Vor dem Hintergrund steigender Preise und der Sorge um die Altersvorsorge entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, mit dem Vermögensaufbau zu beginnen. In Japan verdichtet sich diese Sorge sogar zu einem geflügelten Wort: dem sogenannten „rōgo nisenman-en mondai" (老後2,000万円問題, dem „20-Millionen-Yen-Problem der Altersvorsorge", ca. 117.600 €) – einer 2019 von der japanischen Finanzaufsicht angestoßenen Debatte, wonach ein Rentnerhaushalt über die gesetzliche Rente hinaus rund 20 Millionen Yen an eigenem Kapital benötige. Für Leserinnen und Leser im deutschsprachigen Raum (DACH) ist diese Zuspitzung aufschlussreich: Während sich das deutsche Drei-Säulen-Modell aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge speist, verlassen sich japanische Haushalte traditionell stark auf Bankguthaben – weshalb die Frage nach aktivem Vermögensaufbau dort besonders drängend gestellt wird. Wer damit anfangen möchte, weiß jedoch oft nicht, „wo man ansetzen soll" oder „welche Finanzprodukte es überhaupt gibt", und wagt deshalb den ersten Schritt nicht. Ich selbst habe in meiner langjährigen Praxis im Immobiliengeschäft zahllose Gespräche zum Thema Vermögensbildung geführt. In diesem Beitrag erläutere ich Schritt für Schritt die Grundgedanken der Vermögensverwaltung, den Sinn der Diversifikation, einen Vergleich der Finanzprodukte, die Einsteiger kennen sollten, und schließlich die Rolle, die Immobilien als Baustein einer breiten Streuung spielen.
Was bedeutet Vermögensverwaltung eigentlich?
Der Begriff „Vermögensverwaltung" (japanisch shisan un'yō, 資産運用) ist in den vergangenen Jahren allgegenwärtig geworden. Doch nur wenige verstehen wirklich, was sich dahinter verbirgt. Verschaffen wir uns deshalb zunächst einen Überblick über das Gesamtbild.
Vorhandenes Geld gezielt für die Zukunft vermehren
Vermögensverwaltung bezeichnet das planvolle Vorhaben, vorhandenes Geld mit Blick auf die Zukunft zu vermehren. „Vermögen" umfasst dabei nicht nur Bargeld und Bankeinlagen, sondern auch Finanzanlagen und Sachwerte wie Aktien, Anleihen, Investmentfonds und Immobilien. Diese Vermögenswerte je nach Ziel und Risikotragfähigkeit effizient wachsen zu lassen, ist der Kern der Vermögensverwaltung. Finanzprodukte reichen von solchen mit starken Kursausschlägen bis hin zu jenen, deren Wert kaum schwankt und die sich stabil verwalten lassen. Ausgangspunkt ist es, die jeweiligen Eigenschaften sowie das Verhältnis von Risiko und Rendite zu verstehen und daraus eine zur eigenen Situation passende Kombination zu wählen.
Manche Menschen fragen sich: „Ist Investieren nicht dasselbe wie Glücksspiel?" Doch beide unterscheiden sich in Zweck und Mechanik grundlegend. Beim Investieren stellt man Unternehmen oder Staaten Kapital in Erwartung ihres Wachstums zur Verfügung und erhält als Gegenleistung eine Rendite. Glücksspiel hingegen dient der Unterhaltung: Vom Einsatz der Teilnehmer wird der Anteil des Veranstalters abgezogen, der Rest wird über Sieg und Niederlage verteilt. Langfristig betrachtet ruht das Investieren auf dem Fundament des wirtschaftlichen Wachstums und ist damit wesensverschieden vom Glücksspiel.
Sparen und Investieren – beides ist Vermögensverwaltung
Viele sagen „ich nutze ausschließlich Bankeinlagen" – doch tatsächlich ist auch das Sparen eine Form der Vermögensverwaltung. Vermögensverwaltung lässt sich grob in das „Ansparen" durch Einlagen und das „Vermehren" durch Investitionen unterteilen. Das Ansparen über Einlagen zielt weniger auf Wachstum als auf den Schutz des eingesetzten Kapitals; dazu zählen Sicht-, Termin- und Sparraten-Einlagen. Das Vermehren durch Investitionen strebt hingegen mit Aktien, Anleihen und Investmentfonds das Wachstum des Vermögens an. Die beiden Grundpfeiler des vermehrenden Anlegens sind langfristiges Investieren und Diversifikation.
Warum ist Diversifikation so wichtig?
Beim vermehrenden Anlegen sind, wie gesagt, langfristiges Investieren und Diversifikation die Grundlage. Warum aber wird der Streuung ein so hoher Stellenwert eingeräumt? Im Folgenden gehen wir den Gründen auf den Grund.
Das Risiko, alles auf eine Anlage zu setzen, ist zu groß
Wer ohne Streuung nur in ein einziges Produkt investiert, geht ein sehr hohes Risiko ein, sein Vermögen zu verlieren. Steckt man sein gesamtes Kapital in dasselbe Produkt, bleibt bei einem Kurssturz nicht nur die erhoffte Rendite aus – auch das eingesetzte Kapital selbst kann erheblich beschädigt werden. Gerade deshalb lässt sich durch die Verteilung auf mehrere Anlagen mit unterschiedlichem Kursverhalten der Rückgang eines Werts durch andere abfedern. Das ist die grundlegendste Wirkung der Diversifikation. Anders als das im DACH-Raum verbreitete Bild vom einzelnen „Betongold" oder der Hausbank-Aktie als Altersvorsorge zeigt sich hier: Konzentration ist kein Vorsichts-, sondern ein Risikomerkmal.
Über die Zeit streuen und kontinuierlich anlegen
Diversifikation gliedert sich grob in zwei Formen; die eine ist die zeitliche Streuung. Zeitliche Streuung bedeutet, den Kaufzeitpunkt auf mehrere Zeitpunkte zu verteilen, um das Risiko eines Einstiegs zum Höchstkurs zu senken und den durchschnittlichen Kaufpreis zu glätten (das sogenannte Durchschnittskostenprinzip, im Deutschen als Cost-Average-Effekt bekannt). Die Preise von Finanzprodukten schwanken täglich; wer jedoch in gleichbleibendem Rhythmus einen festen Betrag investiert, kauft bei hohen Preisen weniger und bei niedrigen mehr Anteile, sodass sich der Einstandspreis von selbst nivelliert. Ein monatlicher Sparplan – für DACH-Anleger von ETF-Sparplänen vertraut – erspart es zudem, den Markt selbst timen zu müssen, und ermöglicht ein stressfreies, stetiges Anlegen.
Vermögenswerte streuen und Einzelrisiken senken
Die zweite Säule ist die Streuung über verschiedene Anlageklassen. Wer in mehrere Vermögenswerte mit unterschiedlichem Kursverhalten investiert, kann deren jeweilige Stärken und Schwächen gegenseitig ausgleichen. Im Ergebnis lässt sich das Risiko senken und zugleich eine stabile Rendite leichter anstreben. Entscheidend ist dabei: Kombiniert man nur Produkte mit ähnlichem Kursverhalten, bleibt die Streuwirkung begrenzt. Erst die Kombination von Anlagen mit unterschiedlichem Bewegungsmuster – Aktien, Anleihen, Immobilien – stabilisiert die Erträge.
Die wichtigsten Methoden und Prinzipien der Diversifikation
Diversifikation kennt mehrere Blickwinkel: nach Anlageobjekt, nach Zeit und nach Region. Wer sich die jeweiligen Ziele vergegenwärtigt, erkennt leichter, wie er sein eigenes Portfolio aufbauen sollte.
| Art der Streuung | Inhalt | Hauptziel |
|---|---|---|
| Streuung nach Anlageklasse | Verteilung auf unterschiedliche Werte wie Aktien, Anleihen und Immobilien | Stabilisierung durch Ausgleich der Kursbewegungen |
| Zeitliche Streuung | Aufteilung des Kaufzeitpunkts auf mehrere Zeitpunkte (Sparplan) | Vermeidung des Einstiegs zum Höchstkurs, Glättung des Einstandspreises |
| Regionale Streuung | Verteilung auf Inland, Industrie- und Schwellenländer | Senkung des Konjunkturrisikos einzelner Regionen |
| Währungsstreuung | Kombination von Yen- und Fremdwährungsanlagen | Abfederung von Wechselkursrisiken |
All dies muss man nicht auf einmal und perfekt umsetzen. Realistisch ist ein stufenweises Vorgehen: zunächst mit der Streuung nach Anlageklasse und der zeitlichen Streuung beginnen und mit wachsendem Vermögen die regionale und die Währungsstreuung stärker in den Blick nehmen. Sich vorschnell zu breit aufzustellen und die Übersicht zu verlieren, wäre für die langfristige Anlage eher kontraproduktiv.
Ein Vergleich der wichtigsten Anlageklassen für Einsteiger
Bevor man mit der Vermögensverwaltung beginnt, ist es wichtig, die Eigenschaften der gängigen Finanzprodukte zu kennen. Die folgende Übersicht ordnet allgemeine Tendenzen; bitte beachten Sie, dass das tatsächliche Risiko-Rendite-Verhältnis je nach Produkt und Zeitpunkt variiert.
| Anlageklasse | Risiko-Rendite-Tendenz | Merkmale |
|---|---|---|
| Bankeinlagen | Niedriges Risiko, niedrige Rendite | Hohe Sicherheit des eingesetzten Kapitals. Begrenzte Wachstumskraft |
| Anleihen | Niedriges Risiko, niedrige Rendite | Vor allem Zinserträge. Abhängig von der Bonität des Emittenten |
| Investmentfonds | Mittleres Risiko, mittlere Rendite | Bereits mit kleinen Beträgen breit gestreut. Verwaltung durch Profis |
| Aktien | Mittleres bis hohes Risiko | Kursgewinne und Dividenden möglich, dafür starke Schwankungen |
| Immobilien | Mittleres Risiko, mittlere Rendite | Stabile Mieteinnahmen, für langfristiges Halten geeignet |
| FX / Kryptowerte | Hohes Risiko, hohe Rendite | Sehr starke kurzfristige Schwankungen, hohes Verlustrisiko |
Für Einsteiger halte ich Investmentfonds für einen geeigneten Einstieg, weil sich schon mit kleinen Beträgen streuen lässt. Empfehlenswert ist, staatlich bereitgestellte steuerfreie Rahmen zu nutzen – in Japan etwa das „NISA" (Nippon Individual Savings Account, ein steuerbegünstigtes Anlagekonto nach britischem ISA-Vorbild) – und zunächst mit einem tragbaren Betrag zu beginnen. Für DACH-Anleger ist der Vergleich lehrreich: Wo Deutschland mit Sparerpauschbetrag und Freistellungsauftrag arbeitet, gewährt Japans NISA einen komplett steuerfreien Depotrahmen für Kursgewinne und Dividenden. Da sich Ausgestaltung und Freibeträge solcher Programme ändern können, empfiehlt es sich, vor einer Entscheidung die aktuellen Informationen bei der Finanzaufsicht oder dem depotführenden Institut zu prüfen.
Warum sich Immobilien besonders gut zur Diversifikation eignen
Immobilien sind ein starker Kandidat als Baustein der Diversifikation. Der Grund liegt tief in den Eigenschaften dieser Anlageklasse. Zunächst sind Immobilien kein Produkt, mit dem man auf kurzfristige Kursbewegungen setzt, sondern ein Wert, der auf langfristiges Halten ausgelegt ist. Wer kurzfristigen Gewinn sucht, greift zu Aktien oder FX – doch der Grundgedanke der Vermögensverwaltung liegt im langfristigen Investieren. Weil die Preisschwankungen bei Immobilien vergleichsweise moderat verlaufen, eignen sie sich für den langfristigen Vermögensaufbau.
Auch mit Blick auf Risiko und Rendite gelten Immobilien allgemein als „niedriges Risiko, mittlere Rendite". Anlagen wie FX oder Kryptowerte, deren Kurse täglich stark schwanken, versprechen zwar hohe Renditen, bergen aber auch das Risiko großer Verluste. Immobilien hingegen erzeugen mit den monatlichen Mieteinnahmen leichter einen stabilen Cashflow und lassen sich nicht so sehr von abrupten Kursbewegungen treiben – das ist ihr Reiz. Hinzu kommt, dass Mieten tendenziell mit den Preisen langsam steigen, sodass Immobilien eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegen Inflation aufweisen – ein Aspekt, der aus Sicht des langfristigen Vermögensschutzes nicht zu übersehen ist. Anders als im deutschen Mietrecht, in dem etwa die Mietpreisbremse und strenge Kündigungsschutzregeln Erhöhungen deutlich begrenzen, verläuft die Kopplung von Miete und Inflation in Japan innerhalb eines anderen regulatorischen Rahmens – was internationale Anleger bei der Ertragsplanung berücksichtigen sollten.
Worauf Sie achten sollten, bevor Sie in Immobilien investieren
Freilich sind auch Immobilien nicht ohne Risiko. Wir machen es uns zum Grundsatz, nicht nur die guten Seiten, sondern auch die Nachteile ehrlich zu benennen. Vor dem Einstieg sollten Sie unbedingt die folgenden Punkte verstehen.
Liquidität sowie Leerstands- und Instandhaltungsrisiken
Immobilien lassen sich nicht wie Aktien jederzeit sofort kaufen und verkaufen. Ein Verkauf kostet Zeit und Gebühren, und je nach Marktlage lässt sich der Wunschpreis nicht immer erzielen. Kommt zudem kein Mieter, bleiben die Mieteinnahmen aus, und mit zunehmendem Alter des Gebäudes fallen laufend Instandhaltungskosten an. Diese laufenden Kosten einzuplanen und einen Finanzplan mit ausreichendem Puffer aufzustellen, ist unerlässlich.
Der Umgang mit Krediten und Zinsen
Kennzeichnend für Immobilienanlagen ist, dass man mithilfe von Bankdarlehen (Leverage, also der Einsatz von Fremdkapital) in einem Umfang investieren kann, der das eigene Kapital übersteigt. Das vergrößert zwar die Erträge, ist aber ein zweischneidiges Schwert: Bei steigenden Zinsen oder sinkenden Mieten lastet die Rückzahlung schwer. In Japan vollzieht sich derzeit ein bemerkenswerter Wandel – der Übergang zu einer „Welt mit Zinsen" (kinri aru sekai, 金利ある世界), nachdem die Bank of Japan jahrelang eine Null- und Negativzinspolitik verfolgt hatte. Für DACH-Anleger, die die Zinswende der Europäischen Zentralbank bereits durchlebt haben, ist dieser Kontext vertraut, für den japanischen Markt jedoch neu. Gerade deshalb wird es wichtiger denn je, die Tilgungsquote und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Zinsschwankungen nüchtern einzuschätzen.
Konkrete Schritte für den Einstieg in die Vermögensverwaltung
Zum Abschluss fasse ich den groben Ablauf zusammen, wie Einsteiger mit der Vermögensverwaltung beginnen. Ein geordnetes Vorgehen verringert die Unsicherheit und ermöglicht einen tragbaren ersten Schritt.
- Die eigenen Finanzen erfassen: Prüfen Sie zunächst Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben sowie das überschüssige Kapital, das Sie auf absehbare Zeit nicht benötigen. Eine Notreserve (als Faustregel ein halbes bis ein Jahr an Lebenshaltungskosten) halten Sie in Bankeinlagen bereit.
- Ziel und Zeithorizont festlegen: Ob es um die Altersvorsorge oder um Bildungskosten geht, verändert das tragbare Risiko und die passenden Produkte.
- Mit kleiner, gestreuter Anlage beginnen: Nutzen Sie etwa Investmentfonds und starten Sie mit einem tragbaren Betrag, im Bewusstsein der zeitlichen Streuung (Sparplan).
- Den Anlagekreis mit dem Vermögen erweitern: Wenn Sie sich im Anlegen sicherer fühlen und finanzieller Spielraum entsteht, prüfen Sie die Streuung in weitere Anlageklassen wie Immobilien.
- Regelmäßig überprüfen: Passen Sie die Aufteilung an Veränderungen Ihrer Lebensphase und der Marktlage an.
Wenn Sie den Schritt in die Immobilienanlage wagen, ist es sinnvoll, mehrere fachliche Meinungen einzuholen. Statt sich allein auf eine Einschätzung zu verlassen, lässt sich mit einer Zweitmeinung die Treffsicherheit der Entscheidung erhöhen.
Die Sicht von INA: Vermögen mit Langfristigkeit und Vertrauen aufbauen
Wir, die INA&Associates Co., Ltd., verstehen Vermögensverwaltung nicht als das Jagen kurzfristiger Kursgewinne. Entscheidend ist, aus langfristiger Perspektive Vermögen so aufzubauen, dass alle Beteiligten es mittragen können. Eben deshalb betonen wir nicht allein die Vorteile. Nachteile wie Leerstand, Zinsen und Liquidität benennen wir offen und ohne Beschönigung und legen Wert darauf, unseren Kundinnen und Kunden die Grundlagen zu liefern, auf denen sie selbst entscheiden können.
In der Vermögensverwaltung gibt es kein „garantiert". Doch mit dem richtigen Wissen, dem Prinzip der Streuung und einem langfristigen Blick ist es durchaus möglich, Vermögen risikobewusst und beständig aufzubauen. Auf dem Fundament von Vertrauen und Ehrlichkeit setzen wir unsere Beratung fort, die sich an der individuellen Situation jedes Einzelnen orientiert. Wer tiefer in Immobilienanlagen und Vermögensbildung eintauchen möchte, dem empfehle ich ergänzend die Artikelübersicht der Kategorie ina-network.
Fazit
Vermögensverwaltung bedeutet, das eigene Geld mit Blick auf die Zukunft effizient zu vermehren. Jede Form der Anlage bringt ein Mindestmaß an Risiko mit sich, doch durch die Kombination von langfristigem Investieren und Diversifikation lässt sich dieses Risiko beständig verringern. Zunächst mit einer kleinen, gestreuten Anlage beginnen und den Blick, sobald man sich sicherer fühlt, auf stabile Werte wie Immobilien erweitern: Dieses stufenweise Vorgehen ist meiner Überzeugung nach der für Einsteiger tragbare Königsweg.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Vermögensverwaltung?
Es ist das Vorhaben, vorhandenes Vermögen über Bankeinlagen oder Investitionen je nach Ziel effizient zu vermehren. Sowohl das Sparen, das die Sicherheit des Kapitals betont, als auch das auf Wachstum ausgerichtete Investieren gehören zur Vermögensverwaltung.
Warum ist Diversifikation wichtig?
Konzentriert man sich auf eine einzige Anlage, fällt der Verlust groß aus, wenn dieser Wert sinkt. Durch die Investition in mehrere Werte mit unterschiedlichem Kursverhalten oder durch die Verteilung des Kaufzeitpunkts lässt sich die Wirkung von Verlusten abfedern und der Ertrag stabilisieren.
Welche Vorteile und Risiken hat eine Immobilienanlage?
Vorteile sind stabile Mieteinnahmen sowie moderate Preisschwankungen, was das langfristige Halten begünstigt. Andererseits bestehen eine geringe Liquidität, Leerstands- und Instandhaltungsrisiken sowie das mit Krediten verbundene Zinsänderungsrisiko – daher ist ein Finanzplan mit ausreichendem Puffer unerlässlich.
Womit sollten Einsteiger bei der Vermögensverwaltung beginnen?
Zunächst empfiehlt es sich, eine Notreserve aufzubauen und dann etwa mit einem kleinen Sparplan in Investmentfonds zu starten – ein gut zugänglicher Weg. Wenn Sie sich im Anlegen sicherer fühlen und finanzieller Spielraum entsteht, sollten Sie die Streuung in weitere Werte wie Immobilien in Betracht ziehen.
