Skip to content
Real Estate Intelligence
COLUMN

Vor- und Nachteile eines dreigeschossigen Holzhauses und wichtige Punkte vor dem Bau

Dieser Beitrag erläutert die Vorteile eines dreigeschossigen Holzhauses für schmale Grundstücke, Wohn- und Geschäftskombinationen oder Mietnutzung sowie Nachteile wie längere Bauzeiten, Temperaturunterschiede im Gebäude, Erdbebensicherheit und baurechtliche Vorgaben.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Ein dreigeschossiges Holzhaus ist eine Option, wenn Sie auf einem schmalen Grundstück großzügigen Wohnraum sichern oder Wohnen mit Ladenfläche bzw. Mietnutzung kombinieren möchten. Wenn Sie die Vor- und Nachteile sowie die wichtigen Punkte vor dem Bau geordnet prüfen, können Sie ein Zuhause ohne spätere Reue schaffen.

Welche Vorteile bietet ein dreigeschossiges Holzhaus?

Auch auf kleinen Grundstücken lässt sich ein großzügiges Zuhause sichern

Ein dreigeschossiges Haus, das den Raum in die Höhe erweitert, ermöglicht auch bei wenig Grundstücksfläche den gewünschten Grundriss und die nötige Zimmerzahl. Allerdings muss die Planung innerhalb der gesetzlichen Vorgaben zu Bebauungs- und Geschossflächenzahl erfolgen, daher ist die Beratung durch Fachleute unverzichtbar.

Sie können den gewünschten Raum schaffen

Da mehr Spielraum als bei einem zweigeschossigen Haus entsteht, lassen sich spezielle Bereiche für Hobbys wie Arbeitszimmer, Heimkino oder integrierte Garage sowie praktische Räume wie ein Hauswirtschafts- oder Waschraum leichter einplanen.

Es kann als Laden oder zur Vermietung genutzt werden

Es kann als „Wohnhaus mit Laden“ genutzt werden, bei dem das 1. Obergeschoss als Laden und das 2. und 3. Obergeschoss als Wohnbereich dienen, oder als „Wohnhaus mit Mietnutzung“, bei dem das 1. und 2. Obergeschoss vermietet und das 3. Obergeschoss selbst genutzt wird. Auch ein Modell, bei dem das Immobiliendarlehen durch Mieteinnahmen zurückgezahlt wird, ist realisierbar. Sie sollten auch den Einfluss der Miethöhe des vermieteten Bereichs auf den Vermögenswert berücksichtigen.

Die Aussicht aus höherer Lage lässt sich genießen

Der Ausblick aus dem 3. Obergeschoss vermittelt ein offenes Gefühl wie in den oberen Etagen eines Mehrfamilienhauses. Wenn das Wohnzimmer im 3. Obergeschoss angeordnet wird, verbessern sich Tageslicht, Aussicht und die natürliche Zusammenkunft der Familie.

Welche Nachteile hat ein dreigeschossiges Holzhaus?

Die Bauzeit wird länger und die Kosten steigen

Da die Bauzeit länger ist als bei einem zweigeschossigen Haus, verlängert sich die Zeit in einer Zwischenunterkunft, und die Belastung durch Mietkosten steigt. Klären Sie deshalb den voraussichtlichen Fertigstellungstermin vor Baubeginn mit dem Bauunternehmen ab.

Zwischen den Etagen entstehen leichter Temperaturunterschiede

Bei einem dreigeschossigen Haus ist das 1. Obergeschoss tendenziell kälter und das 3. Obergeschoss wärmer. Wichtig ist, dies durch ein Ganzhaus-Klimasystem oder durch die Beauftragung eines Hausbauunternehmens oder einer Baufirma mit hoher Wärmedämm- und Luftdichtheitsleistung auszugleichen.

Treppensteigen kann in manchen Lebensphasen belastend sein

Im Alter oder während einer Schwangerschaft kann das Bewegen über Treppen zur Belastung werden. Es gibt Sicherheit, die Hauptwohnbereiche wie Wohnzimmer, Küche und Bad im 2. Obergeschoss zu bündeln oder vorsorglich Platz für einen späteren Aufzug einzuplanen.

Worauf Sie beim Bau eines dreigeschossigen Holzhauses achten sollten

Ausreichend Tageslicht im 1. Obergeschoss sichern

Wenn das Haus von umliegenden Gebäuden umgeben ist, wird das 1. Obergeschoss leicht dunkel. Daher sind ein Innenhof, Fenster zur Lichtführung und Anpassungen im Grundriss erforderlich.

Gesetzliche Vorgaben prüfen (Bebauungszahl, Geschossflächenzahl, Notzugang)

Für dreigeschossige Wohnhäuser besteht nach dem japanischen Brandschutzrecht die Pflicht, im Bereich des 3. Obergeschosses einen Notzugang einzurichten. Da es aufgrund von Vorgaben zu Bebauungs- und Geschossflächenzahl Fälle gibt, in denen kein dreigeschossiges Haus gebaut werden kann, ist eine Bestätigung durch Architekt oder Bauunternehmen vor dem Grundstückskauf zwingend erforderlich.

Die Erdbebensicherheit ausreichend gewährleisten

Bei dreigeschossigen Gebäuden ist die Wirkung von Erschütterungen größer als bei zweigeschossigen. Streben Sie mindestens Erdbebenwiderstandsklasse 2 an und prüfen Sie gemeinsam mit dem Architekten eine erdbebensichere Konstruktion.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Q1. Ich mache mir Sorgen um die Erdbebensicherheit eines dreigeschossigen Holzhauses. Ist das unbedenklich?

Wenn das Haus die geltenden Bauvorschriften erfüllt, wird mindestens Erdbebenwiderstandsklasse 1 sichergestellt. Darüber hinaus können zusätzliche Maßnahmen auf höherem Niveau, etwa der Erwerb der Klassen 2 oder 3 oder der Einbau von Schwingungsdämpfern, das Sicherheitsgefühl weiter erhöhen.

Q2. Worin besteht der Unterschied zwischen einem dreigeschossigen Holzhaus und einem dreigeschossigen Stahlhaus?

Stahl bietet eine hohe Festigkeit, sodass sich selbst bei gleicher Fläche mit weniger Stützen und Wänden ein offenerer Grundriss umsetzen lässt. Holzbau hingegen überzeugt durch geringere Baukosten sowie gute Wärmedämmung und Feuchtigkeitsregulierung. Sinnvoll ist eine Auswahl nach dem Gleichgewicht von Kosten, Design und Leistung.

Q3. Ist die Grundsteuer bei einem dreigeschossigen Haus höher?

Da die gesamte Geschossfläche größer wird, fällt die Grundsteuer tendenziell höher aus als bei einem zweigeschossigen Haus. Allerdings gilt für neu errichtete Wohnhäuser drei Jahre lang ab Neubau (bei langfristig hochwertigen Wohnhäusern fünf Jahre lang) eine Steuerermäßigung für Wohnbauland.

Q4. Welche Punkte sind wichtig, wenn ein dreigeschossiges Haus als Wohnhaus mit Mietnutzung gebaut wird?

Wichtig ist, dass die Planung des vermieteten Bereichs zu den Bedürfnissen der Zielmieter passt, etwa Alleinstehenden oder Familien. Zudem kann die Privatsphäre gesichert werden, indem Wegeführung und Eingänge von Eigen- und Mietbereich getrennt werden.

Q5. Wie lange dauert die Bauzeit für ein dreigeschossiges Holzhaus?

In der Regel dauert sie etwa 4 bis 6 Monate. Bei individuell geplanten Häusern kann sie einschließlich Planungs- und Genehmigungsphase auch mehr als ein Jahr betragen. Um die Zeit in einer Zwischenunterkunft zu verkürzen, empfehlen wir einen frühen Start der Abstimmungen.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte