Angesichts der zunehmenden Häufigkeit von Naturkatastrophen rücken Stahlrahmenhäuser wegen ihrer hohen Haltbarkeit und Erdbebensicherheit stärker in den Fokus. In diesem Artikel erläutern wir die Vor- und Nachteile von Stahlrahmenhäusern sowie die wichtigsten Punkte bei der Wahl des passenden Hausherstellers.
Was sind die Vor- und Nachteile von Stahlrahmenhäusern?
Vorteile
- Stahl korrodiert nur schwer und bietet eine hohe Haltbarkeit
- Hervorragende Erdbebensicherheit durch statische Berechnungen
- Offene Grundrisse sind möglich, da es weniger Einschränkungen durch tragende Wände gibt
- Spätere Umbauten sind vergleichsweise einfach
Nachteile
- Die Kosten sind höher als bei Holzhäusern
- Das Gebäudegewicht ist höher, sodass in manchen Fällen eine Bodenverstärkung erforderlich ist
- Belüftung und Wärmedämmung sind tendenziell schwächer als bei Holzbauweise
Welche vier Punkte sind bei der Wahl eines Hausherstellers wichtig?
1. Art des Stahls (Leichtstahl vs. Schwerstahl)
Leichtstahl ist weniger als 6 mm dick und eignet sich für Einfamilienhäuser und Apartmenthäuser, während Schwerstahl 6 mm oder mehr misst und für Gebäude und Wohnanlagen ab drei Stockwerken gedacht ist.
2. Konstruktionsart (Rahmenkonstruktion vs. Skelettbau)
Die Stahlrahmenkonstruktion sichert die Stabilität durch Schweißverbindungen und eignet sich für großzügige Grundrisse. Die Stahlskelettkonstruktion arbeitet mit gelenkigen Verbindungen und ist für niedrige bis mittelhohe Gebäude geeignet.
3. Erdbebensicherheitsklasse 2 oder höher als Maßstab ansetzen
Ab Erdbebensicherheitsklasse 2 entspricht das Haus dem Standard eines „langfristig hochwertigen Wohnhauses“, sodass Vorteile bei Wohnungsdarlehen und der Grundsteuer genutzt werden können.
4. Den Preis pro Tsubo vergleichen
Bei Leichtstahl sind 600.000 bis 900.000 Yen pro Tsubo üblich, bei Schwerstahl 700.000 bis 900.000 Yen pro Tsubo. Es lohnt sich, dies im Vergleich zur Holzbauweise (500.000 bis 600.000 Yen pro Tsubo) zu prüfen.
Empfohlene führende Haushersteller für Stahlrahmenhäuser
- Hebel Haus:Schwingungsdämpfende Konstruktion als Standardausstattung, für Leicht- und Schwerstahl geeignet
- Sekisui House:80 % Fertigungsanteil im Werk, mit der eigenen Schwingungsdämpfungstechnologie „Sheqas“
- Panasonic Homes:Geschätzt für flexible Grundrisse sowie hohe Luftdichtheit und Wärmedämmung
- Sekisui Heim:Erdbebensicherheitsklasse 3 als Standard zu niedrigen Kosten
- Daiwa House:Hohe Haltbarkeit durch eigene Erdbebentechnologie und Rostschutzbehandlung
- Toyota Home:Hoch erdbebensichere Konstruktion mit 125-mm-Stützen auf Spitzenniveau der Branche
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F. Wie viele Jahre hält ein Stahlrahmenhaus?
Die gesetzliche Nutzungsdauer liegt bei 19 bis 34 Jahren für Leichtstahl und bei 34 Jahren für Schwerstahl, doch mit der richtigen Instandhaltung ist auch eine Nutzung von mehr als 50 Jahren möglich.
F. Ist die Grundsteuer für ein Stahlrahmenhaus hoch?
Da die Nutzungsdauer länger ist, sinkt die steuerliche Bewertung langsamer als bei Holzhäusern, sodass tendenziell über einen längeren Zeitraum ein relativ hoher Bewertungsbetrag bestehen bleibt.
F. Wie lässt sich die geringere Wärmedämmung ausgleichen?
Jeder Haushersteller entwickelt eigene Dämmverfahren. Empfehlenswert ist, nicht nur die Katalogdaten zu prüfen, sondern auch Musterhäuser persönlich zu besichtigen.