Nach der Klassifikation des Nomura Research Institute wird die Gruppe mit einem Nettofinanzvermögen von 50 bis unter 100 Millionen Yen als "quasi-vermögend" bezeichnet. Im Vergleich zu Vermögenden (ab 100 Millionen Yen) und Hochvermögenden (ab 500 Millionen Yen) ist die quasi-vermögende Schicht ein Bereich, den viele angestellte Investoren realistisch anstreben können. In diesem Artikel erläutern wir die Definition dieser Gruppe und sieben Punkte, mit denen Sie durch Immobilieninvestitionen einem Vermögen von 50 Millionen Yen näherkommen können.
Wie hoch ist die Schwelle zur quasi-vermögenden Schicht?
Nettofinanzvermögen von 50 bis unter 100 Millionen Yen
Als quasi-vermögend gelten Haushalte mit einem Nettofinanzvermögen, also dem Betrag nach Abzug der Verbindlichkeiten von den Finanzanlagen, von mindestens 50 Millionen und weniger als 100 Millionen Yen. Laut einer Untersuchung des Nomura Research Institute ist ihre Zahl von rund 2,8 Millionen Haushalten im Jahr 2005 auf rund 3,41 Millionen Haushalte im Jahr 2019 gestiegen und nimmt durch die Nutzung von Investitionen im Zeitalter extrem niedriger Zinsen stetig zu.
Häufige Berufe und Merkmale der quasi-vermögenden Schicht
Häufig vertreten sind freie Berufe wie Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer, Führungskräfte internationaler Unternehmen sowie Fachkräfte aus Finanzwesen, IT und Unternehmensberatung. Zudem nimmt die Zahl von Haushalten mit hohem Einkommen durch Doppelverdiener sowie gewöhnlichen Angestellten, die ihr Vermögen durch Kapitalanlage ausgebaut haben, zu.
Welche sieben Punkte sind entscheidend, um durch Immobilieninvestitionen quasi-vermögend zu werden?
1. Informationen konsequent sammeln
Die Menge präziser Informationen steht in direktem Zusammenhang mit der Vermeidung von Betrug und problematischen Objekten. Übernehmen Sie die Angaben von Immobilienunternehmen nicht ungeprüft, sondern analysieren Sie Markt und Objekt selbst. Gut informierte Investoren können Fehlentscheidungen reduzieren.
2. Ein vertrauenswürdiges Immobilienunternehmen finden
Hören Sie mehreren Unternehmen zu und wählen Sie ein Unternehmen, das zu Ihrem Anlagestil passt, etwa langfristiges Halten oder die Priorisierung hoher Renditen. Wichtig ist, nicht nur mit einer Gesellschaft zu arbeiten, sondern mehrere Optionen zu vergleichen.
3. Standort und Kaufzeitpunkt richtig beurteilen
Objekte in Innenstädten und in Bahnhofsnähe haben niedrige Leerstandsquoten und sind stabil, bieten aber tendenziell geringere Renditen. Vororte bieten höhere Renditen, ziehen jedoch oft schwerer Mieter an. Beurteilen Sie den Zeitpunkt, indem Sie das angemessene Gleichgewicht zwischen Rendite und Preis sowie die Trends der Preisentwicklung im Blick behalten.
4. Das Baualter stärker gewichten
Neuere Objekte verursachen zwar geringere Instandhaltungskosten, sind jedoch teurer in der Anschaffung. Objekte mit einem Alter von 20 bis 30 Jahren, die den neueren Erdbebenstandards entsprechen, haben ein geringes Risiko von Wertverlusten und bieten eine stabile Kosteneffizienz.
5. Die Exit-Strategie stets mitdenken
Wenn der Standort gut ist, lässt sich auch bei zunehmendem Alter des Objekts ein Verkauf zu einem hohen Preis erwarten. Wenn Sie bereits beim Kauf planen, wann und zu welchem Preis verkauft werden soll, wird der Einstieg in die quasi-vermögende Schicht zum Ruhestand realistischer.
6. Regeln für Verlustbegrenzung festlegen
Immobilienpreise bewegen sich meist langsam, weshalb Preisrückgänge leicht zu spät erkannt werden. Wenn Sie im Voraus eine Verlustschwelle und den Umgang damit festlegen, lassen sich größere Verluste vermeiden.
7. Risiken durch regionale Diversifikation streuen
Wenn Sie mehrere Objekte in unterschiedlichen Regionen halten, können Sie Risiken wie sinkende Bodenpreise oder Naturkatastrophen in einer Region durch andere Immobilien abfedern. Auch eine Streuung der Kaufzeitpunkte ist wirkungsvoll.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F. Was bedeutet quasi-vermögend?
A. Quasi-vermögend bezeichnet Haushalte mit einem Nettofinanzvermögen von mindestens 50 Millionen und weniger als 100 Millionen Yen. Nach der Klassifikation des Nomura Research Institute gehörten 2019 rund 3,41 Millionen Haushalte dazu.
F. Können auch gewöhnliche Angestellte quasi-vermögend werden?
A. Ja, das ist möglich. Auch wenn dies allein über das Jahreseinkommen schwer zu erreichen ist, gibt es viele Beispiele dafür, dass durch langfristige Vermögensbildung, etwa mit Immobilieninvestitionen, ein Nettovermögen von 50 Millionen Yen aufgebaut wurde.
F. Was ist das größte Risiko, wenn man mit Immobilieninvestitionen quasi-vermögend werden möchte?
A. Zu den wichtigsten Risiken zählen Leerstand, Preisrückgänge und unerwartet steigende Instandhaltungskosten. Diese Risiken lassen sich durch Informationsbeschaffung, Standortwahl und Regeln zur Verlustbegrenzung mindern.
F. Warum ist eine regionale Diversifikationsstrategie wirksam?
A. Weil sich Risiken wie sinkende Bodenpreise oder Naturkatastrophen in einer bestimmten Region durch Mieteinnahmen aus anderen Regionen ausgleichen lassen. Zudem hilft eine Streuung der Kaufzeitpunkte dabei, die Anschaffungskosten zu glätten.
F. Welche Immobilie sollte man als ersten Schritt in Richtung quasi-vermögende Schicht kaufen?
A. Gebrauchte Wohnungen in zentraler Lage, in Bahnhofsnähe und mit Einhaltung der neueren Erdbebenstandards eignen sich gut als Einstieg. Der Grund ist, dass das Risiko hoher Instandhaltungskosten geringer ist und sich auch das Leerstandsrisiko besser steuern lässt.