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Wie hoch ist das Nettoeinkommen aus der Apartmentverwaltung?

Detaillierte Analyse eines durchschnittlichen Immobilieneinkommens von 5,21 Millionen Yen aus der Apartmentverwaltung, einschließlich Einnahmequellen, laufender Ausgaben, Steuern sowie der Berechnung von effektiver Rendite und Cashflow.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Um die Rentabilitaet einer Apartmentbewirtschaftung praezise zu erfassen, reicht es nicht aus, nur auf die oberflaechlichen Mieteinnahmen zu schauen. Ausgaben, Steuern und Cashflow muessen als Gesamtheit analysiert werden.Investoren, die die Ertragsstruktur tiefgreifend verstehen, koennen eine stabile Apartmentbewirtschaftung realisieren.

Wie hoch ist das durchschnittliche Nettoeinkommen von Apartmenteigentuemern?

Laut der Stichprobenerhebung zur veranlagten Einkommensteuer des ersten Reiwa-Jahres der japanischen Nationalen Steuerbehoerdeliegt das landesweite durchschnittliche Immobilieneinkommen aus der Apartmentbewirtschaftung bei 5,21 Mio. Yen pro Jahr.Am haeufigsten sind Faelle mit 3 bis 5 Mio. Yen Jahreseinkommen, gefolgt von Investoren mit 5 bis 10 Mio. Yen. Der Durchschnitt lag im Jahr Heisei 26 (2014) bei 5,10 Mio. Yen und ist damit um 110.000 Yen gestiegen.

Diese Zahl umfasst auch andere Immobilieninvestitionen wie Einzimmerwohnungen und Buerogebaeude, jedochbezeichnet Immobilieneinkommen den tatsaechlichen Nettobetrag, der als „Mieteinnahmen − notwendige Aufwendungen“ berechnet wird.

Woher stammen die Einnahmequellen in der Apartmentbewirtschaftung?

Mieteinnahmen (wichtigste Einnahmequelle)

Die Haupteinnahmequelle in der Apartmentbewirtschaftung sind Mieteinnahmen, einschliesslich Nebenkosten und Verwaltungsgebuehren.Sobald Leerstand entsteht, faellt der entsprechende Einnahmenanteil auf null. Daher ist die Sicherung einer hohen Auslastung die wichtigste Aufgabe fuer stabile Ertraege. Wenn Leerstand anhaelt, muessen die Mieten unter Umstaenden gesenkt werden, was die Rendite verschlechtert.

Sonstige Einnahmen

Schluesselgeld, Verlaengerungsgebuehren, Parkplatzeinnahmen, Gebuehren fuer Verkaufsautomaten und Ertraege aus Photovoltaikkommen ebenfalls hinzu. Kautionen zaehlen nicht als Einnahmen, da sie zurueckzuzahlen sind. Diese Zusatzerloese koennen die effektive Rendite verbessern.

Welche Ausgaben, Kosten und Steuern fallen bei der Apartmentbewirtschaftung an?

Regelmaessig anfallende Ausgaben

Darlehensrueckzahlungen, Verwaltungsgebuehren, Versicherungsbeitraege, Wasser- und Energiekosten sowie regelmaessige Reinigungskostenbilden die monatlichen Fixkosten. Bei Verwaltungsgebuehren gelten rund 5% der Mieteinnahmen als Richtwert. Solange diese laufenden Ausgaben die Einnahmen nicht uebersteigen, bleibt der Cashflow positiv.

Unregelmaessig anfallende Ausgaben

Gebaeudereparaturen, Maklerprovisionen, Werbekosten und Kosten fuer die Wiederherstellung des Ursprungszustands fallen nach Bedarf an.Als Richtwert fuer Reparaturkosten gelten etwa 2 Mio. Yen pro Einheit ueber 30 Jahre. Eine monatliche Ruecklage (rund 5.500 Yen pro Einheit und Monat) in die laufenden Ausgaben einzubeziehen, ist daher eine Grundvoraussetzung fuer stabile Bewirtschaftung.

Steuern im ersten Jahr

Grunderwerbsteuer (Bewertungsbetrag des Anlagevermoegens × 3%), Registrierungs- und Lizenzsteuer (Bewertungsbetrag des Anlagevermoegens × 0,4%), Stempelsteuer, Erbschaftsteuer und Schenkungsteuerkonzentrieren sich auf das erste Jahr. Diese Belastungen vorab zu simulieren, ist die Grundlage einer soliden Finanzplanung.

Jaehrlich anfallende Steuern

Grundsteuer auf Anlagevermoegen (1,4% des bewerteten Werts von Grund und Gebaeude, zahlbar viermal pro Jahr) und Einkommensteuer (progressiv auf den Betrag nach Abzug der Freibetraege vom Gesamteinkommen)fallen jedes Jahr an. Da sich der Einkommensteuersatz durch die Zusammenrechnung mit Arbeitseinkommen aendert, ist eine Simulation des steuerpflichtigen Einkommens notwendig.

Wie laesst sich das Einkommen aus der Apartmentbewirtschaftung steigern?

Bewirtschaftung mit Fokus auf die Rendite

Die Bruttorendite (Jahresmiete ÷ Investitionssumme) allein reicht nicht aus. Entscheidend ist die Bewertung auf Basis der Nettorendite (Jahresmiete − laufende Kosten ÷ gesamte Erwerbskosten).Zur Verbesserung der Rendite sind der Vergleich mehrerer Hausbauer, Investitionen in wertsteigernde Ausstattung und die Ueberpruefung der Gebaeudespezifikationen wirksam.

Leerstandsmanagement konsequent umsetzen

Die Auswahl eines Vermietungsverwaltungsunternehmens mit staerken im Leerstandsmanagement unddie kontinuierliche Sicherung wirksamer Vermietung, angemessener Mietpreise und der Wettbewerbsfaehigkeit der Immobilieist der Kern stabiler Ertraege.

Verwaltungsgebuehren vergleichen und optimieren

Die marktuebliche Verwaltungsgebuehr liegt bei etwa 5 bis 7% der Mieteinnahmen.Bei Mietgarantie-Modellen (Sublease) kann sie auf 10 bis 20% steigen, was die Rentabilitaet deutlich beeinflusst.Wichtig ist, mehrere Verwaltungsgesellschaften zu vergleichen und die Balance zwischen Leistungsumfang und Gebuehren zu pruefen.

Cashflow-Berechnung einschliesslich Schuldendienst-Rendite durchfuehren

Die Schuldendienst-Rendite beruecksichtigt Zinsen und Darlehensrueckzahlung. Die Formel lautet: „(Jaehrliche Mieteinnahmen − laufende Kosten − jaehrliche Darlehensrueckzahlung) ÷ (Kaufpreis der Immobilie + Anfangskosten)“.Diese Berechnung sollte in jedem Fall durchgefuehrt werden, bevor auf Basis eines realistischen Cashflows eine Investitionsentscheidung getroffen wird.

Haeufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie hoch ist das durchschnittliche Einkommen aus der Apartmentbewirtschaftung?

Laut der Erhebung der japanischen Nationalen Steuerbehoerde aus dem ersten Reiwa-Jahr liegt das landesweite durchschnittliche Immobilieneinkommen (netto) bei 5,21 Mio. Yen pro Jahr. Diese Zahl umfasst jedoch auch andere Immobilieninvestitionen wie Einzimmerwohnungen und schwankt stark je nach Objektgroesse, Lage und Bewirtschaftungssituation.

Was ist der Unterschied zwischen Bruttorendite und Nettorendite?

Die Bruttorendite ist ein einfacher Indikator, der als „Jaehrliche Mieteinnahmen ÷ Kaufpreis der Immobilie × 100“ berechnet wird. Die Nettorendite ist die Gewinnquote nach Abzug von Kosten wie Verwaltungsgebuehren, Instandhaltungsruecklagen und Grundsteuer und bildet die Investitionsrealitaet besser ab.

Wie hoch ist die marktuebliche Verwaltungsgebuehr fuer eine Verwaltungsgesellschaft?

Bei normalen Verwaltungsvertraegen liegt der Marktwert bei etwa 5 bis 7% der Mieteinnahmen, bei Sublease-Vertraegen mit Mietgarantie bei etwa 10 bis 20%. Sublease reduziert das Leerstandsrisiko fuer Eigentuemer, geht jedoch zulasten der Rentabilitaet.

Welche Steuerarten fallen bei der Apartmentbewirtschaftung an?

Im ersten Jahr fallen Grunderwerbsteuer, Registrierungs- und Lizenzsteuer sowie Stempelsteuer an. Jaehrlich werden Grundsteuer auf Anlagevermoegen und Einkommensteuer erhoben. Da Immobilieneinkommen mit Arbeitseinkommen und anderen Einkuenften zusammengerechnet wird, sollten Investoren mit hoeherem Jahreseinkommen die steigende Steuerlast besonders beachten.

Welche Massnahmen gibt es bei anhaltendem Leerstand?

Zu den wichtigsten Massnahmen gehoeren eine angemessene Mietanpassung, die Staerkung der Wettbewerbsfaehigkeit der Immobilie durch Renovierung, der Wechsel zu einer im Leerstandsmanagement starken Verwaltungsgesellschaft sowie die Ueberpruefung der Zielmietergruppe. Durch fruehes Handeln laesst sich der Rueckgang der Miete auf ein Minimum begrenzen.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte