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Die Bahnhofsumgestaltung Minami-Koiwa 7-chome: ein typisch japanisches Projekt für Investoren aus der DACH-Region

Ein vollständiger Leitfaden zum 南小岩七丁目駅前地区第一種市街地再開発事業 (Minami-Koiwa nana-chōme ekimae chiku dai-isshu shigaichi saikaihatsu jigyō, Stadterneuerungsprojekt vom Typ 1): Planüberblick, Aufwertung des öffentlichen Raums und was der Südausgang des Bahnhofs Koiwa für die praktische Immobilienarbeit in Tokio bedeutet — eingeordnet für Anleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 7 Min. Lesezeit

Die Bahnhofsumgestaltung Minami-Koiwa 7-chome (南小岩七丁目駅前地区再開発, Minami-Koiwa nana-chōme ekimae chiku saikaihatsu) ist eine groß angelegte Erneuerung des bahnhofsnahen Verkehrsplatzes und der umliegenden Straßen am Südausgang des JR-Bahnhofs Koiwa, die Einzelhandel, Wohnen und öffentliche Einrichtungen miteinander verbindet. Das ist etwas einzigartig Japanisches: Es handelt sich gerade nicht um ein bloßes Hochhaus-Eigentumswohnungsprojekt. Seine praktische Bedeutung liegt darin, dass Verkehr, Katastrophenvorsorge und Fußgängerführung gemeinsam mit einer Bodenneuordnung reorganisiert werden — ein Zusammenspiel, das es in dieser gesetzlich verankerten Form im deutschsprachigen Raum so nicht gibt.

Rund um den Bahnhof Koiwa laufen auf der Süd- und der Nordseite mehrere Erneuerungs- und „machizukuri“-Vorhaben (まちづくり, machizukuri, Stadt- und Gemeinwesenentwicklung von der lokalen Ebene her). In diesem Gesamtbild gilt das Bahnhofsviertel Minami-Koiwa 7-chome als das letzte große Puzzleteil, das dem Südausgang des Bahnhofs sein Gesicht gibt. Anders als bei vielen Bahnhofsprojekten in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, wo in der Regel ein einzelner privater Entwickler ein einzelnes Gebäude errichtet, werden hier der öffentliche Rahmen und die private Beteiligung bewusst verschmolzen. In diesem Beitrag beschränken wir uns auf das, was sich in veröffentlichten Unterlagen bestätigen lässt, und ordnen den Planüberblick sowie die Punkte, auf die Immobilieneigentümer achten sollten.

Die wichtigsten Punkte dieses Beitrags

  • Die Bahnhofsumgestaltung Minami-Koiwa 7-chome ist eine Stadterneuerung von rund 1,5 ha (ca. 15.000 m²) unmittelbar am Südausgang des Bahnhofs Koiwa.
  • Nach Unterlagen der Stadtverwaltung Tokio beträgt die Gesamtgeschossfläche ca. 155.000 m², mit rund 1.100 Wohneinheiten und den Hauptnutzungen Einzelhandel, Wohnen, öffentliche Einrichtungen und Kinderbetreuung.
  • Entscheidend ist, dass das Projekt den bahnhofsnahen Verkehrsplatz, die umliegenden Straßen und den Fußgängerraum gemeinsam mit einem Bodenneuordnungsverfahren (区画整理事業, kukaku seiri jigyō) vorantreibt.
  • Für den Mietbetrieb müssen Sie die Veränderungen der Wegeführung während der Bauphase von der Neuordnung des Einzugsgebiets nach Fertigstellung trennen — und nicht nur auf die Vermietungskonditionen schauen.

Was ist die Bahnhofsumgestaltung Minami-Koiwa 7-chome? Ein Plan zur Erneuerung des Südausgangs von Koiwa

Die Bahnhofsumgestaltung Minami-Koiwa 7-chome ist ein Stadterneuerungsprojekt vom Typ 1 (第一種市街地再開発事業, dai-isshu shigaichi saikaihatsu jigyō; ein typisch japanisches, gesetzlich geregeltes Verfahren, bei dem bestehende Rechteinhaber ihre Grundstücks- und Gebäuderechte in Geschossfläche im Neubau umwandeln — eine sogenannte Rechtsumwandlung), das im Gebiet Minami-Koiwa 7-chome, Bezirk Edogawa, Tokio, geplant ist. Es liegt auf der Südseite des Bahnhofs „Koiwa“ an der JR-Sōbu-Linie; die Idee ist, ein um eine bestehende Einkaufsstraße gewachsenes Stadtgebiet aus den Blickwinkeln Verkehr, Katastrophenvorsorge und Belebung zu erneuern. Für Leserinnen und Leser aus der DACH-Region ist der nächste Vergleich eine „transit-oriented development“ rund um einen Knotenpunkt; die japanische Variante beruht jedoch auf dem Mechanismus der Rechtsumwandlung, für den es im deutschen Bau- und Planungsrecht kein direktes Gegenstück gibt.

Das Amt für Stadtentwicklung der Stadtverwaltung Tokio (東京都都市整備局, Tōkyō-to Toshi Seibi Kyoku) beschreibt dieses Gebiet als ein gewerblich geprägtes Stadtquartier, dessen städtische Infrastruktur unzureichend ausgebaut ist und das mit überalterten Gebäuden sowie einer brandgefährdeten, dichten Holzbauweise zu kämpfen hat. Genau deshalb sieht der Plan vor, das Vorhaben integriert mit dem Bodenneuordnungsverfahren Minami-Koiwa 7-chome durchzuführen und dabei den bahnhofsnahen Verkehrsplatz sowie die Verbreiterung der umliegenden Straßen voranzutreiben. Im Unterschied zum deutschen Mieterschutz, der Bestandsmieter stark absichert und Verdrängung erschwert, ist die Rechtsumwandlung darauf ausgelegt, Eigentumsrechte planmäßig in den Neubau zu überführen.

Architektonische Visualisierung des Stadterneuerungsprojekts vom Typ 1 für das Bahnhofsviertel Minami-Koiwa 7-chome
Quelle: 東京都都市整備局 (Amt für Stadtentwicklung der Stadtverwaltung Tokio), „南小岩七丁目駅前地区第一種市街地再開発事業“ (Stadterneuerungsprojekt vom Typ 1 für das Bahnhofsviertel Minami-Koiwa 7-chome)

Was diese Visualisierung zeigt: Der Plan beschränkt sich nicht darauf, am Bahnhof einen freistehenden Wohnturm hochzuziehen. Er denkt an die Belebung in den unteren Geschossen, an die Anbindung zum Bahnhofsvorplatz und an die Verweildauer der Fußgänger. Der erste Eindruck am Bahnhof beeinflusst nicht nur das Mietniveau, sondern auch, wie Besucher das Viertel in Erinnerung behalten.

Wenn INA zu einer Lage berät, beurteilen wir ein Erneuerungsgebiet niemals allein danach, „wie glanzvoll es nach Fertigstellung aussehen wird“. Wir prüfen vielmehr Schritt für Schritt, welche Straßen verbreitert werden, welche Wegeverbindungen sich ändern und vor welchen Geschäften die Sichtbarkeit zunimmt. Auch am Südausgang von Koiwa ist diese Perspektive unverzichtbar.

Planüberblick: Fläche, Nutzungen, Wohneinheiten und Höhe geordnet

Derzeit unterscheiden sich die veröffentlichten Zahlen zur Bahnhofsumgestaltung Minami-Koiwa 7-chome je nach Quelle. Dieser Beitrag stützt sich auf die aktuelle Seite des Amts für Stadtentwicklung der Stadtverwaltung Tokio und behandelt die Unterlagen der Umweltverträglichkeitsprüfung sowie die Mitteilung der Projektpartner als ergänzende Information.

PositionVeröffentlichter Inhalt
ProjektnameStadterneuerungsprojekt vom Typ 1 für das Bahnhofsviertel Minami-Koiwa 7-chome (南小岩七丁目駅前地区第一種市街地再開発事業)
LageInnerhalb von Minami-Koiwa 7-chome, Bezirk Edogawa, Tokio (Südausgang des JR-Bahnhofs Koiwa)
TrägerSanierungsgenossenschaft für das Bahnhofsviertel Minami-Koiwa 7-chome (市街地再開発組合, geplant)
ProjektpartnerNippon Steel Kowa Real Estate (日鉄興和不動産), Sumitomo Corporation (住友商事), Haseko Corporation (長谷工コーポレーション), Gakken Holdings (学研ホールディングス)
Projektgebietca. 1,5 ha (ca. 15.000 m²)
Gesamtgeschossflächeca. 155.000 m²
Grundflächeca. 11.990 m² (Mitteilung der Projektpartner)
HöheHöhenbegrenzung GL +160 m (Mitteilung der Projektpartner). Die Umweltverträglichkeitsprüfung geht von einer maximalen Höhe von ca. 169 m aus.
GeschosszahlIm Rahmen der bestätigbaren veröffentlichten Unterlagen nicht angegeben
HauptnutzungenEinzelhandel, Wohnen, öffentliche Einrichtungen, Kinderbetreuung usw. Die Mitteilung der Projektpartner nennt zudem Pkw-Stellplätze und Fahrradabstellplätze.
Wohneinheitenca. 1.100 Einheiten. Die Umweltverträglichkeitsprüfung geht von ca. 1.250 Einheiten aus, künftige Änderungen sind also möglich.
ProjektkostenNoch nicht festgelegt
BauleitplanungsbeschlussOktober 2023
Weiterer ZeitplanDie Genehmigung der Sanierungsgenossenschaft ist laut Veröffentlichung für das Geschäftsjahr 2024 geplant. Die weiteren Detailschritte bedürfen der Bestätigung.

Beachtenswert ist nicht allein die Zahl der Wohneinheiten oder die Höhe. Da Einzelhandel, öffentliche Einrichtungen und Kinderbetreuung hinzukommen, können sich die Tageszeiten, zu denen der Bahnhofsbereich genutzt wird, ausweiten. Es entsteht ein gemischt genutzter Knotenpunkt, der nicht nur den morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr erfasst, sondern auch die tägliche Kinderbetreuung, das Einkaufen sowie die Nachfrage nach Verwaltungs- und Gemeinwesendiensten.

Andererseits gibt es Spielraum für veränderte Zahlen. Die Unterlagen der Umweltverträglichkeitsprüfung nennen eine Gesamtgeschossfläche von ca. 152.000 m² und ca. 1.250 geplante Wohneinheiten, was von den derzeit beim Amt für Stadtentwicklung der Stadtverwaltung Tokio veröffentlichten Werten abweicht. Bei Investitionsentscheidungen sollten Sie alte Zahlen nicht als feststehende Information behandeln; es braucht die Disziplin, die Unterlagen zum Zeitpunkt der Genehmigung, der Rechtsumwandlung und des Baubeginns zu verfolgen.

Warum ist die Bahnhofsumgestaltung Minami-Koiwa 7-chome wichtig? Die Sicht auf öffentliche Einrichtungen und städtische Infrastruktur

Die Bedeutung dieses Projekts liegt weniger im Gebäudemaßstab als darin, dass Bodenneuordnung und Stadterneuerung als Einheit vorangetrieben werden. Während der bahnhofsnahe Verkehrsplatz, die umliegenden Straßen und der Fußgängerraum aufgewertet werden, verändert sich nicht ein einzelnes Gebäude, sondern die Nutzung des gesamten Südausgangs des Bahnhofs Koiwa. Anders als bei vielen Vorhaben in Deutschland oder der Schweiz, bei denen die Aufwertung des öffentlichen Raums dem privaten Bau hinterherhinkt, sind hier beide so angelegt, dass sie sich gemeinsam bewegen.

Städtische Infrastruktur / öffentlicher RaumBestätigbarer InhaltPraktische Deutung
Bahnhofsnaher VerkehrsplatzLeitlinie, die Entwicklung integriert mit dem Bodenneuordnungsverfahren voranzutreibenDie Ordnung der Wege für Bus, Taxi und Bring-/Holverkehr beeinflusst den Fußgängerstrom vor Geschäften und die Mietnachfrage.
Umliegende StraßenLeitlinie, die Verbreiterung der umliegenden Straßen frühzeitig zu verwirklichenFußgängersicherheit, Anlieferung und der Eindruck bei Besichtigungen können sich verändern.
FußgängerraumLeitlinie, ein attraktives, fußgängerzentriertes Umfeld zu schaffenVerkürzt sich die gefühlte Distanz vom Bahnhof zur Immobilie, lässt sich das leichter im Marketing nutzen.
KatastrophenvorsorgeLeitlinie der Brand- und Erdbebensicherung sowie der Bildung eines Verkehrs- und Katastrophenvorsorge-KnotenblocksEine bessere Wahrnehmung dichter Holzbauquartiere wirkt sich auch auf langfristiges Halten und Erläuterungen gegenüber Banken aus.
Grün / StadtbildEntwicklungsleitlinie, ein grünes, begehbares Stadtbild zu schaffenÜber den Quadratmeterpreis hinaus beeinflusst dies Mieterzufriedenheit und Verweildauer.
FahrradabstellplätzeFahrradabstellplätze als zugehöriger bauleitplanerischer Punkt vermerktIm Alltagsumfeld von Koiwa ist die Ordnung der Fahrradwege für gewerbliche wie für Wohnnutzung wichtig.

Selbst eine Immobilie fünf Gehminuten vom Bahnhof hinterlässt zum Beispiel nach einer Besichtigung einen schwachen Eindruck, wenn der Gehweg schmal ist, die Sicht bei Nacht schlecht ist und es viele Konfliktpunkte mit Autos gibt. Verbreitert sich umgekehrt der Gehweg und führt die Wegeführung dazu, dass man vom Bahnhofsvorplatz aus natürlich gehen kann, steigt bei gleicher Entfernung der wahrgenommene Wert.

Bei der Bahnhofsumgestaltung Minami-Koiwa 7-chome ist genau diese Veränderung des „wahrgenommenen Werts“ der Schlüssel. Wenn Sie erwägen, Ihre Hausverwaltung zu wechseln oder die Vermietungskonditionen neu zu gestalten, betrachten Sie nicht nur die Fertigstellungsvisualisierung, sondern legen Sie die Fußgängerwege über den Straßenplan.

Wie hängt es mit der Erneuerung rund um den Bahnhof Koiwa zusammen? Den gesamten Südausgang betrachten

Die Gemeinwesenentwicklung rund um den Bahnhof Koiwa endet nicht beim Bahnhofsviertel Minami-Koiwa 7-chome allein. Mehrere Erneuerungen — das Westgebiet Minami-Koiwa 7-chome, das Gebiet Minami-Koiwa 6-chome, das Nordausgangsgebiet und weitere — verändern allmählich die Begehbarkeit und das Einzugsgebiet rund um den Bahnhof.

Lageplan des Stadterneuerungsprojekts vom Typ 1 für das Bahnhofsviertel Minami-Koiwa 7-chome
Quelle: 東京都都市整備局 (Amt für Stadtentwicklung der Stadtverwaltung Tokio), „南小岩七丁目駅前地区第一種市街地再開発事業“ (Stadterneuerungsprojekt vom Typ 1 für das Bahnhofsviertel Minami-Koiwa 7-chome)

Auf dem Lageplan zeigt sich, dass das Plangebiet eine Lage mit ausgesprochen hohem Bahnhofsbezug am Südausgang von Koiwa einnimmt. Eine Erneuerung in unmittelbarer Bahnhofsnähe wirkt sich tendenziell kettenartig auf die Wertbeurteilung der umliegenden Einkaufsstraße, der bestehenden Eigentumswohnanlagen, der Mietwohnungen und der Quartiersstraßen aus.

Die Bauleitplanungsunterlagen des Bezirks Edogawa erwähnen zudem die künftige Ergänzung eines Fußgängerübergangs und einer Fußgänger-Hochebene (pedestrian deck), die das künftig geplante Erneuerungsgebiet Koiwa 7-chome mit der Anlage der Bahnhofsumgestaltung Minami-Koiwa 7-chome verbindet. Das zeigt, dass nicht nur das ebenerdige Gehumfeld, sondern auch die dreidimensionale, bahnhofsnahe Wegeführung zum Diskussionspunkt wird.

Diese Perspektive teilen Bahnhofserneuerungen wie das Stadterneuerungsprojekt vom Typ 1 für das Bahnhofsviertel Tobu Hikifune. Die Bewertung eines Viertels entscheidet sich nicht an den Spezifikationen eines einzelnen Gebäudes, sondern an den Verbindungen zwischen Bahnhof, Vorplatz, Straße, Einzelhandel und Wohnen.

Worauf sollten Immobilieneigentümer achten? Vermietung, Besichtigung, Sanierung und Ausstiegsstrategie

Immobilieneigentümer fahren sicherer, wenn sie eine Stadterneuerung nicht bloß als „Nachricht, die den Vermögenswert steigert“ verstehen. Während der Bauphase, unmittelbar nach Fertigstellung und nachdem sich das Einzugsgebiet gefestigt hat, sind die zu beachtenden Punkte jeweils unterschiedlich.

Vermietungskonditionen getrennt für die Bauphase und nicht nur für nach der Fertigstellung gestalten

Während der Bauphase können Lärm, Bauzäune und geänderte Fußwege die Attraktivität einer bahnhofsnahen Immobilie vorübergehend schlechter vermittelbar machen. Genau deshalb ist es wichtig, in den Vermietungsunterlagen „die aktuelle Unannehmlichkeit“ und „die erwartete Verbesserung nach Fertigstellung“ getrennt zu erläutern. In Deutschland und Österreich, wo Mietverhältnisse rechtlich stark verfestigt sind, lohnt sich diese Transparenz besonders, weil sie spätere Konflikte mit langfristig gebundenen Mietern vermeidet.

Als wir einst in einem Gebiet, in dem die Bauarbeiten am Bahnhof andauerten, eine Vermietung überarbeiteten, änderten wir die Art, wie wir die Fotos aufnahmen. Statt den Bauzaun zu vermeiden, zeigten wir den sicheren Weg vom Bahnhof zur Immobilie, was die Unsicherheit vor der Besichtigung senkte. Dieselbe Idee lässt sich in Koiwa anwenden.

Bei Besichtigungswegen das Vor-Ort-Erlebnis über die Karte stellen

In Erneuerungsgebieten vermitteln die Gehminuten auf Immobilienportalen allein nicht die Stärken einer Immobilie. Sie müssen den Weg überprüfen, den Mieter tatsächlich gehen — von der Bahnsteigsperre über den Verkehrsplatz, die Geschäftseinrichtungen und die Gehwege bis zum Eingang der Immobilie.

In der kostenlosen Beratung von INA prüfen wir nicht nur die Mietwertermittlung, sondern auch die Besichtigungswege und Verbesserungen der fotografischen Wirkung. Wenn Sie eine Immobilie nahe einem geplanten Erneuerungsgebiet besitzen, empfehlen wir, sie neu zu bewerten, indem Sie die Entfernung auf dem Plan von der realen Begehbarkeit trennen.

Sanierungsprioritäten in der Reihenfolge Fassade, Gemeinschaftsflächen, Sicherheit denken

Wird das Stadtbild am Bahnhof aufgeräumt, treten bei älteren Gebäuden die Unterschiede bei Fassade und Gemeinschaftsflächen umso deutlicher hervor. Über umfangreiche Innensanierungen hinaus steigt die Priorität für jene Teile, die den ersten Eindruck prägen — Eingangsbeleuchtung, Briefkastenanlagen, Paketboxen und Überwachungskameras. Anders als die strenge Wohnungseigentumsverwaltung in der DACH-Region, in der die Eigentümergemeinschaft formal über die Instandhaltungsrücklage beschließt, liegt die Entscheidung über solche Aufwertungen bei einer japanischen Bestandsimmobilie oft direkter beim Eigentümer.

Investitionen, die zum Stadtbild nach der Erneuerung passen, sollten besser nicht allein an der kurzfristigen Amortisation gemessen werden. Die Perspektive, eine Immobilie zu pflegen, die langfristig gewählt wird, ist — wie die Investition in das Humankapital (人財, jinzai, INAs Philosophie, Menschen als das größte Kapital zu behandeln) — ebenfalls ein schwer sichtbarer Aufbau von Vertrauen.

Bei der Ausstiegsstrategie mehr darüber nachdenken, „bei wem es Anklang findet“ als „wann verkauft wird“

Bei einer Bahnhofserneuerung wie der Bahnhofsumgestaltung Minami-Koiwa 7-chome verändert sich das künftige Käuferprofil. Es ist wichtig zu ordnen, für wen die Attraktivität steigt — Selbstnutzer, Anleger einzelner Einheiten, Unternehmen, Käufer mit Nachfolgeplanung und so weiter.

Bei einer Gesamtimmobilie in Gehweite des Bahnhofs Koiwa besteht eine Option zum Beispiel darin, die Verbesserung des Einzugsgebiets nach Fertigstellung abzuwarten. Wenn Sie jedoch nur warten und dabei Instandhaltung vernachlässigen, kommt das Gebäude mit der steigenden Bewertung des Viertels nicht mit. Die Ausstiegsstrategie sollte als Paket mit dem Verbesserungsplan während der Haltephase betrachtet werden.

Was sind die Vorbehalte bei der Bahnhofsumgestaltung Minami-Koiwa 7-chome? Unbestätigte Informationen trennen

Bei der Bahnhofsumgestaltung Minami-Koiwa 7-chome gibt es derzeit Informationen, die unveröffentlicht oder änderungsanfällig sind. Wenn Sie sie für Investitionen oder den Mietbetrieb nutzen, ist es wichtig, bestätigte Informationen nicht mit geplanten Informationen zu vermischen.

  • Die Projektkosten sind in der Veröffentlichung des Amts für Stadtentwicklung der Stadtverwaltung Tokio noch nicht festgelegt.
  • Die Geschosszahl ist im Rahmen der bestätigbaren veröffentlichten Unterlagen nicht angegeben.
  • Bei den Wohneinheiten besteht ein Unterschied zwischen den vom Amt für Stadtentwicklung der Stadtverwaltung Tokio genannten ca. 1.100 Einheiten und den ca. 1.250 geplanten Einheiten in den Unterlagen der Umweltverträglichkeitsprüfung.
  • Der detaillierte Zeitpunkt von Baubeginn und Fertigstellung nach der Genehmigung der Sanierungsgenossenschaft bedarf zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags der Bestätigung durch offizielle Unterlagen.

In Beiträgen über Stadterneuerung bleiben Zahlen umso stärker im Gedächtnis, je größer sie sind. Wenn Ihnen jedoch langfristiges Vertrauen wichtig ist, sollten unbestätigte Informationen als unbestätigt behandelt werden. Eine ehrliche Aufbereitung von Informationen ist ein Plus für Eigentümer, Mieter und alle lokalen Beteiligten.

Als Bahnhofserneuerung, die ähnlich über mehrere Blöcke hinweg vorangetrieben wird, ist auch das Stadterneuerungsprojekt vom Typ 1 für das Bahnhofsumfeld der Stadt Hirakata eine nützliche Referenz. Betrachtet man Fertigstellungstermine und Nutzungen Block für Block, steigt die Präzision der Investitionsentscheidungen.

Fazit: Die Bahnhofsumgestaltung Minami-Koiwa 7-chome verändert den Erlebniswert des Bahnhofsbereichs

Die Bahnhofsumgestaltung Minami-Koiwa 7-chome ist nicht bloß ein Plan, Wohnen, Gewerbe und öffentliche Funktionen auf einem Gelände von rund 1,5 ha (ca. 15.000 m²) zu bündeln. Indem der bahnhofsnahe Verkehrsplatz, die Straßen, der Fußgängerraum und die Katastrophenresilienz gemeinsam mit der Bodenneuordnung geordnet werden, ist es ein Projekt, das den Erlebniswert des Südausgangs des Bahnhofs Koiwa verändert.

In der praktischen Immobilienarbeit sollten Sie nicht nur Preissteigerungen nach Fertigstellung erwarten, sondern die Vermietung während der Bauphase, die Veränderung des Einzugsgebiets nach Fertigstellung, die Sanierungsprioritäten des Gebäudes und die Ausstiegsstrategie als ein Ganzes betrachten. Eine Stadterneuerung ist nichts, worauf man wartet; sie ist etwas, worauf man sich vorbereitet und das man bestmöglich nutzt.

Wenn Sie eine Immobilie rund um den Bahnhof Koiwa besitzen oder den Erwerb einer solchen erwägen, gehen Sie das Gelände ab und beobachten Sie die Wegeführung, während Sie die aktuellen offiziellen Unterlagen prüfen. Das Überlagern von Zahlen mit dem Vor-Ort-Erlebnis führt zu langfristigem Vermögensaufbau.

FAQ

Wo findet die Bahnhofsumgestaltung Minami-Koiwa 7-chome statt?

Sie ist innerhalb von Minami-Koiwa 7-chome, Bezirk Edogawa, Tokio, in einem Gebiet nahe dem Südausgang des JR-Bahnhofs Koiwa geplant. Es ist eine Lage, die eng mit der Entwicklung des bahnhofsnahen Verkehrsplatzes und der umliegenden Straßen verbunden ist.

Wie viele Wohneinheiten wird die Bahnhofsumgestaltung Minami-Koiwa 7-chome haben?

Die Veröffentlichung des Amts für Stadtentwicklung der Stadtverwaltung Tokio nennt ca. 1.100 Wohneinheiten. Die Unterlagen der Umweltverträglichkeitsprüfung gehen hingegen von ca. 1.250 Einheiten aus, weshalb eine Bestätigung anhand der aktuellsten Unterlagen erforderlich ist.

Steht der Fertigstellungstermin fest?

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags lässt sich aus offiziellen Unterlagen kein bestätigter Fertigstellungstermin nachweisen. Die Mitteilung der Projektpartner besagt, dass die Genehmigung der Sanierungsgenossenschaft für das Geschäftsjahr 2024 geplant ist.

Welche Auswirkungen wird es auf nahe gelegene Mietobjekte geben?

Wenn sich die bahnhofsnahe Wegeführung und das gewerbliche Umfeld verbessern, kann das ein Plus für die Marketingwirkung und die Mieterzufriedenheit sein. Allerdings ist Vorsicht hinsichtlich des Lärms während der Bauphase und der geänderten Fußwege geboten.

Quellen und weiterführende Unterlagen

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte