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COLUMN

10 Massnahmen gegen Leerstand - Ursachen und worauf Vermieter achten muessen

Leerstand reduzieren mit 10 bewaeehrten Massnahmen: Ursachenanalyse und wichtige Hinweise fuer Vermieter.

Etwa 1 Min. Lesezeit

Um stabile Erträge im Mietmanagement zu erzielen, ist es unverzichtbar, die Leerstandsquote so niedrig wie möglich zu halten. Wegen Bevölkerungsrückgang und einer wachsenden Zahl von Mietobjekten tendiert die Leerstandsquote jedoch nach oben. Dieser Artikel erläutert 10 Ideen gegen Leerstand sowie Ursachen für anhaltenden Leerstand und Hinweise zur Umsetzung der Maßnahmen.

Leerstandsquote bei Mietobjekten und die Bedeutung von Maßnahmen

Laut der „Wohn- und Bodenstatistik" des Innenministeriums von 2018 betrug die Zahl der leerstehenden Wohnungen landesweit rund 8.489.000, davon 4.327.200 Mietwohnungen – also rund die Hälfte.

Ursachen des steigenden Leerstands

  • Überangebot an Mietwohnungen: jährlich werden 300.000–400.000 neue Mietwohnungen gebaut
  • Bevölkerungsrückgang durch Geburtenrückgang und Alterung: bis 2065 wird die Bevölkerung voraussichtlich unter 90 Mio. fallen

Warum eine vollständige Belegung wichtig ist

Hält der Leerstand an, sinken die Mieteinnahmen, und Tilgung sowie Grundsteuer werden schwer zu tragen. Beachten Sie, dass Vollvermietung die Ertragsbasis des Mietmanagements ist.

Hauptgründe für anhaltenden Leerstand

Eine korrekte Analyse der Leerstandsursachen ist der erste Schritt zu wirksamen Maßnahmen.

  • Höhere Miete als der lokale Marktpreis
  • Geringere Attraktivität als die Konkurrenz (Ausstattung, Außenansicht, Innenausstattung)
  • Schwache Zusammenarbeit mit Maklern
  • Zielgruppe zu eng definiert
  • Unzureichende Verbreitung der Objektinformationen

10 Ideen gegen Leerstand

Idee 1: gefragte Ausstattung einführen

Kostenloses Internet, Paketboxen, Video-Türsprechanlagen u. a. – führen Sie nachgefragte Ausstattungen ein. Insbesondere kostenloses Internet ist eine kosteneffiziente Investition.

Idee 2: die Miete angemessen ansetzen

Recherchieren Sie die lokalen Marktpreise und setzen Sie eine angemessene Miete entsprechend Alter und Ausstattung an. Übereilte Senkungen schmälern jedoch Erträge – nur als letztes Mittel.

Idee 3: Renovierung / Reno­vation

Tapetenwechsel, Bodenerneuerung, Modernisierung der Sanitärbereiche: Investitionen, die die Attraktivität steigern. Setzen Sie Prioritäten nach Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Idee 4: Mietbedingungen lockern

Mit der Aufnahme ausländischer Mieter, der Zulassung von Haustieren oder der Aufnahme von Senioren erweitern Sie die Zielgruppe und erreichen potenzielle Mieter.

Idee 5: bessere Objektfotos

Hochwertige Profi-Fotos hängen unmittelbar mit der Zahl der Besichtigungen zusammen. Helle, saubere Fotos auf Portalen platzieren.

Idee 6: Maklerbeziehung stärken

Mit Werbeprovisionen (AD), regelmäßigen Aktualisierungen und einer wirksamen Zusammenarbeit mit Maklern erhöhen Sie die Vorstellungs-Häufigkeit.

Idee 7: Optik der Gemeinschaftsflächen verbessern

Eingang, Flure und Müllplatz konsequent reinigen, um den ersten Eindruck zu verbessern. Der erste Eindruck bei der Besichtigung beeinflusst die Mietentscheidung erheblich.

Idee 8: Anfangskosten senken

Kaution und Schlüsselgeld senken, Mietfreizeit (Free Rent) einführen – das mindert die Hürde für den Einzug.

Idee 9: Verwaltungsfirma überdenken

Erwägen Sie den Wechsel zu einer Verwaltungsfirma mit hoher Vermarktungsstärke, die die Interessen der Eigentümer in den Vordergrund stellt.

Idee 10: Branding des Objekts

Mit Konzept-Renovierung oder einer Musterwohnung die Eigenheit des Objekts hervorheben und Differenzierung schaffen.

Hinweise zu Maßnahmen gegen Leerstand

Beachten Sie bei der Umsetzung Folgendes.

  • Kosten-Nutzen stets prüfen: Vorab kalkulieren, ob der Einsatz einen angemessenen Rückfluss bringt
  • Übereilte Mietsenkungen vermeiden: Einmal gesenkt, ist eine Rücknahme schwer
  • Auf die Zielgruppe abgestimmte Maßnahmen wählen: regionale Besonderheiten und Mieterprofil berücksichtigen
  • Mehrere Maßnahmen kombinieren: eine einzelne Maßnahme reicht selten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Welche Maßnahme gegen Leerstand hat das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis?

Die Einführung von kostenlosem Internet ist am wirtschaftlichsten. Schon mit einigen Tausend Yen pro Monat lässt sich eine Verbesserung der Belegung erwarten.

F. Wie lang sollte eine Mietfreizeit sein?

1–2 Monate sind üblich. Zu lange wirkt sich auf die Erträge aus – wägen Sie gegen die erwartete Leerstandszeit ab.

F. Wie hoch sollte das Budget für Leerstandsmaßnahmen sein?

Empfehlenswert sind 5–10 % der jährlichen Mieteinnahmen als Reparatur- und Maßnahmenbudget.

Ergänzende Lektüre

  • Was sind die „Leasing-Aufgaben", die über Erfolg oder Misserfolg im Mietmanagement entscheiden?
  • Der Schlüssel gegen Leerstand liegt in den Fotos! So entstehen reaktionsfreudige Objektfotos
  • Wie man eine Mietverwaltungsfirma wählt | 7 Punkte, auf die Eigentümer Wert legen sollten
Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er verfügt über elf japanische Berufsqualifikationen: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte