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COLUMN

Kurzzeitvermietung - Arten, Moeglichkeiten und Hinweise

Was ist Kurzzeitvermietung? Erklaerung der Arten, Vorteile und rechtlichen Hinweise fuer Vermieter.

Etwa 2 Min. Lesezeit

Beim Anmieten eines Zimmers gibt es neben üblichen Apartments und Eigentumswohnungen auch die Option „Kurzzeit-Mietobjekte". Diese Form, die sich für eine Woche bis mehrere Monate mieten lässt, wird in vielen Situationen genutzt: Geschäftsreisen, Prüfungen, Übergangsunterkunft während Renovierungen u. v. m. Dieser Artikel erläutert ausführlich Arten, Vorzüge und Hinweise zu Kurzzeit-Mietobjekten sowie den Ablauf bis zum Einzug.

Was ist ein Kurzzeit-Mietobjekt?

Kurzzeit-Mietobjekte sind Objekte, die sich kurzfristig – von einer Woche bis zu mehreren Monaten – mieten lassen. Geeignet für längere Aufenthalte als im Hotel, ohne dass ein Vertrag von mehr als einem Jahr nötig wäre.

Wichtige Arten

ArtVertragsdauerMerkmale
Monatswohnung (inkl. Wochenwohnung)1 Woche bis mehrere MonateMeist mit Möbeln, Elektrogeräten und inkl. Nebenkosten. Beliebt für Geschäftsreisen
Privatpension (Minpaku)1 Nacht bis mehrere MonateBeherbergung nach dem Wohnbeherbergungsgesetz. Häufig in der Nähe touristischer Gebiete
SharehouseAb kurzer DauerGemeinschaftsflächen und Einzelzimmer. Geringe Anfangskosten, Community-Charakter

Worin liegt der Reiz von Kurzzeit-Mietobjekten?

Sie haben Vorteile, die übliche Mietobjekte nicht bieten. Die wichtigsten:

Möbel und Elektrogeräte vorhanden

Viele Kurzzeit-Mietobjekte sind mit Kühlschrank, Fernseher, Waschmaschine usw. ausgestattet. Mit wenig Gepäck umzuziehen ist möglich, und die Anschaffung von Möbeln und Elektrogeräten entfällt. Die Umzugskosten sinken erheblich.

Niedrige Anfangskosten

Bei Kurzzeit-Mietobjekten sind Kaution und Schlüsselgeld in der Regel kostenlos. Auch eine Maklergebühr entfällt häufig; Strom etc. ist als Pauschale enthalten oder Bestandteil der Miete – die Monatsausgaben sind so leicht zu überblicken.

Keine Versorger-Anmeldungen

Strom, Gas und Wasser sind unabhängig vom Mieterwechsel stets eingeschaltet. Der Mieter muss keine Anmeldungen vornehmen und kann sie sofort nutzen. Auch beim Auszug entfallen Abmeldevorgänge.

Leichtere Bonitätsprüfung

Da eine kurze Nutzung vorausgesetzt wird, ist die Hürde der Bonitätsprüfung niedriger als bei üblichen Mietobjekten. Auch Objekte für vielfältige Bedürfnisse, etwa mit verstärkter Sicherheit für Frauen oder mit Tierhaltung, nehmen zu.

Verschiedene Wohnformen ausprobieren

Auch hochwertige Apartments, die normalerweise nicht zu mieten sind, werden manchmal kurzzeitig angeboten – man kann unkompliziert verschiedene Wohnstandards ausprobieren.

In welchen Situationen werden sie genutzt?

Sie werden in vielen Situationen eingesetzt. Typische Beispiele:

  • Mittelfristige bis lange Geschäftsreisen / Schulungen: günstiger als das Hotel und mit eigener Küche; auch von Unternehmen für Schulungszeiträume angemietet
  • Prüfungen und Jobsuche: Erreichbarkeit der Prüfungsorte überprüfbar, ruhige Lernumgebung
  • Übergangswohnung bei Neubau/Renovierung: kurzzeitige Verträge sind unkompliziert, ohne Kaution und Schlüsselgeld günstig
  • Längere Reisen: günstiger als das Hotel, eigene Küche möglich
  • Erstes Alleinleben: ohne Möbel/Geräte locker starten – ideal bis zur eigentlichen Wohnungssuche
  • Probe-Zusammenleben: vor einem regulären Mietvertrag das Zusammenleben testen
  • Begleitung bei Klinikaufenthalten: günstiger als das Hotel, geeignet für längere Aufenthalte

Worauf bei der Auswahl achten?

Damit es keine Reue gibt, prüfen Sie folgende Punkte vorab.

Recherche des Umfelds

Erkunden Sie ÖPNV, Lärmpegel und Gefahrenkarten. Mit Kartendiensten lassen sich Umfeldinformationen prüfen, ohne vor Ort zu sein.

Ausstattung und Inventar prüfen

Prüfen Sie unbedingt folgende Punkte.

  • Bauweise: Sicherheit hinsichtlich Erdbeben und Katastrophenschutz
  • Kochutensilien: Wer selbst kocht, prüft Mietoptionen für Geräte und Geschirr
  • Verbrauchsartikel: Werden Toilettenpapier, Waschmittel u. ä. gestellt?
  • Möbel und Elektrogeräte: Klären, was alles vorhanden ist
  • Paketbox: Praktisch für Pakete während Abwesenheit
  • Internetumgebung: Pflicht-Check, wenn beruflich genutzt
  • Sicherheit: Insbesondere Frauen sollten Etage und Sicherheitsmaßnahmen prüfen

Wie verläuft der Einzug?

Der Einzug ist schneller als bei üblichen Mietobjekten.

  1. Objektsuche: Schwerpunkt auf Verkehrsanbindung; Buchung ohne Besichtigung ist üblich
  2. Antrag und Vertrag: Ausweis bereithalten. Bei Privatverträgen kann ein Bürge nötig sein
  3. Überweisung: Miete, Strom, Verwaltungskosten u. a. werden im Voraus pauschal überwiesen. Wer das System des Mietmanagements versteht, kommt schneller voran
  4. Schlüsselübergabe und Einzug: Nach Zahlungseingang Schlüssel erhalten und einziehen

Worauf bei der Nutzung zu achten ist

Trotz vieler Vorteile gibt es einige Hinweise.

Keine Besichtigung möglich

Da vorherige Mieter oft bis kurz vor Einzug bleiben, ist eine Vorab-Besichtigung meist nicht möglich. Wichtig ist, Fotos auf der Website zu prüfen und detaillierte Informationen direkt beim Ansprechpartner einzuholen.

Miete im Voraus pauschal

Es ist üblich, die Miete für die gesamte Nutzungsdauer im Voraus zu zahlen. Je länger die Dauer, desto höher die Anfangskosten. Verwaltungs- und Reinigungskosten können extra anfallen; werfen Sie auch einen Blick auf die Rechtsregelungen für das Mietmanagement.

Mögliche Zusatzkosten

Sommer-/Winter-Aufschläge auf Energie, Mietoptionen, Internet-Gebühr, Stornogebühr u. ä. können hinzukommen. Auch Aufschläge je nach Anzahl der Bewohner sind zu beachten.

Wohnsitzanmeldung mitunter nicht möglich

Die Praxis variiert nach Gemeinde, doch wenn der Wohnsitz nicht angemeldet werden kann, sind unter Umständen Verwaltungsleistungen nicht zugänglich. Insbesondere bei Minpaku ist eine Wohnsitzverlegung nicht möglich.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Fallen bei einem Kurzzeit-Mietvertrag Kaution und Schlüsselgeld an?

Bei den meisten Kurzzeit-Mietobjekten sind Kaution und Schlüsselgeld kostenlos. Verwaltungs- und Reinigungskosten können jedoch zusätzlich anfallen; klären Sie vor Vertragsschluss die Gesamtkosten.

F. Worin unterscheiden sich Monatswohnung und Minpaku?

Die Monatswohnung ist ein Mietvertrag von 1 Woche bis mehreren Monaten. Das Minpaku ist eine Beherbergung nach dem Wohnbeherbergungsgesetz und ab 1 Nacht buchbar, jedoch mit jährlichem Limit der Betriebstage.

F. Kann man Kurzzeit-Mietobjekte besichtigen?

Da meist bis kurz vor Einzug Mieter da sind, ist eine Besichtigung in den meisten Fällen nicht möglich. Greifen Sie auf Fotos und Direktanfragen zurück.

F. Wird bei vorzeitiger Kündigung der Restbetrag erstattet?

In der Regel werden im Voraus gezahlte Mieten nicht erstattet. Es können Vertragsstrafen anfallen; prüfen Sie den Vertrag vorab gründlich.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte