Skip to content
Real Estate Intelligence
COLUMN

Was ist ein ZEH-Haus? Energiesparen, Eigenenergie, Dämmung und Förderprogramme erklärt

Dieser Leitfaden erklärt, wie ZEH-Häuser durch Energiesparen, eigene Stromerzeugung und Dämmung funktionieren. Außerdem werden Vorteile wie höherer Immobilienwert, niedrigere Energiekosten und Vorsorge bei Stromausfällen sowie Nachteile wie hohe Anfangskosten, Dachbeschränkungen und verfügbare Förderprogramme erläutert.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 1 Min. Lesezeit

Ein ZEH-Haus (Net Zero Energy House) ist ein Wohnhaus, das die drei Elemente „Energieerzeugung“, „Wärmedämmung“ und „Energieeinsparung“ vereint und den jährlichen Energieverbrauch bilanziell auf null bringt. Neben Vorteilen und Nachteilen erläutern wir auch die Förderprogramme.

Was ist ein ZEH-Haus? Die drei Elemente und wie sie funktionieren

ZEH ist die Abkürzung für „Net Zero Energy House“ und bezeichnet ein Wohnhaus, das Energieerzeugung durch Photovoltaik, Wärmedämmung durch Dämmstoffe und Wärmeschutzfenster sowie Energieeinsparung durch energiesparende Anlagen und HEMS (Energiemanagementsystem) kombiniert.

Welche Arten von ZEH-Häusern gibt es?

  • ZEH: Reduktion des Energieverbrauchs um 100 % oder mehr (Energieeinsparquote mindestens 20 %)
  • Nearly ZEH: Reduktion des Energieverbrauchs um 75 % oder mehr (Energieeinsparquote mindestens 20 %)
  • ZEH Oriented: Energieeinsparquote mindestens 20 % (Einführung erneuerbarer Energien optional)
  • ZEH+: Höhere Dämmleistung und Einführung von HEMS (Energieeinsparquote mindestens 25 %)

Welche Vorteile bietet das Wohnen in einem ZEH-Haus?

  • Höherer Vermögenswert: Gute Chancen auf eine hohe Bewertung bei BELS (System zur Kennzeichnung der Energieeffizienz von Gebäuden)
  • Bessere Wärmedämmung: Wirksam zur Vorbeugung von Hitzeschäden und Temperaturschocks im Innenraum
  • Sicherheit bei Stromausfällen: Mit Solarstrom gespeicherte Energie kann im Katastrophenfall genutzt werden
  • Deutlich geringere Energiekosten: Der Strombedarf kann durch Eigenerzeugung gedeckt werden

Welche Nachteile hat ein ZEH-Haus?

  • Hohe Anfangskosten: Kosten für Photovoltaikanlage und energiesparende Ausstattung
  • Einschränkungen beim Dach: Vorgaben zu Neigung und Ausrichtung für die Installation von Solarmodulen
  • Unsichere Einspeisevergütung: Sie befindet sich seit Jahren im Abwärtstrend

Förderprogramme für ZEH-Häuser

Es stehen vier Arten von Förderprogrammen zur Verfügung: das ZEH-Förderprojekt, das ZEH+-Demonstrationsprojekt, das ZEH+R-Stärkungsprojekt und das Förderprojekt für die Einführung fortschrittlicher erneuerbarer Wärme und ähnlicher Systeme. Bitte beachten Sie, dass Grundriss und Ausstattung nach der Antragstellung nicht mehr geändert werden können.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Wie stark steigen die Baukosten für ein ZEH-Haus?

Als Richtwert gilt ein Aufpreis von etwa 2 bis 3 Millionen Yen gegenüber einem herkömmlichen Wohnhaus. Durch die Nutzung von Fördermitteln lässt sich die tatsächliche Belastung reduzieren.

F. Kann ein bestehendes Haus zu einem ZEH umgebaut werden?

Ja, auch durch eine Sanierung ist eine Umstellung auf ZEH möglich. Die wichtigsten Maßnahmen sind die Verbesserung der Wärmedämmung und die Einführung von Photovoltaik. Wir empfehlen, sich an einen ZEH-Bauträger zu wenden.

F. Ist ein ZEH-Haus beim Verkauf im Vorteil?

Ja. Wohnhäuser mit hoher Energieeffizienz erhalten bei BELS eine bessere Bewertung, und ihre Vermögenswerte bleiben tendenziell stabiler.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte