Wenn beim Umzug in ein Mehrfamilienhaus oder nach dem Einzug Antennenprobleme auftreten, etwa dass der Fernseher kein Bild zeigt, ist es wichtig, das nötige Wissen für eine angemessene Reaktion als Verwaltungsmitarbeitende übersichtlich einzuordnen.
Worin unterscheiden sich Antennenanlagen in Mehrfamilienhäusern von denen in Einfamilienhäusern?
Während die Antenne in einem Einfamilienhaus Eigentum der Hauseigentümerin oder des Hauseigentümers ist, wird in Mehrfamilienhäusern das Signal von einer gemeinschaftlich genutzten Antenne auf dem Dach oder an einem ähnlichen Ort über Koaxialkabel an die einzelnen Wohnungen verteilt.Da viele Haushalte versorgt werden, kommen größere Antennen mit höherer Empfangsempfindlichkeit zum Einsatz als in Einfamilienhäusern.
Typische Antennentypen und ihre Merkmale
| Typ | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Yagi-Antenne | Stabiler Empfang, niedrige Kosten | Auffällige Optik, anfällig für Naturkatastrophen |
| Designantenne | Anspruchsvolle Optik, durch Wandmontage widerstandsfähiger gegen Unwetter | Etwas geringere Empfangsleistung, höhere Kosten |
| Innenantenne | Beschädigt die Außenwand nicht, lange Lebensdauer | Risiko, dass eine Installation je nach Empfangslage nicht möglich ist |
Wie unterscheiden sich die Verantwortlichen für die Antennenverwaltung bei Eigentums- und Mietwohnanlagen?
- Eigentumswohnanlage: Verwaltung durch die Eigentümergemeinschaft. Alle Eigentümerinnen und Eigentümer sind Mitglieder und haben Mitspracherechte bei Antennenarbeiten.
- Mietwohnanlage (das gesamte Gebäude ist vermietet): Verwaltung durch die Eigentümerin oder den Eigentümer. Wenn Arbeiten erforderlich sind, ist eine Kontaktaufnahme mit der Eigentümerseite notwendig.
- Wenn eine einzelne Wohnung in einer Eigentumswohnanlage vermietet wird: Die Verwaltung liegt bei der Eigentümergemeinschaft. Da Mietende keine Mitglieder sind, sollte zunächst die Eigentümerin oder der Eigentümer kontaktiert werden.
Die Kosten für Antennenarbeiten trägt die Eigentümerseite der Immobilie (bei Eigentumswohnanlagen aus Verwaltungs- bzw. Instandhaltungsrücklagen, bei Mietobjekten die Eigentümerin oder der Eigentümer).
Welche Punkte sollten nach dem Umzug an der Antennenanlage geprüft werden?
- Sichtprüfung auf Beschädigungen oder Verformungen des Antennenanschlusses in der Wohnung
- Art der Antennenbuchse: F-Antennenbuchse (seit den 1970er-Jahren Standard), Direktanschlussdose (nicht BS-kompatibel), Feeder-Anschluss (nicht für terrestrisches Digitalfernsehen geeignet und heute nicht mehr nutzbar)
- Position und Anzahl der Anschlüsse (relevant für die Möblierungsplanung)
Was sind die Ursachen und Gegenmaßnahmen, wenn terrestrisches Digitalfernsehen nicht empfangen wird?
Drei häufige Ursachen
- Fehler am Fernsehgerät (z. B. E202 = kein Signalempfang): Kabel- und Steckverbindungen prüfen, Sendersuchlauf erneut durchführen
- Störung an der Gemeinschaftsantenne: Witterungseinflüsse wie Taifun oder Gewitter, Empfangsbeeinträchtigung durch Hochhäuser oder Hochtrassen → auf Wiederherstellung warten oder Vermieterseite bzw. Verwaltungsgesellschaft kontaktieren
- Verstellte Ausrichtung einer Einzelantenne: Veränderung der Antennenausrichtung durch Stöße o. Ä. → eine Justierung durch Fachpersonal ist erforderlich
Schritte, die selbst durchgeführt werden können
- Fehlercode am Fernseher prüfen
- Verbindung des Koaxialkabels kontrollieren und einmal ab- und wieder anstecken
- Kanaleinstellungen (Erstscan) erneut durchführen
- Wenn keine Verbesserung eintritt, die Verwaltungsgesellschaft oder die Eigentümerseite kontaktieren
Ist die individuelle Installation einer BS/CS-Antenne möglich?
Ob eine BS/CS-Antenne individuell installiert werden kann, unterscheidet sich je nach Mehrfamilienhaus. Da Balkone zum Gemeinschaftseigentum eines Mehrfamilienhauses gehören, ist vor der Installation unbedingt die Genehmigung der Eigentümergemeinschaft oder der Eigentümerseite einzuholen.Arbeiten ohne Genehmigung bergen das Risiko einer Rückbauanordnung. Wenn bereits eine gemeinschaftliche BS/CS-Antenne vorhanden ist, ist eine individuelle Installation nicht erforderlich.
Für mehr Effizienz im Ausstattungsmanagement von Mietobjekten und in der Kommunikation mit Mietenden ist die Strukturierung der Verwaltungsabläufe mithilfe von Technologie ein wirkungsvoller Ansatz.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Q. Wen sollte man zuerst kontaktieren, wenn terrestrisches Digitalfernsehen nicht empfangen wird?
Wenn nur in der eigenen Wohnung kein Empfang möglich ist, wenden Sie sich an die Verwaltungsgesellschaft oder die Eigentümerseite. Dasselbe gilt, wenn das gesamte Mehrfamilienhaus betroffen ist. Wenn Sie vorab die Empfangsart (Gemeinschaftsantenne, Kabelfernsehen oder Glasfaserleitung) prüfen, kann die Bearbeitung reibungsloser erfolgen.
Q. Mit welchen Kosten ist bei Antennenarbeiten zu rechnen?
Richtwerte für Antenne plus Montage: etwa 30.000 bis 50.000 Yen für eine Yagi-Antenne und etwa 50.000 bis 100.000 Yen für eine Designantenne. Reparaturen an gemeinschaftlichen Antennenanlagen in Mehrfamilienhäusern werden aus Verwaltungs- bzw. Instandhaltungsmitteln finanziert.
Q. Wie lässt sich prüfen, ob eine BS/CS-Antenne installiert ist?
Am zuverlässigsten ist die Rückfrage bei der Eigentümergemeinschaft oder der Eigentümerseite. Wenn die Antennenbuchse in der Wohnung als „terrestrisches Digitalfernsehen + BS/CS-Kombination“ ausgeführt ist, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Anschluss bereits unterstützt wird.
Q. Was ist zu tun, wenn über Kabelfernsehen oder eine Glasfaserleitung kein Fernsehempfang möglich ist?
Prüfen Sie zunächst auf der Website des jeweiligen Anbieters, ob Wartungsarbeiten oder Störungen gemeldet sind. Wenn sich das Problem dadurch nicht löst, testen Sie das erneute Ein- und Ausstecken der Kabel sowie einen Neustart der Geräte und wenden Sie sich andernfalls an den Leitungsanbieter.