Viele Menschen fühlen sich durch Werbeanrufe zur Wohnungseigentumsinvestition belästigt. Wir erläutern, warum personenbezogene Daten weitergegeben werden, wie Sie damit umgehen sollten und woran Sie erkennen können, ob der Inhalt einer solchen Ansprache tatsächlich attraktiv ist.
Warum kommen Werbeanrufe zur Wohnungseigentumsinvestition?
Der Grund, warum Immobilienunternehmen Telefonakquise betreiben, liegt darin, dass sie so effizienter eine größere Zahl potenzieller Kunden ansprechen können als im Außendienst. Da Immobilien hochpreisige Transaktionen sind, wirkt sich eine größere Zielgruppe direkt auf eine bessere Abschlussquote aus.
Woher stammen die personenbezogenen Daten?
Es gibt Listen mit personenbezogenen Daten von Berufstätigen, die als Businessman-Daten bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um digitalisierte Informationen aus Einkaufshistorien im Versandhandel, Alumni-Verzeichnissen oder Unterlagenanfragen, die auch Merkmale wie das Jahreseinkommen enthalten.
Nach dem Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten ist die Weitergabe an Dritte unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Einwilligung der betroffenen Person zulässig, sodass dieser Handel an sich nicht rechtswidrig ist. Als Vorbeugung ist es wirksam, nicht leichtfertig Unterlagen anzufordern oder sich als Mitglied zu registrieren.
Wie lassen sich hartnäckige Werbeanrufe stoppen?
Das Immobilienmaklergesetz als Schutzschild nutzen
Nach dem Gesetz über das Immobiliengeschäft sind fortgesetzte aufdringliche Anwerbung und Anrufe zu belästigenden Zeiten untersagt. Prüfen Sie die Lizenznummer, den Firmennamen, die Kontaktdaten und den Namen des Vertriebsmitarbeiters des Anrufers. Bei Anbietern, die ihre Identität nicht offenlegen können, ist die Wahrscheinlichkeit einer rechtswidrigen Akquise hoch.
Beratungsstellen nutzen
Es gibt mehrere Anlaufstellen, darunter die Polizei, das Nationale Verbraucherzentrum, Rechtsanwälte und die landesweite Garantievereinigung für Grundstücks- und Gebäudegeschäfte.
Wie sollte eine Investitionsentscheidung geprüft werden?
- Sich grundlegende Investitionskenntnisse zu Risiken wie Leerstand und Preisrückgang aneignen
- Objekte in Gebieten mit hoher Mieternachfrage wählen und auch Bestandswohnungen in Betracht ziehen
- Mit einer verlässlichen Hausverwaltung als Partner zusammenarbeiten
- Vertriebsmitarbeiter meiden, die nur über Vorteile sprechen
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F. Was ist zu tun, wenn nach einer Absage weiterhin Anrufe kommen?
Es könnte ein Verstoß gegen das Immobilienmaklergesetz vorliegen. Notieren Sie die Lizenznummer und melden Sie den Fall der zuständigen Aufsichtsbehörde für Immobilienlizenzen Ihrer Präfektur.
F. Ist die angebotene Wohnungseigentumsinvestition rentabel?
Das hängt vom jeweiligen Objekt ab. Es ist wichtig, die Aussagen des Vertriebs nicht ungeprüft zu übernehmen, sondern Lage, Rendite und Risiken auch selbst zu überprüfen.
F. Kann ich die Löschung meiner personenbezogenen Daten verlangen?
Auf Grundlage des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten können Sie deren Löschung verlangen. Wenn jedoch mehrere Unternehmen dieselben Listen besitzen, ist eine vollständige Verhinderung schwierig.
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