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Gebäudeweites Internet: Vorteile, Risiken und Anbieterwahl

Wie gebäudeweites Glasfaser-Internet in japanischen Mehrfamilienhäusern funktioniert: Vorteile und Fallstricke für Eigentümer, Vergleich mit Einzelverträgen, die verfügbaren Vertragsmodelle und die Wahl des Anbieters.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 11 Min. Lesezeit
Das Masseninternet für Eigentumswohnungenhat sich in den letzten Jahren inEigentumswohnungen, Wohnungen und anderen Wohnkomplexenrasch verbreitet. Dabei handelt es sich um ein System, bei dem das gesamte Gebäude einen einzigen Vertrag abschließt und alle Mieter Zugang zu Internetdiensten haben. Es ist eine Möglichkeit für Immobilienbesitzer, den Wert ihrer Immobilien zu steigern, und für Mieter, Kommunikationskosten zu sparen und Verfahren zu vereinfachen.
Die Installation von Masseninternet hatjedochnicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile, die es zu berücksichtigen gilt. In diesem Artikel werden die Vor- und Nachteile von Masseninternet aus der jeweiligen Perspektive von Immobilienbesitzern und Mietern erläutert. Darüber hinaus werden für diejenigen, die die Einführung eines solchen Systems in Erwägung ziehen, Punkte für die Auswahl eines Anbieters und den Einführungsprozess im Detail erläutert.
Die Informationen liefern die richtigen Entscheidungsgrundlagen fürImmobilieneigentümer, die die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Immobilien stärken und die Mieterzufriedenheit verbessern wollen, sowiefür diejenigen, die einen Umzug in einemit Internet ausgestattete Immobilieerwägen.

Was ist Bulk-Internet?

Bulk-Internet ist ein Dienst, bei dem der Eigentümer oder die Verwaltungsgesellschaft einer Eigentumswohnung oder eines Mehrfamilienhauses einen Masseninternetanschluss für das gesamte Gebäude in Auftrag gibt und ihn allen Mietern zur Verfügung stellt. Bei diesem Service ist die Gebühr für den Internetzugang in den Verwaltungs- und Gemeinschaftsgebühren enthalten, so dass die Mieter die Immobilie als "kostenloses Internet" wahrnehmen.

So funktioniert Bulk-Internet.

Das Bulk-Internet-System wird durch die Verlegung von Glasfaser- oder anderen Leitungen in das Gebäude und deren Verkabelung in jedem Zimmer erreicht. Die Mieter können über die in ihren Zimmern installierten Informationssteckdosen und Wi-Fi-Router auf das Internet zugreifen, ohne dass sie einen Einzelvertrag abschließen müssen.
Bei dem herkömmlichen Einzelvertragssystem muss jeder Bewohner einen Vertrag mit einem Anbieter seiner Wahl abschließen und die Gebühren einzeln bezahlen.Beim Masseninternet in Wohnungenhingegen ist das gesamte Gebäude unter einen Vertrag gestellt, was Kosteneinsparungen durch Skaleneffekte ermöglicht.

Arten von Masseninternet

Die wichtigsten Arten von Masseninternet sind
1.Glasfaserleitungen - Glasfasern werden für die Hochgeschwindigkeitskommunikation in jeden Raum verlegt.
2.der VDSL-Typ - bestehende Telefonleitungen werden im Gebäude genutzt und können zu relativ geringen Kosten installiert werden.
3.ganzes Haus Wi-Fi - Wi-Fi-Abdeckung durch Installation von drahtlosen Zugangspunkten im Gebäude.

Grundlegender Vergleich zwischen Einzel- und Massenverträgen

Artikel Einzelvertragsmethode Pauschalvertrags-Methode
Auftraggeber Einzelner Bewohner Grundstückseigentümer/Verwaltungsgemeinschaft
Monatliche Gebührenbelastung Direkt vom Bewohner gezahlt In den Verwaltungs- und Gemeinkosten enthalten
Anfängliche Kosten Mieter zahlt (Baukosten, etc.) Eigentümer zahlt (gesamtes Gebäude)
Freiheit bei der Wahl der Leitungen Hoch (freie Wahl) Niedrig (nur bestimmte Leitungen)
Prozeduren beim Einzug Erforderlich (Vertrag und Installation) Nicht erforderlich (am selben Tag verfügbar)
Prozeduren beim Auszug Erforderlich (Kündigungsverfahren) Nicht erforderlich
Ungefähre Kosten (monatlich) Ca. 4.000 - 6.000 Yen Tatsächlich: ¥1.000 - ¥2.000

Was «Bulk-Internet für das ganze Gebäude» genau bedeutet

Für dasselbe Modell sind im Japanischen mehrere Bezeichnungen gebräuchlich – «Zenko Ikkatsu-gata Internet» («Internet im Paket für alle Wohneinheiten»), «Mansion Ikkatsu Internet» oder schlicht «Objekt mit Gratis-Internet». Bevor die Vor- und Nachteile im Detail besprochen werden, lohnt sich daher eine kurze Begriffsklärung.

«Zenko», wörtlich «alle Wohneinheiten», meint sämtliche Einheiten eines Gebäudes – einschließlich der aktuell leerstehenden. Genau dieser Punkt bestimmt weitgehend, wie sich das Modell in der Praxis auswirkt. Der Eigentümer oder die Verwaltungsgemeinschaft schließt für das gesamte Gebäude einen einzigen Vertrag ab und stellt den Anschluss allen Wohneinheiten gleichermaßen zur Verfügung; einzelne Mieter können sich nicht wohnungsweise aus diesem Vertrag herausnehmen. Umgekehrt bedeutet das aber auch: Es entfällt sowohl der Aufwand für eine Anmeldung beim Einzug als auch für eine Kündigung beim Auszug.

VergleichspunktGanzhaus-Modell (Bulk-Internet)Einzelvertrag
Wer den Vertrag abschließtEigentümer oder Verwaltungsgemeinschaftjeder Mieter für sich
Betroffene Einheitenalle, einschließlich leerstehendernur angemeldete Einheiten
Wer die Kosten trägtEigentümer (eingerechnet in Miete/Nebenkosten)Mieter (an Netzbetreiber/Provider)
Wahl des Anbieters durch den Mieternicht möglich (ein separater Zusatzanschluss auf eigene Kosten ist teils möglich)Anbieter und Tarif frei wählbar
Kosten bei Leerstandfallen weiterhin anentfallen
Verfügbarkeit beim Einzugab dem ersten Tag nutzbarWartezeit bis zur Freischaltung

Die Angabe «Internet gratis» in Wohnungsanzeigen bedeutet nicht, dass niemand dafür zahlt, sondern lediglich, dass der Mieter keine zusätzliche Rechnung erhält. Die Kosten trägt der Eigentümer, und sie fließen in das Mietniveau bzw. die Nebenkosten ein. Wer die Einführung erwägt, sollte die Frage daher weniger als «Kann ich es kostenlos anbieten?» stellen, sondern als «Lässt sich diese Belastung über Miete und Auslastung wieder hereinholen?».

Zu beachten ist außerdem, dass das Ganzhaus-Modell eine Fixkosten-Position ist, die auch bei Leerstand anfällt. Je niedriger die Auslastung, desto höher die tatsächliche Belastung pro vermieteter Einheit. Bei Objekten mit hoher Auslastung fällt die Entscheidung entsprechend leichter – in der Praxis empfiehlt es sich daher, zunächst Leerstandsquote und durchschnittliche Mietdauer zu betrachten, bevor man die monatlichen Gesamtkosten kalkuliert.

Für deutsche Leser mag die Konstruktion an das frühere «Nebenkostenprivileg» beim Kabelfernsehen erinnern: Bis zur entsprechenden TKG-Novelle, die zum 1. Juli 2024 auslief, konnten Vermieter die Kosten für einen Sammelkabelanschluss pauschal auf alle Mieter über die Nebenkosten umlegen – unabhängig davon, ob der einzelne Mieter das Angebot nutzte. Diese Umlagepflicht ist in Deutschland inzwischen entfallen, und Kabelanschlüsse werden seither individuell vertraglich vereinbart. Das japanische Ganzhaus-Modell für Internet funktioniert strukturell ähnlich wie das frühere deutsche System – nur dass es beim Internetanschluss in Japan bislang keine vergleichbare gesetzliche Entwicklung gegeben hat.

Vorteile für Immobilienbesitzer

Die Einführung vonMasseninternet für Eigentumswohnungenbietet Immobilieneigentümern eine ganze Reihe von Vorteilen. Von der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Immobilie bis hin zur Verbesserung der langfristigen Rentabilität lohnt es sich, dies aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Erhöhte Wertschöpfung und Differenzierung der Immobilie

Das Internet ist zu einer unverzichtbaren Infrastruktur im modernen Leben geworden, und der Mehrwert des "kostenlosen Internets" ist ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für eine Immobilie. Vor allem für Immobilien, die sich an junge Leute und Einpersonenhaushalte richten, ist die Tatsache, dass die Immobiliemit Internetausgestattet ist, ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal.
Kostenloses Internet" ist auch ein wichtiges Suchkriterium auf Immobilienportalen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Immobilie bei der Suche ganz oben erscheint. Dies erhöht die Bekanntheit der Immobilie und führt zu einem Anstieg der Anfragen von Mietinteressenten.

Gesteigerte Belegung und Vermietungsquote

Immobilien mitviel Internethaben in der Regel einen höheren Vermietungsgrad als Immobilien mit ähnlichen Bedingungen. Die Internetumgebung hat den Effekt, dass Mietinteressenten zu einer Entscheidung ermutigt werden. Darüber hinaus führt eine höhere Mieterzufriedenheit zu einer dauerhaften Belegung, was zu kürzeren Leerstandszeiten und niedrigeren Räumungsquoten beiträgt.

Auswirkungen auf die Mietpreisgestaltung

Der Mehrwert des kostenlosen Internets kann dazu führen, dass die Mieten im Vergleich zum umliegenden Markt etwas höher angesetzt werden können. Für die Mieter sind die Gesamtkosten niedriger als bei Einzelverträgen, so dass ein teilweiser Aufschlag auf die Miete ausreichend attraktiv ist.

Beitrag zur langfristigen Rentabilität

Obwohl eine Anfangsinvestition erforderlich ist, kann durch die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Objekts und die Verbesserung des Vermietungsgrads langfristig eine stabile Rentabilität gesichert werden. Vor allem bei älteren Objekten ist dies ein wirksames Mittel zur Wertsteigerung der Immobilie zu geringeren Kosten als bei umfangreichen Renovierungen.

Einführungskosten und Amortisationssimulation

Artikel Kleinere Immobilie (10 Einheiten) Mittelgroßes Objekt (30 Einheiten) Großobjekte (100 Einheiten)
Kosten der Erstinstallation 500.000 - 800.000 Yen 1 Million - 1,5 Millionen Yen 2 Millionen - 3 Millionen JPY
Monatliche Betriebskosten 30.000 - 50.000 Yen 80.000 - 120.000 Yen 200.000 - 300.000 Yen
Monatliche Kosten pro Einheit 3.000 - 5.000 Yen 2.700 - 4.000 Yen 2.000 - 3.000 Yen
Mögliche Mietzuschläge (ungefähr) 2.000 - 3.000 Yen 2.000 - 3.000 Yen 2.000 - 3.000 JPY
Amortisationszeit der Investition Ca. 2 - 3 Jahre Ca. 1,5-2 Jahre Ca. 1-1,5 Jahre
*Die obigen Angaben sind allgemeine Richtlinien und können je nach Gebäudestruktur und Zustand der vorhandenen Anlagen stark variieren.

Vorteile für Mieter

Masseninternet in Wohnungenhat viele Vorteile für die Mieter. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen ist auch der erhöhte Komfort ein großer Anreiz.

Geringere monatliche Kommunikationskosten

Wenn Sie individuelle Internetverträge abschließen, kostet die monatliche Gebühr für einen Glasfaseranschluss in der Regel zwischen 4.000 und 6.000 JPY. Beim Masseninternet hingegen sind diese Kosten in den Verwaltungs- und Gemeinschaftsgebühren enthalten, so dass sich die tatsächliche Belastung erheblich verringert. In vielen Fällen lassen sich selbst unter Berücksichtigung des Zuschlags zur Verwaltungsgebühr zwischen 1.000 und 3.000 JPY gegenüber dem üblichen Betrag einsparen.

Vereinfachte Verfahren beim Einzug

Bei Einzelverträgen müssen beim Einzug die Vertragsverhandlungen mit dem Anbieter geführt und die Installationsarbeiten geplant werden.Bei einem Internetanschluss für das ganze Hausentfallen diese Formalitäten völlig, und Sie können das Internet bereits am Tag des Einzugs nutzen. Die Tatsache, dass dieser Aufwand inmitten der komplizierten Prozeduren des Einzugs entfällt, ist ein großer Vorteil.

Bequemlichkeit der Nutzung am selben Tag

Da Sie das Internet sofort nach dem Einzug nutzen können, können Sie Ihr Leben am neuen Standort sofort beginnen. Diese Unmittelbarkeit ist besonders wichtig für diejenigen, die das Internet beruflich nutzen oder täglich Videostreaming-Dienste in Anspruch nehmen.

Keine Kündigungsverfahren bei Umzug nötig

Da das Internet beim Auszug nicht gekündigt werden muss, verringert sich die Belastung durch den Umzug. Es besteht auch nicht die Gefahr von Doppelzahlungen aufgrund einer vergessenen Kündigung.

Vergleich der monatlichen Kosten zwischen Einzel- und Massenverträgen

Kostenpunkte Bei Einzelverträgen Für Massenverträge
Monatliche Internet-Gebühr 4.000 - 6.000 Yen 0 Yen (in den Verwaltungsgebühren enthalten)
Verwaltungsgebühren und zusätzliche gemeinsame Kosten 0 Yen 1.000 - 2.000 Yen
Anfängliche Kosten (z.B. Verwaltungsgebühren) 3.000 - 10.000 Yen 0 Yen
Gebühr für die Ersteinrichtung 0 Yen - 15.000 Yen 0 Yen
Risiko von Stornierungsstrafen Ja Nein
Tatsächliche monatliche Kosten (insgesamt) 4.000 Yen bis 6.000 Yen 1.000 - 2.000 Yen
Jährliche Einsparungen -¥24,000 - ¥48,000 Etwa ¥24.000 - ¥48.000

Warum das Ganzhaus-Internet als «langsam» gilt – die Geschwindigkeit hängt fast ausschließlich von der Verkabelung ab

Die häufigste Beschwerde über das Ganzhaus-Modell betrifft die Geschwindigkeit. Das liegt jedoch nicht daran, dass es sich um einen Sammelanschluss handelt. Entscheidend für die Geschwindigkeit in Mehrfamilienhäusern ist, wie die Verbindung von der Gebäudeaußenseite bis in die einzelne Wohnung geführt wird – also das Verkabelungsverfahren.

NTT West veröffentlicht für seinen Glasfaserdienst «Flet's Hikari Next» für Mehrfamilienhäuser folgende Verkabelungsarten und die dazugehörigen Geschwindigkeiten:

VerkabelungsartLeitung bis zur einzelnen WohnungGeschwindigkeit (technischer Höchstwert)
Glasfaser-Verkabelung (Hikari Haisen)vom Vermittlungsgebäude bis in jede Wohnung durchgehend GlasfaserMansion-Typ max. 100 Mbit/s. Der Typ «Super High Speed Hayabusa» erreicht bis zu etwa 1 Gbit/s
VDSL-Verfahrenbis ins Gebäude Glasfaser, innerhalb des Gebäudes bis zur Wohnung klassisches Telefonkabelmax. 100 Mbit/s
LAN-Verfahren (LAN-Verkabelung)bis ins Gebäude Glasfaser, innerhalb des Gebäudes bis zur Wohnung LAN-Kabelmax. 100 Mbit/s

Quelle: NTT West, «Flet's Hikari Next – Family-, Mansion- und Business-Tarife»

Hier liegt der für die Praxis wichtigste Satz dieses Artikels: Die Tarife «Mansion Super High Speed Hayabusa» bzw. «High Speed» werden ausschließlich über Glasfaser-Verkabelung angeboten – nicht über VDSL- oder LAN-Verfahren. Mit anderen Worten: Solange die Verkabelung im Gebäude noch auf Telefon- oder LAN-Kabeln beruht, lässt sich unabhängig vom gewählten Anbieter kein 1-Gbit/s-Tarif buchen. Ein erheblicher Teil der Klagen über «langsames Internet trotz Sammelanschluss» liegt somit nicht am Anbieter, sondern an der Verkabelung des Gebäudes.

Auch bei der Interpretation der Zahlen ist Vorsicht geboten. NTT West weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich «um technische Höchstwerte und nicht um die tatsächlich erzielte Geschwindigkeit» handelt. Es gilt also das Best-Effort-Prinzip; eine bestimmte tatsächliche Geschwindigkeit wird nicht garantiert. Hinzu kommt, dass sich beim Ganzhaus-Modell alle Wohneinheiten die ins Gebäude geführte Leitung teilen, sodass die tatsächliche Geschwindigkeit je Wohnung insbesondere abends, wenn viele Haushalte gleichzeitig online sind, zusätzlich sinkt. Die in Anzeigen genannten «bis zu 1 Gbit/s» beziehen sich in der Regel auf den technischen Wert bis zum Gemeinschaftsbereich des Gebäudes.

Für Eigentümer bedeutet das in der Praxis: Vor jedem Angebot lohnt sich zunächst die Klärung, welches Verkabelungsverfahren im eigenen Gebäude verbaut ist. Je älter das Gebäude, desto wahrscheinlicher ist eine VDSL-Lösung über die vorhandene Telefonverkabelung – und in diesem Fall behebt ein reiner Sammelanschluss die Unzufriedenheit der Mieter nicht. Ob ein Angebot die komplette Neuverkabelung mit Glasfaser einschließt oder lediglich auf der vorhandenen Verkabelung aufsetzt, macht bei Kosten und Wirkung einen erheblichen Unterschied. Vergleichen sollte man daher nicht die monatliche Gebühr allein, sondern die Bedingungen einschließlich des Verkabelungsverfahrens.

Zum Vergleich: In Deutschland ist eine ähnliche Unterscheidung beim Glasfaserausbau bekannt als FTTH (Fibre to the Home, Glasfaser bis in die Wohnung) gegenüber FTTB/VDSL (Fibre to the Building, ab der Hausübergabe weiter über Kupfer- oder Koaxialkabel) – auch hierzulande bestimmt dieser letzte Abschnitt der Leitung häufig, ob ein Gigabit-Tarif überhaupt technisch möglich ist.

Nachteile einer Masseninstallation im Internet

Neben den vielen Vorteilen desMasseninternets in Eigentumswohnungengibt es auch Nachteile, die sowohl aus der Sicht der Eigentümer als auch der Mieter berücksichtigt werden sollten. Wenn man die Einführung dieses Systems in Erwägung zieht, muss man sich auch über diese Nachteile im Klaren sein.

Nachteile auf der Seite der Wohnungseigentümer

Belastung durch Anfangsinvestitionen

Die Einführung von Masseninternet erfordert eine Anfangsinvestition in die Verkabelung und die Installation der Geräte für das gesamte Gebäude. Je nach Größe der Immobilie kann dies mehr als 500.000 JPY für eine kleine Wohnung und mehrere Millionen Yen für eine große Wohnung kosten. Es dauert eine gewisse Zeit, bis sich diese Anfangsinvestition amortisiert hat.

Bindung durch langfristigen Vertrag.

Die meistenInternetdienstefür ganze Häuserbasieren auf langfristigen Verträgen mit einer Laufzeit von drei bis fünf Jahren. Während dieses Zeitraums ist es schwierig, den Vertrag zu ändern oder zu kündigen, und es können Vertragsstrafen fällig werden. In einer schnelllebigen Internetumgebung kann es ein Risiko sein, sich über einen langen Zeitraum an einen Dienst zu binden.

Schwierigkeiten bei Betrieb und Wartung

Auch nach der Installation ist ein gewisses Maß an Betriebs- und Wartungsarbeit erforderlich, z. B. die Beantwortung von Mieteranfragen und die Kontaktaufnahme mit Auftragnehmern bei Problemen. Insbesondere bei Leitungsproblemen können Beschwerden von Mietern an die Verwaltungsgesellschaft oder den Eigentümer gerichtet werden.

Nachteile auf Mieterseite

Einschränkungen bei der Leitungsgeschwindigkeit und -qualität.

Das Masseninternetteilt sich die Leitung innerhalb des Gebäudes, so dass es in Zeiten mit hohem Nutzeraufkommen zu Verlangsamungen kommen kann. Dies kann besonders für Mieter frustrierend sein, die große Datenmengen übertragen, z. B. beim Ansehen von Videos oder beim Spielen von Online-Spielen.

Mangelnde Auswahl an Anbietern und Leitungen.

Im Gegensatz zu Einzelmietern können Sie nicht frei wählen, welchen Anbieter oder welche Leitung Sie nutzen möchten. Dies kann eine Einschränkung für diejenigen sein, die auf einen bestimmten Dienst Wert legen oder aus beruflichen Gründen eine bestimmte Verbindungsumgebung benötigen.

Echte Kostenbelastung

Selbst wenn "kostenloses Internet" behauptet wird, wird es in Wirklichkeit oft auf die Verwaltungsgebühr oder Miete aufgeschlagen. Für Mieter, die das Internet nur selten nutzen, entstehen dadurch unnötige Kosten.

Nachteile und Gegenmaßnahmen

Benachteiligungen Methoden zur Gegensteuerung
Belastung durch Erstinvestition Holen Sie Angebote von mehreren Anbietern ein und vergleichen Sie diese.

Erwägen Sie die Inanspruchnahme von Subventionen und Zuschüssen.
Bindung durch langfristige Verträge Prüfen Sie die Vertragsdetails im Detail und klären Sie die mittelfristigen Kündigungsbedingungen.

Nehmen Sie Verlängerungsklauseln auf, um technologischen Innovationen Rechnung zu tragen.
Aufwand für Betrieb und Wartung Wählen Sie einen Auftragnehmer mit einem guten Unterstützungssystem.

Klären Sie die Arbeitsteilung mit der Verwaltungsgesellschaft.
Begrenzung der Leitungsgeschwindigkeit Sorgen Sie für eine ausreichende Bandbreite für die Anzahl der Bewohner

Messen Sie regelmäßig die Geschwindigkeit und erhöhen Sie sie gegebenenfalls
Auswahl begrenzen Wählen Sie Leitungen, die mit den Hauptdiensten kompatibel sind

Richten Sie ein System ein, das optionale Einzelverträge ermöglicht
Erhebliche Kosten Erläutern Sie deutlich den Betrag, der zu den Verwaltungskosten hinzukommt

Stellen Sie Vergleichsdaten mit den tatsächlichen Marktpreisen zur Verfügung

Worin sich der Sammelvertrag eines Kabelfernsehanbieters von dem eines Glasfaseranbieters unterscheidet

Bei Sammelverträgen für Mehrfamilienhäuser gibt es zwei Anbietertypen: Glasfaser-Netzbetreiber und Kabelfernsehanbieter (CATV). In der Entscheidungsphase gehen häufig Angebote von beiden Seiten ein, weshalb sich ein Vergleich lohnt.

Nach dem Bericht «Zur aktuellen Lage des Kabelfernsehens» des japanischen Kommunikationsministeriums (MIC) gab es zum Ende des Geschäftsjahres 2023 (Reiwa 5) 295 Kabelfernsehanbieter mit Breitbandangebot und insgesamt 10,84 Millionen Breitbandverträge. Davon boten 286 Anbieter mit zusammen 10,17 Millionen Verträgen eine Hochgeschwindigkeitsvariante mit mindestens 30 Mbit/s im Downstream an. Kabelfernsehanbieter sind damit gleichzeitig Rundfunkveranstalter und – in durchaus relevantem Umfang – Telekommunikationsanbieter.

Zur Übertragungstechnik: Von den für den Eigenrundfunk angemeldeten Leitungsanschlüssen entfallen 65,0 % auf das FTTH-Verfahren (einschließlich Mischformen mit anderen Verfahren), 34,8 % auf das HFC-Verfahren (einschließlich Mischformen mit Koaxialkabel) und lediglich 0,2 % auf reines Koaxialkabel (Stand Ende Geschäftsjahr 2023). Dabei definiert der Bericht FTTH als durchgehende Glasfaserverlegung bis in jeden Haushalt und HFC als Verkabelung per Glasfaser von der Kopfstation bis zu einem bestimmten Punkt, ab dem die letzte Strecke über Koaxialkabel zum Haushalt erfolgt.

Quelle: Kommunikationsministerium (MIC), «Zur aktuellen Lage des Kabelfernsehens» (Stand Dezember 2024)

VergleichspunktSammelvertrag KabelfernsehanbieterSammelvertrag Glasfaseranbieter
ÜbertragungswegMischung aus FTTH und HFC (Glasfaser plus Koax); Obergrenze je nach Anlage unterschiedlichdurchgehend Glasfaser
Bündelung mit Rundfunkterrestrisches Digitalfernsehen und Mehrkanalangebot lassen sich beim selben Anbieter mit Internet bündelnRundfunk meist separater Vertrag
Zusammenhang mit GemeinschaftsantenneErneuerung der Gemeinschaftsantennenanlage und Interneteinführung teils in einem Bauvorgang möglichGemeinschaftsantenne separat
Marktstrukturregional unterschiedliche Anbieterüberwiegend landesweit tätige Anbieter

Der Vorteil eines Kabelfernseh-Sammelvertrags liegt darin, Fernsehen und Internet in einem Vertrag und einer Baumaßnahme zu bündeln. 328 Anbieter (72,1 %) bieten ausschließlich die Weiterleitung des terrestrischen Digitalfernsehens an; in Gebäuden, deren TV-Empfang ohnehin über Kabel läuft, lässt sich das Internet mit einer einzigen Baumaßnahme und einem einzigen Ansprechpartner auf dieselbe Infrastruktur aufsetzen. Bei Objekten, deren Gemeinschaftsantennenanlage ohnehin altersbedingt erneuert werden muss, zahlt sich dieser Punkt besonders aus.

Zu prüfen bleibt allerdings der Übertragungsweg: Auch innerhalb desselben «Kabelfernseh-Sammelvertrags» bestimmt die Frage FTTH oder HFC die Geschwindigkeitsobergrenze. Steht im Angebot «bis zu X Gbit/s», sagt das noch nichts darüber, wie die Leitung tatsächlich bis zum eigenen Gebäude geführt ist. Es gilt derselbe Grundsatz wie beim Verkabelungsverfahren der Glasfaseranbieter im vorigen Abschnitt: Verglichen werden sollten nicht die monatliche Gebühr und die Kanalzahl, sondern die Verkabelung – sowohl bis zum Gebäude als auch innerhalb des Gebäudes.

Masseninternet-Installationsverfahren

Wenn Sie die Einführung von Masseninternet inEigentumswohnungenin Betracht ziehen, ist es wichtig, im Voraus zu planen. Im Folgenden werden der Ablauf des Einführungsprozesses und die in jeder Phase zu beachtenden Punkte erläutert.

Überlegungen vor der Einführung

Wenn Sie die Einführung des Systems in Erwägung ziehen, sollten Sie zunächst die folgenden Punkte prüfen
1.die Größe und Struktur der Immobilie (Anzahl der Einheiten, Anzahl der Stockwerke, Gebäudestruktur)
2.den Zustand der vorhandenen Verkabelung (Telefonleitungen, TV-Mitschnittstellen usw.)
3. dieBedürfnisse der Nutzergruppe (Altersgruppe, Tendenz zur Internetnutzung usw.)
4.mögliches Investitionsbudget und Amortisationsplan
5.Einrichtungen in den umliegenden Objekten (Abgrenzung zu konkurrierenden Objekten)
Die Zusammenstellung dieser Informationen wird Ihnen helfen, eine Entscheidung über die am besten geeignete Dienstleistungsart und die Auswahl des Anbieters zu treffen.

Wichtige Punkte für die Auswahl eines Auftragnehmers

Die folgenden Punkte sollten bei der Auswahl eines Anbieters für das Internetim ganzen Hausberücksichtigt werden
1.Versorgungsgebiet und Erfolgsbilanz - verfügt das Unternehmen über umfangreiche Erfahrungen mit der Installation im Gebiet der Zielimmobilie?
2.Qualität und Geschwindigkeit der Leitung - effektive Geschwindigkeit und Stabilität der bereitgestellten Leitung.
3.Supportsystem - ist ein 24-Stunden-Support verfügbar und wie gut ist die Kontaktstelle?
4. dieVertragsbedingungen - Vertragslaufzeit, Kündigungsbedingungen, Transparenz der Gebührenstruktur.
5.zukünftige Skalierbarkeit - Fähigkeit, auf technologische Innovationen zu reagieren, Upgrade-Bedingungen.
Es ist wichtig, Angebote von mehreren Anbietern einzuholen und einen umfassenden Vergleich der oben genannten Punkte anzustellen, nicht nur des Preises.

Ablauf und Dauer der Installationsarbeiten

Der allgemeine Ablauf der Installationsarbeiten sieht wie folgt aus
1.Ortsbesichtigung - Überprüfung der Gebäudestruktur und der vorhandenen Ausrüstung
2.Fertigstellung des Entwurfs und des Plans - Festlegung der Verkabelungsroute und des Installationsorts der Geräte.
3.die Benachrichtigung der Mieter - Information über den Bauzeitplan und die vorübergehenden Nutzungseinschränkungen.
4.Bau des MDF-Raums - Einziehen der Leitung in das Gebäude und Installation der Hauptgeräte.
5. dieVerkabelungsarbeiten in den Gemeinschaftsbereichen - Verlegung von Leitungen in jedes Stockwerk
6.In-Unit-Bau - Installation von Informationssteckdosen in jedem Zimmer
7.Betriebsprüfung und Einstellung - Anschlussprüfung und Geschwindigkeitsprüfung in allen Häusern
8. dieEinweisung der Mieter - Erklärung der Nutzung und der Vorsichtsmaßnahmen

Wie man Mieter anleitet

Nach der Installation ist es wichtig, den Mietern folgende Informationen zu geben
1.Datum des Dienstbeginns und Umfang der Verfügbarkeit
2.die Anschlussmethode und das Verfahren zur Ersteinrichtung
3.an wen man sich im Falle von Problemen wenden kann.
4. dieVorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung (Verbote, usw.)
5.FAQs
Vor allem in Immobilien mit bestehenden Mietern sind sorgfältige Erklärungen erforderlich, um die durch die Umstellung des Dienstes verursachte Verwirrung zu minimieren.

Schritte und ungefährer Zeitrahmen für die Einführung

Schritte Inhalt Ungefährer Zeitrahmen
Sammeln und Prüfen von Informationen Vergleichende Studie über die Dienstleistungen verschiedener Unternehmen 1-2 Monate
Auswahl des Auftragnehmers Einholung von Angeboten, Vergleich und Prüfung, Entscheidung für einen Anbieter 2 Wochen - 1 Monat
Vertragsabschluss Bestätigung der Vertragsdetails, Abschluss des Vertrags. 1 - 2 Wochen
Besichtigung der Baustelle Gebäudebesichtigung, Erstellung von Entwurfsplänen 2 Wochen - 1 Monat
Benachrichtigung des Mieters Benachrichtigung über den Bauzeitplan, Besprechungen 2 Wochen - 1 Monat vorher
Installationsarbeiten Bau der MDF-Räume, Bau der Gemeinschaftsflächen, Bau der einzelnen Einheiten 1 Woche bis 1 Monat
Betriebsprüfung und Einstellung Anschlusstest, Geschwindigkeitsprüfung 1 - 2 Wochen
Betriebsbeginn Einweisung der Mieter, Nutzungsbeginn -1 - 2 Wochen
*Abhängig von der Größe der Immobilie und den vorhandenen Einrichtungen kann der Zeitrahmen erheblich variieren.

Wird der Eigentümer selbst zum Diensteanbieter, ist eine Meldung nach dem Telekommunikationsgeschäftsgesetz erforderlich

Grundsätzlich gibt es zwei Konstellationen: Entweder erbringt ein Anbieter die Dienstleistung gegenüber den Mietern, und der Eigentümer bleibt lediglich Vertragspartner für die Anlage, oder der Eigentümer bzw. die Verwaltungsgesellschaft legt selbst die Gebühr fest und wird damit selbst zum Diensteanbieter. Diese beiden Fälle werden nach dem japanischen Telekommunikationsgeschäftsgesetz unterschiedlich behandelt.

Das japanische Kommunikationsministerium (MIC) nennt in seinem «Leitfaden zum Marktzutritt im Telekommunikationsgeschäft» [Ergänzungsband] genau dieses Szenario als Beispiel: Wenn eine Verwaltungsgesellschaft oder ein Vermietungsunternehmen für Büro- oder Wohnobjekte gegenüber den Mietern selbst die Gebühr für Telekommunikationsdienste festlegt und damit selbst zum Anbieter der Internetdienstleistung wird, ist dies als eigenständiges Geschäft im Bereich Telekommunikation zu werten und bedarf einer Registrierung oder Meldung.

Bietet dagegen eine Bewohnervereinigung oder Verwaltungsgemeinschaft eines Mehrfamilienhauses den Internetdienst nur für ihre eigenen Mitglieder an, gilt dies als Deckung des eigenen Bedarfs und nicht als Angebot an Dritte – ein Telekommunikationsgeschäft im Sinne des Gesetzes liegt dann nicht vor.

Ob eine Registrierung oder lediglich eine Meldung erforderlich ist, hängt davon ab, ob eine eigene Übertragungsleitungsanlage errichtet wird, und von deren Umfang. Ein Kriterium ist, ob sich das Gebiet der Endstreckenanlage über das Gebiet einer einzigen Gemeinde (einschließlich Sonderbezirke) hinaus erstreckt – bei einer auf ein einzelnes Gebäude begrenzten Anlage ist das nicht der Fall, sodass selbst bei grundsätzlicher Meldepflicht lediglich eine Meldung, keine Registrierung erforderlich ist.

Quelle: Kommunikationsministerium (MIC), «Leitfaden zum Marktzutritt im Telekommunikationsgeschäft» [Ergänzungsband] (Fassung vom 30. Januar 2023)

In der Praxis kommt es darauf an, wer festlegt, wie viel den Mietern als Gegenleistung für die Telekommunikationsdienstleistung berechnet wird. Beim üblichen Ganzhaus-Modell, bei dem die Kosten in Miete bzw. Nebenkosten eingerechnet sind und keine gesonderte Rechnung gestellt wird, bleibt der Anbieter Diensteanbieter, und der Eigentümer ist lediglich Vertragspartner für die Anlage. Stellt man den Mietern dagegen eine eigenständige «Internetnutzungsgebühr» in Rechnung, kann sich diese Einordnung ändern.

Zu prüfen ist bei einem Angebot daher: Wer ist laut Vertrag Anbieter der Dienstleistung gegenüber den Mietern? Und: Wird die Internetnutzungsgebühr in Miete und Nebenkosten eingerechnet oder gesondert in Rechnung gestellt? Wer aus dem Gedanken heraus, «die tatsächlichen Kosten von den Mietern zurückzuholen», eine gesonderte Abrechnung einführt, rutscht damit unter Umständen ungewollt in die Rolle des Diensteanbieters. Im Zweifel empfiehlt sich eine vorherige Rücksprache mit dem zuständigen regionalen Fernmeldeamt (Sogo Tsushin Kyoku).

Zusammenfassung.

Das Masseninternet für Eigentumswohnungenist eine Kapitalanlage, die sowohl den Eigentümern als auch den Mietern zugute kommt. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte, die in diesem Artikel erläutert wurden.

Hauptvorteile für Wohnungseigentümer

1.Differenzierung des Objekts und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit - ein Objekt mit kostenlosem Internet kann sich von anderen Objekten abheben und wird voraussichtlich mehr Anfragen von Mietinteressenten erhalten.
2.verbesserte Belegung und Belegungsraten - die Einrichtung wird für Mieter attraktiver, was zu niedrigeren Leerstandsquoten und längeren Mietverhältnissen führt.
3)Flexibilität bei der Festlegung der Mieten - die Mieten können entsprechend dem Mehrwert festgelegt werden, was die Rentabilität erhöhen dürfte.
4. dieAussichten auf eine Amortisierung der Investitionen - es sind Anfangsinvestitionen erforderlich, die jedoch in vielen Fällen innerhalb von ein bis drei Jahren wieder hereingeholt werden können, was zu einer langfristigen Rentabilität beiträgt.

Hauptvorteile für die Mieter

1.geringere Kommunikationskosten - im Vergleich zu Einzelverträgen sind Einsparungen von etwa 20.000-50.000 JPY pro Jahr zu erwarten.
2.vereinfachte Verfahren - beim Einzug sind keine Vertragsverfahren und beim Auszug keine Kündigungsverfahren erforderlich.
3)Bequeme Nutzung am selben Tag - der Internetzugang steht bereits am Tag des Einzugs zur Verfügung, was den Start ins Leben erleichtert.

Zu beachtende Punkte bei der Einführung

1.die Bedeutung der Auswahl des Anbieters - es ist notwendig, einen umfassenden Vergleich durchzuführen, nicht nur in Bezug auf den Preis, sondern auch auf die Qualität der Verbindung und des Supportsystems.
2.die Bestätigung der Vertragsbedingungen - da langfristige Verträge von grundlegender Bedeutung sind, ist es wichtig, die Vertragslaufzeit und die Kündigungsbedingungen im Detail zu prüfen.
3.den Mietern erklären - eine sorgfältige Erläuterung der Nutzung und der Einschränkungen bei der Installation und beim Einzug kann helfen, Probleme zu vermeiden.

Nächste Schritte.

Immobilieneigentümern, die die Installation von Masseninternet inallen Wohneinheitenin Erwägung ziehen, wird empfohlen, zunächst Angebote von mehreren Anbietern einzuholen und diese zu vergleichen. Bei Immobilien mit bestehenden Mietern ist es außerdem sinnvoll, einen Fragebogen auszufüllen, um deren Bedürfnisse zu ermitteln.
Die Mieter sollten bei der Auswahl einer Immobilie auf die Angaben zum "kostenlosen Internet" achten. Es ist wichtig festzustellen, ob die Art und die Geschwindigkeit der Leitung sowie eventuelle Nutzungsbeschränkungen für ihren Lebensstil geeignet sind.
INA&Associates Ltdbietet auch Beratungsdienste fürImmobilieneigentümerzur Einführung von Masseninternet inEigentumswohnungenan. Wenden Sie sich an uns, um sich über den besten Plan beraten zu lassen, der den Merkmalen Ihrer Immobilie und Ihrer Mieterschaft entspricht.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Q1: Wie lange ist die Vertragslaufzeit für Masseninternet?

A:Typische Vertragslaufzeiten sind drei bis fünf Jahre. Das ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich, aber langfristige Verträge sind die Regel. Es ist ratsam, sich bei der Vertragsverlängerung über die neuesten technologischen Trends und Preispläne zu informieren und diese gegebenenfalls zu überprüfen. Es ist wichtig, die detaillierten Kündigungsbedingungen zu prüfen, bevor Sie einen Vertrag unterzeichnen, da bei einer Kündigung mitten im Vertrag oft Vertragsstrafen anfallen.

F2: Kann das System in einer bestehenden Immobilie nachgerüstet werden?

A: Dasist möglich. In den meisten Fällen ist eine Nachrüstung möglich, obwohl die Schwierigkeit und die Kosten der Installation von der vorhandenen Gebäudestruktur und den Verkabelungseinrichtungen abhängen. Vor allem, wenn die vorhandenen TV-Co-Viewing- und Telefonleitungen genutzt werden können, lässt sich die Installation relativ problemlos durchführen. In älteren Häusern kann es jedoch ein Problem sein, den Platz für die Verkabelung im Gebäude zu sichern.

F3: Was kann man tun, wenn die Leitungsgeschwindigkeit langsam ist?

A:Bei Problemen mit der Leitungsgeschwindigkeit können die folgenden Maßnahmen ergriffen werden:
1.Erhöhung der Bandbreite - Erhöhen Sie die Bandbreite der Leitung, die Sie abonniert haben (es können zusätzliche Kosten anfallen).
2.Aufrüstung der Ausrüstung - Aktualisierung der alten Ausrüstung und Verkabelung auf den neuesten Stand.
3.Festlegung von Nutzungsregeln - Festlegung von Beschränkungen für bestimmte Tageszeiten und bestimmte Nutzungsarten.
4.Bereitstellung der Option individueller Leitungen - für Mieter, die Hochgeschwindigkeitskommunikation benötigen, bieten Sie die Option individueller Leitungen zu einem Aufpreis an.
Bei chronischen Geschwindigkeitsproblemen ist es wichtig, den Anbieter zu konsultieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

F4: Können die Mieter einen separaten Internetanschluss buchen?

A:Grundsätzlich ist das möglich. Selbst wenn ein Masseninternetanschluss installiert ist, gibt es keine Beschränkungen für Mieter, die sich individuell für einen separaten Anschluss anmelden. Je nach Gebäudestruktur und Verwaltungsvorschriften kann es jedoch Einschränkungen für den Bau einer neuen Leitung geben. Es ist auch zu beachten, dass der wirtschaftliche Nutzen für die Mieter durch die doppelten Kosten geschmälert wird.

F5: Wie hoch sind die Installationskosten?

A:Die Installationskosten sind sehr unterschiedlich und hängen von der Größe und Struktur der Immobilie und dem gewählten Dienst ab:
- Kleinere Objekte (etwa 10 Einheiten): etwa ¥500.000 - ¥800.000
- Mittelgroße Objekte (ca. 30 Einheiten): ca. ¥1.000.000 bis ¥1.500.000
Großgrundstücke (mehr als 100 Einheiten): ¥2-3 Millionen oder mehr
Hinzu kommen noch die monatlichen Betriebskosten. Je mehr Einheiten es gibt, desto niedriger sind in der Regel die Kosten pro Einheit. Die Kosten variieren auch je nach dem Grad der Auslastung der vorhandenen Einrichtungen und der Schwierigkeit der Bauarbeiten. Es empfiehlt sich, Angebote von mehreren Anbietern einzuholen und zu vergleichen.
Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

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Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte