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Braucht die Immobilienbranche CRM? Vorteile, Tools und LTV-Strategien

Dieser Beitrag erläutert, warum CRM in der Immobilienbranche zunehmend unverzichtbar wird und welche konkreten Vorteile es bietet. Zudem vergleicht er sieben empfohlene Tools und zeigt Strategien zur Maximierung des LTV mit CRM.

Zuletzt aktualisiert: Etwa 1 Min. Lesezeit

CRM (Customer Relationship Management: Kundenbeziehungsmanagement) ist eine Managementmethode, die in vielen Unternehmen eingeführt wird. Dieser Artikel erläutert die Vorteile von CRM in der Immobilienbranche, empfohlene Tools und den Zusammenhang mit der Maximierung des LTV.

Was ist CRM und warum steht es so im Fokus?

CRM ist ein Ansatz, der den Kunden in den Mittelpunkt stellt und zur Gewinnmaximierung eingesetzt wird. Er umfasst Maßnahmen, um die Denkweise und Bedürfnisse von Kunden präzise zu verstehen und passende Strategien zu entwickeln. Zugleich haben sich CRM-Systeme auch als IT-Tools etabliert. Die Einführung von CRM-Tools hilft dabei, Unnötiges, Ungleichgewichte und ineffiziente Abläufe zu reduzieren und trägt zur Erreichung von Zielen wie Umsatzsteigerungen bei.

Drei Gründe für die Einführung von CRM

  • Veränderungen im heimischen Markt: Durch die Vielfalt der Wertvorstellungen ist der Markt stärker segmentiert, wodurch die Bedeutung von CRM deutlich gestiegen ist
  • Vermeidung der Abwanderung bestehender Kunden: Mit der zunehmenden Zahl von Wettbewerbern wird ein präzises Verständnis der Kundenbedürfnisse unverzichtbar
  • Fortschritt im Marketing: Die Klassifizierung und Analyse von Interessenten und wertvollen Bestandskunden kann zur Entdeckung unternehmenseigener Erfolgsprinzipien führen

Welche Vorteile bietet CRM in der Immobilienbranche?

  1. Effiziente Ansprache entlang der Kundenkontaktpunkte: Durch die Analyse von Daten aus vielfältigen Kanälen wie Portalseiten, der eigenen Website und sozialen Medien werden optimale Ansätze möglich
  2. Gemeinsame Nutzung von Kundeninformationen im Unternehmen: Kundeninformationen, die einzelne Vertriebsmitarbeiter halten, können unternehmensweit geteilt werden, wodurch neue Ideen und Synergien entstehen
  3. Verknüpfung von Online und Offline: Kundenverhalten auf beiden Seiten, etwa ein Ladenbesuch nach einer Internetsuche oder eine Website-Registrierung über einen Flyer, lässt sich zentral verwalten

Vergleich geeigneter CRM-Tools für die Immobilienbranche

Tool-NameMerkmaleEinführungserfolge
eセールスマネージャーFür japanische Vertriebssituationen optimierte BenutzeroberflächeMehr als 5.000 Unternehmen
Knowledge SuiteVisitenkartenverwaltung und Kundendatenbank sind verknüpft6.500 Unternehmen
SansanAufbau einer Kundendatenbank durch VisitenkartenscanMehr als 7.000 Unternehmen
Sales CloudHohe AnpassungsfähigkeitMehr als 150.000 Unternehmen
いえらぶCLOUDUnterstützt sowohl Vermittlungs- als auch Verwaltungsaufgaben12.000 Unternehmen
ノマドクラウドUnterstützung für Vertriebsaufgaben in der ImmobilienvermittlungAuf Immobilien spezialisiert
Dynamics 365Starke Integration mit Microsoft-ProduktenGlobal im Einsatz

Wie lässt sich mit CRM der LTV (Customer Lifetime Value) maximieren?

LTV (Life Time Value) ist ein Indikator dafür, welchen Wert ein einzelner Kunde während der gesamten Geschäftsbeziehung bringt. Um den LTV zu maximieren, ist entscheidend, wie gut sich eine tragfähige Beziehung zum Kunden aufbauen lässt, weshalb die Einführung von CRM unverzichtbar ist.

Fünf Hinweise zur Steigerung des LTV

  • Kundenzufriedenheit erhöhen: Die Qualität von Produkten und Dienstleistungen verbessern und Wechsel verhindern
  • Durchschnittlichen Kaufwert steigern: Upselling und Cross-Selling gezielt nutzen
  • Längere Bindungsdauer: Einführung von Abonnements und regelmäßigen Kaufmodellen
  • Kosten der Kundengewinnung senken: Den Fokus auf Zielgruppen mit niedrigen Akquisitionskosten legen
  • Kundentreue stärken: Punktesysteme und After-Sales-Services ausbauen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F. Worin liegt der Unterschied zwischen CRM und SFA?

CRM ist ein Ansatz des Kundenbeziehungsmanagements für das Marketing insgesamt, während SFA ein auf Vertriebsaktivitäten spezialisiertes System ist. Durch die Kombination beider Ansätze wird ein konsistentes Kundenmanagement vom Marketing bis zum Vertrieb möglich.

F. Ist CRM auch für kleine Immobilienunternehmen notwendig?

Ja. Gerade für kleinere Unternehmen ist der Einsatz von CRM-Tools sinnvoll, um mit begrenzten personellen Ressourcen ein effizientes Kundenmanagement zu ermöglichen.

F. Was sollte bei der Einführung von CRM zuerst getan werden?

Zunächst sollten die Herausforderungen im eigenen Kundenmanagement klar definiert und die erforderlichen Funktionen ermittelt werden. Danach empfiehlt es sich, ein zur Größe und zum Budget passendes Tool auszuwählen und mit einem überschaubaren Start zu beginnen.

Daisuke Inazawa, President & CEO of INA&Associates Inc.

Autor

Präsident und CEOINA&Associates Inc.

Präsident und CEO der INA&Associates Inc. Verantwortet Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai. Spezialisiert auf Investitionsstrategien für Renditeimmobilien und Beratung für ultravermögende Privatanleger.

Daisuke Inazawa ist Präsident und CEO der INA&Associates Inc., eines japanischen Immobilienunternehmens mit Hauptsitz in Osaka und einer Niederlassung in Tokio. Er verantwortet die drei Kerngeschäfte des Unternehmens — Immobilienvermittlung, Mietvermittlung und Property Management — im Großraum Tokio sowie in der Region Kansai.

Seine Expertisefelder umfassen Investitionsstrategien für ertragbringende Immobilien, Ertragsoptimierung im Mietgeschäft, Immobilienberatung für ultravermögende Privatpersonen (UHNWI) und institutionelle Investoren sowie grenzüberschreitende Immobilieninvestments. Er bietet datenbasierte Beratung mit langfristigem Horizont für Investoren in Japan und im Ausland.

Unter dem Leitbild „das wichtigste Vermögen eines Unternehmens sind seine Menschen" positioniert er INA&Associates als „Unternehmen für Investitionen in Humankapital" und engagiert sich für nachhaltige Unternehmenswertschöpfung durch die Entwicklung von Talenten. Als Unternehmer äußert er sich darüber hinaus regelmäßig zu Führung und Unternehmenskultur in Zeiten des Wandels.

Er hat elf japanische Berufsqualifikationen erworben: lizenzierter Immobilienmakler (Takken), zertifizierter Real Estate Consulting Master, lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter, lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung, zertifizierter Mietverwalter, Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist), zertifizierter Datenschutzbeauftragter, Brandschutzbeauftragter Klasse A, zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien, zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen und lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte.

  • Lizenzierter Immobilienmakler (Takken)
  • Zertifizierter Real Estate Consulting Master
  • Lizenzierter Eigentumswohnungsverwalter
  • Lizenzierter Supervisor für Gebäudeverwaltung
  • Zertifizierter Mietverwalter
  • Gyōseishoshi (Verwaltungsjurist)
  • Zertifizierter Datenschutzbeauftragter
  • Brandschutzbeauftragter Klasse A
  • Zertifizierter Spezialist für Zwangsversteigerungsimmobilien
  • Zertifizierter Instandhaltungsingenieur für Eigentumswohnungen
  • Lizenzierter Supervisor für Kreditgeschäfte