Passives Einkommen ist ein Einkommen, das fortlaufend ohne eigene Arbeitsleistung erzielt wird. Unter den verschiedenen Möglichkeiten gilt die Immobilieninvestition als besonders stabiler Weg für den langfristigen Vermögensaufbau, weil sich damit Einkommen und Vermögen gleichzeitig aufbauen lassen.
Was ist passives Einkommen? Die wichtigsten Arten und Merkmale
Passives Einkommen ist Einkommen, das kontinuierlich zufließt, auch wenn Sie nicht direkt selbst dafür arbeiten. Typische Möglichkeiten sind die folgenden.
- Immobilieninvestition: Eine Immobilie vermieten und Mieteinnahmen erzielen
- Aktieninvestition: Dividenden und Kursgewinne erzielen
- FX und automatisierter Handel: Gewinne aus Wechselkursdifferenzen und Zinsdifferenzen erzielen
- Krypto-Assets: Von Kurssteigerungen profitieren (mit hohem Risiko)
Welche Vorteile bietet ein Leben mit passivem Einkommen?
Es schafft mehr zeitliche Freiheit
Wenn Sie sich von der ausschließlichen Abhängigkeit vom Arbeitseinkommen lösen, können Sie Zeit für eigene Prioritäten wie Hobbys, Reisen, Weiterbildung oder Nebentätigkeiten einsetzen. Das ist auch ein sinnvoller Weg zur Altersvorsorge oder zum schrittweisen Übergang in den Ruhestand.
Es erweitert die beruflichen Optionen
Mit einem gewissen passiven Einkommen können Sie Arbeit freier wählen, ohne sich nur am Gehaltsniveau orientieren zu müssen. Diversifizierte Einkommensquellen tragen außerdem zur Risikostreuung bei.
Warum ist die Immobilieninvestition besonders gut als Instrument für passives Einkommen geeignet?
Einkommen und Vermögen lassen sich gleichzeitig aufbauen
Bei der Immobilieninvestition erhalten Sie neben monatlichen Mieteinnahmen (Income Gain) nach vollständiger Rückzahlung auch die Immobilie selbst als Vermögenswert. Anders als bei Aktien oder Krypto-Assets wird der Wert einer Immobilie grundsätzlich nicht einfach null.
Es gibt steuerliche Vorteile durch Abschreibung
Bei der Immobilieninvestition kann die Abschreibung als Aufwand verbucht werden, wodurch sich Einkommensteuer und Einwohnersteuer legal reduzieren lassen. Auch eine Verlustverrechnung mit Lohneinkünften ist möglich.
Durch Auslagerung an eine Hausverwaltung wird echtes passives Einkommen möglich
Wenn Sie die Objektverwaltung an eine spezialisierte Verwaltungsgesellschaft auslagern, können Sie Aufgaben wie die Kommunikation mit Mietern oder die Organisation von Reparaturen extern vergeben und ein Modell aufbauen, das nahezu ohne eigenen Aufwand Mieteinnahmen erzeugt.
Vermögensaufbau mit Fremdkapital ist möglich
Auch ohne großes Eigenkapital können Sie mit Krediten in den Vermögensaufbau einsteigen. Wenn zudem eine Restschuldversicherung abgeschlossen wird, erlischt der Kredit im Ernstfall, und die Immobilie bleibt den Hinterbliebenen als Vermögenswert erhalten.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F. Wie viel Kapital wird mindestens benötigt, um mit Immobilieninvestitionen zu beginnen?
A. Bei einer Vollfinanzierung gibt es Fälle, in denen nur die Nebenkosten benötigt werden (etwa 5 bis 10 % des Immobilienpreises). Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto niedriger fällt jedoch die Fremdkapitalquote aus und desto besser entwickelt sich der Cashflow.
F. Können auch Angestellte mit Immobilieninvestitionen passives Einkommen erzielen?
A. Ja, das ist möglich. Wer über ein Gehaltseinkommen verfügt, erhält oft leichter eine Finanzierung von Banken und kann zudem von den steuerlichen Effekten der Abschreibung profitieren. Immer mehr Menschen betreiben Immobilieninvestitionen auch als Nebentätigkeit.
F. Welche Risiken gibt es bei Immobilieninvestitionen?
A. Dazu gehören Leerstandsrisiken, das Risiko sinkender Mieten, Instandhaltungsrisiken, Zinsänderungsrisiken und Liquiditätsrisiken. Durch die richtige Objektauswahl, die Wahl einer geeigneten Verwaltungsgesellschaft und eine angemessene Finanzierungsquote lassen sich diese Risiken minimieren.
F. Worin liegt der Unterschied zwischen Immobilieninvestitionen und Aktieninvestitionen?
A. Immobilien sind Sachwerte und ermöglichen vergleichsweise stabile laufende Erträge (Mieten bzw. Income Gain), haben aber eine geringere Liquidität und verursachen Verwaltungskosten. Aktien sind liquider, unterliegen aber stärkeren Kursschwankungen, und laufende Erträge sind weniger stabil. Die Wahl sollte sich nach Ihrer Risikotoleranz und Ihrem Anlageziel richten.