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Immobilieninvestment vs. Fremdwährungseinlagen: Vergleichsanalyse und Auswahlkriterien für die Vermögensanlage

Vergleichsanalyse von Immobilieninvestitionen und Fremdwährungseinlagen aus Sicht von Risiko, Liquidität und Rendite. Erläutert werden für Investoren die jeweiligen Vor- und Nachteile sowie mögliche Kombinationsstrategien.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Immobilieninvestitionen erfreuen sich als Instrument der Vermoegensanlage weiterhin großer Beliebtheit, zugleich gewinnen Fremdwaehrungseinlagen als Anlageform, mit der sich unkompliziert beginnen laesst, an Aufmerksamkeit. Dieser Artikel vergleicht die wichtigsten Unterschiede zwischen Immobilieninvestitionen und Fremdwaehrungseinlagen unter den Gesichtspunkten Risiko, Liquiditaet und Rentabilitaet und bietet Orientierung fuer Entscheidungen im Vermoegensaufbau.

Worin unterscheiden sich Immobilieninvestitionen und Fremdwaehrungseinlagen?

Der groesste Unterschied zwischen beiden liegt in der Investitionshoehe und der Liquiditaet. Immobilieninvestitionen erfordern in der Regel Kapital im Umfang von mehreren Millionen bis zu mehreren zig Millionen Yen, waehrend Fremdwaehrungseinlagen bereits ab einigen hundert Yen moeglich sind. Es ist sinnvoll, beide Instrumente nach einem klaren Verstaendnis ihrer jeweiligen Eigenschaften gezielt einzusetzen.

VergleichspunktImmobilieninvestitionFremdwaehrungseinlage
Erforderliches Kapitalab 1 Mio. Yen (Finanzierung moeglich)ab einigen hundert Yen
Liquiditaetniedrig (Verkauf braucht Zeit)hoch (sofort liquidierbar)
Preisrisikovergleichsweise stabilje nach Waehrung hoch
Leveragedurch Bankfinanzierung moeglichgrundsaetzlich Vollkapitalanlage
Laufender ErtragMieteinnahmen (monatlich, stabil)Zinsen (eher niedrig)

Warum bleiben die Vorteile von Immobilieninvestitionen so attraktiv?

Stetiger laufender Ertrag

Die groesste Staerke von Immobilieninvestitionen besteht darin, dass solange Mieter vorhanden sind, Monat fuer Monat stabile Mieteinnahmen erzielt werden koennen. Anders als bei Aktien oder Fremdwaehrungen haengt diese Struktur nicht von Marktzeiten ab, und der regelmaessige Zufluss macht sie fuer den langfristigen Vermoegensaufbau geeignet.

Leverage-Effekt

Durch die Nutzung von Apartmentkrediten oder Immobiliendarlehen lassen sich Vermoegenswerte im Umfang des Mehrfachen bis hin zum Zigfachen des eigenen Kapitals halten. Die Moeglichkeit, mit einer niedrigen Eigenkapitalquote zu investieren, ist ein spezifischer Vorteil von Immobilieninvestitionen, den Fremdwaehrungseinlagen oder Aktien nicht bieten.

Potenzial fuer Kapitalgewinne

Wenn Lage und Timing passen, lassen sich beim Verkauf erhebliche Gewinne erzielen. Insbesondere bei Objekten in Staedten bleibt die Nachfrage oft robust, sodass es Faelle gibt, in denen bei langfristiger Haltung Kapitalgewinne erwartet werden koennen.

Wo liegen die Vorteile von Fremdwaehrungseinlagen?

Kleine Betraege und Diversifikation sind leicht umzusetzen

Durch die Streuung auf mehrere Waehrungen laesst sich das Risiko einer einzelnen Waehrung senken. Durch die Kombination wichtiger Waehrungen wie US-Dollar oder Euro mit Schwellenlaenderwaehrungen laesst sich das Verhaeltnis von Risiko und Rendite ausgewogen steuern.

Hohe Liquidierbarkeit

Fremdwaehrungseinlagen unterscheiden sich von Aktien und Investmentfonds dadurch, dass sie in der Regel sofort in Yen umgetauscht werden koennen und damit eine hohe Liquiditaet bieten. Auch bei ploetzlichem Kapitalbedarf ist eine flexible Reaktion moeglich, was einen Vorteil darstellt, den Immobilieninvestitionen nicht bieten.

Wie sollten diese beiden Anlageformen kombiniert werden?

Immobilieninvestitionen und Fremdwaehrungseinlagen sind keine gegensaetzlichen Instrumente. Vielmehr ist es sinnvoll, ihnen innerhalb des Vermoegensportfolios unterschiedliche Rollen zuzuweisen.

  • Immobilien: als „Kernanlage“ mit dem Ziel stabiler Cashflows und einer Wertsteigerung des Vermoegens auf mittlere bis lange Sicht
  • Fremdwaehrungseinlagen: als „liquide Anlage“ zur Sicherung von Liquiditaet, zum Inflationsschutz und zur Waehrungsdiversifikation

Insbesondere eine kombinierte Strategie, bei der unter Nutzung eines Apartmentkredits Immobilien gehalten und freie Mittel in Fremdwaehrungseinlagen angelegt werden, erleichtert die Verbindung von stabilem Cashflow und flexibler Mittelsteuerung.

Haeufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Option eignet sich fuer Einsteiger besser: Immobilieninvestitionen oder Fremdwaehrungseinlagen?

Fremdwaehrungseinlagen lassen sich mit kleineren Betraegen beginnen, und ihre Funktionsweise ist vergleichsweise leicht zu verstehen. Immobilieninvestitionen erfordern Wissen und Kapital, bleiben aber langfristig eine starke Option, wenn ein stabiler laufender Ertrag angestrebt wird.

Wie laesst sich das Wechselkursrisiko bei Fremdwaehrungseinlagen steuern?

Die Streuung auf mehrere Waehrungen, langfristiges Halten und die Verteilung der Kaufzeitpunkte (Cost-Average-Effekt) sind gaengige Methoden des Risikomanagements.

Worauf ist bei der Nutzung eines Immobiliendarlehens zu achten?

Wichtig ist, einen Finanzierungsplan zu erstellen, in den steigende Zinsen, Leerstandsrisiken und Instandhaltungskosten bereits in die Cashflow-Berechnung eingearbeitet sind. Als Richtwert gilt in der Regel eine Eigenkapitalquote von etwa 20 bis 30%.

Fallen auf Fremdwaehrungseinlagen Steuern an?

Auf Wechselkursgewinne und Zinsen fallen Steuern an. Wechselkursgewinne gelten als sonstige Einkuenfte im Rahmen der Gesamteinkommensbesteuerung, waehrend auf Zinsen eine getrennte Quellenbesteuerung von 20.315% angewendet wird.

Wie sollte eine Exit-Strategie fuer Immobilieninvestitionen gedacht werden?

Die Beurteilung sollte auf Basis des „Gesamtertrags der Investition“ erfolgen, also der Summe aus dem gesamten Cashflow waehrend der Haltedauer sowie dem Verkaufsgewinn und den Steuern beim Verkauf. Ein Exit-Plan, der die Marktentwicklung in 5 bis 10 Jahren und das Alterungsrisiko der Immobilie beruecksichtigt, ist entscheidend.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte