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COLUMN

Gibt es Möbel in Werkswohnungen? Vorteile, Nachteile und Auswahlkriterien

Für alle, die wissen möchten, ob eine Werkswohnung möbliert ist: Dieser Beitrag erklärt die Unterschiede zwischen firmeneigenen und angemieteten Werkswohnungen, die Vor- und Nachteile möblierter Einheiten und worauf bei der Möbelauswahl zu achten ist, wenn keine Ausstattung vorhanden ist.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 1 Min. Lesezeit

Viele Menschen ziehen bei einer Versetzung oder einem Einsatz fern vom Heimatort einen Umzug in eine Firmenwohnung in Betracht. Eine Firmenwohnung bietet verschiedene Vorteile, doch der Vorbereitungsaufwand unterscheidet sich deutlich danach, ob sie möbliert ist oder nicht. In diesem Artikel erläutern wir die Arten von Firmenwohnungen, ihre Vor- und Nachteile, die Nutzung möblierter Firmenwohnungen und wichtige Punkte bei der Möbelauswahl.

Welche Arten von Firmenwohnungen gibt es?

Unternehmenseigene Firmenwohnung

Dabei stellt das Unternehmen eigene Wohnanlagen oder Mehrfamilienhäuser direkt als Firmenwohnung zur Verfügung.Der Einzug ist mit wenig Formalitäten reibungslos möglich, und in manchen Fällen gibt es auch Einrichtungen für Familien.

Angemietete Firmenwohnung

Hierbei wählen Bewohner aus Immobilien, die das Unternehmen per Firmenvertrag angemietet hat.Die Auswahl reicht von Eigentumswohnungen und Apartments bis zu Einfamilienhäusern, und viele Unternehmen nutzen dieses Modell.

Unterschied zum Mitarbeiterwohnheim

Mitarbeiterwohnheime richten sich meist an Alleinstehende und bieten häufig Verpflegung, während Firmenwohnungen vor allem für Haushalte gedacht sind.In Wohnheimen mit Mehrbettzimmern kann die Privatsphäre eingeschränkt sein.

Welche Vor- und Nachteile hat die Nutzung einer Firmenwohnung?

Vorteile

  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis:Einzug zu einer Miete, die deutlich unter dem Marktpreis liegt, teils inklusive Nebenkosten
  • Weniger Formalitäten:Verträge und finanzielle Abwicklung übernimmt das Unternehmen
  • Weniger Einsamkeit:Die Nähe zu Vorgesetzten und Kollegen vermittelt Sicherheit
  • Nähe zum Arbeitsplatz:Weniger Pendelzeit schafft mehr private Zeit

Nachteile

  • Mitunter ist die Wunschimmobilie nicht verfügbar:Die Auswahl ist begrenzt
  • Die Trennung von Beruf und Privatleben kann schwerfallen:Weil Kollegen in der Nähe wohnen, verschwimmt die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben leicht

Welche Vor- und Nachteile haben möblierte Firmenwohnungen?

Vorteile

  • Die Anschaffungskosten für eine komplette Möbelausstattung (mindestens ab 200.000 Yen) entfallen
  • Das Umzugsvolumen verringert sich deutlich
  • Auch die Kosten für die Entsorgung der Möbel beim Auszug entfallen

Nachteile

  • Da eigene Lieblingsmöbel nicht eingebracht werden können, ist die Gestaltungsfreiheit bei der Einrichtung geringer
  • Viele Möbel sind gebraucht, sodass hygienische Bedenken entstehen können (in der Regel werden sie vor dem Einzug gereinigt)

Worauf sollte man bei der Möbelauswahl für eine unmöblierte Firmenwohnung achten?

  • Große Möbelstücke wie Bett und Regale sollten zuerst gekauft werden, kleinere Gegenstände können später folgen
  • Prüfen Sie vorab die Maße von Eingang, Flur und Aufzug, um sicherzustellen, dass die Möbel eingebracht werden können
  • Bestimmen Sie die Raumaufteilung erst, nachdem Sie die Positionen von Steckdosen und TV-Antennenanschluss erfasst haben
  • Ein einheitlicher Stil bei Farben und Materialien schafft einen ansprechenden Raum

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Q. Wer trägt die Kosten, wenn fest installierte Möbel beschädigt werden?

Schäden durch normale Abnutzung trägt grundsätzlich das Unternehmen, Schäden durch eigenes Verschulden der Bewohner in der Regel die Bewohner selbst. Wichtig ist, den Zustand beim Einzug zu dokumentieren.

Q. Darf man fest installierte Möbel entsorgen oder verkaufen?

Da es sich um Eigentum des Unternehmens handelt, kann eine Entsorgung oder ein Verkauf ohne Genehmigung als Diebstahl oder Unterschlagung gewertet werden. Davon ist unbedingt abzusehen.

Q. Wie hoch ist die Miete für eine Firmenwohnung?

Das hängt vom Unternehmen ab, als Richtwert gelten jedoch etwa 30 bis 50 % des Marktpreises. Da der Betrag oft automatisch vom monatlichen Gehalt abgezogen wird, sollte er vorab bestätigt werden.

Q. Was sollte man tun, wenn innerhalb der Firmenwohnung ein Problem auftritt?

Grundsätzlich sollten sowohl die Hausverwaltung als auch das Unternehmen informiert werden. Auch in dringenden Fällen sollte die zuständige Abteilung im Unternehmen unbedingt zuerst benachrichtigt werden.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte