Seit seiner Gründung im Jahr 2020 verfolgt die INA&Associates Inc. einen klaren Leitgedanken: eine Gesellschaft zu schaffen, in der Anstrengung fair anerkannt wird. Die Verantwortlichen des Unternehmens hatten in der japanischen Immobilienbranche hautnah miterlebt, wie das verbreitete System mehrstufiger Subunternehmerketten dazu führt, dass Menschen, die vor Ort mit großem Einsatz arbeiten, für ihre Leistung nicht angemessen entlohnt werden. Aus dieser Beobachtung entstand die Vision, eine Plattform aufzubauen, auf der Menschen, die sich wirklich engagieren, gerecht bewertet werden – und genau mit diesem Ziel wurde das Unternehmen gegründet.
Wie setzt die Unternehmensphilosophie von INA&Associates Investitionen in Humankapital konkret um?
Die Unternehmensphilosophie von INA&Associates beruht auf dem Selbstverständnis als „Humankapital-Investment-Unternehmen": Der Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass persönliches Wachstum die eigentliche Quelle des Unternehmenswerts ist.
Konkret bedeutet das: Mitarbeitende werden bei INA&Associates nicht als bloße „Arbeitskräfte" (japanisch: jinzai, geschrieben mit dem Schriftzeichen für „Material", 人材) verstanden, sondern als wertvolles „Humanvermögen" (japanisch ebenfalls jinzai ausgesprochen, jedoch mit dem Schriftzeichen für „Schatz" bzw. „Vermögenswert" geschrieben, 人財). Beide Begriffe klingen im Japanischen identisch, unterscheiden sich aber im zweiten Schriftzeichen – ein bewusst gewähltes sprachliches Signal dafür, dass die Belegschaft als das wichtigste Kapital des Unternehmens gilt und nicht als austauschbare Ressource. Auf dieser Grundlage betreibt INA&Associates ein Humankapitalmanagement, bei dem in das Wachstum und die Kompetenzentfaltung der Mitarbeitenden investiert wird, um den Unternehmenswert mittel- bis langfristig zu steigern. Für INA&Associates liegt das Wesen eines Unternehmens nicht im kurzfristigen Gewinnstreben, sondern in einem nachhaltigen Wachstum, von dem alle Interessengruppen profitieren – und die wichtigste Ressource dafür ist eben dieses „Humanvermögen".
Warum ist eine mitarbeiterzentrierte Unternehmenskultur wichtig?
Organisationen mit einem hohen Maß an psychologischer Sicherheit – also einem Arbeitsklima, in dem Mitarbeitende offen sprechen, Fehler eingestehen und neue Ideen einbringen können, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen – erzielen nachweislich eine stärkere Mitarbeiterbindung, eine niedrigere Fluktuation und eine höhere Produktivität.
Bei INA&Associates wird eine Unternehmenskultur gepflegt, die die Vielfalt jedes einzelnen Mitarbeitenden und die Bereitschaft, Neues zu wagen, respektiert. Die Geschäftsführung selbst geht mit gutem Beispiel voran, sucht aktiv den offenen Dialog mit der Belegschaft und fördert bewusst eine Kultur, in der Fehler nicht sanktioniert, sondern als Lerngelegenheit begriffen werden. Auf diese Weise wird das Potenzial der gesamten Organisation freigesetzt. Intern führt dieser Ansatz zu höherer Mitarbeiterbindung und stärkerem Engagement, extern entsteht der Ruf eines Unternehmens, das seine Mitarbeitenden wertschätzt – ein Kreislauf, der talentierte Bewerberinnen und Bewerber anzieht und das Vertrauen der Kundschaft stärkt.
Wie werden Rekrutierung und Personalentwicklung genutzt, um Humanvermögen aufzubauen?
Kennzeichnend für das Recruiting- und Entwicklungssystem von INA&Associates ist, dass nicht allein Fachkenntnisse und Berufserfahrung zählen, sondern ebenso die Identifikation mit der Unternehmensvision und die menschliche Persönlichkeit der Bewerbenden.
Sowohl bei der Einstellung von Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern als auch bei erfahrenen Fachkräften legt INA&Associates Wert darauf, dass sich Bewerbende mit der Vision und der Unternehmenskultur identifizieren können und über eine entsprechende Persönlichkeit verfügen. Nach dem Eintritt beschränkt sich die Förderung nicht auf reine Kompetenzentwicklung: Schulungsprogramme und interne Systeme sind so gestaltet, dass sie das persönliche Wohlbefinden und die Selbstverwirklichung jedes Einzelnen unterstützen. Auch im Bewertungs- und Vergütungssystem zählen nicht allein kurzfristige Ergebnisse – ebenso wichtig sind der Beitrag zum Team und das mittel- bis langfristige Entwicklungspotenzial. Die Anreizstruktur ist bewusst so konzipiert, dass sie kontinuierliches Engagement über einen längeren Zeitraum hinweg belohnt, statt nur kurzfristige Erfolge zu prämieren.
Welche Wirkung entfalten langfristig ausgerichtete Unternehmensentscheidungen?
Unternehmerische Entscheidungen, die sich nicht von kurzfristigen Gewinnzielen leiten lassen, sondern eine langfristige Perspektive einnehmen, schaffen organisatorische Flexibilität und die Grundlage für nachhaltiges Wachstum.
INA&Associates trifft seine Entscheidungen grundsätzlich mit Blick auf die langfristige Entwicklung. Ressourcen werden gezielt in die Weiterbildung der Mitarbeitenden und in Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben investiert, wodurch eine Organisationsstärke entsteht, die auch in einem sich schnell wandelnden Marktumfeld flexibel reagieren kann. Diese Haltung fügt sich in die generelle Entwicklung hin zu einer stärkeren Offenlegung von Informationen über das Humankapital ein und mündet in einem Entscheidungsprozess, der auf eine nachhaltige Wachstumsgrundlage ausgerichtet ist.
Wie zeigen sich der gesellschaftliche Beitrag und die bisherigen Ergebnisse?
Durch ein diversifiziertes Geschäftsportfolio nähert sich INA&Associates schrittweise seinem Ziel einer Gesellschaft, in der sich Einsatz und Engagement tatsächlich auszahlen.
Das erklärte Ziel von INA&Associates ist es, weltweit führendes „Humankapital-Investment-Unternehmen" zu werden und über die Menschen im Unternehmen künftigen Wert zu schaffen. Durch die Verzahnung der Geschäftsfelder Immobilien, IT und Personalvermittlung trägt das Unternehmen auch dazu bei, konkrete Probleme von Kundinnen, Kunden und Eigentümern zu lösen. Auch künftig wird INA&Associates seinen Kurs fortsetzen, an das „Humanvermögen" zu glauben und kontinuierlich in dieses zu investieren.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Frage 1: Worin besteht der Unterschied zwischen den beiden japanischen Begriffen für „Jinzai"?
Der Begriff mit dem Schriftzeichen für „Material" (人材) betont die Rolle des Menschen als Arbeitskraft. Der von INA&Associates bevorzugte Begriff mit dem Schriftzeichen für „Schatz" bzw. „Vermögenswert" (人財) hingegen versteht den Menschen als Vermögenswert des Unternehmens, in dessen Wachstum aktiv investiert wird. Dieser sprachliche Unterschied ist für INA&Associates von zentraler Bedeutung und spiegelt die gesamte Unternehmenshaltung wider.
Frage 2: Lässt sich Humankapitalmanagement auch in kleinen und mittleren Unternehmen umsetzen?
Ja, dieser Ansatz lässt sich unabhängig von der Unternehmensgröße umsetzen. Kleine und mittlere Unternehmen haben hier sogar einen Vorteil: Die Nähe zwischen Geschäftsführung und Belegschaft erleichtert es, die Vision gemeinsam zu tragen und neue Maßnahmen zügig umzusetzen.
Frage 3: Wie sieht ein System konkret aus, in dem Anstrengung fair bewertet wird?
Die tragenden Säulen sind ein Bewertungssystem, das nicht nur Ergebnisse, sondern auch den Arbeitsprozess, den Beitrag zum Team und das mittel- bis langfristige Entwicklungspotenzial berücksichtigt, ein transparentes Feedbacksystem sowie eine Anreizstruktur, die kontinuierliches Wachstum aktiv unterstützt.
