Als Professional in der Immobilienverwaltung sind Kenntnisse über die Baukonstruktion eines Gebäudes für Erläuterungen gegenüber Bewohnern und Vorschläge an Eigentümer unverzichtbar. Verstehen Sie die Merkmale sowie die Vor- und Nachteile von Apartments in Leichtstahlbauweise, damit Sie präzise beraten können.
Was für eine Baukonstruktion ist die Leichtstahlbauweise?
Die Leichtstahlbauweise ist eine Baukonstruktion, bei der für das Tragwerk eines Gebäudes Stahlmaterial mit einer Dicke von 6 mm oder weniger verwendet wird. In Bezug auf Funktionalität und Baukosten liegt sie zwischen Holzbau und Stahlbetonbau.
- Wird häufig bei Wohnhäusern großer Haushersteller eingesetzt
- Die Fertigbauweise, bei der Bauteile im Werk hergestellt werden, verkürzt die Bauzeit
- Wird nicht nur für Einfamilienhäuser, sondern auch für zweigeschossige Apartments verwendet
- Der Unterschied zur Schwerstahlbauweise (6 mm oder mehr) liegt in der Dicke des Stahlmaterials
Welche Vorteile bietet die Leichtstahlbauweise?
Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Vorteile, die Verwaltungsmitarbeitende Bewohnern erläutern können.
Hohe Erdbebensicherheit
Da Stahlkonstruktionen nicht leicht brechen, verfügen sie über eine höhere Erdbebensicherheit als Holzbau. Das Risiko eines Gebäudeeinsturzes ist gering, und die Erdbebenstandards des japanischen Baugesetzes werden ebenfalls erfüllt.
Es besteht die Möglichkeit, die Miete niedriger zu halten
Da durch die Fertigbauweise die Baukosten gesenkt werden können, gibt es Fälle, in denen auch die Miete entsprechend niedriger angesetzt wird. Für Bewohner ist dies eine kosteneffiziente Option.
Weniger Insekten
Im Vergleich zum Holzbau ist dies eine Konstruktion, in der sich Insekten schwerer vermehren. Das ist ein wirksamer Punkt bei der Objektvorstellung für Bewohner, die empfindlich auf Insekten reagieren.
Welche Nachteile und verwaltungsseitigen Hinweise gibt es bei der Leichtstahlbauweise?
Die Nachteile korrekt zu vermitteln und geeignete Maßnahmen vorzuschlagen, gehört zur Rolle von Professionals in der Verwaltung.
Die Feuerbeständigkeit ist geringer als bei Holzbau
Stahlmaterial verformt sich leicht durch Hitze, daher ist die Feuerbeständigkeit geringer als bei Holzbau. In den letzten Jahren wurden durch den Einsatz feuerbeständiger Beschichtungsmaterialien Verbesserungen erzielt, dennoch ist es erforderlich, Bewohner auf einen sorgfältigen Umgang mit Feuer hinzuweisen.
Beim Schallschutz bestehen Herausforderungen
Er ist zwar höher als im Holzbau, reicht jedoch nicht an Stahlbetonbau heran. Da ein Risiko von Lärmproblemen besteht, ist es wichtig, vor dem Einzug über Schallschutzmaßnahmen zu informieren und frühere Problemverläufe zu bestätigen.
Welche Prüfpunkte sind bei der Objektvorstellung wichtig?
Dies sind die Punkte, die Sie als Verwaltungsmitarbeitende gegenüber Bewohnern prüfen und erläutern sollten.
- Im Objektregister prüfen, ob es frühere Lärmprobleme gab
- Bei der Besichtigung darauf hinweisen, durch Klopfen an die Wand den Nachhall zu prüfen (hoher Ton = geringe Schalldämmung)
- Die Haushaltszusammensetzung der Bewohner über, unter und neben der Einheit erfassen
- Den Einsatz von Schallschutzprodukten vorschlagen
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie lang ist die Nutzungsdauer von Leichtstahlbauweise?
Die gesetzliche Nutzungsdauer beträgt 19 bis 27 Jahre (je nach Dicke des Stahlmaterials), doch bei angemessener Instandhaltung gibt es viele Objekte, die länger als 30 Jahre genutzt werden.
Ist die Leichtstahlbauweise anfällig für Erdbeben?
Nein. Sie erfüllt die Erdbebenstandards des japanischen Baugesetzes, und durch die Zähigkeit des Stahls ist das Risiko eines Gebäudeeinsturzes gering. Erschütterungen werden zwar leichter übertragen, die konstruktive Sicherheit ist jedoch gewährleistet.
Welche Maßnahmen sind gegen Lärm wirksam?
Schallschutzmatten, Schallschutzvorhänge und Schallschutzpaneele für Wände lassen sich unkompliziert einführen. Je nach Objekt werden Materialien mit hoher Schallschutzwirkung eingesetzt; erkundigen Sie sich daher bei der Immobiliengesellschaft.