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Warum rückt die Investition in mehrgeschossige Reihenhäuser in den Fokus?

Mehrgeschossige Reihenhäuser bieten Investoren günstige Eigenschaften wie niedrigere Baukosten, die Nutzung kleiner Grundstücke und geringere Verwaltungskosten. Dieser Beitrag erläutert die Vorteile, Risiken und regulatorischen Entwicklungen in Tokio im Detail.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Bei Immobilieninvestitionen haben sogenannte „mehrgeschossige Reihenhäuser“ in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit gewonnen. Investoren schätzen sie, weil sich mehrere Wohneinheiten bei niedrigeren Baukosten realisieren lassen und sich die Verwaltungskosten durch das Fehlen gemeinschaftlicher Flächen ebenfalls senken lassen. In diesem Artikel erläutern wir die baulichen Merkmale mehrgeschossiger Reihenhäuser sowie die Investitionsvorteile, Risiken und aktuellen regulatorischen Entwicklungen.

Was für ein Gebäude ist ein mehrgeschossiges Reihenhaus?

Ein mehrgeschossiges Reihenhaus ist ein Gebäude in Reihenhausform, bei dem die Wohnbereiche auf das 1. und 2. Obergeschoss verteilt sind und jeweils von einem eigenen Haushalt unabhängig genutzt werden können. Die Eingänge sind auf jeder Etage separat angelegt, und es gibt weder eine Eingangshalle noch gemeinschaftliche Flure oder Treppen. Das größte Merkmal ist, dass trotz des Charakters als Mehrfamilienwohnform eine Unabhängigkeit wie bei einem Einfamilienhaus erhalten bleibt.

Welche Vorteile sprechen aus Investorensicht für mehrgeschossige Reihenhäuser?

Größere exklusive Wohnfläche lässt sich sichern

Da keine gemeinschaftlichen Flure oder Treppen erforderlich sind, kann bei gleicher Grundstücksfläche mehr private Nutzfläche geschaffen werden. Das trägt zu höherer Zufriedenheit der Mieter und zu einer stabileren Mietpreisgestaltung bei.

Auch auf kleinen oder unregelmäßig geschnittenen Grundstücken bebaubar

Da mehrgeschossige Reihenhäuser nicht als „Sonderbauten“ gelten, sind die Bauvorschriften weniger streng als bei Apartments oder Wohnanlagen. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass sie sich auch auf schmalen oder unregelmäßig geschnittenen Grundstücken leichter errichten lassen. Dadurch können Grundstücke, die bisher schwer nutzbar waren, als renditestarke Immobilien eingesetzt werden.

Wartungskosten lassen sich durch das Fehlen gemeinschaftlicher Flächen senken

Wartungskosten für Gemeinschaftsbereiche wie Flure, Aufzüge oder gemeinsame Eingänge entfallen vollständig. Das senkt die laufenden Kosten des Eigentümers direkt und kann die tatsächliche Rendite verbessern.

Weniger Konflikte zwischen Bewohnern

Da das Gebäude nur aus zwei Haushalten im 1. und 2. Obergeschoss besteht, ist die Unabhängigkeit hoch und die Kontaktfrequenz mit Nachbarn gering. Weniger Lärmbeschwerden und ein geringerer Aufwand bei der Konfliktbearbeitung sind für Eigentümer ein großer Vorteil.

Baurechtliche Anforderungen sind vergleichsweise moderat

Da es sich nicht um einen Sonderbau handelt, sind die Pflichten in Bezug auf Brandschutz- und Fluchtvorrichtungen reduziert, was hilft, die Baukosten zu begrenzen.

Welche Risiken bestehen bei Investitionen in mehrgeschossige Reihenhäuser?

Die Fläche im 1. Obergeschoss fällt kleiner aus als im 2. Obergeschoss

Da die Treppe zum 2. Obergeschoss im 1. Obergeschoss untergebracht wird, ist die Grundfläche im 1. Obergeschoss tendenziell kleiner als im 2. Obergeschoss. Auch die Freiheit bei der Grundrissplanung nimmt ab, was zu unterschiedlichen Präferenzen bei Mietern führen kann.

Lärmprobleme zwischen den Etagen

Da die Wohnungen im 1. und 2. Obergeschoss übereinander liegen, werden Alltagsgeräusche wie Schritte leichter übertragen. Besonders bei Holzbauten ist dies ausgeprägt, weshalb auf die Bewohner Rücksicht genommen werden muss.

Risiko der Brandausbreitung

Da die Wohneinheiten horizontal und vertikal nah beieinander liegen, kann sich ein Feuer im Brandfall leichter ausbreiten. Weil es sich nicht um einen Sonderbau handelt, besteht keine Pflicht zur Installation von Löschanlagen, sodass eigenverantwortliche Brandschutzmaßnahmen des Eigentümers besonders wichtig sind.

Wie entwickeln sich die Vorschriften für großflächige mehrgeschossige Reihenhäuser?

Die Präfektur Tokio hat für großflächige mehrgeschossige Reihenhäuser bestimmte Vorschriften eingeführt. Der Kreis der betroffenen Objekte ist derzeit jedoch begrenzt, sodass kleinere Investitionen in mehrgeschossige Reihenhäuser aktuell kaum wesentlich beeinflusst werden. Andererseits ist es möglich, dass künftig auch andere Kommunen zusätzliche Regelungen per Satzung einführen. Bei Investitionsentscheidungen ist es daher wichtig, Änderungen im rechtlichen Umfeld kontinuierlich zu beobachten.

Bei der Entwicklung einer Investitionsstrategie ist es zudem sinnvoll, sich auch mit den umfassenden Fähigkeiten auseinanderzusetzen, die für Immobilieninvestitionen erforderlich sind (Steuern, Recht und Bauwesen), da dies die Qualität der Entscheidungsfindung erhöht. Bitte lesen Sie außerdem auch die vier Grundregeln, um einen überteuerten Kauf zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Worin besteht der Unterschied zwischen einem mehrgeschossigen Reihenhaus und einem Apartment?

Ein mehrgeschossiges Reihenhaus gilt nicht als Sonderbau und ist ohne Gemeinschaftsflächen konzipiert. Apartments verfügen über gemeinschaftliche Flure oder Treppen, und auf sie werden strengere Brandschutz- und Fluchtvorschriften angewendet.

F. Lassen sich mehrgeschossige Reihenhäuser auch auf kleinen Grundstücken bauen?

Ja. Da sie nicht als Sonderbauten gelten, können sie auch auf schmalen oder unregelmäßig geschnittenen Grundstücken errichtet werden, auf denen Apartments oder Wohnanlagen nur schwer zu bauen sind.

F. Gelten die Vorschriften für mehrgeschossige Reihenhäuser inzwischen landesweit?

Derzeit werden Vorschriften für großflächige mehrgeschossige Reihenhäuser vor allem in Tokio angewendet. Künftig könnten jedoch auch andere Kommunen zusätzliche Regelungen per Satzung einführen.

F. Ist die Rendite bei Investitionen in mehrgeschossige Reihenhäuser hoch?

Da keine Wartungskosten für Gemeinschaftsflächen anfallen, sind die laufenden Kosten niedriger, wodurch die tatsächliche Rendite tendenziell höher ausfällt. Sie hängt jedoch vom Standort, der Mietnachfrage und den Baukosten ab.

F. Ist die Feuerversicherung bei mehrgeschossigen Reihenhäusern dieselbe wie bei gewöhnlichen Apartments?

Da mehrgeschossige Reihenhäuser nicht als Sonderbauten gelten, können sich Versicherungskategorie und Prämie von denen gewöhnlicher Apartments unterscheiden. Eine individuelle Rücksprache mit dem Versicherer ist daher erforderlich.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte