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Was ist ein Monatshotel? Marktpotenzial für Langzeitaufenthalte aus Investment- und Betriebssicht

Dieser Beitrag erläutert die Definition eines Monatshotels, die Hintergründe der steigenden Nachfrage und die Unterschiede zu Monatsapartments. Er bietet eine Marktanalyse für Immobilienprofis mit Interesse an Hotelinvestments und dem Betrieb von Beherbergungsobjekten.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Die Nachfrage nach Monatshotels für Langzeitaufenthalte wächst rasant. Aus Sicht von Immobilien- und Hotelinvestments eröffnet das Wachstum dieses Marktes neue Möglichkeiten für Betriebsmodelle von Beherbergungsbetrieben und Konversionsstrategien. In diesem Beitrag erläutern wir die Definition von Monatshotels, Markttrends und eine Analyse aus Investitions- und Betriebsperspektive.

Was ist ein Monatshotel?

Ein Monatshotel ist ein Hotel, das für Langzeitaufenthalte von einem Monat oder länger ausgelegt ist. Es verbindet den Komfort des üblichen Check-ins und Check-outs eines Hotels mit erschwinglichen Preisen durch Langzeit- und Frühbucherrabatte.

Die wichtigsten Unterschiede zu einem Monatsapartment sind wie folgt.

  • Kosten:Bei Monatshotels gibt es bei früher Buchung Rabatte, während Monatsapartments in der Regel mit festen Kosten arbeiten
  • Zimmergröße:Hotels haben standardisierte Zimmer. Apartments können aus verschiedenen Grundrissen gewählt werden
  • Haushalt:Im Hotel sind Bettenmachen und Reinigung im Service enthalten. Im Apartment erfolgt die Selbstorganisation
  • Vertragsform:Hotels arbeiten mit einem Beherbergungsvertrag (japanisches Hotelgewerbegesetz), Apartments mit einem Mietvertrag

Warum wächst die Nachfrage nach Monatshotels so schnell?

Corona-Pandemie und die Verbreitung von Remote-Arbeit

Während der Corona-Pandemie ging die Zahl der Hotelgäste drastisch zurück, sodass viele Hotelbetreiber die Preise senkten, um Langzeitgäste zu gewinnen. Mit der Verbreitung von Remote-Arbeit hat sich ein „ortsunabhängiger Arbeitsstil“ etabliert, und die Zahl der Workation-Nutzer, die Hotels zugleich als Arbeitsplatz und Unterkunft verwenden, ist gestiegen.

Zunahme ausländischer Langzeitgäste

Vor dem Hintergrund des schwachen Yen und der Erholung des Tourismus nimmt die Zahl ausländischer Langzeitgäste zu. Für Ausländer, die nur schwer einen Mietvertrag abschließen können, wird die hohe Bequemlichkeit von Monatshotels besonders geschätzt.

Ausweitung der Nutzung durch Unternehmen

Die Nutzung über Firmenverträge für Geschäftsreisen, Schulungen und den Einsatz in Projekten nimmt zu. Auch für Hotels ist das vorteilhaft, da mit einer stabilen Auslastung zu rechnen ist.

Welche Position haben Monatshotels aus Investitions- und Betriebssicht?

Ein Zwischenmarkt zwischen Hotel und Monatsapartment

Monatshotels bilden einen hybriden Markt zwischen dem Kurzaufenthaltsmarkt und dem langfristigen Mietmarkt. Sie verbinden die Effizienz des Hotelbetriebs mit dem Komfort wohnbezogener Services und werden auch unter dem Gesichtspunkt der Streuung von Leerstandsrisiken beachtet.

Konversionschancen für bestehende Hotels

Immer mehr Beispiele zeigen die Umwandlung von Cityhotels mit niedriger Auslastung oder älteren Businesshotels in Angebote für monatliche Aufenthalte. Als Exit-Strategie im Zeitalter von Inflation und steigenden Baukosten wird die Umnutzung bestehender Gebäude zu einer starken Option.

Stabilität des Ertragsmodells

Durch die Kombination von Kurzaufenthalten und Langzeitaufenthalten lässt sich die jährliche Auslastung steigern. Allerdings sinkt bei längerer Belegung eines Zimmers die Umschlagshäufigkeit, sodass die Optimierung von Preisgestaltung und Auslastungsmanagement der Schlüssel zum Betrieb ist.

Die Perspektive der Nutzer von Monatshotels: Für wen sie geeignet sind

  • Angestellte und Unternehmen mit vielen Dienstreisen oder Versetzungen
  • Ausländer und Freiberufler, die nur schwer einen Mietvertrag abschließen können
  • Personen, die während Renovierungsarbeiten eine vorübergehende Unterkunft benötigen
  • Personen mit einem Workation- oder standortflexiblen Arbeitsstil
  • Personen, die vorübergehend wegen Pflege oder Betreuung eine Unterkunft benötigen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Q1. Was ist der Unterschied zwischen einem Monatshotel und einem Wochenapartment?

Ein Wochenapartment wird wochenweise vermietet und basiert grundsätzlich auf einem Mietvertrag. Ein Monatshotel hingegen arbeitet als Hotel mit einem Beherbergungsvertrag; aufgrund des höheren Service- und Komfortniveaus liegen die Kosten etwas höher.

Q2. Wie hoch sind die typischen Kosten für ein Monatshotel?

Im Business-Segment in zentralen Lagen gelten etwa 10万〜25万円 pro Monat als Richtwert. Durch Frühbuchung oder Langzeitrabatte können die Kosten sinken.

Q3. Sind Firmenverträge möglich?

Viele Monatshotels unterstützen Firmenverträge. Da die Kosten als Aufwand verbucht werden können, nimmt die Nutzung durch Unternehmen für Geschäftsreisen und Schulungen zu.

Q4. Ist das Geschäft mit Monatshotels als Immobilieninvestment tragfähig?

Das hängt von Lage, Ausstattung und Betriebskosten ab, doch bei stabiler Auslastung sind höhere Erträge als bei normalen Mietobjekten möglich. Voraussetzung sind die erforderliche Genehmigung nach dem Hotelgewerbegesetz und ein entsprechend aufgebautes Betriebsmodell.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte