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Vollständiger Leitfaden zu Wasserzählern in Mietobjekten | Standorte, Ablesung und Störungsbehebung für Verwaltungsteams

Von Einbauorten und Ablesung von Wasserzählern in Mietobjekten über Fehlerursachen und Absperrvorgänge bis hin zum Austausch erläutern wir systematisch das Wissen, das Verwaltungsteams und Vermieter kennen sollten.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Wasserzähler in Mietobjekten werden im Alltag kaum bewusst wahrgenommen. Bei einem Wasserleck oder einem sprunghaften Anstieg der Wasserkosten ist jedoch sofortiges Handeln erforderlich. Aus der Perspektive von Verwaltungsteams und der Betreuung von Mietern erläutern wir systematisch die Standortermittlung, die Ablesung, die Störungsbehebung und das Absperren des Wassers.

Wo befindet sich der Wasserzähler in einem Mietobjekt?

Der Einbauort des Wasserzählers unterscheidet sich je nach Gebäudetyp. Für die Verwaltung ist es wichtig, die Einbauorte in jedem Objekt im Voraus zu kennen.

Übersicht nach Art des Einbauorts

  • Apartmenthaus: Installation im „Wasserzählerkasten“, der im Boden auf dem Grundstück eingelassen ist. Pro Wohneinheit gibt es einen, und auf dem Deckel steht „Leitungswasser“ oder „Wasserzähler“
  • Mehrfamilienhaus: Im „Pipe Shaft“ neben der Eingangstür im Außengang sind Wasser-, Gas- und Stromzähler zusammengefasst. In der Regel ist dieser mit einem Schlüssel verschlossen
  • Einfamilienhaus: Häufig im Boden nahe dem Eingang oder dem Parkplatz installiert

Wenn der Ort unklar ist, können Sie ihn bei dem zuständigen Wasserwerk erfragen.

Wie liest man einen Wasserzähler ab?

Es gibt zwei Arten von Wasserzählern: den „Direktablesezähler“ und den „Rundzifferzähler“.

  • Direktablesezähler: Den oberen Zahlenzähler (㎥) direkt ablesen. Wenn sich der Prüfanzeiger dreht, obwohl kein Wasser genutzt wird, besteht der Verdacht auf ein Leck
  • Rundzifferzähler: Die schwarzen Zeiger (㎥) und roten Zeiger (Liter) der runden Skala von links unten beginnend der Reihe nach ablesen

Ursachen für Störungen am Wasserzähler und Sofortmaßnahmen

Die wichtigsten Ursachen für Störungen sind mechanische Defekte, plötzliche Veränderungen des Wasserdrucks und Frost.

Störungssymptome und Reaktion

  • Stillstand, Rückwärtslauf oder ungewöhnliche Geräusche des Zählers → Möglicher mechanischer Defekt. Das Wasserwerk kontaktieren
  • Starker Anstieg der Wasserkosten → Leck oder Störung des Messgeräts. Prüfanzeiger kontrollieren und der Hausverwaltung melden
  • Frost im Winter → Tritt auf, wenn die Wärmedämmung unzureichend ist. Bei Objekten in kalten Regionen ist besondere Vorsicht geboten

Wird eine Unregelmäßigkeit festgestellt, ist es grundsätzlich erforderlich, den Haupthahn umgehend zu schließen und die Hausverwaltung oder den Vermieter zu kontaktieren.

Wasserhahnventile schließen und öffnen

Bedienung des Haupthahns

Es gibt zwei Arten von Haupthähnen: Handradtyp und Hebeltyp. Beide werden nach rechts (im Uhrzeigersinn) geschlossen und nach links (gegen den Uhrzeigersinn) geöffnet. Beim Öffnen sollte vollständig geöffnet werden, damit der Wasserdruck stabil bleibt.

Absperrventile nach Einbauort

  • Küche: An der Wasserleitung unter der Spüle installiert. Vor dem Schließen sollte die Anzahl der Umdrehungen notiert werden
  • Toilette: An der Wasserleitung zum Spülkasten installiert. Häufig sind Schraubendreher- oder Innengewindetypen verbaut
  • Badezimmer: In der Nähe des Wasserhahns oder an der Wasserleitung installiert. Bei Unit-Bädern erfolgt die Absperrung teils über den Haupthahn
  • Waschtisch: Im Stauraum unter dem Waschbecken oder am Ansatz eines Wandwasserhahns installiert

Zum Austausch des Wasserzählers

Nach dem Messgesetz werden Wasserzähler in einem Zyklus von acht Jahren ausgetauscht. Die Kosten tragen die jeweiligen Präfekturen, sodass für Mieter keine Belastung entsteht. Die Arbeiten dauern ohne Anwesenheitspflicht etwa zehn Minuten, es kommt jedoch vorübergehend zu einer Unterbrechung der Wasserversorgung.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Q1. Wie sollte reagiert werden, wenn ein Mieter meldet, dass die Wasserkosten plötzlich stark gestiegen sind?

Zunächst sollte der Mieter den Prüfanzeiger des Wasserzählers kontrollieren. Dreht sich der Prüfanzeiger bei abgesperrtem Wasser weiter, liegt ein Leck vor. Als Hausverwaltung sollten Sie umgehend einen Sanitärbetrieb beauftragen und die Situation untersuchen lassen.

Q2. Wo sollte der Schlüssel für den Pipe Shaft in einem Mehrfamilienhaus verwaltet werden?

Es wird empfohlen, dass die Hausverwaltung oder die Eigentümergemeinschaft ihn aufbewahrt und ein System schafft, das im Notfall eine sofortige Reaktion ermöglicht. Wichtig ist, dass mehrere zuständige Personen den Aufbewahrungsort des Schlüssels kennen.

Q3. Sollte der Termin für den Austausch des Wasserzählers den Mietern im Voraus mitgeteilt werden?

Ja. Da es zu einer Unterbrechung der Wasserversorgung kommt, hilft eine vorherige schriftliche Mitteilung von Datum und Zeitfenster, Probleme zu vermeiden.

Q4. Wer trägt die Reparaturkosten, wenn ein Wasserleck auftritt?

Bei einem durch die Anlage verursachten Leck, das nicht auf ein Verschulden des Mieters zurückzuführen ist, trägt grundsätzlich der Eigentümer die Kosten. Bei einem Verschulden des Mieters, etwa wenn ein Wasserhahn nicht richtig geschlossen wurde, trägt der Mieter die Kosten. Eine klare Regelung im Vertrag ist wichtig.

Q5. In welchen Fällen kann ein Erlasssystem für Wasserkosten genutzt werden?

Es kann anwendbar sein, wenn an einer nicht sichtbaren Stelle, etwa unter der Erde oder unter dem Boden, ein Wasserleck auftritt und den Mieter kein Verschulden trifft. Da die Voraussetzungen je nach Kommune unterschiedlich sind, wenden Sie sich bitte an das zuständige Wasserwerk.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte