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Was kostet eine Aufschüttung? Kostenstruktur und Spartipps für Investoren

Dieser Beitrag erläutert die typischen Kosten für Aufschüttungsarbeiten, darunter rund 78.100 Yen für die Geländevorbereitung, 50.300 Yen für die Aufschüttung und 55.000 Yen pro Quadratmeter für Stützmaßnahmen, ebenso wie regionale Preisunterschiede. Zudem werden Fälle mit zusätzlichen Kosten und drei Ansätze zur Kostensenkung vorgestellt.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Bei Immobilieninvestitionen und der Erschliessung von Grundstücken gehören Aufschüttungsarbeiten zu den anfänglichen Kosten, die sich kaum vermeiden lassen. Wenn nur auf den Kaufpreis des Grundstücks abgestellt wird, besteht das Risiko, dass zusätzliche Kosten für Aufschüttung, Planierung oder Bodenverbesserung unerwartet stark ansteigen und den gesamten Ertragsplan aus dem Gleichgewicht bringen. Dieser Artikel erläutert die Kostenstruktur von Aufschüttungsarbeiten und zeigt auf, wie sich die Ausgaben begrenzen lassen.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten von Aufschüttungsarbeiten?

Die Kosten für Aufschüttungsarbeiten verändern sich vor allem durch die folgenden Faktoren.

  • Höhenunterschiede und Neigungsgrad des Grundstücks: Je grösser der Höhenunterschied, desto höher sind Aufschüttungsmenge und Kosten für Bodenabstützung
  • Erforderlichkeit von Bodenabstützungsarbeiten: Verstärkungsarbeiten zur Verhinderung von Einstürzen durch Starkregen oder Naturkatastrophen
  • Zwischenmargen: Je mehr Unternehmen zwischen Hauptauftragnehmer und Ausführungsfirma eingebunden sind, desto höher werden die Kosten
  • Erforderlichkeit der Entsorgung von überschüssigem Boden: Entsorgungskosten für Aushubmaterial, das beim Abtrag anfällt
  • Zustand des Bodens: Bei lange ungenutzten Flächen oder weichem Untergrund ist häufig eine Bodenverbesserung erforderlich

Wie hoch sind die üblichen Baukosten? Ein Vergleich nach Regionen

Wesentliche Kostenpositionen der Grundstückserschliessung (landesweiter Durchschnitt):

BaupostenKostenrichtwert (pro m²)
Planierungskosten (einschliesslich Rodung, Wurzelentfernung und Bodenverbesserung)ca. 78.100 Yen/m²
Aufschüttungskosten (bei ebenem Gelände)ca. 50.300 Yen/m²
Kosten für Bodenabstützungca. 55.000 Yen/m²

Richtwerte für Aufschüttungskosten nach regionalen Steuerbehörden

Gemäss der von der Nationalen Steuerbehörde veröffentlichten Tabelle zu Erschliessungskosten für Bauland:

RegionRichtwert für Aufschüttungskosten (pro m²)
Tokio4.200 Yen/m²
Osaka4.000 Yen/m²
Nagoya4.100 Yen/m²
Fukuoka3.800 Yen/m²
Sapporo3.700 Yen/m²

Bei Grundstücken mit Höhenunterschieden oder Hanglage können die tatsächlichen Kosten die genannten Richtwerte deutlich übersteigen.

Bei welchen Bauposten entstehen besonders häufig Zusatzkosten?

Kosten für Baumfällung und Wurzelentfernung

Wenn sich auf dem betreffenden Grundstück Bäume befinden, ist nicht nur deren Fällung, sondern auch die Entfernung der Wurzeln erforderlich. Wird insbesondere die Wurzelentfernung ausgelassen, können die Pflanzen später erneut austreiben, was die nachgelagerten Baukosten erhöht.

Kosten für Bodenverbesserung

Weicher Untergrund oder lange ungenutzte Flächen verfügen unter Umständen nicht über die erforderliche Tragfähigkeit für Gebäude. Ob eine Massnahme nötig ist, lässt sich durch eine vorherige Bodenuntersuchung (schwedischer Rammsondierungstest) feststellen.

Kosten für Stützmauern

Wird eine Stützmauer als notwendig eingestuft, um das Abfliessen von Erdreich auf umliegende Strassen zu verhindern, entstehen zusätzliche Kosten. Diese unterscheiden sich zudem erheblich je nach Art der Stützmauer (z. B. L-Form oder Schwergewichtsmauer).

Drei Punkte, mit denen Investoren Aufschüttungskosten senken können

1. Vergleichsangebote von mehreren Unternehmen einholen

Wer mindestens drei Vergleichsangebote einholt, kann marktgerechte Preise besser einschätzen und fundierter verhandeln. Achten Sie nicht nur auf einen niedrigen Preis, sondern prüfen Sie auch Referenzen, Garantieleistungen und die Struktur der Subunternehmer.

2. Vorab eine detaillierte Grundstücksuntersuchung durchführen

Wenn vor dem Kauf eine gründliche Grundstücksuntersuchung durchgeführt wird (Nutzungshistorie, Bodenverhältnisse, Höhenunterschiede, vergrabene Leitungen), lassen sich unerwartete Zusatzkosten nach dem Erwerb vermeiden. Zudem kann dies als Grundlage für Preisverhandlungen beim Grundstückskauf dienen.

3. Den Leistungsumfang selbst verstehen und überwachen

Wer die einzelnen Positionen im Kostenvoranschlag versteht und selbst beurteilen kann, welche Arbeiten erforderlich und welche entbehrlich sind, kann überzogene Bauleistungen und überhöhte Abrechnungen vermeiden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F1. Wirken sich Aufschüttungsarbeiten auf die Berechnung der Erbschaftsteuer aus?

Ja. Kosten für die Erschliessung von Bauland können bei der Grundstücksbewertung für die Erbschaftsteuer unter Umständen abgezogen werden. Ziehen Sie die von der Nationalen Steuerbehörde veröffentlichte Tabelle zu Baulanderschliessungskosten heran und besprechen Sie den Fall mit einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater.

F2. Wann ist der richtige Zeitpunkt für Aufschüttungsarbeiten?

In der Regenzeit (Regen- und Taifunsaison) lockert sich der Boden leichter und die Arbeitseffizienz sinkt. Daher eignet sich die trockene Jahreszeit (Herbst bis Winter) besser. Stimmen Sie den Zeitplan mit ausreichendem Puffer auf Ihr Bauvorhaben ab.

F3. Wer trägt die Verantwortung, wenn sich der Boden nach den Aufschüttungsarbeiten setzt?

Wenn der Grund ein Fehler der ausführenden Firma ist, liegt die Verantwortung bei dieser. Beruht die Setzung jedoch auf den Eigenschaften des Grundstücks, trägt häufig der Grundstückseigentümer die Kosten. Lassen Sie sich sowohl die Bodenuntersuchung vor Baubeginn als auch die Garantiebedingungen nach Abschluss der Arbeiten unbedingt schriftlich bestätigen.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte