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COLUMN

Gesundes Wohnen - Infektionspraevention, Luftreinigung und Immunstaerkung

Wie gestaltet man eine gesundheitsfoerdernde Wohnumgebung? Massnahmen zur Infektionspraevention, Luftreinigung und Immunstaerkung.

Etwa 2 Min. Lesezeit

In Jahreszeiten, in denen Infektionskrankheiten, Pollen und Allergien zur Belastung werden, sind vorbeugende Maßnahmen, die Sie zu Hause ergreifen können, von entscheidender Bedeutung. Dieser Artikel stellt – fokussiert auf leicht umsetzbare Punkte – vor, wie Sie Viren und Bakterien gar nicht erst ins Haus bringen, wie Sie eine saubere Innenraumumgebung schaffen und welche Lebensgewohnheiten Ihre Immunabwehr stärken.

Wie verhindert man, Viren und Bakterien überhaupt ins Haus zu bringen?

Die wirksamste Form der Infektionsprävention besteht darin, Krankheitserreger gar nicht erst in die Wohnung gelangen zu lassen. Da Viren, Pollen und Bakterien, die sich beim Aufenthalt im Freien an Kleidung und persönlichen Gegenständen festsetzen, beim Heimkommen leicht mit hineingetragen werden, sind die folgenden Gewohnheiten besonders wirkungsvoll.

  • Den Mantel bereits im Eingangsbereich (Genkan) ablegen und sich nach der Heimkehr sofort umziehen
  • Einen festen Platz für die Tasche festlegen (z. B. im Eingangsbereich) und sie nicht in den Wohnraum mitnehmen
  • Sich direkt nach dem Heimkommen mindestens 30 Sekunden lang die Hände waschen (besonders Fingerspitzen, Nägel, Zwischenräume zwischen den Fingern, Daumen und Handgelenke beachten)
  • Das Smartphone regelmäßig mit Alkohol desinfizieren
  • In der Hauptsaison von Erkältungen und Grippe auch Kontaktstellen wie Türklinken desinfizieren

Eine wohnliche Wegeführung, die solche Gewohnheiten erleichtert – etwa eine Garderobe und ein Waschbecken direkt im Eingangsbereich – ist ebenfalls eine wirksame Maßnahme zur Infektionsvorbeugung.

Konsequente Staubbekämpfung für ein sauberes Zuhause

An Hausstaub haften Viren, Bakterien und Schimmelpilze. Staub gar nicht erst ansammeln zu lassen ist die Grundlage der Hygieneführung im Innenraum.

  • Eine aufgeräumte, nicht überladene Einrichtung anstreben und auf zu viele Gegenstände verzichten
  • Stellen, an denen sich Staub leicht ansammelt, gezielt reinigen (Wandkanten, Bereiche um Möbel, unter Abluftventilatoren, unter Klimaanlagen, rund um den Fernseher)
  • Als Reinigungszeitpunkt eignen sich Phasen mit wenig Bewegung im Raum besonders, etwa direkt nach dem Aufstehen oder nach der Heimkehr

Wenn Sie Schmutz und Staub bereits vor dem Desinfizieren entfernen, erhöht sich die keimabtötende Wirkung deutlich.

Warum es wichtig ist, die Luft regelmäßig auszutauschen

Schimmel, Bakterien, Hausstaubmilben und Formaldehyd – die Ursachen für belastete Raumluft sind vielfältig. Wenn Sie zwei diagonal gegenüberliegende Fenster gleichzeitig öffnen, lässt sich besonders effizient lüften.

Auch der Einsatz natürlicher Materialien ist eine wirkungsvolle Methode.

  • Holzkohle (Sumi): Reguliert die Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit selbsttätig und bindet zusätzlich chemische Stoffe, wodurch die Luft gereinigt wird.
  • Kalkputz / Shikkui (verputzte Wand): Wird auch „atmende Wand“ genannt und hemmt das Wachstum von Schimmel und Bakterien.

Welche Lebensgewohnheiten halten die Immunabwehr hoch?

So gut Sie Ihre Wohnumgebung auch gestalten – wenn die Immunabwehr nachlässt, steigt das Infektionsrisiko. Maßvolle Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und Stressabbau sind die Grundlagen, um die Immunfunktion in einem normalen Zustand zu halten.

Um das vegetative Nervensystem auszubalancieren, ist es ebenfalls wirksam, sich Zeit zur Entspannung in einem Raum mit gedämpftem Licht zu schaffen und dabei Düfte wie Lavendel oder japanische Hinoki-Zypresse einzusetzen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Was ist beim Umgang mit Kleidung nach der Heimkehr am wichtigsten?
A. Den Mantel bereits im Eingangsbereich abzulegen und sich umgehend in Hauskleidung umzuziehen. Dadurch wird der Eintrag von draußen aufgenommenen Viren und Pollen in den Wohnraum erheblich reduziert.
F. Wann ist der beste Zeitpunkt zum Putzen?
A. Am besten direkt nach dem Aufstehen oder nach der Heimkehr, also nach Phasen mit wenig Bewegung im Raum. Der Staub hat sich bereits abgesetzt und lässt sich daher besonders effizient entfernen.
F. Wie häufig sollte gelüftet werden?
A. Empfohlen wird, alle ein bis zwei Stunden für etwa 5 bis 10 Minuten zu lüften. Wenn Sie zwei diagonal gegenüberliegende Fenster öffnen, gelingt der Luftaustausch besonders effizient.
F. Wie lange hält die Wirkung von Holzkohle, die im Raum aufgestellt wird?
A. Durch Auffrischen in der Sonne lässt sich die Holzkohle wiederholt verwenden, sodass die feuchtigkeitsregulierende und luftreinigende Wirkung langfristig erhalten bleibt.
Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte