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Fluessiggas in Mietobjekten wechseln - Unterschiede zum Stadtgas und Wechselverfahren

Umfassende Erklärung, wie man Propangas in einer Mietwohnung wechseln kann. Informationen zu den Unterschieden zu Stadtgas, dem Kündigungsverfahren und Kostenvergleichen, die Mieter und Vermieter kennen müssen. Wenden Sie sich an INA&Associates.

Etwa 2 Min. Lesezeit

Viele Mietwohnungen werden mit Propangas versorgt. Propangas ist in der Regel teurer als Stadtgas, weshalb viele Mieter über einen Wechsel nachdenken. Dieser Artikel erklärt die Unterschiede zwischen Propangas und Stadtgas, ob ein Gaswechsel in einer Mietwohnung möglich ist und das Kündigungsverfahren.

Was sind die Unterschiede zwischen Propangas und Stadtgas?

In Wohnhäusern werden zwei Arten von Gas verwendet: Propangas (LP-Gas) und Stadtgas. Wenn Sie die Eigenschaften jedes Typs verstehen, können Sie die beste Gasauswahl treffen.

Eigenschaften von Propangas

Propangas ist eine Art von Flüssigpetroleumsgas (LPG) und wird über Gasbehälter (Flaschen) an jedes Haus geliefert. Es gibt zwei Arten: zentrales Propan (gemeinsam für einen Stadtblock) und individuelles Propan (für jede Einheit einzeln).

  • Schwerer als Luft (sammelt sich bei Gaslecks am Boden)
  • Hat beim gleichen Volumen etwa doppelt so viel Heizwert wie Stadtgas
  • Keine Versorgungsgebietsbeschränkungen, in ganz Japan verfügbar
  • Preisgestaltung erfolgt im Rahmen des „Freien Tarifsystems", bei dem Gasunternehmen die Preise frei festlegen können

Eigenschaften von Stadtgas

Stadtgas wird hauptsächlich aus Erdgas gewonnen und über unterirdische Gasleitungen geliefert. Die drei großen Anbieter Tokyo Gas, Osaka Gas und Toho Gas decken etwa 70 % der nationalen Liefermenge ab.

  • Leichter als Luft (sammelt sich bei Gaslecks in der Nähe der Decke)
  • Nur in Gebieten verfügbar, in denen Gasleitungen verlegt sind
  • Als öffentliche Versorgungsleistung sind die Preise vergleichsweise stabil

Warum sollte man bei der Mietwohnungssuche auf die Gasart achten?

Die Art des Gases hat einen großen Einfluss auf die monatlichen Energiekosten und ist daher ein wichtiges Kriterium bei der Wahl einer Mietwohnung.

Gründe, warum Propangas teurer ist

Die Hauptgründe, warum Propangas teurer als Stadtgas ist, sind folgende drei:

  • Freies Tarifsystem: Gasunternehmen können Preise eigenständig festlegen
  • Lieferkosten: Für die Lieferung und den Austausch von Gasflaschen fallen Personal- und Transportkosten an
  • Mietfreier Geräteleihvertrag: Gerätekosten können im Gaspreis enthalten sein

Im Allgemeinen wird gesagt, dass der monatliche Propangaspreis 1,5 bis 2 Mal so hoch ist wie der von Stadtgas.

Ist es möglich, das Propangasunternehmen in einer Mietwohnung zu wechseln?

Fazit: Mieter können das Propangasunternehmen grundsätzlich nicht eigenständig wechseln. Der Vertrag mit dem Gasunternehmen wird vom Eigentümer (Vermieter) des Objekts abgeschlossen.

Wie man den Vermieter anspricht

Wenn Sie das Gefühl haben, dass der Gaspreis zu hoch ist, wenden Sie sich zunächst an den Vermieter oder die Hausverwaltung, um eine Überprüfung der Tarife oder einen Wechsel des Gasunternehmens zu besprechen. Folgende Punkte sind dabei effektiv:

  • Vergleichsdaten zwischen aktuellen Gaspreisen und regionalem Marktdurchschnitt
  • Angebote von anderen Gasunternehmen
  • Hinweis darauf, dass hohe Gaskosten ein Kündigungsgrund sein könnten

Verfahren zum Wechsel des Propangasunternehmens (für Vermieter)

  1. Überprüfung des aktuellen Vertrags mit dem Gasunternehmen (ob ein Geräteleihvertrag besteht, verbleibende Laufzeit)
  2. Angebote von mehreren Gasunternehmen einholen
  3. Prüfen, ob und wie hoch Vertragsstrafen sind
  4. Vertrag mit neuem Gasunternehmen abschließen und Umstellungsarbeiten durchführen

Ist ein Wechsel von Propangas zu Stadtgas möglich?

Wenn die Immobilie im Stadtgasversorgungsgebiet liegt, ist ein Wechsel von Propangas zu Stadtgas möglich. Es müssen jedoch folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Die Immobilie liegt im Stadtgasversorgungsgebiet
  • Vor dem Objekt ist eine Gashauptleitung verlegt
  • Die Kosten für den Hausanschluss (ca. 100.000 bis 200.000 Yen) können getragen werden
  • Die Kosten für den Austausch der Gasgeräte (auf stadtgastaugliche Geräte) können getragen werden

Wie läuft die Kündigung von Propangas ab?

Die Kündigung von Propangas erfolgt in folgenden Schritten:

Ablauf der Kündigung

  1. Dem aktuellen Gasunternehmen die Kündigungsabsicht mitteilen (Kontaktdaten auf dem Zählerprotokoll oder dem Kassenbon)
  2. Kündigungsdatum festlegen (ca. 1 Woche bis 10 Tage vorher)
  3. Termin zur Abholung der Gasflaschen und des Zählers vereinbaren
  4. Nach der Abholung ist die Kündigung abgeschlossen

Bei einem Wechsel zu einem neuen Gasunternehmen

Wenn Sie zu einem neuen Gasunternehmen wechseln, übernimmt das neue Gasunternehmen in den meisten Fällen die Kündigung des alten Vertrags und die Anfrage zur Demontage. Nach der Abgabe des Antragsformulars und der Vollmacht können Sie den Rest dem neuen Unternehmen überlassen.

Tipps zur Reduzierung der Gaskosten

Auch wenn ein Wechsel des Gasunternehmens schwierig ist, lassen sich durch alltägliche Gewohnheiten Gaskosten sparen.

  • Optimale Warmwassertemperatur: Übermäßig hohe Temperatureinstellungen vermeiden
  • Weniger Nachheizen: Badezeiten der Familie koordinieren
  • Wassersparender Duschkopf: Kann den Gasverbrauch um 20–30 % reduzieren
  • Effiziente Nutzung der Nachheizfunktion: Badewannen-Isolierdecke verwenden

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Können Mieter das Propangasunternehmen wechseln?

A. Grundsätzlich nicht. Da der Vertrag mit dem Gasunternehmen vom Vermieter abgeschlossen wird, muss ein Wechsel mit dem Vermieter besprochen werden.

F: Wie groß ist der monatliche Preisunterschied zwischen Propangas und Stadtgas?

A. Dies variiert je nach Region und Gasunternehmen, aber im Allgemeinen ist Propangas 1,5 bis 2 Mal so teuer wie Stadtgas.

F: Fällt bei der Kündigung von Propangas eine Vertragsstrafe an?

A. Wenn ein Geräteleihvertrag abgeschlossen wurde, kann bei einer Kündigung innerhalb der Vertragslaufzeit eine Vertragsstrafe für die verbleibende Laufzeit anfallen.

F: Was kann man in Gebieten ohne Stadtgasversorgung tun?

A. Es ist wichtig, Angebote von mehreren Propangasunternehmen einzuholen und das Unternehmen mit angemessenen Preisen zu wählen. Eine Umstellung auf vollelektrisch ist ebenfalls eine Option.

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Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er verfügt über elf japanische Berufsqualifikationen: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte