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COLUMN

Stauraumideen für die Kochinsel: 3 Wege, den Platz optimal zu nutzen

Kochinseln gelten oft als stauraumarm, lassen sich aber mit offenem Stauraum, sinnvoll genutzten Schubladen und der Fläche unter der Arbeitsplatte ordentlich organisieren. Der Beitrag erklärt außerdem die Vor- und Nachteile.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Eine Kochinsel bietet ein offenes Raumgefühl und erleichtert die Kommunikation mit der Familie. Gleichzeitig machen sich viele Gedanken darüber, dass "der Stauraum begrenzt ist". In diesem Beitrag ordnen wir zunächst die Vor- und Nachteile einer Kochinsel ein und stellen anschließend Ideen vor, mit denen sich der vorhandene Stauraum sinnvoll nutzen lässt.

Welche Vor- und Nachteile hat eine Kochinsel?

Bevor Sie sich für eine Kochinsel entscheiden, ist es wichtig, ihre Stärken und Schwächen genau zu kennen.

Vorteile

  • Offenes Raumgefühl: Da es weder Wände noch Trennungen gibt, können Sie beim Kochen den Ausblick aus dem Wohnzimmerfenster genießen
  • Hohe Freiheit bei der Gestaltung: Ob als Einheit mit dem Esstisch oder mit dekorativen Regalen, die Küche lässt sich nach Ihrem bevorzugten Stil gestalten
  • Gut für gemeinsames Arbeiten geeignet: Durch die Laufwege rund um die Küche entsteht eine Umgebung, in der sich mit Familie oder Freunden leichter gemeinsam kochen lässt

Nachteile

  • Gerüche und Rauch breiten sich leicht aus: Bei einem IH-Kochfeld kann der aufsteigende Luftstrom schwach sein, sodass die Dunstabzugshaube allein nicht immer ausreicht
  • Ein gewisses Maß an Fläche ist erforderlich: Da die Küche mit Abstand zur Wand aufgestellt wird, braucht sie Platz, und in kleinen Räumen kann der Wohnbereich dadurch sehr eng wirken
  • Begrenzter Stauraum: Das offene Design ist attraktiv, zugleich gibt es aber weniger Aufbewahrungsflächen, sodass durchdachte Lösungen gefragt sind

Welche Stauraum-Ideen gibt es für eine Kochinsel?

Der Nachteil eines geringen Stauraums lässt sich mit den richtigen Ideen gut ausgleichen.

Bewusst auf offene Aufbewahrung setzen

Nutzen Sie die Wand im rückseitigen Bereich, um Geschirr, Töpfe und Gewürze bewusst sichtbar aufzubewahren. Eisenpfannen wie Skillets verleihen dem Raum schon durch eine Wandaufhängung eine cafeartige Atmosphäre. Wenn Hersteller oder Farben vereinheitlicht werden, lässt sich auch bei offen abgestellten Dingen ein unruhiger Eindruck vermeiden.

Töpfe und Gewürze gesammelt in Schubladen unterbringen

Bei einer Kochinsel mit großen Schubladen lassen sich Töpfe und Pfannen zusammen verstauen. Wenn Sie dafür Drahtregale verwenden und die Gegenstände stehend lagern, können Sie den Platz effizient nutzen. Auch Schneidebretter passen in dieselbe Schublade. Wenn genügend Platz vorhanden ist, verbessert das gemeinsame Unterbringen der Gewürze in derselben Schublade zudem die Arbeitsabläufe beim Kochen.

Den Raum unter der Arbeitsplatte sinnvoll nutzen

Wenn Sie ein Modell mit großzügigem Freiraum unter der Arbeitsplatte wählen, können Sie komfortablen Stauraum schaffen. Mit Schubladen eignet er sich für kleinere Gegenstände wie Besteck, und bei einem Modell mit verglastem Stauraum zur Wohnseite hin lassen sich Lieblingsgläser dekorativ aufbewahren. Wenn Sie den Alltagscharakter jedoch möglichst zurücknehmen möchten, sollten Sie auf eine Vitrinenlösung verzichten.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie viel Mindestfläche ist für eine Kochinsel erforderlich?

Im Allgemeinen wird rund um eine Kochinsel eine Durchgangsbreite von mindestens 90 cm benötigt. Das hängt von der Größe der Kücheninsel selbst ab, als Richtwert gelten jedoch insgesamt mindestens 15 Tatami für den gesamten Wohn-, Ess- und Küchenbereich.

Wie lässt sich das Geruchsproblem bei einer Kochinsel lösen?

Die grundlegende Maßnahme besteht darin, die Absaugleistung der Dunstabzugshaube zu erhöhen. Ein IH-Kochfeld erzeugt zwar weniger ölhaltigen Dunst als ein Gasherd, dennoch ist es wichtig, auf eine ausreichend hohe Leistung der Lüftung (Luftvolumen) zu achten.

Wie wirkt offene Aufbewahrung ordentlich und aufgeräumt?

Der wichtigste Punkt ist, bei Kochutensilien Hersteller oder Farben zu vereinheitlichen. Außerdem wirkt der Bereich geordneter, wenn nur häufig verwendete Dinge sichtbar bleiben und selten genutzte Gegenstände hinter Türen verstaut werden.

Lässt sich die Stauraumkapazität auch bei einer Kochinsel mit wenigen Schubladen erhöhen?

Am wirkungsvollsten ist ein gut geplanter rückseitiger Stauraum. Wenn Sie das gesamte Aufbewahrungskonzept rund um die Küche überdenken, etwa durch eine Speisekammer oder deckenhohe Einbauregale auf der Rückseite, lässt sich die Stauraumkapazität deutlich erhöhen.

Wofür eignet sich Stauraum unter der Arbeitsplatte besonders?

Er eignet sich gut für schwere Töpfe und häufig genutzte Kochutensilien. Bei einer Ausführung mit Schubladen lassen sich Besteck und kleinere Gegenstände unterbringen, bei einer Türvariante auch größere Kochgeräte oder Lebensmittelvorräte.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte