Viele Menschen, die über den Verkauf einer Eigentumswohnung nachdenken, haben die Frage: „Wie läuft der Verkauf tatsächlich ab?“ In diesem Artikel erläutern wir die vier Schritte des Wohnungsverkaufs im Detail und zeigen zugleich die Hinweise für jede Phase sowie praktische Punkte für einen erfolgreichen Verkauf.
Wie läuft der Verkauf einer Eigentumswohnung ab? Erklärung in 4 Schritten
Der Verkauf einer Eigentumswohnung besteht im Wesentlichen aus vier Schritten. Wer die einzelnen Schritte versteht und sich im Vorfeld vorbereitet, schafft die Grundlage für einen reibungslosen Verkauf.
Schritt 1: Bewertung bei einer Immobilienfirma anfragen
Eine Bewertung bedeutet, ermitteln zu lassen, zu welchem Preis sich die Eigentumswohnung ungefähr verkaufen lässt. Auf Grundlage des Bewertungspreises entscheiden Sie, ob Sie den Verkauf tatsächlich durchführen. In den letzten Jahren haben sich zudem Services verbreitet, mit denen sich bei mehreren Unternehmen gleichzeitig eine Bewertung anfragen lässt. Das ist hilfreich, um ein Gefühl für den Marktpreis zu bekommen.
Schritt 2: Abschluss eines Maklervertrags
Ein Maklervertrag ist ein Vertrag, mit dem eine Immobilienfirma offiziell mit dem Verkauf der Eigentumswohnung (Vermittlung) beauftragt wird. Es gibt drei Arten.
- Allgemeiner Maklervertrag: Beauftragung mehrerer Unternehmen möglich. Mehr Wettbewerb, aber keine Pflicht zur Registrierung bei REINS
- Exklusiver Maklervertrag: Beauftragung nur eines Unternehmens. Pflicht zu einem Tätigkeitsbericht alle zwei Wochen
- Besonders exklusiver Maklervertrag: Nur ein Unternehmen, eigene Käuferfindung ebenfalls nicht möglich. Berichtspflicht einmal pro Woche
Problem der Abschottung lässt sich ebenfalls vermeiden, wenn Sie den Registrierungsstatus bei REINS regelmäßig prüfen.
Schritt 3: Verkaufsaktivitäten
Die Verkaufsaktivitäten werden vom zuständigen Vertriebsmitarbeiter der Immobilienfirma geführt. Zu den Hauptaufgaben gehören Online-Anzeigen, Flyer-Verteilung, Besichtigungstermine und Preisverhandlungen. Die Hauptaufgabe des Verkäufers besteht im Wesentlichen nur darin, Besichtigungstermine abzustimmen und die Wohnung zu reinigen. Gerade deshalb ist die Auswahl eines vertrauenswürdigen Vertriebsmitarbeiters der wichtigste Punkt für einen erfolgreichen Verkauf.
Schritt 4: Von der Kaufzusage bis zur Übergabe
Wenn mit dem Käufer Einigkeit über Kaufpreis und weitere Bedingungen erzielt wurde, wird die Kaufzusage entgegengenommen und innerhalb von etwa einer Woche der Kaufvertrag abgeschlossen. Danach erfolgen Zahlung und Übergabe in der Regel innerhalb von ein bis zwei Monaten. Die Vorbereitung der erforderlichen Unterlagen und die Terminabstimmung werden grundsätzlich vom Vertriebsmitarbeiter unterstützt.
Praktische Punkte für einen erfolgreichen Wohnungsverkauf
- Bewertungen bei mehreren Unternehmen anfragen: Mit nur einer Bewertung lässt sich der Marktpreis schwer einschätzen. Fragen Sie mindestens drei Unternehmen an
- Die Arten von Maklerverträgen verstehen und passend auswählen: Wählen Sie die Vertragsform, die zu Ihrer Situation passt
- Die Qualität des Vertriebsmitarbeiters sorgfältig prüfen: Prüfen Sie den konkreten Verkaufsplan, frühere Ergebnisse und die Reaktionsgeschwindigkeit
- Den Angebotspreis festlegen: Ist er deutlich höher als der Marktpreis, verzögert sich der Abschluss. Setzen Sie auf Basis der Bewertung einen realistischen Preis an
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F. Wie lange dauert der Verkauf einer Eigentumswohnung?
Von der Bewertung bis zur Übergabe dauert es im Durchschnitt etwa drei bis sechs Monate. Je nach Marktumfeld, Lage und Preisgestaltung kann dies jedoch stark variieren.
F. Welche Art von Maklervertrag ist am vorteilhaftesten?
Im Allgemeinen gilt der exklusive Maklervertrag als die ausgewogenste Form. Der Vertriebsmitarbeiter agiert dabei oft engagierter, und zudem besteht eine Berichtspflicht im Zweiwochenrhythmus.
F. Kann ich den Bewertungspreis unverändert als Angebotspreis verwenden?
Der Bewertungspreis ist nur ein Richtwert. Vergleichen Sie die Bewertungen mehrerer Unternehmen und legen Sie den tatsächlichen Angebotspreis auf Grundlage des Marktpreises fest.
F. Welche Nebenkosten fallen beim Verkauf an?
Zu den wichtigsten Kosten gehören die Maklerprovision (3% des Kaufpreises + 60.000 Yen + Verbrauchsteuer), die Stempelsteuer, die Registrierungskosten (wenn noch ein Darlehenssaldo besteht) sowie die Steuer auf Veräußerungsgewinne.
F. Kann eine Eigentumswohnung verkauft werden, wenn noch ein Darlehen darauf lastet?
Ja, sofern das Darlehen mit dem Verkaufserlös vollständig zurückgezahlt werden kann. Liegt der Verkaufspreis unter dem verbleibenden Darlehenssaldo, ist ein besonderes Verfahren namens „freiwilliger Verkauf“ erforderlich.