Skip to content
Real Estate Intelligence
COLUMN

Nachträgliche Installation eines separaten Waschbeckens: Methoden, Vor- und Nachteile für Mietwohnungen

Dieser Artikel erklärt die Vor- und Nachteile eines separaten Waschbeckens in Mietwohnungen, empfehlenswerte Modelle sowie Tipps zur Kostensenkung bei der nachträglichen Installation.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 11 Min. Lesezeit

Viele Menschen, die eine Mietwohnung suchen, legen besonderen Wert auf die Sanitärausstattung. Bei den Nasszellen erfreut sich vor allem der freistehende Waschtisch – ein vom Bad getrennter Waschplatz – großer Beliebtheit, insbesondere bei Frauen. Der Einbau eines solchen freistehenden Waschtisches bringt jedoch einige Punkte mit sich, die es zu beachten gilt. In diesem Beitrag stellen wir die Vor- und Nachteile des freistehenden Waschtisches vor und geben Empfehlungen für konkrete Modelle.

Was ist ein freistehender Waschtisch?

Was genau versteht man unter einem freistehenden Waschtisch? Zunächst werfen wir einen Blick auf seine Merkmale und die verschiedenen Ausführungen.

Merkmale des freistehenden Waschtischs

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei einem freistehenden Waschtisch um einen Waschplatz, der getrennt von Bad und WC in einem eigenen Bereich installiert ist. In der Regel besteht er aus Wasserhahn und Waschbecken sowie zusätzlich einem Spiegel und Stauraum. Ein solcher eigenständiger Waschbereich ist in deutschen Neubauwohnungen deutlich seltener anzutreffen als in japanischen Mietwohnungen, wo er inzwischen zu einem eigenständigen Verkaufsargument geworden ist.

Der Unterschied zur Bad-WC-Sanitäreinheit

Der wesentliche Unterschied zwischen einer Bad-WC-Sanitäreinheit und einem freistehenden Waschtisch liegt im benötigten Platzbedarf. Bei der japanischen Sanitäreinheit gibt es zwei Varianten: die Drei-Funktionen-Einheit, bei der Badewanne, WC und Waschbecken in einem einzigen Raum zusammengefasst sind, sowie die Zwei-Funktionen-Einheit, bei der Bad und Waschbecken kombiniert sind, das WC aber separat liegt. Die Drei-Funktionen-Einheit benötigt aufgrund der Zusammenlegung aller Sanitärfunktionen vergleichsweise wenig Platz, und da sich die benötigten Bauteile als vorgefertigtes Set fertigen lassen, sind auch die Baukosten niedriger. Bei der Zwei-Funktionen-Einheit wird zwar zusätzlicher Platz für ein separates WC benötigt, dafür lässt sich dieses auch Besuchern zugänglich machen, während insgesamt weniger Fläche als bei einem freistehenden Waschtisch beansprucht wird. Die Drei-Funktionen-Einheit findet vor allem in Business-Hotels Verwendung und wird bei Mietwohnungen typischerweise in Einzimmerapartments für Alleinlebende eingebaut. Im deutschsprachigen Raum ist dieses Konzept einer kompletten Drei-Funktionen-Sanitärkabine in Mietwohnungen extrem selten: Deutsche, österreichische und schweizerische Bauordnungen und Wohngewohnheiten sehen praktisch durchgängig getrennte oder zumindest großzügiger geschnittene Bäder vor, sodass ein derart kompaktes Kombimodul allenfalls in Wohnmobilen oder auf Kreuzfahrtschiffen auftaucht, nicht aber als Standard im regulären Mietwohnungsbau.

Arten von Waschtischen

Wenn viele Menschen an einen „Waschtisch" denken, stellen sie sich vermutlich ein Modell vor, das Wasserhahn, Waschbecken und Stauraum in einer Einheit vereint. Genau genommen bezeichnet der Begriff „Waschtisch" jedoch nur die Kombination aus Wasserhahn und Waschbecken. Er dient hauptsächlich zum Händewaschen oder zur Gesichtspflege, verfügt mitunter über einen Spiegel, aber kaum über Stauraum. Was gemeinhin als „Waschtisch" wahrgenommen wird, heißt korrekt eigentlich Waschtisch-Kommode beziehungsweise Waschtisch mit Unterschrank. Bei diesen mit Stauraum ausgestatteten Modellen unterscheidet man die folgenden zwei Bauarten.

Modultyp

Der Modultyp ist eine Waschtisch-Kommode, bei der Wasserhahn und Waschbecken zusätzlich mit Spiegel, Stauraum und Beleuchtung zu einer festen Einheit zusammengefasst sind. Er wird auch als Schranktyp oder freistehender Typ bezeichnet. Da hier nach einem festen Standard gefertigte Bauteile kombiniert werden, sind Größe und Höhe vorgegeben, sodass man ein Modell passend zur verfügbaren Fläche und zur eigenen Körpergröße auswählen kann. Vergleichbare, weitgehend vorkonfigurierte Waschtischmöbel sind auch im deutschen Möbel- und Sanitärhandel als sogenannte Waschtischunterschränke verbreitet.

Systemtyp

Der Systemtyp ist eine Waschtisch-Kommode, bei der sich Waschbecken, Stauraum und weitere Bauteile individuell nach eigenem Geschmack kombinieren lassen. Er wird auch als Countertyp oder Komponententyp bezeichnet. Anders als beim Modultyp lassen sich Größe und Breite hier – abhängig vom verfügbaren Platz und den eigenen Ansprüchen – millimetergenau festlegen, wobei einzelne Hersteller dennoch mit festgelegten Standardmaßen arbeiten. Dieses Prinzip individuell zusammenstellbarer Waschtischanlagen entspricht am ehesten den Maßanfertigungen, wie sie im deutschsprachigen Raum bei hochwertigen Bad-Einrichtungen von Innenausstattern angeboten werden.

Vorteile eines nachträglich eingebauten freistehenden Waschtischs in Mietobjekten

Der freistehende Waschtisch bringt zahlreiche Vorteile mit sich, und ein nachträglicher Einbau ist auch in Mietobjekten möglich. Im Folgenden stellen wir vor, welche Vorteile ein solcher nachträglicher Einbau mit sich bringt.

Höherer Komfort im Alltag

Bei der Bad-WC-Sanitäreinheit sind aus Gründen des Stromschlagschutzes grundsätzlich keine Steckdosen am Waschbecken vorhanden. Die meisten freistehenden Waschtische verfügen dagegen über eine eigene Steckdose, sodass Föhn, Rasierer und andere Elektrogeräte problemlos genutzt werden können. Zudem lässt sich der Waschtisch auch nutzen, während Familienmitglieder oder Mitbewohnende baden, was Zeit spart. Ein komfortablerer Waschplatz steigert erfahrungsgemäß auch die Zufriedenheit der Mieterschaft. In Deutschland ist eine Steckdose am Waschtisch aufgrund strenger Vorgaben zum Berührungsschutz in Nassbereichen ohnehin Standard, allerdings meist in einem gemeinsamen Bad – der Vorteil eines eigenen, vom Bad getrennten Waschbereichs mit Steckdose stellt sich hier also seltener in derselben Form wie in japanischen Einzimmerapartments.

Leichtere Körperpflege

Viele Menschen möchten sich direkt nach dem Baden die Haare föhnen oder vor dem Spiegel die Haut pflegen. Ist der Waschplatz vom Bad getrennt, lässt sich die Körperpflege in einer angenehmen Umgebung erledigen, ohne durch feuchtwarme Luft oder einen beschlagenen Spiegel gestört zu werden.

Mehr Stauraum

Der Waschtisch innerhalb einer Sanitäreinheit bietet in der Regel nur eine kleine Ablagefläche für Zahnbürsten und Ähnliches, kaum aber echten Stauraum. Ein freistehender Waschtisch verfügt dagegen über deutlich mehr Stauraum, sodass sich häufig genutzte Dinge wie Kosmetik oder der Föhn griffbereit verstauen lassen. Auch Vorräte an Shampoo oder Waschmittel finden hier Platz, was den Alltag erheblich erleichtert.

Keine Beeinträchtigung durch Dampf und Feuchtigkeit aus dem Bad

Befindet sich der Waschtisch im Bad, begünstigen Dampf und Feuchtigkeit unweigerlich die Schimmelbildung. Zudem verschmutzt die Oberfläche durch Spritzwasser aus Wanne oder Dusche schnell mit Kalkflecken, was die Reinigung aufwendig macht. Ein freistehender Waschtisch lässt sich dagegen leichter reinigen und dauerhaft sauber halten.

Zusätzlicher Platz für die Waschmaschine

Für die Installation eines freistehenden Waschtischs wird verhältnismäßig viel Platz benötigt. Ist zusätzliche Fläche vorhanden, lässt sich daneben auch eine Waschmaschine aufstellen. Da der freistehende Waschtisch meist in unmittelbarer Nähe des Bades eingerichtet wird, kann die Wäsche bei einem Bad mit Trocknungsfunktion direkt im Anschluss zum Trocknen aufgehängt werden, was die Hausarbeit erleichtert. In deutschen Mietwohnungen ist die Waschmaschine dagegen meist im Bad selbst, im Keller oder in einer separaten Hauswirtschaftsecke untergebracht – ein eigener Waschtischraum als zusätzlicher Standort für die Waschmaschine ist entsprechend ungewohnt.

Dient zugleich als Umkleidebereich

Der Bereich rund um den freistehenden Waschtisch kann zugleich als Umkleidebereich dienen. Beim Ausziehen ist man dort weniger einsehbar, und selbst wenn Familienmitglieder oder Besuch anwesend sind, muss der Zeitpunkt des Badens nicht extra abgestimmt werden.

Nachteile eines nachträglichen Einbaus

Die genannten Vorteile sind zahlreich, doch der freistehende Waschtisch bringt auch Nachteile mit sich. Diese sollten bei der Entscheidung für einen Einbau ebenfalls berücksichtigt werden.

Es wird zusätzlicher Platz benötigt

Der erste Nachteil besteht darin, dass ein großzügiger Aufstellbereich benötigt wird. Übliche Maße eines freistehenden Waschtischs sind eine Breite von 600 bis 900 mm, eine Tiefe von 400 bis 600 mm und eine Höhe von rund 1.900 mm. Da für die Installation noch mehr Fläche eingeplant werden muss, besteht bei Mietobjekten mit begrenzter Wohnfläche die Gefahr, dass etwa der Umkleidebereich dadurch beengt wird.

Es entstehen Kosten

Der zweite Nachteil betrifft die Kosten, die beim nachträglichen Einbau eines freistehenden Waschtischs in ein Mietobjekt entstehen. Für die Neueinrichtung eines Waschraums fallen Baukosten von etwa 200.000 bis 600.000 Yen an. Liegt die Wohnung im zweiten Stockwerk oder höher, müssen die Leitungen verlängert werden, was zusätzliche Kosten verursacht. Die Einbaukosten lassen sich zwar auf die Miete umlegen, doch eine höhere Miete kann zu längerem Leerstand führen. Da der freistehende Waschtisch bei Frauen besonders beliebt ist, akzeptieren Mietobjekte mit überwiegend weiblicher Mieterschaft eine etwas höhere Miete eher, während bei Objekten für alleinlebende Männer, die vor allem auf eine niedrige Miete achten, das Leerstandsrisiko steigt. Bei der Entscheidung für einen Einbau sollten daher stets die Bedürfnisse der Zielgruppe berücksichtigt werden. Deutsche Handwerksbetriebe rechnen vergleichbare Arbeiten in der Regel nach Stundensätzen ab, die je nach Region und Gewerk stark variieren, weshalb sich die genannten japanischen Beträge nicht unmittelbar mit hiesigen Kostenvoranschlägen vergleichen lassen.

Mehr Reinigungsaufwand

Bei einer Sanitäreinheit lassen sich Wanne und Waschbecken gemeinsam mit der Dusche abspülen. Ein freistehender Waschtisch muss dagegen getrennt vom Bad gereinigt werden. Im Vergleich zur Zwei- oder Drei-Funktionen-Einheit bedeutet das für manche Menschen einen lästigen Mehraufwand, da beide Bereiche einzeln gereinigt werden müssen. Da viele freistehende Waschtische zudem über eine Steckdose verfügen, muss beim Putzen darauf geachtet werden, dass in deren Nähe kein Wasser spritzt. Wer die Reinigung generell als mühsam empfindet, dürfte diesen zusätzlichen Aufwand als Nachteil wahrnehmen.

Vor dem Einbau: den tatsächlichen Bedarf ermitteln

Da der freistehende Waschtisch getrennt von WC und Bad eingerichtet wird, überzeugt er vor allem durch sein sauberes, komfortables Nutzungserlebnis. Ob ein Mietobjekt über einen solchen Waschtisch verfügt oder nicht, wirkt sich jedoch spürbar auf die Wohnqualität der Mieterschaft aus. Vor einem nachträglichen Einbau sollte daher geklärt werden, ob die anvisierte Zielgruppe des Mietobjekts tatsächlich einen hohen Bedarf an einem freistehenden Waschtisch hat. Im Folgenden stellen wir vor, welche Merkmale Personen mit hohem beziehungsweise niedrigem Bedarf typischerweise aufweisen.

Personen mit hohem Bedarf an einem freistehenden Waschtisch

Zunächst stellen wir vor, welche Eigenschaften Personen mit hohem Bedarf typischerweise haben.

Ehepaare und Paare

Wohnen in einer Wohnung überwiegend Ehepaare oder Paare statt Alleinlebende, ist der Bedarf an einem freistehenden Waschtisch hoch. Der Grund liegt darin, dass bei zwei oder mehr Bewohnenden mehr Stauraum und ein großzügigerer Waschbereich benötigt werden. Ein freistehender Waschtisch bietet auch dann ausreichend Platz, wenn zwei Personen gleichzeitig davorstehen, und lässt sich effizient nutzen. Badet eine Person gerade, kann die andere den Waschtisch trotzdem problemlos benutzen, was für zusätzlichen Komfort sorgt – schließlich ist es unangenehm, wenn man den Waschtisch gerade dann nicht nutzen kann, wenn jemand anderes badet. Aus demselben Grund ist der Bedarf nicht nur bei Paaren, sondern auch bei Familien mit Kindern hoch.

Häufiger Besuch

Manche Menschen laden regelmäßig Freundinnen, Freunde oder Bekannte zu sich nach Hause ein. Bei solchen Gelegenheiten kommt es häufiger vor, dass auch Gäste den Waschtisch nutzen. Ist dieser nicht vom Bad getrennt, zögern Gäste mitunter, ihn zu benutzen, oder fühlen sich unwohl dabei. Ist der Waschtisch dagegen freistehend, entstehen auch bei spontanem Besuch oder Übernachtungsgästen keine unangenehmen Situationen.

Wunsch nach sorgfältigem Styling

Insbesondere Frauen nutzen den Waschtisch häufig für das tägliche Styling. Bei einer Sanitäreinheit ist der Spiegel meist klein, sodass eine sorgfältige Kontrolle schwerfällt, selbst wenn man Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild legt. Ein freistehender Waschtisch mit großem Spiegel und ausreichend Stauraum eignet sich dagegen deutlich besser für Styling und Körperpflege. Da fast alle Modelle über eine Steckdose verfügen, lässt sich das Styling zusätzlich erleichtern. In den letzten Jahren legen zunehmend auch Männer Wert auf ihr Erscheinungsbild, weshalb viele einen freistehenden Waschtisch als praktischer empfinden.

Kein Problem mit zusätzlichem Reinigungsaufwand

Bei einer Sanitäreinheit genügt es, Bad und Waschbecken gemeinsam zu reinigen, während ein freistehender Waschtisch zwangsläufig einen zusätzlichen Reinigungsbereich bedeutet. Wer sich daran nicht stört, profitiert von einer reibungsloseren Morgenroutine und hat entsprechend einen hohen Bedarf an dieser Lösung.

Personen mit geringem Bedarf an einem freistehenden Waschtisch

Im Folgenden stellen wir vor, auf welche Personengruppen ein geringer Bedarf eher zutrifft.

Alleinlebende Männer

Bei alleinlebenden Männern spielt der freistehende Waschtisch häufig eine untergeordnete Rolle. Viele legen vor allem Wert darauf, dass das Nötigste für den Alltag vorhanden ist, und priorisieren andere Ausstattungsmerkmale höher als den Waschtisch. Wer wenig besitzt und keinen besonderen Anspruch an die Ausstattung stellt, sieht in der Regel keinen Grund, für einen freistehenden Waschtisch eine höhere Miete zu zahlen.

Reinigungsaufwand als Hindernis

Ist der Waschbereich freistehend, empfinden manche Menschen den zusätzlichen Reinigungsaufwand als lästig. Zwar erfordert auch die Sanitäreinheit eine gewisse Detailreinigung des Waschbeckens, doch bei vollständiger Trennung müssen letztlich drei Bereiche – Bad, WC und Waschtisch – separat gereinigt werden. Wer Reinigungsarbeiten grundsätzlich als mühsam empfindet, hat entsprechend einen geringeren Bedarf an einem freistehenden Waschtisch.

Fokus auf eine niedrige Miete

Mietobjekte mit freistehendem Waschtisch verlangen aufgrund der höheren Ausstattungskosten in der Regel eine höhere Miete. Zwar variiert das Mietniveau je nach Region, doch im Vergleich zu Wohnungen mit Sanitäreinheit liegt die Miete bei Objekten mit freistehendem Waschtisch tendenziell höher. Viele Menschen, die vor allem eine niedrige Miete anstreben, sind bereit, auf den Komfort eines freistehenden Waschtischs zu verzichten, wenn dadurch die Miete steigt. Legt die Zielgruppe eines Objekts besonderen Wert auf eine günstige Miete, muss ein freistehender Waschtisch also nicht zwingend eingebaut werden.

Übliche Kosten für den nachträglichen Einbau

Im Folgenden stellen wir die üblichen Kosten für den nachträglichen Einbau eines freistehenden Waschtischs vor. Bei einem Mietobjekt ohne bestehenden Waschtisch müssen sowohl die Anschaffungskosten für den Waschtisch selbst als auch die Kosten für die Neueinrichtung gleichzeitig getragen werden. Die Preise für den Waschtisch variieren je nach Art und Größe, doch für die kleinste, für Einzimmerwohnungen geeignete Ausführung werden etwa 70.000 bis 150.000 Yen veranschlagt. Kommen Arbeiten für die Bodenöffnung und die Verlegung von Leitungen hinzu, fallen zusätzlich rund 150.000 bis 300.000 Yen an. Rechnet man weitere rund 10.000 Yen für Entsorgung und sonstige Nebenkosten hinzu, ergibt sich eine Gesamtsumme von etwa 230.000 bis 460.000 Yen. Bei Mietobjekten steigen die Kosten für die Leitungsarbeiten tendenziell mit jedem weiteren Stockwerk oberhalb des Erdgeschosses. Soll ein freistehender Waschtisch in sämtlichen Einheiten eines Mietobjekts eingebaut werden, übersteigen die Gesamtkosten leicht 1.000.000 Yen. Die Bauzeit beträgt pro Waschtisch etwa zwei bis drei Tage, sodass ein nachträglicher Einbau nur dann sinnvoll ist, wenn sowohl beim Budget als auch beim Zeitplan ausreichend Spielraum besteht. Diese in Yen angegebenen Baukosten lassen sich nicht unmittelbar mit deutschen Handwerkerpreisen vergleichen, da Lohnkosten, Materialpreise und Vorschriften zur Sanitärinstallation im deutschsprachigen Raum nach völlig anderen Maßstäben kalkuliert werden.

Wie sich die Einbaukosten senken lassen

Viele Vermieterinnen und Vermieter möchten beim nachträglichen Einbau eines freistehenden Waschtischs in ein Mietobjekt die Kosten möglichst gering halten. Im Folgenden stellen wir Möglichkeiten vor, wie sich die Einbaukosten senken lassen.

Eine preisgünstige Produktlinie wählen

Auch innerhalb eines einzigen Herstellers gibt es unterschiedliche Produktlinien, sodass sich ein Waschtisch passend zu den jeweiligen Anforderungen und Vorlieben auswählen lässt. Da sich die Preisspannen je nach Produktlinie unterscheiden, lassen sich die Einbaukosten senken, indem eine günstigere Linie gewählt wird. Auch bei weniger bekannten Herstellern oder Produktlinien finden sich mitunter preisgünstige Modelle – es lohnt sich, dafür Online-Angebote, Herstellerkataloge und Ausstellungsräume zu vergleichen.

Funktionen und Design am tatsächlichen Bedarf ausrichten

Waschtische mit sehr umfangreicher Funktionsausstattung oder aufwendiger Formgebung fallen tendenziell teurer aus. Werden Funktionen und Design bewusst auf den tatsächlichen Bedarf zugeschnitten, statt jede erdenkliche Zusatzfunktion einzuplanen, lassen sich die Kosten deutlich senken. Statt möglichst viel Ausstattung zu wählen, sollte man sich auf wirklich notwendige Funktionen wie Stauraum hinter dem Spiegel oder pflegeleichte Materialien und Formen konzentrieren. Auch ein möglichst schlichtes Design ermöglicht einen vergleichsweise günstigen Einbau.

Mehrere Kostenvoranschläge einholen

Wer die Kosten für den nachträglichen Einbau senken möchte, sollte außerdem Kostenvoranschläge mehrerer Fachbetriebe einholen. Da sich die Einbaukosten je nach Anbieter unterscheiden, lässt sich durch einen Vergleich der günstigste Anbieter ermitteln. Vor extrem niedrigen Angeboten sollte man sich jedoch in Acht nehmen. Mehrere Kostenvoranschläge geben zudem einen guten Überblick über das übliche Preisniveau, wodurch sich Anbieter mit deutlich überhöhten Preisen leichter erkennen lassen. Dieses Vorgehen entspricht im Kern der auch in Deutschland üblichen Praxis, vor größeren Handwerksaufträgen mehrere Angebote einzuholen und zu vergleichen.

Worauf bei der Auswahl zu achten ist

Die größte Herausforderung beim nachträglichen Einbau dürfte die Auswahl des passenden Waschtischs selbst sein. Um die Zufriedenheit der Mieterschaft zu erhöhen, lohnt es sich, bei der Entscheidung bestimmte Kriterien im Blick zu behalten. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Auswahlkriterien vor.

Größe

Beim nachträglichen Einbau eines freistehenden Waschtischs ist die Größe entscheidend. Während sich Waschtische vom Systemtyp millimetergenau anpassen lassen, sind beim Modultyp Größe und Breite vorgegeben. Wird die Größe vorab nicht sorgfältig geprüft, passt der Waschtisch möglicherweise nicht in den vorgesehenen Bereich. Beim Modultyp sollten Breite, Tiefe und Höhe daher genau kontrolliert werden, damit der Waschtisch tatsächlich in die vorgesehene Fläche passt.

Stauraum

Viele Menschen möchten am freistehenden Waschtisch Zahnbürsten, Becher oder Kosmetikartikel verstauen. Ein Modell mit großzügigem Stauraum kann daher die Zufriedenheit der Mieterschaft deutlich erhöhen. Ein Waschtisch mit Stauraum hinter dem Spiegel schafft beispielsweise auch auf begrenzter Fläche zusätzlichen Platz, ohne zu wirken. Da sich Gegenstände dort verstauen lassen, bleibt der Bereich um den Waschtisch zudem aufgeräumt. Ist ausreichend Platz vorhanden und soll noch mehr Stauraum geschaffen werden, empfiehlt sich der zusätzliche Einbau eines Seitenschranks.

Design

Auch beim Design lohnt sich eine sorgfältige Auswahl. Bei der Wohnungsbesichtigung kann ein stilvoll gestalteter freistehender Waschtisch zu einem echten Verkaufsargument des Objekts werden. Bei einem besonders designorientierten Modell sollte vor allem darauf geachtet werden, ob es zum umgebenden Raum passt. Fügt sich der Waschtisch stimmig in die Raumatmosphäre ein, entsteht ein einheitliches, hochwertig wirkendes Gesamtbild. Auch bei den Materialien gibt es eine große Auswahl – von Email über Kunstmarmor und Edelstahl bis hin zu Holz –, sodass sich passend zur jeweiligen Raumsituation das geeignete Material wählen lässt. Aufwendige Designs und hochwertige Materialien treiben die Einbaukosten jedoch in die Höhe, weshalb stets auch das verfügbare Budget berücksichtigt werden sollte.

Reinigungsfreundlichkeit

Freistehende Waschtische verschmutzen leicht durch Kalkablagerungen oder Schimmel, weshalb regelmäßige Reinigung notwendig ist. Ein Waschtisch, dessen Pflege besonders aufwendig ist, wird von der Mieterschaft jedoch schnell als Belastung empfunden. Bei freistehenden Waschtischen sammelt sich Schmutz gerne in den Fugen zwischen einzelnen Bauteilen. Ein Modell, bei dem Waschbecken und Ablagefläche aus einem Stück gefertigt sind, weist dagegen keine solchen Fugen auf und lässt sich entsprechend leichter reinigen. Auch das verwendete Material von Becken und Ablage beeinflusst, wie pflegeleicht der Waschtisch ist. Manche Hersteller setzen auf speziell beschichtete, besonders schmutzabweisende Materialien, weshalb sich ein genauer Blick auf die technischen Eigenschaften jedes Modells lohnt.

Praktische Zusatzfunktionen

Bei einem freistehenden Waschtisch lassen sich zahlreiche Zusatzfunktionen einbauen. Als Orientierung für den nachträglichen Einbau stellen wir drei besonders praktische Funktionen vor.

Stauraum hinter dem dreiteiligen Spiegel

Ein freistehender Waschtisch mit Stauraum hinter einem dreiteiligen Spiegel bietet großzügigen Platz für Utensilien. Diese Funktion wird besonders von Personen mit umfangreicher Kosmetiksammlung sowie in familientauglichen Objekten geschätzt. Da der Stauraum hinter dem dreiteiligen Spiegel unterteilt ist, lassen sich unterschiedliche Gegenstände getrennt voneinander verstauen. Zudem lassen sich mit den beweglichen Spiegelflügeln auch Seiten- und Rückansicht kontrollieren, die ein einfacher Spiegel nicht zeigt.

Einhebelmischer

Der Einhebelmischer ist eine Armatur, bei der sich Wassermenge und Temperatur über einen einzigen Hebel regulieren lassen. Sind Kalt- und Warmwasser über getrennte Griffe geregelt, muss jedes Mal umständlich zwischen beiden gewechselt werden. Beim Einhebelmischer genügt dagegen eine einfache Seitwärtsbewegung des Hebels, um schnell zwischen kaltem und warmem Wasser zu wechseln. Da nur wenig Kraft nötig ist, können auch kleine Kinder und ältere Menschen die Armatur problemlos bedienen. Modelle mit ausziehbarem Auslauf sind zudem praktisch, wenn am Waschtisch die Haare gewaschen oder das Becken gereinigt werden soll. Der Einhebelmischer entspricht im Grundprinzip dem in deutschen Bädern längst etablierten Einhandmischer, der hierzulande bereits Standard ist.

Kinderspiegel

Der Kinderspiegel ist ein zusätzlicher Spiegel, der in niedriger Höhe angebracht wird. Kleinere Kinder erreichen einen normal positionierten Spiegel oft nicht. Mit einem Kinderspiegel können auch sie ihr Erscheinungsbild bequem selbst kontrollieren. Da dafür kein Hochsteigen auf einen Tritt notwendig ist, lassen sich zugleich Sturzunfälle vermeiden. Darüber hinaus kann ein solcher zusätzlicher Spiegel den Bereich um den Waschtisch optisch großzügiger wirken lassen.

Empfehlenswerte Modelle freistehender Waschtische

Freistehende Waschtische werden von zahlreichen Herstellern in unterschiedlichsten Ausführungen angeboten, weshalb viele Vermieterinnen und Vermieter bei der Auswahl unsicher sind. Im Folgenden stellen wir zehn empfehlenswerte Modelle großer Hersteller vor, die als Orientierung dienen können. Da es sich hierbei um japanische Markenprodukte handelt, die im deutschsprachigen Sanitärhandel nicht erhältlich sind, dienen die folgenden Beschreibungen vor allem dazu, die am japanischen Markt gängigen Ausstattungsmerkmale zu veranschaulichen.

TOTO Octave Slim

Das Modell Octave Slim von TOTO ist ein besonders schmal gebautes Modell, das sich auch auf begrenzter Fläche leicht installieren lässt. Bei der Ausführung mit mittig platziertem Becken stehen drei Breiten zur Wahl: 600, 750 und 900 mm. Wird das Becken seitlich versetzt platziert, lässt sich auf der jeweils anderen Seite ein offenes Regal oder ein als Ablagefläche nutzbarer Unterschrank einbauen. Das Becken ist so geformt, dass Wasser leicht zum Abfluss geleitet wird, und der Abfluss selbst lässt sich per Knopfdruck öffnen und schließen. Der Spiegel kann von beiden Seiten geöffnet werden, zusätzlich verfügt das Modell über einen ausschwenkbaren dreiteiligen Spiegel, dessen mittleres Element sich zur Bedienung nach vorne ziehen lässt. Die gesamte Fläche hinter dem Spiegel dient als Stauraum, der sich gut für kleinere Utensilien eignet.

TOTO Sacua

Das Modell Sacua von TOTO zeichnet sich durch ein quadratisch geformtes Keramikbecken aus. Das Becken ist tief und großzügig gestaltet, wodurch Spritzwasser reduziert wird und sich Wäschestücke oder auch die Haare bequem von Hand waschen lassen. Der Bereich um die Armatur ist flach gehalten, wodurch er weniger schnell verschmutzt und sich leicht reinigen lässt. Zudem verfügt das Modell über eine Funktion, die per Knopfdruck ein desinfizierendes Sprühwasser abgibt, um Abfluss und Zahnbürsten dauerhaft hygienisch sauber zu halten. Der Stauraum unterhalb des Waschtischs ist besonders tief und bietet viel Platz. Auch hinter dem dreiteiligen Spiegel befindet sich Stauraum, sodass sich auch kleinere Gegenstände gesammelt verstauen lassen. Für die Sacua-Serie steht zudem eine große Auswahl an ergänzenden Schränken zur Verfügung, sodass sich das Modell flexibel an die jeweilige Raumsituation anpassen lässt.

LIXIL Refra

Das Modell Refra von LIXIL zeichnet sich durch ein besonders flach bauendes Becken aus. Während übliche Becken eine Tiefe von 540 mm aufweisen, kommt Refra mit lediglich 370 mm aus und lässt sich dadurch auch auf knappem Raum gut installieren. Trotz der geringen Tiefe ist das Becken tief und geräumig gestaltet, sodass die Nutzung kaum eingeschränkt ist. Auch ein Unterschrank ist vorhanden, in dem sich beispielsweise Reinigungsutensilien vollständig verstauen lassen. Beim Spiegel stehen mehrere Varianten zur Auswahl, darunter ein Einzelspiegel mit Holzrahmen, ein großformatiger Einzelspiegel oder ein Einzelspiegel mit integriertem Stauraum. Auch bei der Armatur gibt es zahlreiche Varianten, von klassischen Mischbatterien bis zu Modellen mit hoch angesetztem, schwanenhalsförmigem Auslauf.

LIXIL Esta

Das Modell Esta von LIXIL ist ein kompaktes, designorientiertes Modell. Beim Waschbecken stehen zwei Varianten zur Wahl: ein elegantes, mit der Ablage verschmolzenes Becken sowie ein aufgesetztes Becken (Vessel-Typ). Es ist bereits ab einer Tiefe von 440 mm erhältlich, wodurch sich ein nachträglicher Einbau auch in Mietobjekten mit begrenztem Platzangebot leicht realisieren lässt. Der Spiegelschrank ist möbelartig gestaltet und in Holzoptik ausgeführt. Es stehen sechs Farbvarianten zur Auswahl, sodass sich das Modell an den jeweiligen Raum anpassen lässt. Auch bei der Armatur reicht die Auswahl von schlichten Designs bis zu schwanenhalsförmigen Modellen, die sich leicht zum Befüllen von Vasen eignen.

LIXIL Oft

Das Modell Oft von LIXIL legt besonderen Wert auf Komfort und Umweltfreundlichkeit. Mit einer Tiefe von 500 mm ist es kompakt gebaut und lässt sich auch auf engem Raum installieren. Das Keramikbecken ist in den Breiten 600 und 750 mm erhältlich und bietet dank seiner Großzügigkeit hohen Bedienkomfort. Die Gesamthöhe inklusive Spiegelschrank lässt sich zwischen 1.780 mm, 1.800 mm und 1.850 mm wählen, zudem kann die Spiegelhöhe in 10-mm-Schritten angepasst werden. Beim Oft-Modell lässt sich unterhalb des Waschtischs ein elektrischer Warmwasserboiler installieren, wodurch auch an Standorten ohne Warmwasserleitung warmes Wasser zur Verfügung steht. Darüber hinaus sind serienmäßig LED-Beleuchtung, ein wassersparender Eco-Hebel, eine feine Sprühdusche mit hoher Wassereinsparung sowie eine stromlose Anti-Beschlag-Beschichtung verbaut, was auch die laufenden Kosten für die Mieterschaft senkt.

Panasonic M-Line

Die M-Line von Panasonic überzeugt durch ein besonders robustes Becken und viel Stauraum. Das aus Kunstmarmor gefertigte Becken ist stoßfest und hält alltäglichen Belastungen problemlos stand. Der Unterschrank ist mit rund 420 mm Tiefe kompakt gehalten und wirkt dadurch auch in kleinen Räumen nicht beengend. Beim Spiegel stehen ein Einzelspiegel mit seitlicher Ablage sowie ein dreiteiliger Spiegel mit Stauraum dahinter zur Auswahl. Trotz der kompakten Bauweise bietet das Modell reichlich Stauraum, was bei der Mieterschaft gut ankommt. Eine wasserabweisende Beschichtung verhindert zudem ein Beschlagen des Spiegels, ganz ohne Strom oder Heizelemente – ein zusätzlicher Pluspunkt.

Panasonic C-Line

Die C-Line von Panasonic legt besonderen Wert auf Bedienkomfort und Hygiene. Mit einem mittelhoch angebrachten Spiegel können auch Kinder sich sicher zurechtmachen, ohne auf einen Tritt steigen zu müssen. Der Ablagebereich verfügt über eine eigens ausgewiesene Nasszone für feuchte Gegenstände. Dank einer leichten Neigung läuft Wasser dort zuverlässig ab. Da Becken und Ablage aus einem Stück gefertigt sind, überzeugt das Modell nicht nur optisch, sondern lässt sich auch leichter reinigen. Griffe der Spiegeltüren und Armaturenhebel sind wahlweise antibakteriell beschichtet erhältlich, was zusätzliche Hygiene bietet. Da Ablage und Unterschrank in vielen Größen verfügbar sind, lässt sich der Stauraum flexibel an die jeweilige Raumsituation anpassen.

Takara Standard Famille

Famille von Takara Standard ist ein elegantes, funktionales Modell. Es handelt sich um einen Schranktyp, der in Breiten von 600 bis 1.200 mm erhältlich ist. Beim Schrank stehen drei Varianten zur Wahl: eine zweistufige Schiebevariante, ein Auszug mit Klapptür sowie eine reine Klapptürvariante. Der Innenraum ist aus feuerfestem Email gefertigt, sodass sich sogar ein gerade ausgeschalteter Lockenstab sofort verstauen lässt. Die Ablagefläche ist in eine Nasszone für feuchte Gegenstände und eine Trockenzone für alles andere unterteilt, was den Alltag erleichtert. Auch Spiegel, Armatur und weitere Bauteile lassen sich frei nach Budget und persönlichem Bedarf zusammenstellen.

Takara Standard Rejust

Rejust von Takara Standard eignet sich besonders gut für ungewöhnliche Raummaße. Der mit dem Becken verschmolzene Unterschrank ist in zwei Varianten erhältlich: mit erhöhter Rückwand oder mit flacher Ablage. Bei der Variante mit erhöhter Rückwand reicht die Breite von 750 bis 1.200 mm, bei der flachen Variante von 750 bis 1.500 mm. Bei der flachen Variante lässt sich die Breite zudem in 1-cm-Schritten feinjustieren, wodurch eine passgenaue Installation möglich ist. Beim Schrank stehen wie bei Famille drei Varianten zur Wahl: die zweistufige Schiebevariante, der Auszug mit Klapptür sowie die reine Klapptürvariante. Ergänzende Bauteile wie berührungslose Armaturen, ein Wäscheschrank sowie verschiedenste Spiegelvarianten stehen ebenfalls zur Verfügung, sodass sich das Modell umfassend individualisieren lässt.

Fazit

Mietobjekte mit freistehendem Waschtisch sind beliebt, weshalb ein nachträglicher Einbau die Auslastung erhöhen und die Fluktuation der Mieterschaft senken kann. Ist in einem verwalteten Mietobjekt ausreichend Platz vorhanden, lohnt sich eine entsprechende Prüfung. Dabei sollte der Einbau jedoch nicht vorschnell erfolgen, nur weil er praktisch erscheint – entscheidend ist eine sorgfältige Prüfung, ob tatsächlich ein Bedarf besteht. Nutzen Sie die vorgestellten Auswahlkriterien und Modellempfehlungen, um Ihr Mietobjekt mit einem freistehenden Waschtisch komfortabler und wohnlicher zu gestalten. Angesichts der beschriebenen Unterschiede – von der Seltenheit kompletter Sanitäreinheiten bis zu abweichenden Ausstattungsstandards – lohnt es sich für Vermieterinnen und Vermieter im deutschsprachigen Raum besonders, die konkrete Zielgruppe und deren Erwartungen an einen freistehenden Waschtisch genau zu kennen, bevor eine Investitionsentscheidung getroffen wird.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte