Verschleißerscheinungen, die dafür als Anhaltspunkt dienen.

Als Richtwert gelten acht bis zehn Jahre

Die Lebensdauer eines Gasherds liegt allgemein bei acht bis zehn Jahren, weshalb ein Austausch in diesem Zeitfenster sinnvoll ist.
Ist die Produktion eingestellt, laufen bald auch die Ersatzteile aus und eine Reparatur wird kaum noch möglich.
Wenn trotz regelmäßiger Reinigung sowie routinemäßigem Batterie- und Schlauchwechsel weiterhin Störungen auftreten, ist der Wechsel auf ein neues Gerät die wirtschaftlich bessere Entscheidung.

Reparieren oder austauschen – so entscheiden Sie

Prüfen Sie zunächst, ob die Herstellergarantie noch läuft.
Innerhalb der Garantiezeit sind alle Ersatzteile verfügbar und die Störung lässt sich meist beheben.
In diesem Fall empfiehlt es sich, die Reparatur direkt beim Hersteller zu beauftragen.
Da die Garantie in Japan jedoch meist nur ein Jahr ab Kauf beträgt, sind bei alterungsbedingten Störungen fast immer bereits mehr als zwölf Monate vergangen – anders als bei der zweijährigen Gewährleistung im DACH-Raum.
Dennoch gilt: Solange seit Produktionsbeginn des Modells nicht mehr als sieben Jahre vergangen sind, ist eine kostenpflichtige Reparatur in aller Regel möglich.

Liegt der Produktionsbeginn mehr als sieben Jahre zurück, führt an der Anschaffung eines neuen Gasherds meist kein Weg vorbei.

Verschleißerscheinungen als Anhaltspunkt für den Austausch

Wenn Sie denselben Gasherd bereits seit mehr als zehn Jahren betreiben, gelten die folgenden Verschleißerscheinungen als klarer Anhaltspunkt für einen Austausch.

・Ein Batteriewechsel bringt keine Besserung
・Es riecht nach Gas oder es tritt ein ungewöhnlicher Geruch auf
・Die Flamme brennt unruhig
・Es bildet sich Ruß
・Ein Fehlercode lässt sich nicht mehr löschen
・Es treten ungewöhnliche Geräusche auf
・Der Temperatursensor arbeitet nicht mehr korrekt

Vor allem bei ungewöhnlichen Geräuschen sollten Sie den Austausch zügig veranlassen, da daraus ernsthafte Unfälle entstehen können.

Geräte vor 2008 sollten Sie zügig ersetzen

Tatsächlich sind Temperatursensor und Sicherheitseinrichtung in Japan durch staatliche Vorgabe verpflichtend vorgeschrieben.
Ein Gasherd ohne Temperatursensor und ohne Sicherheitseinrichtung stammt folglich aus einer Produktion vor 2008.

Wenn Sie mit Störungen an einem vor 2008 gefertigten Gasherd zu kämpfen haben, sollten Sie schon zur Vermeidung von Bränden und anderen Unfällen auf ein Gerät mit vollständiger Sicherheitsausstattung umsteigen. Diese Stichjahr-Regel ist ein japanisches Spezifikum und knüpft nicht an das Baujahr des Gebäudes an, sondern an das Produktionsjahr des Geräts.

Was kostet der Gasherdtausch im Mietobjekt?

Kommen wir nun zu den Kosten, die für die meisten Eigentümer im Vordergrund stehen.
Wenn Sie die Kostenbestandteile im Vorfeld genau kennen, lässt sich der Austausch reibungslos und ohne Budgetüberraschungen abwickeln.

Der Einbau kostet rund 20.000 Yen

Beim Wechsel auf ein Einbaukochfeld fallen für die Montage Arbeitskosten von etwa 20.000 Yen (rund 120 EUR) an.
Für den Einbau ist in Japan eine Fachqualifikation vorgeschrieben; Laien dürfen ihn nicht vornehmen.
Ein sogenannter Tischherd wird dagegen auch als Aufstellgerät bezeichnet und lässt sich selbst von Laien problemlos austauschen.
Da nur Absperrhahn und Herd über einen Schlauch verbunden werden, ist es die kostengünstigste Wahl.
Achten Sie an dieser Stelle jedoch auf die Abnahme nach dem Austausch.
Zur Abnahme gehört neben der Dichtheitsprüfung auf Gaslecks auch die Kontrolle, ob der Herd einwandfrei arbeitet – aus Sicherheitsgründen sollten Sie diese Prüfung stets von einem Fachbetrieb durchführen lassen.

Der Gerätepreis bestimmt die Gesamtkosten

Im Folgenden stellen wir die marktüblichen Preise nach Preisklassen sowie die jeweiligen Geräteeigenschaften vor.

Preisniveau der Einstiegsklasse

Der marktübliche Preis der Einstiegsklasse liegt bei etwa 60.000 Yen (rund 370 EUR).
Von einem Gasherd der Einstiegsklasse sollten Sie erwarten, dass er das Erhitzen und Garen in seiner Grundfunktion beherrscht – mehr aber auch nicht.

Diese Klasse eignet sich, wenn Grundfunktionen ausreichen, keine besonderen Zusatzfunktionen gewünscht sind und die Investition vor allem günstig ausfallen soll.

Preisniveau der Mittelklasse

Der marktübliche Preis der Mittelklasse liegt bei etwa 100.000 Yen (rund 610 EUR).
Kennzeichnend sind Ausstattungsmerkmale wie eine Überhitzungssicherung für Frittieröl sowie Funktionen zur Reduzierung von Gerüchen und Rauch.

Wird in der Wohnung häufig gekocht oder oft frittiert, sind Sie mit einem Gerät der Mittelklasse deutlich auf der sicheren Seite.

Preisniveau der Oberklasse

Der marktübliche Preis der Oberklasse liegt bei etwa 200.000 Yen (rund 1.230 EUR).
Neben sämtlichen Funktionen der Mittelklasse kommen hier Modelle mit Anbindung an eine herstellereigene App sowie Geräte mit hochwertigem Grill hinzu.
Diese Klasse wird vor allem dann gewählt, wenn besonderer Wert auf das Kochen gelegt wird oder ein großer Grillraum gewünscht ist.

Warum sich die Preisklassen unterscheiden

Die Preisklasse ergibt sich vor allem aus der Qualität der Kochfeldoberfläche, in Japan „Toppuretto" genannt, sowie aus den Unterschieden beim Grill.
Je höher die Preisklasse, desto besser sind Schmutzunempfindlichkeit, Haltbarkeit und optische Wertigkeit.

In der Oberklasse kommt überwiegend eine Glasoberfläche zum Einsatz, die als die hochwertigste Variante gilt.
In der Einstiegsklasse kommen Emaille – robust, aber schmutzanfällig – sowie leicht zu reinigende, jedoch rostanfällige Fluorbeschichtungen zum Einsatz.
Beim Grill unterscheiden sich die Geräte am deutlichsten: einseitig oder beidseitig befeuert, mit oder ohne Wasserschale.
Nahezu alle Geräte der Oberklasse sind beidseitig befeuert und kommen ohne Wasserschale aus.

Wer trägt die Kosten des Gasherdtauschs?

Der Austausch eines Gasherds verursacht überraschend hohe Kosten – es gibt jedoch Konstellationen, in denen Sie als Eigentümer diese Kosten gar nicht tragen müssen.

Als Ausstattungsgegenstand trägt der Eigentümer die Kosten

Wenn der Gasherd als Ausstattung des Mietobjekts gestellt wird, muss der Eigentümer den Austausch selbst finanzieren.
Seit 2009 sind in Japan überwiegend sehr sichere Gasherde im Handel, sodass bei bestimmungsgemäßem Gebrauch auch Einstiegsgeräte kaum Unfälle verursachen.
Dennoch bieten Geräte der Oberklasse Vorteile: Sie sind unempfindlicher gegen Verschmutzung, halten länger und werden von der Mieterschaft spürbar besser angenommen.
Wägen Sie beim Austausch also neben dem Budget stets sorgfältig ab, welche Funktionen das neue Gerät tatsächlich mitbringen soll.

Als zurückgelassener Gegenstand trägt die Mieterschaft die Kosten

Handelt es sich um einen Gasherd, den die Vormieterin oder der Vormieter zurückgelassen hat, trägt üblicherweise die aktuelle Mieterschaft die Kosten.
Die Kostentragung für Ausstattungsgegenstände zählt zu den Punkten, an denen es besonders häufig zu Streitigkeiten mit der Mieterschaft kommt.
Klären Sie beim Einzug neuer Mieter deshalb stets, ob zurückgelassene Gegenstände vorhanden sind, und erläutern Sie die Handhabung im Störungsfall unmissverständlich.

Für Investorinnen und Investoren aus dem DACH-Raum ist genau diese Unterscheidung der wichtigste Punkt des Artikels, denn sie hat im deutschsprachigen Mietrecht keine Entsprechung. Japan kennt mit „setsubi" (Ausstattung des Vermieters) und „zanchibutsu" (zurückgelassener Gegenstand) zwei rechtlich völlig verschiedene Kategorien für dasselbe Gerät in derselben Küche: Beim Ausstattungsgegenstand schuldet der Eigentümer Instandhaltung und Ersatz, beim zurückgelassenen Gegenstand schuldet er nichts – er duldet das Gerät lediglich. In Deutschland ist die Lage klarer, aber starrer: Eine mitvermietete Einbauküche unterliegt der Instandhaltungspflicht nach § 535 BGB, und eine Kleinreparaturklausel deckt allenfalls Bagatellbeträge ab, nie einen kompletten Herdtausch. Wer in Japan investiert, sollte die Zuordnung jedes Geräts daher im Mietvertrag und im Übergabeprotokoll schriftlich fixieren lassen; mündliche Absprachen mit dem Vorbesitzer sind beim Eigentümerwechsel wertlos.

Vom Gasherd zum Induktionskochfeld: Vor- und Nachteile im Überblick

Wenn sich Störungen häufen oder die Nutzungsdauer überschritten ist, sollten Sie über Austausch oder Reparatur nachdenken.
Sie können den alten Gasherd selbstverständlich durch einen neuen Gasherd ersetzen – der Neueinbau eines Induktionskochfelds ist jedoch eine ernsthaft prüfenswerte Alternative.
Im Folgenden stellen wir die Vor- und Nachteile eines Wechsels auf Induktion vor.

Vorteile eines Induktionskochfelds

Zunächst stellen wir die Vorteile eines Wechsels auf Induktion vor und fassen dabei zugleich die charakteristischen Eigenschaften dieser Technik zusammen.

Geringeres Brandrisiko

Induktion bietet ein hohes Sicherheitsniveau und senkt das Risiko eines Wohnungsbrandes deutlich.
Beim Gasherd kann die Flamme auf Kleidung oder Geschirrtücher übergreifen – besonders gefährlich für ältere Menschen und kleine Kinder.
Bei Induktion entsteht dagegen keine offene Flamme, sodass die Gefahr des Übergreifens gering ist und auch Menschen mit Respekt vor offenem Feuer gut damit umgehen können.

Je nach Modell kommen zusätzliche Sicherheitsfunktionen, eine automatische Abschaltung sowie eine Kindersicherung hinzu – wenn Sicherheit für Sie Priorität hat, sollten Sie das Gerät gezielt nach diesen Funktionen auswählen.

Deutlich einfachere Reinigung

Auch die einfache Reinigung spricht für einen Wechsel auf Induktion.
Anders als beim Gasherd entfallen die gusseisernen Topfträger, und die Oberfläche ist vollkommen eben, sodass ein Tuch oder ein einzelnes Reinigungstuch für die Pflege vollkommen ausreicht.

Da ohnehin keine Flamme entsteht, brennt weniger ein und es spritzt weniger Fett in die Umgebung, sodass sich ein sauberer Zustand mit geringem Aufwand dauerhaft halten lässt, was bei jedem Mieterwechsel die Reinigungskosten senkt.

Höherer Komfort

Weil keine Flamme brennt, wird es bei Induktion auch im Sommer vor dem Kochfeld weniger heiß, was den Komfort spürbar erhöht.
Beim Gasherd heizt die Flamme die Raumluft auf, während bei Induktion Kochgeschirr und Heizzone aneinanderliegen und kaum Wärme entweicht.
Wer also auch in der heißen Jahreszeit angenehm kochen möchte, ist mit Induktion eindeutig besser bedient.

Angesichts japanischer Sommer mit über 35 Grad ist das bei Besichtigungen ein starkes Argument.

Auch niedrigere Energiekosten sind möglich

Bei Objekten mit Flüssiggasversorgung lassen sich durch einen Wechsel auf Induktion spürbar niedrigere Energiekosten erzielen.
Flüssiggas ist in Japan deutlich teurer als Stadtgas, weshalb nicht wenige Wohnungssuchende Objekte mit Flüssiggas von vornherein aussortieren.
Wenn Sie durch den Wechsel auf Induktion die Nebenkosten senken, differenzieren Sie Ihr Objekt gegenüber dem Wettbewerb und schaffen ein zusätzliches Argument für Mietinteressenten.

Keine Gasansammlung im Raum

Bei einem Gasherd kann Gas austreten, wenn die Flamme etwa durch übergekochtes Wasser erlischt; die Wärme eines Induktionskochfelds entsteht dagegen elektrisch, sodass keinerlei Gefahr eines Gasaustritts besteht.
Zudem gilt: Bei einem Gasaustritt füllt sich die Wohnung mit Gas und es droht eine Vergiftung, während bei Induktion kein Kohlendioxid entsteht und die Raumluft sauber bleibt.
Überkochen lässt sich nie ganz ausschließen, weshalb Induktion das Unfallrisiko wirksam senkt.

Teils sogar höhere Leistung

Induktion gilt landläufig als leistungsschwach, es gibt jedoch durchaus Modelle mit sehr hoher Heizleistung.
Weil keine Flamme sichtbar ist, wirkt die Leistung schwächer, doch da der Boden des Kochgeschirrs unmittelbar auf der Heizzone aufliegt, wird die Wärme gut übertragen und entweicht kaum.

Der Wirkungsgrad liegt bei etwa 90 Prozent, sodass sich auch Gerichte, die hohe Hitze erfordern, ohne Einschränkung zubereiten lassen.

Zur Einordnung für Leserinnen und Leser aus dem DACH-Raum: Was in Japan als moderne Alternative diskutiert wird, ist dort längst der Normalfall – Induktion dominiert Neubau und Küchenmodernisierung seit Jahren, und in vielen Projekten wird auf einen Gasanschluss in der Wohnung von vornherein verzichtet. In Japan ist die Ausgangslage eine andere: Gas bleibt der Standard, Bestandswohnungen sind auf 100 Volt und oft auf 30 Ampere ausgelegt, und ein Induktionskochfeld mit 200 Volt setzt deshalb regelmäßig einen Eingriff in die Elektroinstallation voraus. Wer annimmt, ein Kochfeldtausch sei wie zu Hause ein reiner Gerätetausch, unterschätzt die Kosten um ein Vielfaches.

Nachteile eines Induktionskochfelds

Induktion bietet viele Vorteile, hat aber selbstverständlich auch Nachteile.
Im Folgenden stellen wir fünf typische Nachteile vor, die speziell mit dieser Technik zusammenhängen.

Nur bestimmtes Kochgeschirr ist nutzbar

Bei Induktion lässt sich ausschließlich induktionsgeeignetes Kochgeschirr mit flachem, ausreichend dickem Boden verwenden.
Aluminiumtöpfe, japanische Tontöpfe und hitzebeständiges Glas sind grundsätzlich nicht nutzbar, sodass beim Umstieg von einem Gasherd neu angeschafft werden muss.

Beim ersten eigenen Haushalt fällt das kaum ins Gewicht; wer bislang von einer Gasherd-Wohnung in die nächste gezogen ist, empfindet die Neuanschaffung jedoch als überflüssige Ausgabe – in Japan ein realer Einwand bei der Besichtigung.

Manche Gerichte eignen sich nicht für Induktion

Weil bei Induktion die Topfträger fehlen, lässt sich Kochgeschirr mit rundem Boden wie ein Wok nicht verwenden.
Wird der Topf oder die Pfanne zudem kräftig geschwenkt, zerkratzt das die Kochfeldoberfläche, weshalb sich Gerichte wie gebratener Reis, bei denen die Pfanne in Bewegung bleibt, nur eingeschränkt zubereiten lassen.

Auch das direkte Abflämmen von Lebensmitteln ist ein Nachteil, der sich mit Induktion nicht abbilden lässt.

Entstehung elektromagnetischer Felder

Beim Betrieb eines Induktionskochfelds entstehen elektromagnetische Felder.
Für gesunde Menschen ist das ohne Belang, dennoch halten manche Personen solche Felder für bedenklich.
Achtung ist zudem geboten, wenn im Haushalt jemand mit einem Herzschrittmacher lebt, da eine Beeinflussung des Geräts nicht ausgeschlossen werden kann.

Ohne Kontakt keine Wärme

Da Induktion nur heizt, solange der Geschirrboden die Heizzone berührt, lassen sich Pfannen während des Kochens weder anheben noch schwenken.
Weil die Heizung beim Abheben automatisch stoppt, empfinden manche Nutzerinnen und Nutzer die Bedienung als unpraktisch.

Bei Stromausfall nicht nutzbar

Da Induktion die Wärme elektrisch erzeugt, kann sie bei einem Stromausfall nicht genutzt werden – ein Nachteil, der in einem erdbebengefährdeten Land besonderes Gewicht hat.
Ein Gasherd lässt sich auch während eines Stromausfalls betreiben, während bei Induktion mangels Stromversorgung schlicht nicht gekocht werden kann.

Es empfiehlt sich daher, eine Stromquelle oder einen Kartuschenkocher als Notfallausstattung bereitzuhalten.

Vom Gasherd zum Induktionskochfeld: die marktüblichen Kosten

Wenn Sie einen Wechsel auf Induktion erwägen, sollten Sie neben den Vor- und Nachteilen unbedingt auch die marktüblichen Kosten kennen, da diese in Japan anders strukturiert sind als in Mitteleuropa.

Umbaukosten für den Wechsel vom Gasherd auf Induktion

Für den Wechsel vom Gasherd auf ein Induktionskochfeld sind mehrere Arbeitsschritte erforderlich.
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der notwendigen Arbeiten samt der marktüblichen Kosten.

・Demontage des vorhandenen Gasherds (etwa 25.000 Yen / rund 150 EUR)
・Verschließen der Gasleitung (etwa 15.000 Yen / rund 90 EUR)
・Elektroleitung vom Verteiler bis in die Küche (etwa 50.000 Yen / rund 310 EUR)
・Anlieferung und Montage des Induktionskochfelds (etwa 20.000 Yen / rund 120 EUR)

Für den Wechsel vom Gasherd auf Induktion ist eine sogenannte einphasige Dreileiterinstallation erforderlich, die 200 Volt bereitstellen kann.
Führen zum Sicherungskasten nicht drei Leiter, muss zusätzlich der Verteilerkasten getauscht werden; je nach Hauptsicherung und verfügbarem Platz für Stromkreise kommen Umbauarbeiten oder die Einrichtung zusätzlicher Sicherungsautomaten hinzu.
Die Kosten hängen damit stark von der vorhandenen Elektroinstallation ab: Ist alles vorbereitet, liegen sie bei 60.000 bis 80.000 Yen (rund 370 bis 490 EUR), sonst bei mindestens 110.000 Yen (rund 680 EUR).

Kosten für das Induktionsgerät selbst

Induktionskochfelder gibt es im Wesentlichen in den folgenden drei Bauformen, die sich in Eigenschaften und Anschaffungskosten deutlich unterscheiden.

Aufstellgerät

Das Aufstellgerät wird auf den vorhandenen Herdunterbau gestellt und kommt ohne Umbauarbeiten aus, weshalb es sich günstig einführen lässt.
Da es funktional hinter dem Einbaugerät zurückbleibt, liegen die marktüblichen Gerätekosten mit etwa 10.000 bis 160.000 Yen (rund 60 bis 980 EUR) vergleichsweise moderat.

Einbaugerät

Das Einbaugerät bildet mit der Küchenzeile eine Einheit und wirkt dadurch besonders hochwertig.
Da es jedoch in eine Einbauküche integriert werden muss, sind bei Objekten mit freistehendem Herdunterbau zusätzliche Umbauarbeiten erforderlich.
Auch der Gerätepreis ist mit etwa 50.000 bis 300.000 Yen (rund 310 bis 1.840 EUR) der höchste der drei Bauformen.

Tischgerät

Als Tischgerät bezeichnet man die Bauform, die auf dem Esstisch aufgestellt und dort genutzt wird.
Sie funktioniert an jeder Steckdose, hat aber meist nur eine Kochzone, sodass nicht mehrere Gerichte gleichzeitig entstehen können.
Die marktüblichen Gerätekosten liegen bei etwa 3.000 bis 50.000 Yen (rund 18 bis 310 EUR).

Vom Gasherd-Aufstellgerät zum Induktions-Aufstellgerät

Beim Wechsel von einem Gasherd als Aufstellgerät auf ein ebenfalls freistehendes Induktionsgerät sind Elektroarbeiten in vielen Fällen nicht erforderlich, sodass grundsätzlich nur die Gerätekosten anfallen.
Je nach Modell werden allerdings 200 Volt benötigt; dann kommen zusätzliche Umbaukosten von etwa 60.000 bis 150.000 Yen (rund 370 bis 920 EUR) hinzu.

Vom Gasherd-Einbaugerät zum Induktions-Einbaugerät

Setzen Sie für ein Induktions-Einbaugerät 120.000 Yen (rund 740 EUR) an, so belaufen sich die Gesamtkosten inklusive Umbau auf etwa 180.000 bis 270.000 Yen (rund 1.100 bis 1.660 EUR).
Ist die Elektroinstallation bereits vorbereitet, beschränken sich die notwendigen Arbeiten auf die Leitungsverlegung, was die Kosten spürbar senkt.
Da Einbaugeräte im günstigen Segment bereits ab 50.000 Yen (rund 310 EUR) angeboten werden, lässt sich der Aufwand mit einer bewussten Modellwahl zusätzlich reduzieren.

Vom Gasherd-Aufstellgerät zum Induktions-Einbaugerät

Beim Wechsel von einem freistehenden Gasherd auf ein Induktions-Einbaugerät muss die Küche zu einer Einbauküche umgebaut werden.
Die Umbaukosten hängen von Design und Größe der Küche ab, liegen jedoch bei etwa 500.000 bis 1.500.000 Yen (rund 3.100 bis 9.200 EUR), weshalb diese Variante für kostenbewusste Eigentümer nicht zu empfehlen ist.

Da die Umbaukosten je nach Fachbetrieb erheblich schwanken, sollten Sie zunächst mehrere Angebote einholen und die Beträge sorgfältig vergleichen.

Empfehlenswerte Gasherde für Mietobjekte

Im Folgenden stellen wir empfehlenswerte Gasherde für Mietobjekte vor, aufgeteilt nach Aufstellgeräten und Einbaugeräten.

Aufstellgeräte

Zunächst stellen wir drei empfehlenswerte Gasherde in freistehender Bauform vor.

Rinnai Gastisch mit Grill KG35NBKL

Dieses Modell von Rinnai ist ein Gasherd ausschließlich für den Betrieb mit Flüssiggas.
Neben zwei Kochzonen verfügt es über einen Fischgrill, der ohne Wasserschale auskommt, sodass sich über offener Flamme aromatisch gegarte Gerichte zubereiten lassen.
Zudem ist die glasbeschichtete Oberfläche schmutzabweisend und lässt sich mühelos abwischen.

Rinnai Gasherd HOWARO, beidseitiger Grill ohne Wasserschale, mit Cocotte-Platte ET66WH4RG

Wer die Küche optisch schlicht halten möchte, ist mit dem Rinnai-Gasherd „HOWARO" gut beraten.
Die klare weiße Farbgebung wirkt hygienisch und lässt auch enge japanische Küchen heller und großzügiger erscheinen.

Erfreulich ist außerdem die integrierte Automatikfunktion zum Reiskochen, mit der sich Reis direkt auf dem Kochfeld zubereiten lässt.

Noritz Tischherd mit glänzender Emailleoberfläche und beidseitigem Grill ohne Wasserschale NLW2291ACDBA

Dieses freistehende Gerät überzeugt vor allem durch seinen umfangreich ausgestatteten Grill.
Mit einer Temperaturhaltefunktion, die eine eingestellte Temperatur konstant hält, sowie einer Grillautomatik, die die Leistung selbstständig regelt, gelingen sowohl gegrillter Fisch als auch das Aufwärmen von Speisen zuverlässig.

Einbaugeräte

Im Anschluss stellen wir empfehlenswerte Gasherde in Einbauausführung vor.

Paloma Gas-Einbaukochfeld Standard (für Stadtgas) PD-N36(T) 13A

Bei diesem Gasherd ist jeder einzelne Brenner mit einem Temperatursensor ausgestattet.
Steigt die Temperatur sprunghaft an oder ist seit dem Zünden eine bestimmte Zeit vergangen, regelt der Sensor die Leistung selbsttätig herunter oder schaltet die Flamme ganz ab.

Zusätzlich verhindert die abgeschirmte Brennerbauweise das Eindringen übergekochter Flüssigkeit, was die Reinigung erheblich vereinfacht.

Rinnai Gas-Einbaukochfeld mit einseitigem Grill ohne Wasserschale RB32AM5H2SVW-13

Dieses Modell empfiehlt sich für alle, die eine klare, kantige Gestaltung schätzen.
Die Bedientasten an der Front und die Drehregler für die Leistungseinstellung wurden vollständig neu gestaltet, wodurch das Gerät ausgesprochen stilvoll wirkt.

Durch die absolut ebene Emailleoberfläche und den Verzicht auf separate Brennerkappen sinkt zudem der Reinigungsaufwand deutlich.

Empfehlenswerte Induktionskochfelder für Mietobjekte

Als Nächstes stellen wir empfehlenswerte Induktionskochfelder für Mietobjekte vor.
Wägen Sie anhand der jeweiligen Eigenschaften sorgfältig ab, welche Bauform für Ihr Objekt die richtige ist.

Aufstellgeräte

Zunächst stellen wir empfehlenswerte Modelle unter den freistehenden Induktionsgeräten vor.

Yamazen Induktionskochfeld mit zwei Zonen, 1.400 W, YEM-W1456(B)

Dieses Induktionsgerät mit zwei Kochzonen eignet sich sowohl zum Schmoren als auch zum Frittieren.
Es bietet praktische Funktionen wie eine Schmor-, eine Frittier- und eine Timertaste und stellt über beide Zonen zusammen eine Leistung von bis zu 1.400 Watt bereit.

Panasonic Induktionskochfeld KZ-KB21E

Dieses Induktionsgerät ist mit einem optischen Leistungssensor ausgestattet, der die Temperatur sehr schnell auf das gewünschte Niveau bringt.
Dank dieses Sensors kehrt das Gerät auch dann rasch zur Ausgangstemperatur zurück, wenn durch das Einlegen von Zutaten die Topfbodentemperatur absinkt, sodass Pfannengerichte besonders gut gelingen; hinzu kommt eine Temperaturautomatik fürs Frittieren.

Da sich das Gerät vollständig über die Oberfläche bedienen lässt, ist es zudem einfach zu handhaben und mühelos zu reinigen.

Einbaugeräte

Wegen ihrer aufgeräumten Optik erfreuen sich auch Induktionskochfelder in Einbauausführung wachsender Beliebtheit.
Im Anschluss stellen wir empfehlenswerte Einbaugeräte vor.

Panasonic Induktionskochfeld KZ-G32AS

Neben zwei Induktionszonen und einem Strahlungsheizkörper verfügt dieses Gerät über einen Grill, der beidseitig und ohne Wasserschale arbeitet.
Der optische Leistungssensor regelt die Temperatur zudem vollautomatisch, sodass Frittiertes und Pfannengerichte hervorragend gelingen und das Kochen zu Hause Freude macht.

Mitsubishi Induktions-Einbaukochfeld Serie G217B in Silber

Dieses Induktionsgerät ist mit zwei Kochzonen und ohne Grill bewusst schlicht ausgelegt, bietet dafür aber eine umfangreiche Sicherheitsausstattung mit Kindersicherung, automatischer Abschaltung und Kühlmotor.
Da das Gerät lediglich acht Zentimeter hoch baut, bleibt selbst in kleinen japanischen Küchen ausreichend Stauraum im Unterschrank erhalten.

Als Richtwert für den Austausch eines Gasherds gelten acht bis zehn Jahre.
Danach häufen sich Störungen wie ausbleibende Zündung oder eine sofort erlöschende Flamme, was schnell zu Beschwerden führt.
Um genau das zu vermeiden, sollten Sie bei älteren Gasherden rechtzeitig über Reparatur oder Austausch entscheiden.
Sie können selbstverständlich auf einen neuen Gasherd wechseln – ebenso spricht jedoch vieles dafür, gleich auf ein Induktionskochfeld umzustellen, das sicherer, komfortabler und deutlich pflegeleichter ist.
Die Umbaukosten hängen von der Elektroinstallation des jeweiligen Mietobjekts ab; bei einem freistehenden Gerät auf dem vorhandenen Herdunterbau fallen jedoch grundsätzlich nur die Gerätekosten an.
Holen Sie Angebote von Fachbetrieben ein und entscheiden Sie danach, welche Bauform für Ihr Objekt die wirtschaftlichste ist.

Häufige Fragen zum Gasherdtausch in Mietobjekten

F1. Wie lange hält ein Gasherd in einem Mietobjekt?

Die Lebensdauer eines Gasherds liegt allgemein bei zehn bis fünfzehn Jahren. Je nach Nutzungshäufigkeit und Pflegezustand fällt sie kürzer oder länger aus; ab zehn Jahren sollten Sie den Austausch jedoch aktiv prüfen.

F2. Was kostet der Wechsel vom Gasherd auf Induktion?

Beim Wechsel auf Induktion fallen neben den Gerätekosten stets auch Kosten für Elektroarbeiten an. Als Richtwert für die Gesamtsumme gelten etwa 150.000 bis 300.000 Yen (rund 920 bis 1.840 EUR).

F3. Wer trägt die Kosten des Gasherdtauschs – Eigentümer oder Mieter?

Bei einem als Ausstattung gestellten Gasherd trägt grundsätzlich der Eigentümer die Kosten eines alterungsbedingten Austauschs. Ist der Defekt dagegen auf ein Verschulden der Mieterschaft zurückzuführen, trägt diese die Kosten.

F4. Worauf sollte man beim Gasherdtausch achten?

Entscheidend ist, vorab die Gasart (Stadtgas oder Flüssiggas), die Maße des Aufstellorts und die Anzahl der Kochzonen zu klären. Gerade die Gasart wird beim Onlinekauf häufig übersehen.

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Auch Themen wie der Anschluss von Glasfaserleitungen und der Ausbau der Internetversorgung – etwa die Lösung von Internetstörungen in Mietobjekten – wirken sich unmittelbar auf die Zufriedenheit Ihrer Mieterschaft aus.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

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Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte