Skip to content
Real Estate Intelligence
COLUMN

Leitfaden zur Installation von Sicherheitskameras in Mietobjekten | Genehmigungen, Auswahl und Kosten im Detail erklärt

Dieser Beitrag erläutert, wie Sicherheitskameras in Mietobjekten installiert werden können. Er behandelt, wie Sie die erforderliche Genehmigung einholen, wie Sie die passende Kamera auswählen und mit welchen Kosten Sie rechnen sollten. So schaffen Sie ein sicheres und geschütztes Wohnumfeld.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 3 Min. Lesezeit

Um in einem Mietobjekt sicher und geschützt zu leben, sind Sicherheitsmaßnahmen unverzichtbar. Gerade Sicherheitskameras haben eine hohe abschreckende Wirkung auf Straftaten, und immer mehr Menschen erwägen eine eigene Installation.

In diesem Beitrag erläutern wir umfassend die Vorteile von Mietobjekten mit Sicherheitskameras, die Einholung der Genehmigung für eine eigene Installation, die Auswahl der passenden Kamera sowie die üblichen Kosten. Darüber hinaus stellen wir weitere Sicherheitsmaßnahmen neben Sicherheitskameras sowie wichtige Punkte bei der Auswahl besonders sicherer Objekte vor.

Warum vermitteln Mietobjekte mit Sicherheitskameras ein höheres Sicherheitsgefühl?

Mietobjekte mit installierten Sicherheitskameras geben Bewohnern Sicherheit, indem sie sowohl Straftaten abschrecken als auch Beweise dokumentieren.

Sie wirken abschreckend gegen Einbruch und Diebstahl

Auch in Japan nehmen Einbruch und Diebstahl tendenziell zu. Gerade Apartments und Wohnanlagen an wenig einsehbaren Standorten sind ohne Sicherheitskameras in der Realität leichteres Ziel. Schon die bloße Präsenz einer Sicherheitskamera wirkt stark abschreckend auf Täter.

Verhinderung von illegaler Müllentsorgung und Vandalismus

Auch für Mietobjekte typische Probleme wie illegale Müllentsorgung vor dem Eingang oder Schmierereien lassen sich mit Sicherheitskameras verhindern. Solche Maßnahmen gegen Probleme in der Mietverwaltung tragen auch zur höheren Zufriedenheit der Bewohner bei. Sie sind zudem wichtig als Abschreckung gegen lebensgefährliche Straftaten wie Brandstiftung.

Wirksam als Maßnahme gegen verdächtige Personen

Gerade für alleinlebende Frauen sind Sicherheitsmaßnahmen besonders wichtig. Mit einer Sicherheitskamera kann im Ernstfall auch die Identifizierung des Täters unterstützt werden.

Kann man in einem Mietobjekt selbst eine Sicherheitskamera installieren?

Fazit: Für die Installation einer Sicherheitskamera in einem Mietobjekt ist in jedem Fall eine vorherige Genehmigung erforderlich. Ohne Genehmigung kann es zu Problemen kommen.

Warum eine Installation ohne Erlaubnis unzulässig ist

Nach dem japanischen Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten kann das eigenmächtige Installieren und Aufzeichnen mit einer Kamera gegen gesetzliche Vorgaben verstoßen. Auch wenn der Zweck Sicherheit ist, sollten Sie auf eine eigenständige Entscheidung verzichten.

Vorgehensweise zur Einholung einer Genehmigung

Wenn Sie eine Sicherheitskamera installieren möchten, gehen Sie am besten in den folgenden Schritten vor.

  • Mit der Immobilienverwaltung oder dem Vermieter abstimmen:Standort, Verwaltung der Aufnahmen und Installationsgrund klar darlegen
  • Die Zustimmung anderer Bewohner einholen:Besonders wichtig bei Installationen in Gemeinschaftsbereichen. Es ist meist unkomplizierter, wenn die Information über die Immobilienverwaltung oder den Vermieter kommuniziert wird

Beispiele für Probleme bei ungenehmigter Installation

In der Vergangenheit gab es auch Gerichtsurteile, in denen die Entfernung von Sicherheitskameras angeordnet wurde. In Fällen, in denen der Eingangsbereich anderer Bewohner aufgezeichnet wurde, wurde eine Verletzung der Privatsphäre anerkannt.

Welche Punkte sind zu beachten, wenn die Installation einer Sicherheitskamera genehmigt wurde?

Auch wenn eine Genehmigung vorliegt, ist Rücksicht auf Aufnahmebereich und Privatsphäre unverzichtbar.

Installationsort und Aufnahmebereich

Installieren Sie die Kamera an einem für den Sicherheitszweck geeigneten Ort und passen Sie den Aufnahmebereich so an, dass keine Kennzeichen anderer Bewohnerfahrzeuge oder private Lebensbereiche erfasst werden.

Eine klare Information über die Installation sicherstellen

Informieren Sie etwa durch Hinweise im Briefkasten oder Aufkleber wie „Sicherheitskamera in Betrieb“ im Eingangsbereich darüber und führen Sie diese Information über die Installation im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben durch.

Sorgfältiger Umgang mit den Aufnahmen

Wenn aufgezeichnetes Bildmaterial im Internet oder in sozialen Medien veröffentlicht wird, kann dies unter den Tatbestand der Verleumdung fallen. Wenn eine Straftat aufgezeichnet wurde, wenden Sie sich bitte unbedingt an die Polizei.

Wie sollte man eine Sicherheitskamera auswählen?

Bei der Auswahl einer für Mietobjekte geeigneten Sicherheitskamera ist es wichtig, Bildqualität, Aufnahmebereich und Eignung für den Installationsort umfassend zu beurteilen.

Die Bildqualität hat höchste Priorität

Modelle mit Full-HD und etwa 2 Megapixeln ermöglichen klare Aufnahmen bis hin zu Gesicht und Kleidung. Achten Sie auf eine hohe Pixelzahl, einen großen Bildwinkel und einen kleinen F-Wert.

Mit einem Weitwinkelobjektiv tote Winkel reduzieren

Eine Kamera mit Weitwinkelobjektiv und einem Bildwinkel von 60 bis 100 Grad kann mit nur einem Gerät einen großen Bereich abdecken und so auch die Zahl der benötigten Kameras reduzieren.

Nachtsicht ist unverzichtbar

Infrarot-Aufnahmefunktion ermöglicht es, auch an dunklen Orten klare Bilder aufzuzeichnen. Kameras mit Sensorlicht sind ebenfalls wirksam zur Kriminalprävention.

Die Speicherdauer der Aufnahmen prüfen

Bei Modellen, deren Aufnahmen schnell überschrieben werden, bleiben keine Beweise erhalten. Wählen Sie eine Kamera, die Aufnahmen über einen gewissen Zeitraum speichern kann.

Funktionen passend zum Installationsort auswählen

  • Außenbereich:staub- und wassergeschützte Ausführung, mit Gegenlichtkorrektur
  • Stromversorgung:Batteriebetrieb, Solarbetrieb, PoE-Unterstützung usw.
  • Bauform:je nach Einsatzzweck zwischen Dome-, Box- und Bullet-Kameras wählen

Wie hoch sind die Installationskosten für Sicherheitskameras?

Bei der Einführung von Sicherheitskameras müssen Gerätekosten, Installationskosten und laufende Kosten in drei Bereichen berücksichtigt werden.

Gerätekosten

Günstige Modelle liegen bei etwa 10.000 Yen, leistungsstarke Modelle bei 100.000 Yen oder mehr. Entscheidend ist die Auswahl der Spezifikationen passend zu Installationsort und Zweck.

Installationskosten

Wenn Sie einen Fachbetrieb beauftragen, liegt der marktübliche Rahmen bei etwa 40.000 bis 100.000 Yen. Ein Vergleich von Angeboten mehrerer Anbieter ist empfehlenswert.

Laufende Kosten

  • Stromkosten: etwa 4.000 Yen pro Jahr (bei Betrieb rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr)
  • Austausch der Festplatte: 30.000 bis 40.000 Yen (alle paar Jahre einmal)
  • Wartungskosten: mehrere Tausend Yen pro Monat bis etwa 10.000 Yen

Miete und Leasing sind ebenfalls möglich

Wenn Sie die Anfangskosten senken möchten, sind auch Leasing- oder Mietmodelle ab etwa 4.000 Yen pro Monat eine Option. Für weniger als einen Monat ist Miete sinnvoll, für etwa zehn Monate eher Leasing.

Welche Sicherheitseinrichtungen sollten außer Sicherheitskameras noch geprüft werden?

Wenn Sie neben Sicherheitskameras die Sicherheitseinrichtungen eines Objekts insgesamt prüfen, erhöht sich das Sicherheitsgefühl deutlich.

  • Automatische Eingangsschließanlage:hohe Sicherheitswirkung durch doppelte Verriegelung
  • Gegensprechanlage mit Monitor:auch wirksam zur Vorbeugung gegen Stalking, da Besucher überprüft werden können
  • Paketbox:verringert das Risiko, verdächtigen Personen zu begegnen
  • Dimple Key / Karten-Schlüssel:hoch sichere Schlüssel mit wirksamem Schutz gegen Lockpicking
  • Sicherheitsglas:verhindert das Eindringen durch Fenster
  • Smart Lock:ermöglicht das Verriegeln aus der Ferne und reduziert zugleich das Risiko eines Schlüsselverlusts

Welche Sicherheitsmaßnahmen kann man selbst umsetzen?

Zusätzlich zur Ausstattung des Objekts gibt es Einbruchschutzmaßnahmen, die auch Privatpersonen selbst umsetzen können.

  • Konsequentes Abschließen:auch ab dem zweiten Stock besteht ein Eindringrisiko über Fenster
  • Montage eines Zusatzschlosses:es gibt viele Produkte zur nachträglichen Installation
  • Am Namensschild nur den Nachnamen angeben:damit das Geschlecht nicht erkennbar wird
  • Vorhänge in schlichten Farben wählen:so wird nicht erkennbar, dass eine Frau allein lebt
  • Wäsche in Innenräumen trocknen:vermeidet das Risiko, dass das Geschlecht durch draußen aufgehängte Wäsche erkennbar wird
  • Sicherheitsfolie:erhöht die Widerstandsfähigkeit von Fensterglas
  • Sensorlicht:trägt durch Bewegungserkennung in der Nacht zur Kriminalprävention bei

Worauf sollte man bei der Auswahl eines besonders sicheren Mietobjekts achten?

Neben der Sicherheit des Objekts selbst sind auch Lage und Verwaltungsstruktur wichtige Faktoren, die das Sicherheitsniveau beeinflussen.

  • Gut einsehbare Objekte wählen:auch den Verriegelungszustand von Hintereingängen und Notausgangstreppen prüfen
  • Objekte im Erdgeschoss vermeiden:höheres Eindringrisiko über Fenster
  • Gegenden mit guter Sicherheitslage:Regionen mit vielen Familienhaushalten oder in der Nähe von Bildungseinrichtungen gelten als vergleichsweise sicher
  • Standorte mit viel Publikumsverkehr:an Hauptstraßen oder in Bereichen mit Straßenbeleuchtung
  • Gut verwaltete Objekte:Objekte mit ständig anwesendem Verwalter oder regelmäßigen Kontrollgängen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Q. Darf ich in einem Mietobjekt eigenmächtig eine Sicherheitskamera installieren?

Nein. Für die Installation einer Sicherheitskamera in einem Mietobjekt ist immer die Genehmigung der Immobilienverwaltung oder des Vermieters erforderlich. Da andernfalls ein Verstoß gegen das Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten möglich ist, sollte auf eine ungenehmigte Installation verzichtet werden.

Q. Mit welchen Kosten ist für die Installation einer Sicherheitskamera zu rechnen?

Für das Gerät fallen etwa 10.000 bis über 100.000 Yen an, für die Installation etwa 40.000 bis 100.000 Yen, hinzu kommen Stromkosten von rund 4.000 Yen pro Jahr als laufende Kosten. Bei Mietmodellen ist eine Einführung ab etwa 4.000 Yen pro Monat möglich.

Q. Welche Sicherheitskamera empfiehlt sich für ein Mietobjekt?

Empfehlenswert sind Modelle mit Full HD (mindestens 2 Megapixel), Nachtsicht und Weitwinkelobjektiv. Bei einer Installation im Außenbereich sollten Sie eine staub- und wassergeschützte Ausführung wählen.

Q. Welche Sicherheitsmaßnahmen sind außer Sicherheitskameras noch möglich?

Auch Maßnahmen wie Zusatzschlösser, Sicherheitsfolie und Sensorlichter können Privatpersonen umsetzen. Bei der Objektauswahl sollten Sie außerdem prüfen, ob eine automatische Eingangsschließanlage und eine Gegensprechanlage mit Monitor vorhanden sind.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte