Wenn Sie den Verkauf oder Kauf eines Grundstücks in Betracht ziehen, ist ein Verständnis des tatsächlichen Marktpreises unverzichtbar. Der tatsächliche Marktpreis ist der Preis eines Grundstücks, zu dem eine reale Transaktion zustande gekommen ist, und dient als Maßstab für eine angemessene Kauf- oder Verkaufsentscheidung. In diesem Artikel erläutern wir als Fachwissen zum Immobilienmarkt fünf Methoden zur Ermittlung des tatsächlichen Marktpreises und seine Berechnung.
Was ist der tatsächliche Marktpreis?
Der tatsächliche Marktpreis eines Grundstücks ist der Preis, zu dem beim Verkauf oder Kauf eines Grundstücks tatsächlich ein Geschäft abgeschlossen wurde.Die Transaktionsdaten werden dem Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus zur Verfügung gestellt, und Angaben wie Grundstückspreis, Fläche und Bauauflagen werden als tatsächlicher Marktpreis veröffentlicht.
Welche fünf Methoden gibt es, um den tatsächlichen Marktpreis zu ermitteln?
1. Informationen zu Transaktionspreisen des Ministeriums für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus
Im "Land General Information System" können Sie nach früheren Transaktionspreisen suchen. Dort lassen sich auch Informationen zur Grundstücksfläche, Form und zur angrenzenden Straße prüfen.
2. Berechnung auf Grundlage des Bewertungsbetrags der Grundsteuer
Der Preis kann anhand des Bewertungsbetrags auf dem jährlich zugestellten Steuerbescheid berechnet werden. Die Formel lautet "Bewertungsbetrag ÷ 0,7 × 1,1".
3. Berechnung auf Grundlage des offiziell bekannt gemachten Bodenpreises und des Referenzbodenpreises
Als Grundlage dient der normale Grundstückspreis, den das Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus (offiziell bekannt gemachter Bodenpreis) oder die Präfekturen (Referenzbodenpreis) jährlich veröffentlichen. Die Formel lautet "offiziell bekannt gemachter Preis × Fläche × 1,1".
4. Berechnung auf Grundlage des Straßenrichtwerts
Dies ist eine Methode zur Berechnung anhand des Straßenrichtwerts, den die Nationale Steuerbehörde jedes Jahr veröffentlicht. Die Formel lautet "Straßenrichtwert-Bewertung (Straßenrichtwert × Fläche) ÷ 0,8 × 1,1".
5. Bewertung durch ein Immobilienunternehmen
Sie können einen Preis erfahren, der näher an der tatsächlichen Marktsituation liegt als bei einer eigenen Recherche.Da ein innerhalb von drei Monaten realisierbarer Verkaufspreis berechnet werden kann, ist diese Methode ideal für Personen, die in naher Zukunft einen Kauf oder Verkauf planen.
Welche Punkte sind bei der Ermittlung des tatsächlichen Marktpreises zu beachten?
- Der mit Formeln ermittelte Preis ist nur ein Richtwert und kann vom tatsächlichen Transaktionspreis abweichen
- Da sich Grundstückspreise laufend verändern, sollten stets die neuesten Daten geprüft werden
- Es ist wichtig, mehrere Methoden zu nutzen und die Ergebnisse miteinander zu vergleichen
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F. Worin besteht der Unterschied zwischen dem tatsächlichen Marktpreis und dem offiziell bekannt gemachten Bodenpreis?
Der offiziell bekannt gemachte Bodenpreis ist ein vom Staat festgelegter Referenzpreis, der tatsächliche Marktpreis hingegen der reale Transaktionspreis. Im Allgemeinen heißt es, dass der tatsächliche Marktpreis etwa dem 1,1-Fachen des offiziell bekannt gemachten Bodenpreises entspricht.
F. Wo kann man den tatsächlichen Marktpreis prüfen?
Sie können ihn kostenlos im "Land General Information System" des Ministeriums für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus recherchieren. Dort können Sie Präfektur sowie Stadt oder Gemeinde auswählen und frühere Transaktionsbeispiele einsehen.
F. Kann man den genauen Verkaufspreis kennen, wenn man den tatsächlichen Marktpreis kennt?
Der tatsächliche Marktpreis ist ein Referenzwert, und der tatsächliche Verkaufspreis kann je nach Verhandlung und Zustand der Immobilie variieren. Wenn Sie einen genauen Preis wissen möchten, sollten Sie eine Bewertung durch ein Immobilienunternehmen einholen.