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Baukosten pro Tsubo für Gewerbegebäude und Kostenstruktur: wichtiges Wissen für Flächennutzung und Ertragsimmobilienplanung

Dieser Leitfaden erläutert Richtwerte der Baukosten pro Tsubo für mittelgroße Gebäude, Hochhäuser und Mietergebäude nach Bauweise. Zudem werden Innenausbau, technische Ausstattung und Nebenkosten aufgeschlüsselt sowie Bedingungen, unter denen die Kosten über dem Marktniveau liegen können.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 2 Min. Lesezeit

Der Bau eines Gebäudes ist eine der Optionen, die bei der Nutzung eines Grundstücks geprüft werden. Um die Genauigkeit eines Geschäftsplans zu erhöhen, ist es unerlässlich, die Faktoren, die die Baukosten je nach Konstruktion, Nutzung und Region verändern, präzise zu verstehen. In diesem Beitrag erläutern wir Richtwerte für den Tsubo-Preis, die Kostenstruktur und Fälle mit stark steigenden Kosten.

Wie hoch ist der Richtwert für die Baukosten pro Tsubo bei Gebäuden?

Baukosten pro Tsubo bei mittelgroßen Gebäuden

Die Richtwerte nach Konstruktionsart für mittelgroße Gebäude, wie sie häufig in Geschäftsstraßen rund um Bahnhöfe zu sehen sind, lauten wie folgt.

  • Stahlbeton mit Stahlrahmen (SRC): 900.000 bis 1.100.000 Yen/Tsubo
  • Stahlbeton (RC): 800.000 bis 1.000.000 Yen/Tsubo
  • Stahlbau (S): 700.000 bis 900.000 Yen/Tsubo

Baukosten pro Tsubo bei Hochhäusern

Bei groß angelegten Redevelopment-Projekten und Hochhausklassen steigen die Baukosten deutlich an.

  • SRC: 1.100.000 bis 1.500.000 Yen/Tsubo
  • RC: 1.000.000 bis 1.200.000 Yen/Tsubo
  • S: 900.000 bis 1.100.000 Yen/Tsubo

Baukosten pro Tsubo bei Mieter- und Mehrzweckgebäuden

Die Richtwerte für kleine Mietergebäude mit etwa zwei bis fünf Geschossen sind wie folgt.

  • RC: 750.000 bis 900.000 Yen/Tsubo
  • S: 650.000 bis 800.000 Yen/Tsubo

Auch je nach Region schwankt der Preis pro Tsubo

Die Baukosten sind tendenziell höher, je näher ein Standort am Stadtzentrum liegt, und niedriger, je weiter man in regionale Gebiete geht. Das liegt daran, dass sich die Preise für Beton und Baumaterialien, Transportkosten sowie Löhne für Fachkräfte regional unterscheiden.

Wie werden die Baukosten für ein Gebäude berechnet?

Baukosten = Preis pro Tsubo × Bruttogeschossfläche

Allerdings wird die realisierbare Bruttogeschossfläche durch die Bebauungsquote und die Geschossflächenzahl begrenzt. Es ist wichtig, die Grundstücksfläche und die Vorgaben der jeweiligen Nutzungszone zu prüfen und darauf aufbauend die umsetzbare Größe zu kalkulieren.

Welche Kostenpositionen umfasst die Baukostenstruktur eines Gebäudes?

Innenausbau- und Ausstattungskosten

Zusätzlich zum Preis pro Tsubo sind Aufzüge, Klimaanlagen und Innenausbauarbeiten erforderlich. Bei Mietergebäuden kann es in manchen Fällen ausreichen, nur die Leitungen für die einzelnen Einheiten vorzubereiten, sodass die Ausstattungskosten geringer ausfallen können als bei Wohngebäuden.

Sonstige Nebenkosten

Neben den eigentlichen Baukosten fallen zahlreiche weitere Kosten an, darunter Untersuchungskosten (Bohrungen und Vermessung), Planungshonorare, Stempelgebühren, Registrierungs- und Lizenzsteuer, Grunderwerbsteuer, Feuerversicherung sowie Finanzierungskosten. Eine vollständige Erfassung dieser Positionen verbessert die Genauigkeit der Ertragsplanung.

In welchen Fällen liegen die Baukosten über dem Marktniveau?

Anspruch an das Design

Gerade bei Renditeobjekten und Mietergebäuden beeinflussen das Fassadendesign und der Eindruck des Eingangsbereichs die Vermietungsquote. Deshalb sollte die Investition in Design anhand der Kosten-Nutzen-Relation beurteilt werden, also ob sie langfristig zu stabilen Mieteinnahmen beiträgt.

Sonderausstattung und Einbau von Aufzügen

Für Gebäude mit einer Höhe von mehr als 31 Metern besteht eine Pflicht zum Einbau eines Aufzugs. Auch Pools, heiße Quellen oder barrierefreie bzw. wohlfahrtsbezogene Ausstattung gehören zu den Faktoren, die die Baukosten deutlich erhöhen.

Einfluss des Umfelds

In Gebieten mit dichter Hochhausbebauung, verwinkelten Straßen oder hohem Verkehrsaufkommen steigen die Kosten für begleitende Arbeiten wie Wachpersonal, Lärmschutzmaßnahmen und Gerüstaufbau. Es ist wichtig, das Umfeld bei einer Ortsbesichtigung zu prüfen und ein Budget mit entsprechenden Zusatzkosten anzusetzen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Wie viele Jahre dauert es, bis sich die Anfangsinvestition für den Gebäudebau amortisiert?

Die erwartete Rendite bei Mietergebäuden hängt von Standort und Konstruktion ab, liegt in städtischen Gebieten jedoch typischerweise bei etwa 5 bis 8 %. Wichtig ist, die Amortisationsdauer auf Basis der Gesamtinvestition aus Baukosten und Nebenkosten sowie der erwarteten Mieteinnahmen zu berechnen und einen Cashflow-Plan mit einem Zielkorridor von 10 bis 15 Jahren aufzustellen.

F. Wie wird die Finanzierung der Baukosten in der Regel organisiert?

Üblich sind gewerbliche Darlehen bzw. Baufinanzierungen. In vielen Fällen wird das Grundstück als Sicherheit eingesetzt; Beleihungsauslauf (LTV), Zinssatz und Laufzeit unterscheiden sich je nach Finanzinstitut. Ein Eigenkapitalanteil von 20 bis 30 % gilt häufig als Richtwert für die Kreditprüfung.

F. Wie hoch sind die laufenden Kosten nach dem Bau eines Gebäudes?

Das hängt von Konstruktion, Größe und Ausstattung ab, empfohlen wird jedoch, jährlich 0,5 bis 1 % der Baukosten als Rücklage für Instandhaltung und Reparaturen einzuplanen. Auch regelmäßige Prüfungen und Erneuerungskosten für wichtige Anlagen wie Aufzüge, Klimaanlagen und Fassaden sollten in die langfristige Planung aufgenommen werden.

F. Gibt es bestimmte Voraussetzungen für ein Grundstück, das sich für den Gebäudebau eignet?

In Geschäftsgebieten, nachbarschaftlichen Geschäftsgebieten und quasi-industriellen Zonen sind höhere Geschossflächenzahlen zulässig, weshalb sie sich für hohe und großvolumige Gebäude eignen. Wichtig ist außerdem, die Breite der anliegenden Straße, Verschattungsregeln und Höhenbeschränkungen zu prüfen und die realisierbare Gebäudegröße frühzeitig zu erfassen.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte