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Renovierungsleitfaden: Japanisches Zimmer in westliches Zimmer umwandeln, mit Vor- und Nachteilen und Kosten

Dieser Leitfaden erläutert die Vor- und Nachteile sowie die typischen Kosten einer Umwandlung vom japanischen Zimmer zum westlichen Wohnraum. Außerdem erfahren Sie, wann sich der Wechsel von Tatami zu Bodenbelag lohnt, besonders für Vermieter.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

In den letzten Jahren nehmen sowohl bei Wohnungen als auch bei Einfamilienhäusern Grundrisse ohne japanisches Zimmer zu. Auch Umbauten, bei denen ein japanisches Zimmer in ein westliches Zimmer umgewandelt wird, kommen häufig vor, und die Umgestaltung ist tatsächlich möglich. Allerdings ist es wichtig, die Entscheidung erst nach Abwägung der Vor- und Nachteile zu treffen. In diesem Artikel erläutern wir den Vergleich zwischen japanischen und westlichen Zimmern, die üblichen Kosten und den richtigen Zeitpunkt für eine Umgestaltung.

Warum sind westliche Zimmer beliebter?

Der wichtigste Grund für die wachsende Beliebtheit westlicher Zimmer ist, dass sie bei Neubauten zur Kostensenkung beitragen. Bei japanischen Zimmern steigen die Kosten, wenn Wert auf Lehmwände oder hochwertige Tatami gelegt wird. Mit dem Wandel der Lebensstile ist zudem Möbeln, die zu westlichen Zimmern passen, zur ersten Wahl geworden, was ihre Beliebtheit ebenfalls steigert.

Was sind die Vor- und Nachteile eines japanischen Zimmers?

Japanische Zimmer haben nicht nur kostenseitige Nachteile, sondern auch viele Vorteile, die man nicht übersehen sollte.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit lassen sich gut regulieren

Da Lehmwände und Tatami aus Naturmaterialien bestehen, regulieren sie die Luftfeuchtigkeit im Raum automatisch. Dadurch bleibt das Raumklima auch in feuchten Jahreszeiten angenehm, und die Abhängigkeit von Luftbefeuchtern nimmt ab.

Sie wirken entspannend

Das Igusa-Gras in Tatami besitzt eine wissenschaftlich nachgewiesene entspannende Wirkung. Zudem sind Effekte zu erwarten, die guten Schlaf und mentale Stabilität fördern. Deshalb ist der Einsatz von Tatami im Schlafzimmer durchaus sinnvoll.

Für die Kindererziehung geeignet

Tatami bieten mehr Dämpfung als Holzböden und verringern das Verletzungsrisiko von Kindern bei Stürzen. Außerdem sind sie schallabsorbierend und schalldämmend, was auch Lärmprobleme vorbeugen kann.

Hohe Vielseitigkeit

Ein japanisches Zimmer kann als Schlafzimmer, Gästezimmer oder Kinderzimmer genutzt werden und bietet eine hohe Vielseitigkeit für unterschiedliche Nutzungen. Das ist ein großer Vorteil. Wenn Futons zusammengelegt werden, lässt sich der Raum sofort als freie Fläche nutzen.

Nachteile eines japanischen Zimmers

Andererseits erfordern Tatami einen regelmäßigen Austausch, was Instandhaltungskosten verursacht. Auch das Risiko von Milben, die Anfälligkeit für Möbelabdrücke und die eingeschränkte Eignung für schwere Möbel sind Nachteile.

Was sind die Vor- und Nachteile eines westlichen Zimmers?

Ein großer Vorteil westlicher Zimmer ist die einfache Pflege.

Pflegeleicht

Holzböden sind leicht zu reinigen und müssen nicht wie Tatami regelmäßig ersetzt werden. Auch das Risiko von Milben lässt sich gering halten.

Große Auswahl bei Möbeln

In westlichen Zimmern lassen sich große Möbel wie Betten, Sofas und Tische ohne Weiteres aufstellen. Auch die große gestalterische Freiheit bei der Einrichtung ist attraktiv.

Nachteile eines westlichen Zimmers

Holzböden lassen Schritte stärker hallen und verursachen bei Stürzen einen härteren Aufprall. Das ist ein Nachteil. Im Winter wird zudem die Kälte vom Boden stärker wahrgenommen.

Wann ist der beste Zeitpunkt, ein japanisches Zimmer in ein westliches Zimmer umzuwandeln?

Am kosteneffizientesten ist eine Renovierung zum Zeitpunkt des Tatami-Austauschs (etwa alle 10 bis 15 Jahre). So können die Kosten für den Tatami-Austausch direkt für die Umgestaltung in ein westliches Zimmer genutzt werden, wodurch sich Zusatzkosten begrenzen lassen. Auch beim Auszug eines Mieters oder im Rahmen größerer Sanierungen bietet sich eine gute Gelegenheit.

Welche Punkte sind bei der Umwandlung eines japanischen Zimmers in ein westliches Zimmer zu beachten?

Bei der Renovierung sollten Sie die folgenden Punkte prüfen.

  • Auswahl des Bodenmaterials: Wählen Sie einen Boden mit hoher Schallschutzklasse (bei Eigentumswohnungen die Hausordnung prüfen)
  • Änderung von Wänden und Decke: Ziehen Sie auch eine Umstellung von Lehmwänden auf Tapete in Betracht
  • Änderung des Stauraums: Umbau vom Einbauschrank im japanischen Stil zum Kleiderschrank
  • Beseitigung von Höhenunterschieden: Prüfen Sie zugleich eine barrierefreie Ausführung

Wie hoch sind die üblichen Kosten für die Umwandlung eines japanischen Zimmers in ein westliches Zimmer?

Die Renovierungskosten für die Umwandlung eines japanischen Zimmers in ein westliches Zimmer liegen bei einem 6-Tatami-Zimmer bei etwa 250.000 bis 1.000.000 Yen.

LeistungsumfangKostenrichtwert
Tatami→Holzboden100.000 bis 250.000 Yen
Tapezieren von Wänden und Decke50.000 bis 150.000 Yen
Einbauschrank im japanischen Stil→Kleiderschrank50.000 bis 200.000 Yen
Fusuma→Tür50.000 bis 150.000 Yen
Komplettrenovierung250.000 bis 1.000.000 Yen

Die Kosten variieren je nach Raumgröße, gewählten Materialien sowie danach, ob es sich um eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus handelt.Abdichtungsarbeiten bei Eigentumswohnungen gemeinsam zu prüfen, ist effizient.

Worauf sollten Eigentümer von Mietobjekten achten, wenn sie ein japanisches Zimmer in ein westliches Zimmer umwandeln?

Wenn Eigentümer eines Mietobjekts die Umwandlung eines japanischen Zimmers in ein westliches Zimmer prüfen, müssen sie sachlich beurteilen, ob sich dadurch eine höhere Belegungsquote erwarten lässt. Gerade bei älteren Objekten steigt die Wettbewerbsfähigkeit durch die Umwandlung eines japanischen Zimmers in ein westliches Zimmer häufig deutlich. Allerdings sollten auch übliche Verwaltungskosten berücksichtigt werden, bevor die Rentabilität der Investition berechnet wird.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie lange dauert die Umwandlung eines japanischen Zimmers in ein westliches Zimmer?

Für die komplette Renovierung eines 6-Tatami-Zimmers gilt etwa ein bis zwei Wochen als Richtwert. Wenn nur Tatami durch Holzboden ersetzt werden, kann die Arbeit auch in zwei bis drei Tagen abgeschlossen sein.

Kann man ein japanisches Zimmer in einer Mietwohnung in ein westliches Zimmer umwandeln?

Wenn die Hausordnung es erlaubt, ist eine Renovierung möglich. Da häufig Vorgaben zur Schallschutzklasse bestehen, ist eine vorherige Abstimmung mit der Verwaltung erforderlich.

Steigt der Vermögenswert, wenn ein japanisches Zimmer in ein westliches Zimmer umgewandelt wird?

Im Allgemeinen trägt die Umwandlung eines japanischen Zimmers in ein westliches Zimmer zu einer höheren Belegungsquote bei und führt dadurch häufig zum Erhalt oder zur Steigerung des Immobilienwerts.

Kann man ein japanisches Zimmer in Eigenregie in ein westliches Zimmer umwandeln?

Einfache Methoden wie das Verlegen von Bodenfliesen auf Tatami sind möglich. Für eine umfassende Umgestaltung empfehlen wir jedoch einen Fachbetrieb. Bei Schallschutz und Ausführungsqualität gibt es deutliche Unterschiede.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte