Off-Market-Immobilien sind nicht einfach nur "attraktive Angebote, die nicht öffentlich sind". Gerade weil die Informationswege begrenzt sind, ist eine Welt entstanden, in der das Verständnis des Hintergrunds eines Objekts, die Klärung der Bedingungen und schnelle Entscheidungen gefragt sind. Die Stärke eines Netzwerks zeigt sich weniger in der Menge der Informationen als in ihrer Qualität und Auflösung.
Warum Off-Market-Deals entstehen
Wenn Verkäufer Gründe haben, eine Immobilie nicht breit zu vermarkten, oder wenn ein Angebot nur ausgewählten Käuferschichten vorgestellt werden soll, bewegt sich ein Deal oft bereits vor der allgemeinen Markteinführung. In dieser Phase sind nicht nur der Preis, sondern auch Übergabebedingungen, Mietersituation und Instandhaltungshistorie manchmal noch nicht ausreichend geordnet.
Wichtiger als Zugang ist die Fähigkeit zur Beurteilung
Selbst wenn man früh Zugang zu einem Deal erhält, bringt das wenig, wenn die Bewertungsmaßstäbe unklar bleiben. Es braucht ein System, das in kurzer Zeit die tatsächliche Miethöhe, Instandhaltungsrisiken, Exit-Strategien und die Finanzierbarkeit zuverlässig einschätzt. Der Wert eines Netzwerks liegt darin, die Anfangsgeschwindigkeit dieser Beurteilung zu erhöhen.
Worauf sich Eigentümer und Investoren vorbereiten sollten
Off-Market-Deals sind auch ein Bereich, in dem man sich leicht von oberflächlichen Renditezahlen leiten lässt. Gerade deshalb ist es wichtig, die Voraussetzungen noch stärker als bei regulären Deals zu hinterfragen und die eigenen Entscheidungsmaßstäbe im Voraus festzulegen. Wenn klar ist, unter welchen Bedingungen sofort entschieden wird und bei welchen Punkten man Abstand nimmt, lassen sich sowohl Opportunitätsverluste als auch übermäßige Risiken reduzieren.
INA Network möchte als Ort des Wissensaustauschs fungieren, um die Qualität solcher Entscheidungen zu verbessern. Anlagechancen, die aus einem Netzwerk entstehen, bedeuten nicht nur Vermittlung, sondern dass die Voraussetzungen für bessere Entscheidungen gegeben sind.