Es ist nur natürlich, beim Wohnungsverkauf zu denken: "Ich möchte so teuer wie möglich verkaufen." Allerdings beeinflussen die Strategie beim Verkaufsweg, der Zeitpunkt und die Wahl des Immobilienunternehmens den Verkaufspreis erheblich. In diesem Artikel erläutern wir fünf Tipps, um den Verkaufspreis einer Eigentumswohnung zu maximieren, sowie häufig übersehene Punkte.
Welche fünf Tipps helfen dabei, eine Eigentumswohnung teuer und zügig zu verkaufen?
1. Den richtigen Verkaufszeitpunkt erkennen
Der richtige Zeitpunkt für den Wohnungsverkauf wird anhand von zwei Achsen beurteilt: dem Gebäudealter und der Marktlage. Mit zunehmendem Alter sinkt der Vermögenswert, daher ist ein früher Verkauf grundsätzlich vorteilhaft. Prüfen Sie die Marktlage anhand des Immobilienwertindex des japanischen Ministeriums für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus und nutzen Sie Phasen steigender Preise.
2. Mehrere Immobilienunternehmen vergleichen
Für Immobilienbewertungen gibt es keine eindeutigen Regeln, und je nach Unternehmen können die Schätzwerte stark voneinander abweichen. Holen Sie daher unbedingt Bewertungen von mehreren Unternehmen ein und wählen Sie ein Unternehmen mit umfangreicher Verkaufserfahrung. Die Nutzung eines Sammelbewertungsdienstes ist effizient.
3. Den zum Ziel passenden Maklervertrag wählen
Es gibt drei Arten von Maklerverträgen:
- Allgemeiner Maklervertrag: Beauftragung mehrerer Unternehmen möglich. Geeignet für gefragte Immobilien, etwa in Bahnhofsnähe oder mit geringem Alter
- Alleinauftrag: Konzentration auf ein Unternehmen. Die Kundengewinnung kann durch Portaleinträge und Postwurfsendungen gestärkt werden
- Exklusiver Alleinauftrag: Nur ein Unternehmen, zudem sind auch Eigengeschäfte ausgeschlossen
4. Die Verkaufsargumente als Eigentümer aktiv vermitteln
Die Mitarbeitenden des Immobilienunternehmens kennen die Grunddaten der Immobilie, doch die Vorzüge, die nur der Eigentümer kennt, etwa die Ausstattung der Nassbereiche, die gepflegten Gemeinschaftsflächen oder die Umgebung, sollten aktiv vermittelt werden. So können Kaufinteressenten sich das Leben dort leichter vorstellen.
5. Den Verkaufsplan mit ausreichendem Puffer aufsetzen
Bis zum Abschluss des Verkaufs vergehen im Durchschnitt vier Monate. Ideal ist es, mit einem Zeitplan von vier bis sechs Monaten vorzugehen und ausreichend Spielraum einzuplanen. Wer unter Zeitdruck gerät, gibt Preisnachlassverhandlungen eher nach und erhöht damit das Risiko eines Verlusts.
Worauf sollte man beim Verkauf einer Eigentumswohnung achten?
Die Verkaufsdauer nicht zu knapp ansetzen
Wer zu schnell verkaufen will, gibt Preisverhandlungen leicht nach. Planen Sie mindestens ein halbes Jahr ein und nehmen Sie sich auch für die Auswahl des Immobilienunternehmens genügend Zeit.
Die Wohnung für Besichtigungen in Ordnung bringen
Kaufinteressenten besichtigen die Wohnung, während sie noch bewohnt ist. Ein unordentlicher Zustand hinterlässt einen negativen Eindruck und liefert einen Anlass für Preisnachlassverhandlungen. Achten Sie im Alltag auf Ordnung und Sauberkeit und sorgen Sie dafür, dass die Wohnung bei Besichtigungen in bestmöglichem Zustand ist.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Q. Wann ist der beste Zeitpunkt, eine Eigentumswohnung zu verkaufen?
Optimal ist ein Zeitpunkt, an dem das Gebäude noch relativ neu ist und sich der Markt in einer Aufwärtsphase befindet. Prüfen Sie die Marktlage regelmäßig anhand des Immobilienwertindex des japanischen Ministeriums für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus.
Q. Wie viele Unternehmen sollten mit der Bewertung beauftragt werden?
Wir empfehlen, mindestens drei Unternehmen anzufragen. Anhand der Unterschiede bei den Schätzwerten lässt sich die angemessene Preisspanne besser erfassen.
Q. Wie lange dauert der Verkauf in der Regel?
Im Durchschnitt vier Monate, wobei die Dauer je nach Immobilie und Marktlage variiert. Wir empfehlen eine Planung mit einem Vorlauf von vier bis sechs Monaten.
Q. Muss das Zimmer vor einer Besichtigung aufgeräumt werden?
Ja, unbedingt. Der erste Eindruck bei der Besichtigung wirkt sich direkt auf den Verkaufspreis aus. Achten Sie nicht nur auf Ordnung und Sauberkeit, sondern auch auf Gerüche.