Ein Internetanschluss wird in Mietobjekten inzwischen zunehmend zur Grundausstattung. Die Bereitstellung von kostenlosem Internet wird als Maßnahme gegen Leerstand stark beachtet. Doch ist sie für Vermieter tatsächlich eine wirksame Investition? In diesem Beitrag erläutern wir das Thema aus Sicht von Kosten-Nutzen-Verhältnis und Risikomanagement.
Welche Vorteile hat kostenloses Internet im Apartmenthaus für Vermieter?
Die Einführung von kostenlosem Internet bietet Eigentümern klare geschäftliche Vorteile.
Es ist mit einer höheren Auslastung zu rechnen
Vor allem jüngere Menschen in ihren 20ern und 30ern nutzen das Internet täglich. Objekte, bei denen sich die Kosten und der Aufwand für die Freischaltung eines Anschlusses sparen lassen, werden in der Praxis eher gewählt als Objekte ohne bereits eingeführte Lösung. Dadurch lassen sich freie Wohnungen nicht nur schneller vermieten, sondern auch Vertragskündigungen verringern, was zu einer besseren Auslastung führt.
Leerstandsmaßnahmen sind möglich, ohne die Miete zu senken
Eine Mietsenkung als Maßnahme gegen Leerstand wirkt sich direkt auf die Erträge aus. Mit kostenlosem Internet lässt sich die Wettbewerbsfähigkeit steigern, ohne die Miete zu senken. Selbst unter Berücksichtigung der Einführungskosten gibt es Fälle, in denen sich ein Mietaufschlag von bis zu etwa 3.000 Yen pro Monat prüfen lässt.
Zur Gesamtstrategie gegen Leerstand empfehlen wir auch Was ist das „Leasing-Geschäft“, das über Erfolg oder Misserfolg der Mietverwaltung entscheidet?.
Welche Nachteile hat kostenloses Internet im Apartmenthaus für Vermieter?
Neben den Vorteilen gibt es auch Risiken, die Eigentümer im Vorfeld kennen sollten.
Anfangskosten und monatliche Kosten auch bei Leerstand
Für die Einführung fallen sowohl anfängliche Baukosten als auch laufende monatliche Leitungskosten an. Da die monatlichen Kosten auch während Leerstandszeiten anfallen, können sie bei Objekten mit hohem Leerstandsrisiko die Rentabilität belasten. Es ist wichtig, Auslastung und Einführungskosten sorgfältig zu kalkulieren.
Risiken bei der Reaktion auf Verbindungsstörungen
Wenn sich mehrere Wohnungen eine Leitung teilen, sinkt mit steigender Nutzerzahl die Verbindungsgeschwindigkeit. Treten Kommunikationsstörungen auf, kann dies zu Beschwerden gegenüber der Hausverwaltung oder dem Vermieter führen. Daher ist die Prüfung des Supportsystems unerlässlich. Mit der Verbreitung von Telearbeit steigen die Anforderungen an die Verbindungsqualität von Jahr zu Jahr.
Je nach Gebäudestruktur können größere Bauarbeiten nötig sein
Bei älteren Objekten können größere Arbeiten erforderlich werden, etwa Bohrungen in Wänden oder das Einziehen von Glasfaserleitungen. Es gibt Fälle, in denen die Baukosten höher ausfallen als erwartet oder die Freischaltung mehrere Monate dauert.
Worauf ist bei der Einführung von Internet in Apartmenthäusern zu achten?
Die Wirtschaftlichkeit quantitativ bewerten
Vor der Einführung sollten Baukosten, monatliche Kosten und die erwartete Verbesserung der Auslastung kalkuliert und die Amortisationsdauer klar bestimmt werden. Wenn die Mieterschaft das Internet nur wenig nutzt, kann es sein, dass sich die Investition nicht rechnet.
Einen Anbieter mit hoher Verbindungsgeschwindigkeit wählen
Ist die Verbindung langsam, nehmen Beschwerden zu. Da auch die Zahl der Telearbeitenden wächst, hilft die Wahl eines Anbieters mit hochwertiger Leitung, Probleme im Vorfeld zu vermeiden.
Die Eigenschaften von Funk- und Kabelverbindungen verstehen und passend wählen
- Funk (Wi-Fi): Schnelle Einführung ohne Arbeiten in jeder einzelnen Wohnung. Allerdings kann das Signal je nach Raum schlechter ankommen
- Kabelgebunden (kabelgebundenes LAN): Sichert stabile Geschwindigkeit und Qualität. In Bestandsobjekten sind jedoch Arbeiten in jedem Zimmer erforderlich
Vertragsstrafen bei Kündigung und Support vorab prüfen
Wenn die erwartete Wirkung ausbleibt, fällt bei einer vorzeitigen Kündigung in der Regel eine Vertragsstrafe an. Prüfen Sie deshalb vor Vertragsabschluss unbedingt die Kündigungsbedingungen und den Umfang des Supports.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie hoch sind die Anfangskosten für die Einführung von kostenlosem Internet?
Das hängt von Größe und Struktur des Objekts ab. In manchen Fällen liegen die Kosten für Verkabelung und Geräteinstallation bei mehreren Hunderttausend Yen bis über 1 Million Yen. Je älter das Objekt, desto höher fallen die Kosten tendenziell aus.
Wie hoch sind die monatlichen Leitungskosten üblicherweise?
Bei Plänen für Mehrfamilienhäuser gelten monatlich einige Tausend Yen bis etwa 20.000 Yen als Richtwert. Je mehr Wohneinheiten vorhanden sind, desto geringer sind die Kosten pro Einheit.
Wie sollte reagiert werden, wenn Mieter sich über die Verbindungsgeschwindigkeit beschweren?
Wenden Sie sich an den Support des Vertragsanbieters und klären Sie die Situation zugleich über die Hausverwaltung. Die beste vorbeugende Maßnahme ist, von Anfang an einen Anbieter mit belastbarem Support zu wählen.
Kann durch die Einführung von kostenlosem Internet die Miete erhöht werden?
Unter Berücksichtigung der Einführungskosten gibt es Fälle, in denen ein Mietaufschlag von bis zu etwa 3.000 Yen pro Monat geprüft werden kann. Wichtig ist jedoch, dies erst nach einem Vergleich mit konkurrierenden Objekten in der Region zu entscheiden.
Kann die Installation durchgeführt werden, wenn bereits Mieter im Objekt wohnen?
Ja, das ist möglich. Bei kabelgebundenen Arbeiten, die den Zutritt zu jeder Wohnung erfordern, ist jedoch eine Terminabstimmung mit den Mietern notwendig. Bei einer Funklösung sind keine Arbeiten in jeder einzelnen Wohnung erforderlich, sodass die Einführung auch im bewohnten Zustand vergleichsweise reibungslos möglich ist.