Skip to content
Real Estate Intelligence
COLUMN

Rolllaeden fuer Mietobjekte - Typen, Wirkungen und Installationskosten

Erklaerung der verschiedenen Rollladentypen fuer Mietimmobilien: Vorteile, Wirkungen und Kosten.

Etwa 3 Min. Lesezeit

In den letzten Jahren rücken Mietobjekte mit Fensterläden (Rollläden) verstärkt in den Fokus. Sie bieten viele Vorteile wie Einbruchschutz, Katastrophenschutz und Energieeinsparung und werden auch bei Mietern immer beliebter. In diesem Beitrag erläutern wir ausführlich die Arten, Wirkungen und Kosten von Fensterläden sowie die Möglichkeiten der Anbringung in Mietobjekten.

Was ist ein Objekt mit Fensterläden? Um welche Ausstattung handelt es sich?

Ein Fensterladen (Rollladen) ist eine außen am Fenster angebrachte, vertikal öffnende und schließende Bauteilkonstruktion und ersetzt herkömmliche „amado" (Sturmläden). Bei neu gebauten Wohnungen und Mietobjekten der letzten Jahre nimmt der Einsatz von Fensterläden anstelle herkömmlicher Sturmläden zu.

Fensterläden können von Fachunternehmen montiert werden, es gibt jedoch auch Produkte zur DIY-Montage und auch eine nachträgliche Montage nach Fertigstellung des Gebäudes ist möglich. Nicht nur in Einfamilienhäusern: auch bei Mietobjekten gibt es einen wachsenden Trend zur Ausstattung mit Fensterläden, was zu einem wichtigen Auswahlkriterium geworden ist.

Welche Wirkungen haben Fensterläden?

Fensterläden bieten ein breites Wirkungsspektrum von Einbruchschutz bis Energieeinsparung. Im Folgenden die wichtigsten Wirkungen.

Einbruchschutz

Der häufigste Einbruchsweg verläuft über das Fenster. Mit Fensterläden dauert das Aufbrechen länger, was den Abschreckungseffekt erhöht. Bei Vorhandensein eines Rollladens geben Einbrecher häufig auf, heißt es.

Schutz vor Taifunen / Katastrophenschutz

Das Risiko, dass bei großen Taifunen herumfliegende Objekte auf Fensterscheiben treffen, lässt sich verringern. Geschlossene Rollläden wirken wirksam gegen Wind und Staub – insbesondere in taifungefährdeten Gebieten zu empfehlen.

Brandschutz

Auch das Risiko, dass ein Brand in der Nachbarschaft übergreift, lässt sich reduzieren. Der Rollladen schützt die Fensterscheibe und verhindert das Eindringen von Flammen.

Reduktion von Kondensat

Durch die zusätzliche Luftschicht beim Anbringen eines Fensterladens entsteht eine hohe Wärmedämmwirkung, sodass Kondenswasser deutlich reduziert werden kann. Damit wird auch der Schimmelbildung vorgebeugt, was das Risiko von Reparaturkosten beim Auszug senkt.

Bessere Heiz- und Kühleffizienz

Der Einfluss der Außentemperatur wird geringer und die Hitzeschutzwirkung verbessert die Effizienz von Heizung und Kühlung. Fensterläden sind auch energiesparende Ausstattungen, mit denen sich die Strom- und Energiekosten senken lassen.

Lärmreduzierung

Mit einem Rollladen lassen sich rund 30 dB Schallminderung erwarten. Bei Lagen mit hohem Verkehrsaufkommen oder entlang von Bahntrassen hilft das, eine angenehme Wohnumgebung zu sichern.

Schutz vor Fensterverschmutzung

Anhaftungen wie Abgase oder Pollen werden vermieden, sodass die Fensterscheiben sauber bleiben. Das verringert auch die tägliche Reinigungslast.

Warum stehen Fensterläden bei Mietobjekten im Fokus?

Der Hauptgrund ist der Einbruchschutz. Laut „Lage der Einbruchsdiebstähle in Wohnhäusern, Tokyo Metropolitan Police 2017" erfolgt der häufigste Einbruchsweg in Wohnungen über das Fenster, mit einem Anteil von 61,3 % aller Fälle.

Bei Einfamilienhäusern macht das Einschlagen der Scheibe 21,7 % aus, bei mittel- bis hochgeschossigen Wohnhäusern 6,9 %, und es wird berichtet, dass der Einbau von Fensterläden ein wirksames Mittel ist, um Einbrüche über das Fenster zu verhindern.

Welche Arten von Fensterläden gibt es?

Fensterläden lassen sich nach Bedienungsart und Design klassifizieren. Im Folgenden die jeweiligen Merkmale und Kosten.

Klassifizierung nach Bedienungsart

TypKostenMerkmale
Elektrisch100.000 – 350.000 YenGeräuscharmes Öffnen/Schließen per Fernbedienung. Auch Modelle mit Timerfunktion bieten hohen Einbruchschutz.
Manuell60.000 – 160.000 YenKostengünstig zu installieren. Keine Elektroinstallation, geringes Ausfallrisiko.

Klassifizierung nach Design

TypMerkmale
Geschlossener TypAm gängigsten. Hohe Verdunkelung, kostengünstiger.
Schlitz-TypMit Schlitzen versehen, Lichteinfall und Belüftung auch im geschlossenen Zustand möglich.
Lamellen-TypLamellenwinkel verstellbar. Vollständig geschlossen voll abdunkelnd, bei 45° angenehm hell. Am teuersten.

Wie findet man Mietobjekte mit Rollläden?

Es gibt grundsätzlich zwei Methoden, um Mietobjekte mit Rollläden zu finden.

Auf Wohnungsportalen suchen

Auf SUUMO, LIFULL HOME'S und ähnlichen Portalen gibt es unter den Wunschkriterien keinen Punkt „Rollladen". Suchen Sie über die Freitextsuche mit Begriffen wie „Rollladen" oder „amado" (Sturmladen). Zu beachten ist, dass Objekte ohne entsprechende Angabe in der Beschreibung nicht angezeigt werden.

Direkt eine Maklerfirma konsultieren

Wer auf Portalen nicht fündig wird, sollte einer Maklerfirma seine Wünsche mitteilen. Wenn Sie zusätzlich zur Rollladen-Anforderung Gebiet, Grundriss und weitere Bedingungen geschlossen kommunizieren, können Ihnen unter Umständen auch nicht inserierte Objekte vorgestellt werden.

Übrigens werden Objekte mit Rollläden aufgrund der besseren Ausstattung und des oft geringeren Baujahrsalters tendenziell mit etwas höheren Mieten angesetzt. Durch eine größere Distanz zum Bahnhof oder durch Wahl einer Apartmenttype lassen sich die Kosten senken.

Kann man in einem Mietobjekt nachträglich einen Rollladen anbringen?

Es ist möglich, doch immer ist die Erlaubnis der Maklerfirma oder des Vermieters erforderlich. Da die Anbringung auf Wunsch des Mieters erfolgt, gilt grundsätzlich, dass Rollladen- und Montagekosten vom Mieter zu tragen sind. Klären Sie auch im Voraus, ob beim Auszug eine Wiederherstellung des Ursprungszustands erforderlich ist.

Richtwerte für die Montagekosten

TypKosten (pro Fenster)
Schiebetür-Typ20.000 – 150.000 Yen
Manueller Typ60.000 – 160.000 Yen
Elektrischer Typ100.000 – 350.000 Yen

※ Bei Anbringung im 2. Stock oder höher fallen separate Gerüstkosten an.

Welcher Rollladen sollte in einem Mietobjekt gewählt werden?

Wählen Sie nach Zweck und Lebensstil.

  • Bei Kostenfokus: manuell – grundlegender Einbruch- und Katastrophenschutz bei niedrigen Kosten.
  • Bei Fokus auf Sicherheit/Komfort: elektrisch – geräuscharmes Öffnen/Schließen per Fernbedienung. Auch bei Abwesenheit dank Timerfunktion sicher.
  • Zur Vermeidung von Lärmstreitigkeiten: elektrisch – durch Motorsteuerung leise im Betrieb, ideal in Mehrfamilienhäusern.

Wenn in Haushalten mit kleinen Kindern ein elektrisches Modell verwendet wird, sind Sicherheitsmaßnahmen wie das Aufbewahren der Fernbedienung außerhalb der Reichweite erforderlich.

Welche Punkte sind bei der Rollladen-Montage in Mietobjekten zu beachten?

Klären Sie vor der Montage folgende Punkte.

  • Verstoß gegen Hausordnung prüfen: Inhalt des Mietvertrags prüfen und unbedingt die Erlaubnis von Vermieter oder Maklerfirma einholen.
  • Einbruchschutz prüfen: Elektrische Modelle lassen sich kaum mit der Hand aufbrechen; bei einem Eindringversuch von mehr als 5 Minuten geben Einbrecher in vielen Fällen auf.
  • Optische Rücksichtnahme: Stimmen Sie sich mit dem Vermieter ab und wählen Sie ein Design, das das Erscheinungsbild des Gebäudes nicht beeinträchtigt.

Empfehlenswerte Rollladenprodukte

Im Folgenden Produkte, die sich auch in Mietobjekten gut installieren lassen.

  • Sanwa Shutter „Madomore Screen GII": Standardmodell für Gebäude verschiedener Bauweisen. Manuell oder elektrisch wählbar.
  • LIXIL Wohnungs-Fensterrollladen (elektrisch): Konstruktion mit hoher Einbruchs- und Winddrucksicherheit. Auch Timer und Smartphone-Steuerung möglich.
  • Stahlrollladen, elektrisch: Geräuscharm; bei gewaltsamem Öffnen von außen wird die Verriegelung aktiviert – sicher konstruiert.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Sind Mietobjekte mit Rollläden teurer?

Wegen der besseren Ausstattung und oft geringerer Baujahrsalter sind die Mieten tendenziell etwas höher. Durch eine größere Distanz zum Bahnhof o. Ä. lassen sich die Kosten dämpfen.

F. Kann man in einem Mietobjekt nachträglich Rollläden montieren?

Mit Erlaubnis des Vermieters ist die Montage möglich. Die Kosten trägt grundsätzlich der Mieter; klären Sie zuvor auch die Wiederherstellungspflicht beim Auszug.

F. Was ist empfehlenswerter — elektrische oder manuelle Rollläden?

Bei Fokus auf Sicherheit und Geräuscharmut ist elektrisch zu empfehlen, bei Kostenfokus manuell. In Mehrfamilienhäusern wird zur Vermeidung von Lärmstreit elektrisch bevorzugt.

F. Wie hoch ist die einbruchhemmende Wirkung eines Rollladens?

Daten der Tokyo Metropolitan Police zufolge erfolgen 61,3 % der Wohnungseinbrüche über das Fenster. Mit Rollladen dauert das Aufbrechen länger, weshalb Einbrecher häufiger aufgeben.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte